Du hast sie missbraucht!

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Lügen Vorurteile Boshaftigkeit Missbrauch Gesellschaft

Ich möchte beichten, dass ich es erschreckend finde, wie schnell die Gesellschaft beim Thema "Missbrauch" Leute vorverurteilt und wie schnell man jemanden beschuldigen und sein Leben zerstören kann. Es ist in meinen Augen wirklich ein Machtinstrument, um unbeliebte Menschen loszuwerden. Und besonders Männer sind betroffen. Ich will jetzt Missbrauch nicht gutheißen, wer wirklich solche Taten begeht, gehört auch bestraft, keine Frage. Nur man kann ja heutzutage alleine mit bloßen Anschuldigungen jemanden fertigmachen. Ich möchte hier gerne beim Beispiel eines ehemaligen Freundes bleiben. Er hatte eigentlich ein schönes Leben eine Freundin, zwei Kinder, gutes Einkommen und eine große Wohnung. Nun hat sich aber seine Freundin in einen anderen Kerl verguckt und es gab eben Streit zwischen den beiden. Sie wollte das Sorgerecht für beide Kinder haben, um mit ihrem neuen Kerl woanders hinzuziehen.


Was hat sie gemacht? Sie hat ihn beschuldigt, dass er seine Kinder missbraucht und sie angeblich bedroht hat, keinem etwas zu erzählen und sie deshalb völlig verstört wären. Um die Geschichte etwas abzukürzen: Die Frau hat Anzeige erstattet, die Polizei hat die Wohnung durchsucht und ihn auf die Wache mitgenommen, das hat natürlich jeder mitbekommen. Kurzum, er hat seine Arbeitsstelle verloren, seine Wohnung wurde ihm gekündigt, und auch konnte er kaum noch einkaufen, ohne bedroht oder angefeindet zu werden. Er wurde zwar später von der Staatsanwaltschaft freigesprochen, weil keine Hinweise auf Missbrauch gedeutet haben, aber er hat sich dann das Leben genommen, weil er nicht mehr konnte. Also wenn ihr jemanden loswerden wollt, einfach des Missbrauchs beschuldigen. Das ist einfach nur eine kranke Gesellschaft.

Beichthaus.com Beichte #00038011 vom 08.04.2016 um 16:36:08 Uhr (33 Kommentare).

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Meine Generation ist sexgeil!

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Vorurteile Ekel Zorn Gesellschaft

Ich (w) möchte beichten, dass ich sehr starke Verachtung gegen Geschlechtsverkehr und teils sogar Männer hege. Am Besten ist es, wenn ich von vorne anfange: Ich wurde schon von Anfang an religiös erzogen. Meine Mutter klärte mich auch schon im Alter von neun Jahren auf. Damals wurde mir erzählt, dass Menschen nur miteinander schlafen sollten, wenn sie sich lieben und geheiratet haben. Das klang immer logisch für mich. Denn die Option, dass Menschen miteinander schlafen, ohne sich zu lieben, gab es nicht. Ich habe mich schon früh in das andere Geschlecht verguckt. Immer und immer wieder schwärmte ich für irgendeinen Jungen. Aber oft nur einseitig, weil ich schüchtern war. Aber seit zwei Jahren kann ich mich nicht mehr verlieben, denn ich habe erkannt, dass Liebe gar nicht mehr so richtig existiert. In meiner Generation interessieren sich alle nur für Sex. In meiner Klasse sind nur drei Mädchen Jungfrauen (mich eingeschlossen), von insgesamt 16 Schülerinnen.


Die Jungs reden den ganzen Tag auch nur über das Eine. Das kann mir aber egal sein, Männer sind in dem Alter halt so. Aber trotzdem geht es mir langsam richtig auf die Nerven. Meine Freundinnen sind eigentlich richtige Schlampen. Ich sage es aber nicht zu ihnen, weil ich sie nicht mit meinen Ansichten quälen will. Aber sie erzählen mir jede Woche davon, wie sie irgendeinen Kerl in der Dorf-Disco abgeschleppt haben. Ich merke schon, dass "Jungfräulichkeit" bzw. "Unschuld" in der Altersgruppe 14-18 kein Begriff mehr ist. Ich bin aber froh, dass ich noch Jungfrau bin.


