Versteckte Angst vor Flüchtlingen

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Feigheit Vorurteile Zorn Gesellschaft

Ich (w/20) traue mich am Abend, wenn es dunkel wird, nicht mehr alleine auf die Straße. Der Grund dafür? Die steigende Anzahl von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Bevor deswegen der Shitstorm ausbricht, möchte ich sagen, dass ich nichts gegen Ausländer habe und erst recht nichts gegen vom Krieg verfolgte Menschen. Aber Fakt ist: Je höher der Prozentsatz an Migranten in einer Gegend ist, desto höher ist dort auch die Kriminalitätsrate. Ich pflege eine unheimliche Abneigung, vor allem gegen jene, die meinen, nach Deutschland zu kommen, sich auf die faule Haut zu setzen und zu denken, ohne Gegenleistung alles in den Allerwertesten eingeführt zu bekommen. Es gibt viele, die sich nicht einmal bemühen, Deutsch zu lernen und sich dann in ihren Gettos abschotten, wo dann natürlich auch nur die eigene Landessprache gesprochen wird.

Meine eigentliche, hauptsächliche Wut gilt der Regierung, die sich offensichtlich einen Dreck darum schert, wie es der eigenen Bevölkerung geht und es nicht für nötig hält, etwas dagegen zu unternehmen. Alle Aufmerksamkeit gilt den Flüchtlingen, die inzwischen schon so viel von allem haben, dass viele Spenden schon im Abfall landen. Letztens durfte ich einen Flüchtlingsjungen an der Supermarktkasse dabei beobachten, wie er sich statt etwas zu Essen eine Flasche teuren Sekt gekauft hat. Ein Anderer hat sogar vor meinen Augen angebotenes Essen im Mülleimer entsorgt. Meine Beichte ist meine verkappte Denkweise. Ich schäme mich dafür und bitte um Absolution. Ach ja, ich arbeite übrigens ehrenamtlich in einer Flüchtlingsunterkunft und das mit Herz und Seele.

Beichthaus.com Beichte #00036408 vom 20.08.2015 um 19:19:11 Uhr (34 Kommentare).

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Als oder wie?

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Dummheit Aggression Groß-Gerau

Meine beste Freundin kann einfach "als" und "wie" nicht korrekt einsetzen. Vielleicht ist es albern und kleinlich, aber mich macht das absolut wahnsinnig und ich möchte dann nur noch schreien und sie schütteln.

Beichthaus.com Beichte #00036391 vom 18.08.2015 um 20:58:11 Uhr in Groß-Gerau (25 Kommentare).

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Experimente zwischen Männern

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Begehrlichkeit Neugier Last Night Essen

Vor ein paar Jahren habe ich (m/24) bei einem ehemaligen Freund eine Zeit lang übernachtet, da seine Großeltern für ein paar Monate in der Türkei waren. Wir haben öfters etwas bei ihm getrunken und irgendwann lagen wir gemeinsam in seinem Bett in Boxershorts und ich habe ihm dann "aus Spaß" einen geblasen. Später gingen wir so weit, dass er mich auch gefickt hat. Das alles passierte dann sogar öfters. Für ihn war es alles nur Spaß, aber dass ich eigentlich schwul bin und ihn manipuliert habe, weil ich das alles wollte, weiß er bis heute nicht. Aber er ist Südländer und würde wahrscheinlich eh alles abstreiten.

Beichthaus.com Beichte #00036387 vom 18.08.2015 um 18:02:04 Uhr in 45307 Essen (Vierhandbank) (14 Kommentare).

