Gespräche über das Betthäschen

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Rache Lügen Dummheit Fremdgehen Kollegen Schkeuditz

Ich (w) hatte bzw. habe eine Affäre mit den beiden einzigen Männern in unserer Firma! Als ich vor einem Jahr anfing, in dieser Firma zu arbeiten, habe ich mich sofort unsterblich in einen der beiden verliebt. Es dauerte nicht lange, bis auch von seiner Seite aus Interesse bestand. So führten wir ein halbes Jahr lang eine Beziehung, die wir aber auf seinen Wunsch hin größtenteils geheim hielten, da er unnötige Probleme am Arbeitsplatz vermeiden wollte. Naiv, wie ich war, kaufte ich ihm das alles blind ab und beschwerte mich nie. Irgendwann fand ich dann heraus, dass er mich nebenher mit zwei weiteren Frauen regelmäßig betrogen hatte und das, obwohl ich gerade dabei war, bei ihm einzuziehen. Eine der beiden Frauen war übrigens eine andere Arbeitskollegin, die sehr wohl von uns beiden wusste. Mein anderer Kollege bekam von all dem sehr viel mit und versuchte mich aufzuheitern. Irgendwann fing er an, heimlich ihre Arbeit zu sabotieren, damit sie Ärger bekam und ich etwas zu lachen hatte. Eigentlich halte ich von solchen Racheaktionen gar nichts, aber in diesem Fall hatte ich kein bisschen Mitleid für sie übrig. So kam es, dass wir zwei immer mehr zusammenhielten und absichtlich immer mehr Chaos in die Arbeiten der Beiden brachten. Bis heute ist es niemandem aufgefallen, dass wir dies taten. Zu guter Letzt habe ich vor Kurzem eine Affäre mit diesem Kollegen angefangen. Er ist zwar seit sechs Jahren in einer Beziehung, aber es ist überall bekannt, dass er nichts von Treue hält. Seitdem treiben wir es oft während unserer Schichten und es ist mir total egal, ob mein Ex/Kollege davon etwas mitbekommt. Ich schäme mich zwar etwas dafür, dass ich nun genauso falsch wie die andere Kollegin bin, aber es ist einfach zu befriedigend, wenn meine jetzige Affäre mit meinem Ex über sein neues "Betthäschen" spricht. Mein Ex rät ihm dann immer, dass er die Frau, also mich, bloß behalten soll, wenn sie so gut im Bett sei. Rache ist gut, Rache ist sexy.

Beichthaus.com Beichte #00031274 vom 24.05.2013 um 21:19:14 Uhr in Schkeuditz (19 Kommentare).

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Als der Mörder meiner Nachbarin klingelte

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Verrat Mord Missbrauch Nachbarn

Als der Mörder meiner Nachbarin klingelte
Vor etwa sieben Jahren war ich (w/23) wie jeden Freitag alleine zu Hause, da meine Mutter arbeiten musste. Damals lebte ich mit meiner Mutter in einer kleinen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Ich war also am besagten Nachmittag alleine und machte meine Hausaufgaben, als es klingelte. Vor der Tür stand ein fremder Mann, den ich noch nie vorher gesehen hatte. Er machte eigentlich einen recht sympathischen Eindruck auf mich. Der Mann nannte den Namen meiner Nachbarin, die erst vor wenigen Wochen hergezogen war, und fragte mich, ob ich sie kennen würde. Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass sie ein Stockwerk tiefer wohnt, bedankte er sich und ging. Etwa drei Tage später erzählte mir meine Mutter, dass diese Nachbarin tot in ihrer Wohnung aufgefunden wurde. Wie sich später herausgestellt hat, war dieser Mann, der bei uns geklingelt hat, ihr Ex-Freund. Als sie ihn nach vier Jahren Beziehung verlassen hatte, wollte er anscheinend Rache üben. Nachdem ich diesem Mann erzählt hatte, wo die Frau wohnt, ist er zu ihr gegangen, hat sie vergewaltigt und anschließend mit einem Kissen erstickt. Ich frage mich heute noch, wieso denn niemand etwas gehört hat. Es tut mir wahnsinnig leid. Dieses arme Mädchen war gerade mal 25 Jahre alt und hatte noch ihr ganzes Leben vor sich. Hätte ich ihrem Ex-Freund nicht verraten, wo sie wohnt, wäre sich vermutlich noch am Leben. Ich habe wirklich schreckliche Schuldgefühle, aber immerhin hat das Schwein seine gerechte Strafe bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00031264 vom 23.05.2013 um 23:25:20 Uhr (32 Kommentare).