Aber kommen wir zum nächsten Punkt: Ich bin nicht die Hässlichste, im Gegenteil. Ich habe in den letzten drei Jahren mit vielen Jungs zu tun gehabt, die sich angeblich in mich verliebt hatten. Ich habe mit keinem etwas angefangen, weil ich merkte, dass sie nur auf das Eine hinaus wollten. Am Schlimmsten war es aber auf der Abschlussklassenfahrt, wo einer aus der Parallelklasse anfing, mich sexuell zu belästigen, in dem er mich in die Ecke drängte oder versuchte, mich zu küssen. Seitdem kann ich Männer auch nicht mehr leiden. Alle verhalten sich wie Tiere! Mädchen mit eingeschlossen, schließlich gehören zum Geschlechtsverkehr immer zwei Menschen. Ich möchte letztendlich einfach beichten, dass ich meine Generation und Sex verachte. Ich meine, was ist denn mit Liebe? Ist die Jungfräulichkeit nichts mehr wert? Ich möchte niemanden verurteilen. Ich wollte es nur mal gesagt haben. Aber mir bleibt ja noch die Hoffnung, dass sich alles ändert, wenn ich sehr viel älter bin.

Beichthaus.com Beichte #00038001 vom 07.04.2016 um 03:24:13 Uhr (31 Kommentare).

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“Beichte

Chantal, heul leise!

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Zorn Hass Lügen Ungerechtigkeit Gesellschaft

Mir (w/21) gehen diese ganzen Chantal-Witze unglaublich auf die Nerven. Warum? Ich heiße Chantal. Ich kann mich nicht einmal in aller Seelenruhe über etwas beklagen, schon heißt es: "Chantal, heul leise!", wie in diesem Film. Auf jeden Chantal-Witz werde ich verlinkt […]
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Beichthaus.com Beichte #00037965 vom 31.03.2016 um 00:14:40 Uhr (38 Kommentare).

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Verschwörungstheorien haben mein Leben zerstört!

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Maßlosigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w/27) bin mittlerweile seit fünf Jahren Single. Der Verlauf meiner letzten Beziehung erschwert es mir, etwas Neues anzufangen. Wir gingen damals in dieselbe Klasse und kamen im Abschlussjahr der Realschule zusammen. Wir waren beide 16 Jahre alt. Alles lief super, und als wir erwachsen waren, zogen wir sofort zusammen. Er kam aus einer sehr reichen Familie, ihm fehlte es im Leben an nichts. Da er stets alles bekam, außer dass seine Eltern Tag und Nacht am Arbeiten waren. Von ihnen bekam ich nie viel mit. Wir machten beide eine kaufmännische Ausbildung und hatten durch die Unterstützung seiner Eltern auch keine Geldsorgen. Alles verlief super, wir hatten uns in den ersten vier Jahren kein einziges Mal wirklich gestritten, hatten eine tolle gemeinsame Clique, unternahmen aber auch oft zu zweit etwas und waren in acht verschiedene Länder gereist. Wir fingen auch schon langsam mit der Familienplanung an. Wir wollten beide Kinder, am liebsten zwei.


Aber im Frühjahr 2009 wurde alles anders. Er zerstritt sich überraschend mit seinem besten Freund und dessen Lebensgefährtin, den genauen Grund dahinter verstehe ich bis heute nicht. Also löste sich unsere Clique langsam auf, da auch von den anderen niemand zu ihm halten wollte. Zeitgleich bekam er einen neuen Arbeitskollegen, mit dem er sich öfter privat traf. Schnell fand er durch diesen einen neuen Freundeskreis, in dem ich aber nicht akzeptiert wurde - ich konnte diese Leute aber auch nicht ausstehen. Sie wirkten auf den ersten Blick normal, entpuppten sich nach mehreren Gesprächen aber als glühende Anhänger von Verschwörungstheorien. Mit der Zeit erwarb mein Freund auch zahlreiche teilweise verbotene Bücher dieser Art. Wir stritten immer öfter, da er in der Freizeit entweder nur noch bei seinen neuen Freunden war oder besagte Bücher las. Zudem versuche er, mich zu bekehren. Ich sollte keine offiziellen Nachrichten mehr lesen, da wir nur belogen werden, kein Radio mehr hören - selbst die Musik ist voll verseuchter Botschaften und den Fernseher verkaufte er kurzerhand im Internet.


