Beichte #00041936

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Zorn Hamburg Altona

Meine Kollegin ist permanent überfordert, faul und dumm wie Bohnenstroh. Ich hatte gestern einen freien Tag, den sie gleich nutzte, um sich beim Chef über mich zu beschweren, obwohl ich gar nichts gemacht habe. Dieser wird also spätestens morgen mit mir reden wollen. Ich beichte schon mal vorab, dass ich je nach Verlauf des Gesprächs erwähnen werde, dass sie einen Nebenjob hat, der eigentlich hätte genehmigt werden müssen. Auch wenn das nur einer von vielen Gründen ist, warum sie nichts gebacken kriegt.

Beichthaus.com Beichte #00041936 vom 10.10.2019 um 12:26:50 Uhr in Hamburg Altona (0 Kommentare).

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Beichte #00041933

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Vorurteile Boshaftigkeit Studentenleben Bochum

Ich möchte beichten, dass ich über einen Zeitraum von mehreren Wochen Fatshaming betrieben habe. Normalerweise halte ich nicht viel davon, das Gewicht von anderen Menschen zu kommentieren und mich darüber lustig zu machen. Jedoch habe ich einmal in der Uni eine Kommilitonin kennengelernt, bei der ich mich nicht zurückhalten konnte. Sie hatte einen sehr altmodischen Namen, saß immer in der ersten Reihe und trug fast jede Woche die selbe Uniform: Einen pinken Pullover, eine unförmige Jeans, die aussah wie ein Sitzsack, und einen Sailor-Moon-Rucksack auf dem Rücken. Ein süßes Outfit für eine Grundschülerin, aber nicht unbedingt für eine geschätzt 120 Kilo schwere Frau. Die Klamotten waren also schon einmal eine glatte 10/10. Ihre Essgewohnheiten waren aber auch nicht ohne. Am Anfang jeder Stunde packte die Wuchtbrumme erstmal ihre Snacks aus: Gummibärchen, die sie dem Dozenten anbot, mehrere Wurstbrote und zwei Tetrapackungen Kakao, die sie während des Unterrichts teils lautstark wegschlürfte. Normalerweise war es nicht üblich während eines Seminars zu essen, aber scheinbar konnte sie nicht einmal 1,5 Stunden überstehen, ohne sich was in den Mund zu stopfen. Wurde sie einmal aufgefordert sich zur Tafel zu bewegen, tat sie das nur unter einem vorwurfsvollen Schnaufen. So also wollte sie sagen "Wie können Sie es nur wagen mich zum Aufstehen zu zwingen." Setzte sie sich hin knarzte der Stuhl unter ihrem Allerwertesten ganz fürchterlich. Ich muss wohl kaum sagen, dass der gesamte Auftritt der Pummelfee in fast jeder Stunde für leises Gelächter und verstörte Blicke sorgte. Auch ich konnte mich mit meinen Sprüchen nicht zurückhalten, wenn sie in einer Stunde mehr Nahrung wegatmete als ich den ganzen Tag gegessen hatte. Zwar haben wir ihr nie ins Gesicht gelacht und immer versucht mit unseren Scherzen möglichst leise zu sein. Ich nehme aber trotzdem an, dass sie uns gehört hat und dass ich daran beteiligt war eine dicke Kommilitonin zu mobben. Dafür schäme ich mich, denn Mobbing finde ich blöd.

Beichthaus.com Beichte #00041933 vom 10.10.2019 um 06:05:12 Uhr in Bochum (1 Kommentare).

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Beichte #00041932

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Engherzigkeit Stolz Freunde Köln

Vor einiger Zeit wurde ich von zwei mir wichtigen Menschen unheimlich enttäuscht und verletzt. Ich erwischte meine damalige Mitbewohnerin und beste Freundin in einem sehr eindeutigen Augenblick mit einem Mann, in den ich verliebt war. Er und ich hatten uns etwa ein Jahr zuvor angefreundet und in den vergangenen Wochen hatte sich immer mehr daraus entwickelt. Unsere Freunde wetteten schon, wann wir endlich ein offizielles Paar sein würden. Und von einen auf den anderen Augenblick war alles vorbei. Ich war natürlich wütend und konfrontierte meine damalige beste Freundin, doch zu meinem Schock erwiderte sie nur eiskalt: "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass du bei ihm eine Chance gehabt hättest"! Keine Entschuldigung, keine Reue, nichts. Ich muss dabei erwähnen, dass sie schon immer einen etwas egoistischen Charakter hatte. Sie liebt es im Mittelpunkt zu stehen, will bewundert werden und mag keine Konkurrenz durch andere Frauen. Vielleicht war sie deshalb auch so gerne mit mir befreundet, weil ich eher ruhig und zurückhaltend bin. Unsere Freundschaft war jedenfalls vorbei und wenige Wochen später zog sie bei ihm ein. Der Kontakt zwischen uns brach völlig ab. Ich hatte unseren gemeinsamen Freunden alles erzählt, wodurch sie bei ihnen dann unten durch war. Das alles hat sie jedoch wenig interessiert, denn sie war vollkommen fokussiert auf ihren neuen Freund.

