Luxus-Krankheiten zerstören unsere Erde!

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Verschwendung Zorn Ignoranz Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich mir sehr oft vorstelle, wie sich die Natur am Menschen rächt. Hier möchte ich kurz einführen: Ich bin im medizinischen Bereich tätig. Täglich habe ich mit Leuten zu tun, welche uns mit Diabetes, Fettleibigkeit, verstopften Arterien, Herzproblemen, Hautkrankheiten und anderen Wohlstandskrankheiten besuchen. Ich finde es richtig, diese Krankheiten (mit wenigen Ausnahmen) als Luxus-Krankheiten zu bezeichnen, denn diese Krankheiten sind in 95 Prozent der Fälle selbst verschuldet. Die Menschen haben das Maß zum normalen Konsum verloren und stopfen sich mit zu viel Fleisch, mit zu viel Mayonnaise und Süßigkeiten voll. Dann irgendwann will der mitgenommene Körper nicht mehr mitmachen und sie suchen Ärzte auf. Künstlich verlängern wir dann mit Medikamenten den Zustand - wobei sich ihr Konsum nicht unbedingt ändert.

Das Ganze gibt mir schwer zu denken, denn ich selbst lebe sehr bewusst, rauche nicht, esse zwei Mal jährlich Fleisch und mache regelmäßig Sport. Doch die Gesundheitskosten steigen. Wegen dieser Leute. Die Umwelt geht kaputt. Wegen dieser Leute. Tiere werden regelrecht für Billigpreise geschlachtet, weil einfach jeden Tag zu jeder Zeit alles verfügbar sein muss. Versteht mich nicht falsch, ich lebe zwar vorwiegend vegetarisch und ich bin der Ansicht, dass jedes Lebewesen gleichen Wert haben sollte, aber ich mag die Menschen nicht, die sich das antibiotikabelastete, hormonbehandelte Fleisch antun und anschließend weinend beim Arzt stehen und plötzlich über Herzleiden klagen.

Ich freue mich, sobald ich höre, dass der Mensch von der Natur überwältigt wird. Versteht mich nicht falsch, aber das ist alles selbst verschuldet. Wenn wir den Konsum von Luxusartikel, von Soja und von Fleisch nicht einschränken, werden solche Unwetter wie gerade noch harmlos sein. Ich könnte noch stundenlang hier protestieren, doch bin ich mir sicher, dass es viele Uneinsichtige gibt, welche sich persönlich angegriffen fühlen und wegen denen die Situation weiter eskalieren wird. Erst wenn der letzte Baum gefällt, das letzte Gewässer ausgetrocknet und das letzte Tier ausgestorben ist, wird der Mensch merken wie ekeleregend er die Welt behandelt hat. Wir haben nur eine Welt und wir sollten sie für unsere Kinder erhalten und nicht nur wegen unseren Süchten, dem Fett und den Krankheiten und damit die Welt zerstören.

Beichthaus.com Beichte #00038324 vom 02.06.2016 um 12:02:49 Uhr (20 Kommentare).

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Gefangen in der Einsamkeit

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Verzweiflung Zorn Aggression Prostitution Gesellschaft

Ich bin 25, habe keinen Kontakt zur Außenwelt. Keine Freunde seit vielen, vielen Jahren. Keine Familie. Verlasse kaum meine Wohnung - wohin auch, ständig alleine? Noch nie eine Freundin gehabt. Weiß auch nicht, wo man Frauen findet. Sex hatte ich folglich noch mit […]
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Beichthaus.com Beichte #00038317 vom 01.06.2016 um 00:28:58 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Religionen sind Werkzeuge der Macht

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Unglaube Ignoranz Vorurteile Gesellschaft Witten

Religionen sind Werkzeuge der Macht
Ich (m/20) möchte beichten, dass ich gläubige Menschen nicht im Geringsten ernstnehmen kann. Dabei spielt die Religion gar keine so große Rolle, wobei ich Christen und Moslems besonders im Blick habe (was aber wohl daran liegt, dass dies die größten Gruppen in Deutschland sind). Ich verstehe nicht, wie teilweise wirklich intelligente und gebildete Menschen der Massenhalluzination eines (oder mehrerer) vermeintlichen Gottes erliegen können. Es ist doch vollkommen offensichtlich, dass sie niemals diesem Glauben nachgehen würden, wenn nicht ihre Eltern und Umfeld sie in diese Thematik hineinerzogen hätten. Damit verliert die Religion doch jeden Wert! Es kann doch kaum offensichtlicher sein, dass Religionen seit Langem nur als Werkzeuge der Macht missbraucht werden, Entwicklung der Menschheit entgegenstehen und mit einer aufgeklärten, selbstbestimmenden und auf rationalem Weltbild basierender Lebenseinstellung nicht vereinbar sind. Ich beichte also Blasphemie und Intoleranz, auch wenn ich es mir im Dialog mit diesen Menschen nicht anmerken lasse. Auch dass ich Mitleid verspüre, weil es mir im Herzen wehtut, Menschen auf Irrwegen zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00038280 vom 23.05.2016 um 02:26:54 Uhr in 58453 Witten (Alfred-Herrhausen-Straße) (40 Kommentare).

