Techtelmechtel im Auto

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Lügen Wollust Ignoranz Prag

Meine Freundin (23) und ich (w/21) sind vor einiger Zeit ausgegangen. Alles perfekt: nettes Lokal, tolles Ambiente, spitzen Essen. Da wir uns schon länger nicht gesehen hatten - nein, wir wohnen nicht zusammen - knisterte es nicht gerade wenig zwischen uns. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns: ihre Mutter rief an und bat sie, um 12 zu Hause zu sein, um sie zum Flughafen zu fahren. Ein Taxi sei zu teuer. Natürlich hätte man so etwas schon vorher anmelden können, aber darum ging es ihrer Mutter ja nicht. Viel mehr ist es zu ihrem Hobby geworden unsere Beziehung zu sabotieren - egal mit welchen Mitteln. Wir sind dann natürlich zeitig aufgebrochen. Meine Freundin wollte mich noch bis zum Bahnhof mitnehmen, da es schon arg zu regnen begonnen hatte. Auf der Fahrt durch die Stadt wurde besagter Regen aber immer dichter, bis wir irgendwann zum Stehen kamen. Nichts ging mehr. Um uns nur Wassermassen und verschwommene Lichter. Was blieb anderes als den Warnblinker anzusetzen, Handbremse an (wir standen am Hang in der Nähe einer Kreuzung) und zu warten? Nichts. Nur Warten war an besagten Abend nun überhaupt nicht unser Ding. Wir sind nicht fantasielos und so ging es im Auto recht heiß her. Als sie gerade so richtig in Fahrt war, kam es zu folgendem Dialog: "Wir rollen." - "Wir rollen?" - "Wir ROLLEN!" Begründung: die Handbremse hatte sich gelöst und der Wagen hatte sich in Bewegung gesetzt. Ganz schnell wird die Handbremse gezogen und da weiter gemacht, wo wir aufgehört hatten.

Etwa eine Stunde später hatte der Regen aufgehört. Der Flieger für ihre Mutter war längst weg und das Auto stand mitten auf der Kreuzung in der Innenstadt. Wir fuhren nicht zum Bahnhof, sondern zu mir. Ich wechselte einen Reifen an ihrem Auto und ließ den abgenommenen im Keller verschwinden, dort steht er auch jetzt noch. Sie blieb die Nacht natürlich noch bei mir und fuhr am Nächsten Morgen zu ihrer Mutter. Sie erzählte ihr, dass sie wegen des schlechten Wetters einen Unfall hatte, bei dem ihr ein Reifen geplatzt sei.

Beichthaus.com Beichte #00025338 vom 09.12.2008 um 17:13:02 Uhr in Prag (16 Kommentare).

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Gerettet in letzter Sekunde

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Hass Gewalt Ungerechtigkeit Stuttgart

Gerettet in letzter Sekunde
Vor ein paar Jahren hatten ich und zwei meiner Kumpels ein Erlebnis schlechter Art. Es war Wochenende und wir wollten uns mit einer Freundin treffen, weil sie uns ihren neuen Freund vorstellen wollte. Soweit gut, aber bis dahin wussten wir noch nicht, was der Abend bringen sollte. Wir riefen sie an, sie gab uns die Adresse und wir fuhren hin. Kurz bevor wir da waren, rief sie uns an meinte, dass es ihr heute doch nicht passen würde. Das wäre ja soweit kein Problem gewesen, wenn da nicht dieses komische Gefühl gewesen wäre. Sie klang am Telefon, als wäre sie am weinen und im Hintergrund haben wir mehrere männliche Stimmen gehört.
Sie legte auf, wir, in unserer Sorge, riefen zurück, aber es ging keiner ran. Also fuhren wir zur besagten Adresse und klingelten am angegebenen Namen. Aber keiner öffnete die Tür, komischerweise hörten wir aber von draußen laute Musik und Gegröle. Wir entschlossen uns also die Tür "unsanft" zu öffnen. Wir gingen hoch zu der Wohnung, aus der besagter Lärm kam, trotz Sturmklingeln etc. öffnete keiner, also wurde diese auch "geöffnet". Was wir dann sahen, war etwas, das wohl keiner gerne sieht.
Sechs besoffene und bekiffte Affen, mit heruntergelassenen Hosen und einer Latte. Unsere Freundin daneben, nackt und mit Platzwunde am Kopf. Bevor diese Penner auch nur ein Wort sagen konnten, hatten sie schon diverse Gegenstände in der Schnauze hängen. Um es kurz zu machen, haben wir diese Deppen zusammengeschlagen und ihren Freund krankenhausreif geprügelt, seine Einrichtung demoliert und die großen Möbel auf direktem Weg in den Vorgarten verfrachtet. Und ihm mit weiteren "BESUCHEN" gedroht.