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Die Prinzessin von Saba

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Hass Zorn Aggression Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich meinen Freund im Grunde nicht leiden kann. Er ist ein arroganter, verzogener und wichtigtuerischer kleiner Arsch, der sich teilweise aufführt wie die Prinzessin von Saba. Und er kann sich verstellen, das glaubt einem kein Mensch! Vor meinen Eltern und Freunden gibt er den ruhigen und bescheidenen, freundlichen Mann, aber wehe wir sind mal alleine. Dann wird auf alles geschimpft und alles gehasst, das sich bewegt, alle anderen Menschen sind scheiße und nur er weiß und kann alles. Manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, ihm einfach ein Kissen aufs Gesicht zu drücken, wenn er wieder mal damit anfängt, ewige Monologe über die Banalität menschlicher Empfindungen zu halten, oder wenn er mich mitten im Gespräch völlig zusammenhanglos unterbricht, damit wir über etwas reden können, das ihn interessiert. Ich habe mich nur noch nicht getrennt, weil ich befürchte, dass er sich aus meiner Haut ein Kleid nähen wird, wenn ich gehe. Ein unkontrollierbarer Psychopath ist er nämlich auch.

Beichthaus.com Beichte #00031252 vom 22.05.2013 um 14:01:51 Uhr (21 Kommentare).

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Mein zerrüttetes Leben

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Verzweiflung Fremdgehen Misstrauen München

Ich (w/18) bin jetzt seit über einem Jahr glücklich mit meinem Freund (20) und liebe ihn über alles. Ich habe, auch wenn es sich nach der kurzen Zeit vielleicht komisch anhört, vor, mit ihm zusammenzuziehen und auch eine Familie mit ihm zu gründen. Alles läuft perfekt, er ist liebevoll, lustig und auch vom Äußeren her ist er mein absoluter Traummann. Ich bin wirklich überglücklich, mit ihm zusammen zu sein. All diese Gefühle wieder ausleben zu können, musste ich über eine riesige Zeitspanne lernen, und er ist, zusammen mit meiner Mutter, die einzige Person, die ich aufrichtig lieben kann.

Was nun folgt, sind eine Reihe erbärmlicher Rechtfertigungen für mein Verhalten, welches ich im Folgenden weiter erläutern möchte. Ich habe einen riesigen Vaterkomplex, der daher rührt, dass mein Erzeuger wirklich der schlechteste Mensch ist, den ich in meinem Leben kennengelernt habe. Eigentlich alles, was ich für diesen Mann empfinde, ist die Hoffnung, dass er bald ablebt und ich an das nicht zu knappe Erbe komme. Dies scheint beim ersten Lesen hart zu klingen, doch wer seine eigene Frau schlägt, sie dann schwanger sitzen lässt und sich dann im schönen Osten mit der nächstbesten Chantal eine achtköpfige Familie zusammenvögelt, hat es nicht anders verdient. Er ist über dies hinaus nicht fähig, ein nettes Wort für seine Erstgeborene, ein von ihm gewolltes Wunschkind, übrig zu haben und wirft ihr stattdessen nur an den Kopf, dass er sich wünscht, sie sei nie geboren worden. Er verdient es in meinen Augen nicht, mit mehr als Verachtung behandelt zu werden. Mein Grundvertrauen ist also das erste Mal erschüttert worden. Als meiner Mutter dann aus beruflichen Gründen noch der zweite Mann samt meiner kleinen Schwester abhaute, was sie in Depressionen stürzte, war alles aus. Mit meinen sieben Jahren durfte ich täglich die Wohnung aufräumen, Essen einkaufen und Zigaretten holen. Meine Mutter saß lange am PC und flüchtete sich in Online-Rollenspiele. Das Jugendamt bekam von der Sache mit, holte mich hinaus und steckte mich dafür in eine Pflegefamilie, die mit allen Mitteln versuchte, meine ohnehin labile Mutter mit abfälligen Kommentaren wie: "Sie bekommen Ihre Tochter niemals wieder, das versprechen wir Ihnen", in den Selbstmord zu treiben.