Stattdessen informierte er sich nur noch über dubiose Websites über das Weltgeschehen. Irgendwann durfte ich mir noch nicht einmal mehr ein Fischbrötchen am Bahnhof kaufen, da im Essen ja Stoffe drin sind, die das Gehirn manipulieren sollen. Wir ließen uns nur noch bei verschiedenen Kontakten seiner Clique unsere Lebensmittel liefern. Mit der Zeit weitete es sich auf Kleidung, Zahnpasta und andere Sachen aus. Wenn ich mich nicht an die "Regeln" hielt - es reichte in der Stadt an einer Anzeigetafel Meldungen zu lesen - rastete er zu Hause völlig aus. Er warf teilweise mit Geschirr und Möbeln um sich und drohte mit Trennung. Die Nachwuchsplanung hatte er zu diesem Zeitpunkt längst über den Haufen geworfen. Eine derart verseuchte Welt, die in Wahrheit von wenigen Eliten beherrscht wird, möchte er keinem Kind zumuten. Die wenigen Leute, die ich außerhalb des Wahnsinns noch hatte, brachen langsam den Kontakt mit mir ab. Meine eigene Schwester beleidigte er als Systemschaf und jagte sie aus der Wohnung.


Ich wollte ihn jedoch nicht verlassen, da ich stets die Hoffnung hatte, er würde eines Tages wieder der Alte sein. Jedoch wurde er immer besessener von der Idee, die absolute Wahrheit zu kennen. Erst als er sich an mehreren fragwürdigen Demos beteiligte und mich dorthin mitnehmen wollte, zog ich den Schlussstrich. Aufgrund seiner Aktivitäten dort wurde mir mein Job gekündigt, da die verfassungsfeindlichen Dinge, welche auf den Demos gesagt wurden, negativ auf mich zurückfielen und mein Chef meinte, er wisse nicht sicher, ob ich nicht auch solche Kontakte hätte und es dem Ruf des Unternehmens schaden könnte. Ein Kollege hatte damals irgendwie Wind davon bekommen. Da ich niemanden mehr hatte, floh ich zu meiner eigentlich immer verhassten Cousine, die mit ihrem Mann in Ostdeutschland lebt. Dort kam ich für einige Zeit unter, da sie Mitleid mit mir hatten.


Da ich jahrelang quasi abgeschirmt lebte und öffentliche Medien vermeiden musste, war ich völlig überfordert mit der neuen Situation. Es dauerte lange, bis ich wieder einen Job und ein einigermaßen geregeltes Leben hatte. Der Wohnortswechsel tat mir aber gut. Vorgestern hatte ich bereits das dritte Treffen mit einem Mann, den ich noch nicht lange kannte. Als er sich Medien gegenüber kritisch äußerte, verabschiedete ich mich sofort und meldete mich nicht mehr. Solche Situationen hatte ich schon öfter. Ich beichte, dass ich durch die Situation niemanden mehr vertrauen kann und wohl unfähig bin, jemals wieder einen Partner zu finden.

Beichthaus.com Beichte #00037947 vom 29.03.2016 um 03:42:03 Uhr (28 Kommentare).

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Namen machen Leute

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Vorurteile Engherzigkeit Gesellschaft

Ich möchte hier beichten, dass, wenn ich mehr als zwei Mal schlechte Erfahrungen mit Leuten desselben Vornamens gemacht habe, Leute mit diesen Namen für mich für immer unten durch sind. Nomen ist manchmal doch Omen. Meiner Erfahrung nach sind Rebeccas und Sandras extrem verlogen, Evas verschlagen, Lisas arrogant, Stefanies dumm wie Brot, Janas haben einen Dachschaden, Silvias sind hintergründig und gefährlich. Typen namens Andreas oder Johann(es) sind Drecksäcke und Alexanders hinterhältig. Und Ronnys und Kevins sind tatsächlich blöd, ist leider eine Tatsache, sorry.


Mit Namen wie Anna, Karina, Johanna, Markus, Thomas, Heiko und Benjamin dagegen habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Es ist seltsam, aber ich habe es jetzt schon mehrmals erlebt, dass ich Leute mit den oben erwähnten Namen aufgrund meiner Erfahrungen auf Abstand gehalten habe und dann aus der Entfernung gesehen habe, dass ich recht hatte. Letztens lief mir eine extrem süße Rebecca über den Weg, aber nach drei Mal mit dem Namen auf die Fresse fliegen und es einmal (mit einer vierten) bei einem Freund sehen, hat es mir gereicht. Ich habe ihr aber gesagt, dass ich derzeit einfach keine nähere Beziehung will. Trotz meiner Ansichten kann ich verstehen, dass es sie verletzen würde, wenn es nur am Namen liegt.

Beichthaus.com Beichte #00037946 vom 29.03.2016 um 02:27:40 Uhr (32 Kommentare).

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