Doch schon wenige Monate später erfuhr ich über Bekannte von ihrer Schwangerschaft - und dass ihr Freund sie verlassen hatte. Er gab meiner Ex-besten-Freundin ein Ultimatum bis wann sie seine Wohnung verlassen sollte. Anscheinend hatte er erfolglos versucht sie zu einem Schwangerschaftsabbruch zu bewegen und dann mit ihr Schluss gemacht. Ziemlich miese Nummer. Daher dauerte es auch nicht lange bis sie sich bei mir meldete. Sie wollte wieder zurück in unsere WG. Ich brauchte aber gar keine Mitbewohnerin mehr, da ich mir die Wohnung inzwischen alleine leisten konnte. Ich sagte ihr, das könne sie vergessen. Sie versuchte mich umzustimmen, doch all das Geschleime, die verheulten Sprachnachrichten und die anschließende emotionale Erpressung haben mich ehrlich gesagt noch wütender gemacht. Jetzt auf einmal, wo ihre Beziehung kaputt ist und sie nicht weiß wohin, bedeute ich ihr wieder was. Ja klar! Ich gab ihr die Kontaktdaten von Frauenhäusern in unserer Stadt und bot ihr alternativ Geld für ein Flugticket zu ihrer Familie nach Italien an. Lieber bezahle ich ihre Rückreise in ihre Heimat als noch einmal unter einem Dach mit ihr zu leben.
Allerdings fühle ich mich nicht wohl damit. Schließlich ist sie schwanger und war mal meine beste Freundin. Aber ich kann Freundschaften einfach nicht ernst nehmen, die wegen irgendeinem Mann in die Brüche gehen. Bei sowas bin ich ziemlich nachtragend und stur. Leid tut es mir um das ungeborene Kind. Ich hoffe meine Ex-Freundin sucht sich Hilfe und lässt den Vater des Kindes wenigstens ordentlich blechen.

Beichthaus.com Beichte #00041932 vom 10.10.2019 um 05:24:54 Uhr in Köln (1 Kommentare).

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Die Affaire meines Chefs mit der Praktikantin

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Rache Fremdgehen Chef Freiburg

Anfang des Jahres habe ich meinen Job gekündigt. Auch wenn ich nach kurzer Zeit eine coolere und besser bezahlte Stelle in der Tasche hatte, gab es noch etwas, oder besser gesagt jemanden, zu erledigen: Meinen Ex-Chef, den Hauptgrund für meine Kündigung. Der nämlich war ein inkompetenter, arroganter Macho der übelsten Sorte. Mitarbeiter wurden unterirdisch bezahlt, ausgebeutet und regelmäßig an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Kunden wurden nach Strich und Faden belogen und betrogen. Ich habe noch nie einen so unehrlichen und gewissenlosen Menschen kennengelernt. Er hielt sich natürlich für den König, obwohl er von seinem Job nicht besonders viel Ahnung hatte und weniger als 50 % der Arbeitszeit in der Firma anwesend oder überhaupt am Arbeiten war. Kein Wunder, dass das Betriebsklima im Eimer war und regelmäßig Mitarbeiter kündigten. Auch privat ist er absolut unterste Schublade. Er betrügt seine Frau bei jeder Gelegenheit und erzählt auch noch jedem von seinen angeblich so zahlreichen Affären. Teilweise baggert er auch Kundinnen ganz offensiv und vor den Augen der Belegschaft an. Also eindeutig ein Mensch, dem man nichts Gutes wünscht.

Eines Tages, kurz bevor ich das Unternehmen verließ, durchkämmte ich aus Langeweile die Personalordner auf unserem Firmenserver. Meine Motivation zu arbeiten war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr besonders groß. Ich klickte mich auch durch die Ordner des Chefs, jedoch waren sie erwartungsgemäß für den Zugriff gesperrt. Also fast alle. Ich stieß auf einen Ordner in dem offensichtlich Bilder von seiner Kamera gespeichert waren. Zunächst fand ich nichts Besonderes. Bilder von einem Businessevent, Fotos vom Familienurlaub und so weiter. Ich wollte schon damit aufhören mich durch die vielen Unterordner zu klicken, als ich plötzlich in ein bekanntes Gesicht blickte: Eine ehemalige Praktikantin, Typ Prollo-Barbie, posiert auf einem Schreibtisch. Dem Schreibtisch des Chefs. Von Bild zu Bild werden die Kleidungsstücke weniger, bis sich die Praktikantin schließlich nackt und in eindeutigen Posen auf dem Tisch räkelt. Zwar war ich zunächst geschockt, jedoch nicht besonders überrascht. Schließlich hatte der Chef schon früher von seiner Affäre mit der Praktikantin erzählt. Ich zückte meinen USB-Stick und nahm die Bilder mit nach Hause. Nein, nicht für meinen privaten Spaß, sondern in Vorbereitung meines Racheakts. Damit wollte ich allerdings nicht zu voreilig sein, um keinen Verdacht auf mich zu lenken. Ich wartete ein halbes Jahr sehnsüchtig auf die Durchführung des Plans. In der Zwischenzeit hatte ich meinen neuen Job angefangen und drei weitere Mitarbeiter hatten gekündigt. Jetzt konnte es losgehen.