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Die Vernichtung von unwertem Leben

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Verzweiflung Manie Neugier Politik Gesellschaft

Ich möchte mich der Beichte anschließen, in der eine männliche Person aufgrund seiner Homosexualität Angst vor der Entwicklung des Rechtspopulismus in Deutschland hat. Ich bin zwar nicht homosexuell und habe auch keinen Migrationshintergrund, aber ich kämpfe mit psychologischen Problemen. Und auch solche Menschen wurden ja im Rahmen der "Vernichtung unwerten Lebens" verfolgt und ermordet. Ich hab seit meiner Kindheit Angst vor Krieg,
Verfolgung und Mord. Wenn ich alleine in den Keller gehen sollte, habe ich nach feindlichen Soldaten Ausschau gehalten. Ich träume häufig davon, wie ich mich selbst und andere verstecke, oder wie ich in Todesangst fliehen muss. Nebenbei, nein, ich nehme keine Drogen und hab auch keine paranoide Psychose.

Nach dem Buch und dem Film "Er ist wieder da" ist es erst richtig schlimm geworden. Gepaart mit den erschreckenden Wahlergebnissen der AfD und deren Forderungen, habe ich besonders nachts unglaubliche Angst. Ich liege still da, versuche möglichst leise zu sein und warte quasi darauf, dass es klopft und ich aufgefordert werde, mich mit meinen Nachbarn im Hof zu versammeln. Ich weiß, das klingt abgefahren und ja, ich habe bereits einen Therapeuten, aber wenn da einer kommt und sich unsere ganze Datensammelei zu Nutzen macht, Facebook, Krankenkassenakten, Jobcenterakten, etc., dann geht das ganz fix mit der Erfassung von "unwertem" Leben. Ich leide wirklich stark darunter und habe mir schon Gedanken gemacht, ob ich irgendwie eine wiedergeborene Seele eines Opfers des Nationalsozialismus bin. Jeder, der denkt, dass sich das nicht wiederholen kann, ist in meinen Augen naiv und gutgläubig. Und ja, AfD wählen ist sowas von 1938!

Beichthaus.com Beichte #00038237 vom 15.05.2016 um 20:19:12 Uhr (25 Kommentare).

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Rassistische Gedanken in der Öffentlichkeit

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Boshaftigkeit Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft Bahn & Co.

Ich (m/25) empfinde mich als relativ liberalen bzw. linksorientierten Menschen, der anderen Kulturen und Ethnien gegenüber sehr offen gegenübersteht und Diversität in allen Dimensionen als etwas Bereicherndes betrachtet. Mein Freundeskreis ist sozusagen "bunt" gemischt und politisch aktiv. In Diskussionen bin ich stets ein Befürworter einer vernunftorientierten Flüchtlingspolitik. In offenen Gesprächen und im Dialog mit anderen verhalte ich mich wie ein Weltbürger. Wenn ich nun aber gedankenversunken durch die Stadt gehe, gleiten meine Gedanken alsbald in Bahnen, die mich, sofern ich diese reflektiere, äußerst beunruhigen.

So kann ich als ein Jemand gelten, der beim Spaziergang in der Fußgängerzone oder wenn ich im Bus sitze, die sich umgebenden Menschen beobachtet und genaustens mustert. Dabei münden meine Gedanken in vorurteilsbehaftete, rassistische und verachtende Beleidigungen, mit denen ich meine Mitmenschen pauschalisierend charakterisiere. Solche "Charakterisierungen" beinhalten die derbsten Schimpfwörter. Im Grunde meines Herzens empfinde ich allerdings nicht so. Vielmehr fungiert dieses "Beleidigungsdenken" als Belustigung und netter Zeitvertreib, mit dem ich ja eigentlich niemanden verletze oder angreife. Dennoch weiß ich, dass ein solches Verhalten unsäglich ist, weshalb ich hier dafür um Verzeihung bitte.

Beichthaus.com Beichte #00038233 vom 13.05.2016 um 23:27:05 Uhr (14 Kommentare).

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