Ich hoffe, einer von euch sechs Eierköpfen liest das und weiß, dass es noch Menschen mit Courage gibt, die für ihre Freunde einstehen. Das gilt auch für den Rest dieser Vergewaltiger, die noch Tag für Tag ihrem perversen Scheiß nachgehen, aber keine Sorge, irgendeiner wird euch immer kriegen.

Beichthaus.com Beichte #00025318 vom 06.12.2008 um 01:24:44 Uhr in Stuttgart (70 Kommentare).

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Vom Online-Rollenspiel bekehrt

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Diebstahl Habgier Neid Games Gesundheit Unterthingau

Vom Online-Rollenspiel bekehrt
Ich beichte, dass ich bei einem Mehrspieler-Onlinespiel das Passwort von meinem Kumpel erraten habe und sein ganzes Gold und Inventar auf meinen Account übertragen habe. Er hat dann meinetwegen das Zocken komplett aufgegeben und ist jetzt verheiratet mit einer hübschen Frau, die gerade von ihm schwanger ist. Ich hingegen sitze immer noch allein in meinem Kellerzimmer und bin rund um die Uhr vor meinem PC, wenn ich rausgehe, dann nur zu Aldi oder einen Döner kaufen. Es tut mir leid, dass ich ihm damals das ganze Gold geklaut habe, allerdings hoffe ich, dass daran auch etwas Gutes war, denn sonst wäre er wohl jetzt auch so wie ich.

Beichthaus.com Beichte #00025315 vom 05.12.2008 um 20:35:47 Uhr in Unterthingau (25 Kommentare).

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Aus dem Bett gefallen

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Peinlichkeit Unfall Last Night Gesundheit

Aus dem Bett gefallen
Das hier wird mir wahrscheinlich keiner glauben, ich glaube es ja selbst nicht. Ich bin vergangene Nacht im Schlaf aus dem Bett gefallen. Passiert manchmal, wenn man zu zweit in einem 100cm Bett schläft. Dummerweise hatte ich gerade eine nächtliche Erektion, auf die ich so ungünstig gestürzt bin, dass ich mir den Penis gebrochen habe.

Ich habe meine Freundin und vermutlich die ganze Nachbarschaft mit meinem Gebrüll geweckt. Ich kann mich durch den Schleier aus Schmerz nur schemenhaft erinnern, aber irgendwann (nach gefühlten 100 Jahren Qual) sind drei (oder vier?) Sanitäter mit einer Trage neben mir, heben mich drauf (Schmerzensschreie meinerseits) und verfrachten mich in den Rettungswagen. Wann sie mich an den Tropf gehängt haben weiß ich nicht, aber die Schmerzen ließen irgendwann nach. Hoffentlich haben die mir Morphium gegeben, das wollte ich schon immer mal ausprobieren. Meine nächste Erinnerung ist recht deutlich: Ich wache auf und mir geht es gut. Dann will ich mich auf die Seite drehen und mir gehts nicht mehr gut: Schmerzen im Unterleib. Ich schaue unter die Decke und sehe das Elend: Einen dunkelblauen, geschwollenen Pillermann mit einer Naht aus sieben Stichen an der Seite. Kurze Zeit später kommt ein Arzt in mein Zimmer, fragt mich wies mir geht, ob ich große Schmerzen habe etc. Er sagt, dass einer der Schwellkörper auf einer Länge von fast 5 cm aufgeplatzt war. Die Operation ist aber gut verlaufen und ich werde zu 90% nicht impotent werden. Bis die Naht verheilt ist muss ich ein Anaphrodisiakum einnehmen. Ich dachte immer Hängolin wäre eine Legende, aber das Zeug gibts ja wirklich. Schmerztabletten hab ich mittlerweile auch bekommen, ziemlich heftige sogar: Ibuprofen 1000mg. Bin schon richtig stoned, aber wenigstens schmerzfrei. Weil niemand in meinem Zimmer ist, außer der Schwester, die alle halbe Stunde nach mir sieht, verschlafe ich den restlichen Tag. Abends schauten mein Mitbewohner und ein Kumpel vorbei. Mein Mitbewohner brachte mir meinen Laptop mit, mein Kumpel einen zerbrochenen Dildo, den er mit Klebeband wieder repariert hatte, als Genesungsgeschenk.

