Das Blumenbeet als letzte Rettung

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Meine Beichte ist mir überaus peinlich. Ich war in den letzten Tagen ziemlich krank, Magen-Darm-Grippe. Trotzdem musste ich eine sehr wichtige berufliche Reise antreten. Die Reise lief auch gut, allerdings spürte ich, kurz bevor ich am Ziel war, dass ich gleich Durchfall haben würde. Ich dachte, das wäre kein Problem, allerdings schaffte ich es nicht, sodass ich mich entschloss, an einem Haus zu klingeln, in der Hoffnung, eine Toilette benutzen zu dürfen. Als auch beim dritten Klingeln an unterschiedlichen Häusern niemand zu Hause war, kam ich zu meinem Entschluss.
Meine Beichte ist also, dass ich wildfremden Leuten am helllichten Tag ins Blumenbeet gemacht habe. Anschließend hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich fünf Euro, denn mehr hatte ich grade nicht, in Papier eingewickelt und in den Briefkasten geworfen habe. Es tut mir so furchtbar leid, aber ich konnte einfach nicht mehr aushalten!

Beichthaus.com Beichte #00031424 vom 14.06.2013 um 17:16:25 Uhr (17 Kommentare).

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Wütend auf den Zockerkollegen

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Drogen Aggression Zorn

Ich (m/25) bin oft wütend auf meinen Kumpel, obwohl der nichts dafür kann. Die Sache ist die, dass ich die letzten drei Jahre nur gekifft habe und vor Computern saß, und so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt hatte, außer ein paar Zockerkollegen. Ich war oft auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00031315 vom 31.05.2013 um 18:12:53 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Einsatz der Treuetesterin

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Rache Fremdgehen Ex

Einsatz der Treuetesterin
Ich habe mich vor Kurzem an meiner Ex und dem Typen, den sie nach mir hatte, gerächt. Meine Ex war, retrospektiv betrachtet, eine von diesen dauerhaft nörgelnden Zicken, die den Hals nie voll bekommen. Sie hat mich psychisch und finanziell ganz schön ausgenutzt, um mich schließlich mit dem erstbesten Idioten zu betrügen, der ihr schöne Augen gemacht hat. Prima. Die Beiden haben ein halbes Jahr hinter meinem Rücken rumgevögelt, ehe die ganze Sache aufgeflogen ist, weil meine Ex bei ihrem neuen Telefon unsere Nummern verwechselt hat. Egal, ich habe sie erst mal aus meiner Wohnung geworfen, in der sie sich für lau mit einquartiert hatte, und fasste dann den Plan, mich zu rächen.

Meine Ex und ihre Affäre waren anschließend offiziell zusammen und rieben mir bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter die Nase, wie glücklich sie doch gemeinsam waren. Da ich von einigen Leuten wusste, dass der Typ, ein regional relativ bekannter Sportler, aber gerne auch mal in fremden Betten übernachtete, ließ ich es auf einen Versuch ankommen. Ich bezahlte eine sehr gut aussehende Treuetesterin dafür, dass sie ihn in der örtlichen Disco anbaggern und abschleppen sollte. Es lief alles plangemäß, fast wie aus dem Bilderbuch. Er guckte nur einmal in ihren Ausschnitt, dann ließ er sich bereitwillig zu ihrem Auto bugsieren, wo er direkt anfing, sie zu begrapschen. Unter einem Vorwand und nur mit Mühe und Not hielt sie ihn sich vom Hals und kam aus der Nummer raus, die ich mit drei verschiedenen Kameras aus allen Perspektiven gefilmt hatte. Dreimal dürft ihr raten, in wessen Mailfach mein Machwerk anschließend landete. Tja, daraufhin hatte die Liaison ein jähes Ende. Meine Ex hatte wohl einen Zusammenbruch, der mir immerhin ein wenig leid tut und den ich bereue. Ansonsten bin ich der Meinung, alles richtig gemacht zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031303 vom 29.05.2013 um 23:31:00 Uhr (23 Kommentare).