Mir wurde immer erzählt, meine Mutter sei eine schlechte Person, und ich solle dem Jugendamt immer fein erzählen, dass ich sie nie wieder sehen möchte. Wie sehr sie mich dabei unter Druck setzten und meine ohnehin angeknackste Kinderseele Stück für Stück weiter auseinanderrissen, störte sie nicht. Hauptsache das Kindergeld und das Geld durch die Unterstützung vom Jugendamt stimmte. Nach langem Kämpfen und vielem Hin und Her bekam meine Mutter mich nach einer langen Kur und vielen Therapien dann doch wieder - nach beinahe vier Jahren in der Hölle. Auf der einen Seite sehe ich diese Situation als Weckruf, der zur Genesung meiner Mutter führte, andererseits war es für mich die Hölle auf Erden. Durch viele Schulwechsel hatte ich nie Freunde und auch keine erwachsenen Bezugspersonen. In Psychotherapien wurde mir, ich war damals um die elf oder zwölf, immer gesagt, wie furchtbar erwachsen ich doch sei. Doch dass das alles die Schuld von jahrelangem Hin- und Herschieben und zunehmender emotionaler Abstumpfung war, darauf kam natürlich niemand. Ich konnte nicht mit den Kindern in meinem Alter spielen. Ich verachtete sie mehr oder weniger für ihre unbekümmerte Lebensweise. Tief in Innerem jedoch war ich wohl aus heutiger Sicht betrachtet nur neidisch, weil sie ein perfektes Leben hatten und ich aus einer zerrütteten Familie kam. Mit jungen Jahren hatte ich also schon mehrere Selbstmordversuche hinter mir, weil ich alles nicht mehr ertragen konnte. Ich vermisste meine Mama, die Liebe und Zuneigung und das befreite Lachen, die Sicherheit eines Zuhauses, welches mir in jedem Moment wieder unter den Füßen weggerissen werden konnte.

Lange Rede, kurzer Sinn - mein Inneres war zerrissen. Vertrauen fassen konnte ich zu niemandem. Ich bin nie fähig gewesen, "verknallt zu sein", auch Schmetterlinge im Bauch sind mir fremd. Ich habe eine riesige Bindungsangst und Vertrauensprobleme. Ich habe meine erste Beziehung mit meinem eifersüchtigen Verhalten zerstört. Im Grunde fing ich sie nur an, um endlich jemanden zu haben, der mir gehört, wie ein Gegenstand, also zu meiner freien Verfügung. Bald schon begann ich, ihn willkürlich zu verletzen, um zu sehen, dass auch ich die Macht habe, anderen Menschen wehzutun, nicht nur andere mir. Ich weiß, wie grausam das ist, und ich bereue dies zutiefst. Der Junge kann glücklich sein, vor mir geflohen zu sein, als es noch möglich war. Nach dieser Beziehung begann ich vor lauter Frustration und gebrochenem Selbstbewusstsein, wie wild rumzuvögeln, bald hatte ich meinen Ruf als Schlampe weg, was mir egal war. Ich ließ mich mit Zarten 15 und 16 abfüllen und wie eine billige N*tte benutzen, um Zuneigung zu bekommen. In viele dieser Jungen verliebte ich mich. Nicht direkt, es war keine Liebe, nur wieder die Angst, verlassen zu werden. Trotz allem fand ich vor über einem Jahr in dem oben beschriebenen Mann meine große Liebe - der erste Mensch neben meiner Mutter, den ich aufrichtig lieben kann. Doch hier beginnt meine eigentliche Beichte, der Rest war, wie die meisten User es wohl abstempeln werden, nur Rechtfertigungsgehabe und Selbstmitleid. Durch meine Bindungsängste kann ich nicht treu sein. Ich bin es bis jetzt, doch ich weiß nicht, ob ich das unter gegebenen Umständen sein könnte. Mir bricht es das Herz. Mein Selbstbewusstsein ist einfach so gering, dass ich mich in jeglicher Anerkennung suhle, die ich finden kann. Mir fehlt nichts sexuell, mir fehlt einfach die Zuneigung. Es geht soweit, dass ich für ihn 180 Euro für ein Ticket eines bekannten Festivals ausgegeben habe, welches ich eigentlich nur mit zwei Freundinnen besuchen wollte, unter dem Vorwand, dass ich ihn dabeihaben wollte. In Wirklichkeit jedoch möchte ich ihn nur dabeihaben, weil ich weiß, ich würde ihn sonst mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit betrügen. Würde er jedoch solche Gedanken hegen, wüsste ich, wie mich das fertigmachen würde.