Mein Mitbewohner erzählte mir von Beichthaus, wo es eine Story gibt, bei der sich ein noch größerer Pechvogel als ich beim versehentlichen Schokostich die Vorhaut abgerissen hat und meint, dass ich meine Geschichte unbedingt auch hier reinstellen soll. Weil es hier kein WLAN gibt, soll ich diesen Text erstmal in Word schreiben und er wird ihn dann später stellvertretend online stellen.
Liebe Beichthaus-Gemeinde, ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Leidensgeschichte erfreuen. Schadenfreude ist immer noch die schönste Freude und ich freue mich auf die Zeit, in der auch ich über diesen Unfall lachen kann. Im Moment gehts noch nicht, tut nämlich weh.

Beichthaus.com Beichte #00025295 vom 03.12.2008 um 21:25:57 Uhr (63 Kommentare).

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“Beichte

Pinkelspielchen

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Ekel Unreinlichkeit Lügen

Hallo Leute. Ich muss jetzt einfach mal etwas loswerden. Als ich ungefähr 13 oder 14 war, waren mein Bruder (damals 8 oder 9) und ich eines Abends zusammen im Bad. Während er gebadet hat, habe ich mir die Zähne geputzt. Ich weiß nicht mehr, warum ich es getan habe und welcher Teufel mich geritten hat, aber während mein Bruder ganz vergnügt mit seiner Badeente gespielt hat, habe ich mich von hinten genähert und habe angefangen, ihm auf den Rücken zu pinkeln. Er hat es am Anfang gar nicht gemerkt, erst als ich so nach drei oder vier Sekunden mit meinem Strahl in den Bereich seiner rechten Schulter gekommen bin, hat er sich umgedreht und laut aufgeschrien. Anstatt jetzt aufzuhören, habe ich so lachen müssen, dass mir die Tränen übers Gesicht liefen, und habe ihn nicht aufgehalten, als er Mama und Papa holte, sondern bin ihm sogar noch lachend und immer noch urinierend hinterhergerannt und habe ihn immer noch erwischt.

Die Krönung aber war, als er es meinem Vater gepetzt hat. Ich konnte mich, da ich ja älter bin, durch meine besseren rhetorischen Sprachkünste aus dem Schlamassel besser rausreden und habe die Schuld auf meinen Bruder gelenkt, warum er hier nackt durch den Hausflur renne. Auf jeden Fall fand mein Vater mein Argument plausibler und hat meinem Bruder einen auf den Hintern gegeben. Damals fand ich das echt komisch und habe mir vor Lachen den Bauch gehalten. Heute allerdings tut es mir leid, und ich wünschte, ich hätte ihn früher nicht so verarscht bzw. meine Wut auf ihn abgeladen, wenn jemand mich ärgerte und ich mich nur an einem Schwächeren auslassen konnte. Ich glaube diese Ereignisse damals stehen meinem Bruder und mir acht Jahre danach immer noch im Weg. Also Brüderlein, ich hoffe du vergibst mir, denn ich habe dich echt dolle lieb.

Beichthaus.com Beichte #00025281 vom 02.12.2008 um 18:50:37 Uhr (11 Kommentare).

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