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Die Wollmütze am Bahnhof

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Ekel Boshaftigkeit Vandalismus Unreinlichkeit Bahn & Co. Bremen

Vor ungefähr zehn Jahren war ich (m/28) mit ein paar Freunden am Wochenende in Bremen auf Sauftour. Nachdem wir zu Hause vorgeglüht hatten, sind wir mit dem Zug in die Stadt und haben erst mal einen schönen Burrito beim Mexikaner gegessen. Danach gingen wir feiern, wobei natürlich noch mehr Alkohol geflossen ist. Nach Hause sollte es auch mit dem Zug gehen. Auf dem Weg zum Zug im Bremer Hauptbahnhof merkte ich, dass diese Mischung aus Bier, Wodka und scharfem mexikanischem Essen, meiner Verdauung doch arg zugesetzt hatte und sich mit großem Druck Durchfall ankündigte. So kam es, dass ich eine der öffentlichen Toiletten des Bremer Hauptbahnhofes aufsuchte. Dort angekommen stand ich vor einem Drehkreuz, an dem man 50 Cent für die Toilettenbenutzung zahlen sollte. Ich bin der Auffassung, dass die Benutzung von Toiletten generell kostenlos sein muss. 50 Cent fürs Kacken finde ich einfach dreist von der Bahn. Die bereichern sich schon genug mit ihren überteuerten Fahrkarten. Also bin ich einfach über das Drehkreuz hinweg geklettert und habe mein Geschäft verrichtet. In meinem besoffenen Kopf war ich jedoch immer noch von der Benutzungsgebühr für die Toiletten angefressen, obwohl ich sie ja gar nicht bezahlt hatte. Als ich fertig war, fiel mir auf, dass jemand seine Wollmütze am Kleiderhaken in der Toilettenkabine vergessen hatte. So kam mir die großartige Idee, diese aus Rache an der Bahn mit ins Klo zu werfen, um Selbiges zu verstopfen. Der Plan ging auf: Beim Spülen stieg die ganze Brühe bis unter die Klobrille und blieb dort stehen. Gut gelaunt kam ich aus dem Bahnhofsklo und erzählte meinen Freunden von meiner Schandtat, welche mein Verhalten auch für sehr angebracht hielten. Ich habe also ein Bahnhofsklo zugeschissen und mit einer fremden Wollmütze absichtlich verstopft, weil die Bahn einfach dreist ist. Leidtut es mit nur für den Besitzer der Mütze und die arme Sau, die die Schweinerei wegmachen musste.

Beichthaus.com Beichte #00031255 vom 22.05.2013 um 15:45:05 Uhr in 28195 Bremen (Hauptbahnhof) (26 Kommentare).

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“35.000

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Meine Zeit in Rio

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Lügen Morallosigkeit Schamlosigkeit

Vor acht Jahren, ich war damals 18 (w), flog ich für drei Wochen in den Sommerferien nach Rio de Janeiro, um einen Portugiesischsprachkurs zu machen. Ich ging noch zur Schule und die Reise war für mich einfach ein großer Traum, für den ich lange gespart hatte. Natürlich hatte ich ziemlich Angst, alleine zu fliegen und alleine in einem fremden Land zu sein. Meine Eltern hielten mich sowieso für bekloppt. Mit 18 alleine nach Brasilien. Ich versprach ihnen hoch und heilig, nur mit meiner Gastfamilie unterwegs zu sein und nicht zu feiern oder nachts alleine rauszugehen.
Schon in der ersten Woche brach ich alle Versprechen. Meine Gastschwester war nur zwei Jahre älter als ich, und da sie zu diesem Zeitpunkt selber Sommerferien hatte, waren wir so gut wie jeden Tag Party machen, auf Partys eingeladen oder gingen was trinken. Ich lernte einen Haufen heißer Jungs kennen und machte so gut wie jeden Abend mit einem anderen rum. Den Sprachkurs ließ ich auch öfters ausfallen, obwohl ich dafür eine Menge bezahlt hatte. Das kam zum Glück nie raus. Eines Abends waren wir auf einer Studentenparty, ich hatte gekifft und hatte zudem noch eine Menge Alkohol getrunken. Im Vollsuff hatte ich dann mein erstes Mal, ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wer der Glückliche war, aber ich weiß nur noch, dass es sehr viel Spaß gemacht hat. Die nächsten zwei Wochen verliefen nicht anders. Ich lernte so viele neue Leute kennen und war einfach fasziniert von der Gastfreundlichkeit und Offenheit der Brasilianer.
Nach den drei Wochen flog ich wieder nach Hause und musste meinen Eltern entweder die Wahrheit sagen, oder sie anlügen. Ich entschied mich für die zweite Möglichkeit und schwärmte ihnen von dem tollen Sprachkurs vor und wie toll die Lehrerin doch war. Dabei hatte ich einfach nur die geilste Zeit meines Lebens in Rio und hätte es jederzeit wieder so gemacht. Meine Eltern denken bis heute, dass ich eines der anständigsten Mädels auf der Welt war. Nein! Es tut mir leid, ich bin so versaut.

Beichthaus.com Beichte #00031204 vom 14.05.2013 um 21:27:28 Uhr (32 Kommentare).

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