Für die meisten ist es einfach, zu sagen, ich solle mich doch einfach zurückhalten, aber ich verstecke mich hinter meinem Aussehen, meinem Körper und meinen guten Noten, weil ich nichts anderes habe als das. Es ist leicht, zu sagen, wenn ich meinen Freund lieben würde, hätte ich solche Gedanken wohl kaum. Ich möchte beichten, dass ich Menschen gegenüber so bin, wie ich bin. Dass ich meiner Mama damals nicht helfen konnte, als sie mich brauchte. Dass ich emotional so abgestumpft bin, dass ich nicht einmal merke, wie kaputt meine Denkweise eigentlich ist. Und, zu guter Letzt, dass ich euch mit meiner wirr geschriebenen, nicht wirklich auf den Punkt gebrachten Beichte wahrscheinlich dazu anrege, mich, meine Glaubwürdigkeit und meine Situation anzuzweifeln. Ich bin momentan dabei, mir professionelle Hilfe zu suchen.

Beichthaus.com Beichte #00031248 vom 22.05.2013 um 01:12:33 Uhr in 80333 München (Weinstrasse) (21 Kommentare).

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Meine ewige Schuld

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Selbstverletzung Verzweiflung Zwang Konstanz

Meine ewige Schuld
Ich (w) wurde als Kind mehrmals missbraucht. Irgendwann habe ich angefangen zu hungern. Da ich mich schon aus einem Grundgefühl heraus selbst hasse, fiel mir das erstaunlich leicht. Ich hatte die Macht, mich zu strafen und meinen Körper zu züchtigen. So konnte ich meinem Körper kontrollieren. Ich bin mir bewusst, dass das nicht viele verstehen und nachvollziehen können. Neben diversen Selbstverletzungen hungerte ich mich auf 34 Kilogramm runter. Ich landete im Krankenhaus und dann in der Psychiatrie und wurde Zwangsernährt. Damals war ich 15 Jahre jung. Meine Tante nahm mich bei sich auf und ich erlebte erstmals Liebe und Geborgenheit. Sie war immer für mich da, egal wie dreckig es mir ging. Es tut mir unsagbar leid, was ich ihr für Sorgen bereitet habe. Meine vielen Suizidversuche, die diversen Verletzungen und mein Magerwahn, waren nie leicht für sie zu verstehen. Manchmal haben wir zusammen geweint und trotzdem hatte sie immer Hoffnung und hat auch in mir Hoffnung gepflanzt. Jetzt bin ich 27 und bin immer noch in Therapie. Ich wohne mittlerweile alleine mit meinem Hund in einer Wohnung, arbeite, und es geht mir besser. Mit meiner Tante habe ich immer noch engen und lieben Kontakt. Aber in mir drin habe ich ganz tief die Schuld ihr gegenüber. Ich habe es ihr nie leicht gemacht. Letztens war Muttertag, und auch wenn sie mich nicht geboren hat, ist sie doch meine Mutter. Ich habe lange gespart, um ihr einen kleinen Wunsch zu erfüllen, den ich ihr dieses Jahr habe schenken können. Aus Dankbarkeit, Liebe, und um mich für das zu entschuldigen, das ich alles getan habe. Aber im Grunde weiß ich, meine Schuld kann ich niemals tilgen.

Beichthaus.com Beichte #00031238 vom 21.05.2013 um 00:12:15 Uhr in 78467 Konstanz (Wollmatingen) (26 Kommentare).

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