Zuvor hatte ich mir bereits die Mailadresse der Frau meines Ex-Chefs besorgt. Das war nicht schwer, denn sie hatte in der Vergangenheit projektweise im Unternehmen gearbeitet, weshalb alle damaligen Mitarbeiter auch ihre Kontaktdaten hatten. Ich ging also, um mich im Web so anonym wie möglich zu bewegen, in ein Internetcafe (ja, die gibt es noch), organisierte mir einen Computer und rief eine Internetseite auf, über die man kostenlos und anonym E-Mails verschicken kann. Ich tippte drauf los und schilderte sämtliche schmutzigen Details, die mir mein Ex-Chef über seine Affären berichtet hatte. Dabei achtete ich aber darauf, nur die Geschichten zu wählen, die er mehreren Mitarbeitern erzählt hatte. Anschließend lud ich die schlüpfrigen Bilder vom USB-Stick auf eine Webseite hoch, auf der man Dateien für begrenzte Zeit speichern kann. Ich kopierte den Link in die E-Mail, denn das Mail-Programm erlaubte kein Verschicken von Anhängen. Zuletzt fügte ich noch den Kontakt der betrogenen Ehefrau in die Adresszeile ein und dann ab dafür!

Was seitdem geschah: Auf den Social-Media-Seiten des Ex-Chefs und seiner Frau wird kein Beziehungsstatus mehr angezeigt. Gemeinsame Urlaubsbilder sind von der Seite der Frau verschwunden. Eine ehemalige Kollegin berichtet, dass der Geschäftsführer in letzter Zeit komplett neben der Spur sei. Eine Woche lang sei er gar nicht auf der Arbeit aufgetaucht, in der nächsten Woche sei er mitten in einem Kundentermin ausgeflippt und aus der Firma gestürmt. Ich glaube ich habe eine Beziehung und das riesige Ego eines unerträglichen Menschen zerstört. Mir tut es nur Leid für die arme Frau, dass sie es auf diese Art und Weise erfahren hat. Letztendlich gehört sie zu den Leidtragenden, obwohl sie nie das Ziel meiner Rache war. Für diesen Kollateralschaden bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041931 vom 10.10.2019 um 03:39:25 Uhr in Freiburg (19 Kommentare).

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Rechnung aufs Zimmer 440 bitte

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Betrug Urlaub Düsseldorf

Ich muss hier einmal etwas wirklich Schräges beichten, oder genauer beichten, dass mir das bis heute echt Freude macht. Meine Frau und ich sind in Düsseldorf in einem sehr teuren und wirklich noblen Hotel eingecheckt. Weil wir aber eine lange Fahrt mit dem Auto hinter uns hatten, habe ich meine Freu gebeten den restlichen Check-In an der Rezeption ohne mich zu machen und wollt mir an der Hotelbar schnell ein Bier trinken, es war Hochsommer und ich irgendwie verschwitzt. So bin ich dann in die Bar, habe ein Bier getrunken und meine Zimmernummer genannt, auf die dann abgerechnet wurde. Das war Nummer 440 oder so. Während ich aber beim Bier sass, sagte die Dame an der Reception zu meiner Frau ohne dass ich das mitbekam, das Hotel hätte eine Delegation hereinbekommen, die man gerne geschlossen auf einer Etage unterbringen würde. Später beim Frühstück eine Tag später sah ich, dass das Diplomaten aus Saudi-Arabien waren, viele in traditionellen Gewändern und ehrlich gesagt sehr überheblich und arrogant. Mit dem Zimmer war aber für uns kein Problem, bekamen eine neue ZImmernummer. Ich hatte aber gar nicht realisiert, dass der Kellner jetzt alles weiter auf die alte Nummer bucht, ich dachte das würde ihm intern mitgeteilt werden – das war aber nicht so. Wir haben in dem Hotel 2 Tage richtig Party gemacht und noch alte Freunde eingeladen und sehr viel getrunken, - Bier, Wein und Sekt.

Am Sonntagmorgen checkten wir dann aus und an der anderen Rezeption die Araber gleichzeitig. Es begann ein riesiger Streit unter denen selber und mit dem Hotelpersonal. Und warum: Die Saudi-Araber bzw. deren Regierung – also deren Vorgesetzte - sollten noch schnell 8 Weizen, 12 Alt, 2 Mojitos, 2 Caipirinha und eine Flasche Sekt bezahlen. Wir sind schnell raus aus dem Hotel und haben uns den ganzen Tag kaputtgelacht. Was ich beichte: ich lache heute noch lauthals darüber wie diese arroganten und selbstgerechten Intoleranten doof aus der Wäsche geschaut haben und Angst die Angst im Gesicht hatten das irgendwem zu erklären.

Beichthaus.com Beichte #00041930 vom 07.10.2019 um 15:25:01 Uhr in Düsseldorf (8 Kommentare).

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