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Opa hinter dem Steuer

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Ignoranz Unfall 50+ Auto & Co. Obernzell

Es war um 1990, da war ich 12 Jahre alt. Ich fuhr mit meinem Fahrrad auf dem Radweg neben der Landstraße, war auf dem Rückweg von einer Freundin nach Hause. Plötzlich bekam ich den Schrecken meines Lebens, als ein Wagen stark nach rechts zu mir zog, und mich an den Beinen erwischte. Meinen Beinen war so gut wie nichts passiert, es gab nur ein paar große blaue Flecken, aber der Schrecken saß in allen Gliedern, mein Herz klopfte bis oben. Aus dem Wagen stieg ein sehr, sehr alter Mann - er war garantiert mindestens 85. Er war völlig durch den Wind, stammelte, wie leid ihm das täte, und war den Tränen nah. Er sah mich an und bat mich, es war fast ein Flehen, dass ich doch bitte nichts der Polizei oder zu Hause melde, er ist auf sein Auto angewiesen, er hat niemanden. Ich wusste auch mit 12 Jahren eigentlich schon, dass man nicht mehr Auto fahren darf, wenn Körper und der Geist dazu nicht mehr in der Lage sind, aber er tat mir so leid. Ich nickte. Der Mann bedankte sich überschwänglich, zitterte immer noch, und fuhr dann weiter. Ich bekam schon da Gewissensbisse, als ich sah, wie unsicher er fuhr. Doch ich hielt mein Versprechen.

Bereits am gleichen Tag bekam ich ein schlechtes Gewissen. Was, wenn so etwas noch einmal passiert? Was, wenn dabei jemand zu Tode kommt? Aber ich sah immer diesen verzweifelten Mann vor mir - und es blieb unser Geheimnis. Die ganzen Jahre dachte ich immer wieder daran. Damals gab es ja noch nicht wirklich Internet für Privathaushalte, und ich konnte nicht einfach nach einem Unfall mit einem Peugeot in unserer Gegend googeln. Als ich dann einen Internetanschluss hatte, machte ich das, aber ich wurde nicht fündig. Ich schäme mich, weil ich die Gefahr, die von dem Mann wahrscheinlich ausging, obwohl er dafür nichts konnte, niemandem anvertraut habe. Aber ich schämte ich mich auch dafür, dem Mann nicht geholfen zu haben. Er sagte ja, er hat niemanden. Wenn ich meinen Eltern davon erzählt hätte, hätte der Mann vielleicht seinen Führerschein verloren, aber vielleicht wäre ihm geholfen worden.

Ich habe mir seinerzeit das Kfz-Zeichen gemerkt, es zu Hause auf einen Zettel geschrieben und den in meiner Krams-Schublade versteckt. Ich habe den Zettel bis heute aufgehoben. Ich habe manchmal das Bedürfnis, bei der Polizei nach diesem Wagen zu fragen. Der Fahrer lebt mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr, wahrscheinlich gibt es auch das Auto nicht mehr. Die Polizei wird mir auch sicher nichts sagen. Aber ich bin nicht sicher, ob ich es nicht trotzdem einfach versuchen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00036364 vom 14.08.2015 um 22:32:12 Uhr in Obernzell (5 Kommentare).

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Der skurrilste One-Night-Stand der Welt

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Begehrlichkeit Ignoranz Verzweiflung Last Night Ottweiler

Ich habe letzte Nacht eine Frau nach Hause begleitet. Wir waren beide sehr betrunken und sie bot an, dass ich bei ihr übernachten kann. Wir haben uns auf das Sofa gekuschelt und haben geschlafen. Irgendwann im Halbschlaf haben wir uns gegenseitig befummelt und gingen dabei immer weiter. So weit ist das ja nicht schlimm, wir sind ja beide erwachsen. Doch in dem Moment, als wir beide nackt waren, sprang sie plötzlich auf und kauerte sich in eine Ecke. Sie war einfach nicht mehr ansprechbar. So etwas habe ich noch nie erlebt. Sie war völlig weg. Ich habe mich dann angezogen und gewartet, was passiert. Sie zog sich irgendwann schweigend an und sagte nichts. Die Situation machte mir schließlich so viel Angst, dass ich nach Hause gegangen bin. Ich hoffe, es geht ihr gut.

Beichthaus.com Beichte #00036359 vom 14.08.2015 um 18:16:35 Uhr in Ottweiler (9 Kommentare).

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