Wenn Tiere fressen...

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Dummheit Engherzigkeit Tiere

Seit meiner Kindheit liebe ich es, Tieren beim Fressen zu zusehen. Egal ob Vögel, Fische, Katzen oder Schlangen. Ich finde es toll, wie sie gierig das Futter in sich hinein schaufeln. Besonders toll sind Katzen, wenn sie genüsslich die Augen halb dabei geschlossen haben. Worauf ich hinaus will, passierte, als ich ungefähr acht Jahre alt war. Wir hatten einen schwarz-weißen Kater, welcher aus schlechter Haltung von meiner Mama gerettet wurde. Auch wenn ich es nicht sollte, habe ich ihm immer wieder Milch gegeben, denn die hatte er besonders gern. Nur hat er sich jedes Mal danach halb tot geschissen. Immer wenn er etwas getrunken hat, habe ich ihn mit dem Kopf in den Napf gedrückt, sodass er bis zu der Stirn nass war. Nach einer Zeit wurde er krank und ist daran gestorben. Als Kind habe ich den Zusammenhang nicht verstanden, aber heute, mit 21, bin ich davon überzeugt, dass unser Kater einen Schnupfen bekommen hat und daran gestorben ist. Das tut mir so unendlich leid. Seitdem habe ich das auch nie wieder gemacht. Zugucken tue ich trotzdem noch gerne, wenn Tiere essen.

Beichthaus.com Beichte #00031551 vom 04.07.2013 um 08:15:57 Uhr (16 Kommentare).

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Die Folgen ihres Verschwindens

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Rache Gewalt Ungerechtigkeit

Die Folgen ihres Verschwindens
Bis vor zehn Jahren habe ich (m/29) in einem beschaulichen Dorf gewohnt. Jeder kannte jeden, man half und respektierte sich gegenseitig. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Tag im Juni, den ich immer noch verfluche. Auf dem örtlichen Feuerwehrfest ging es im wahrsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00031547 vom 02.07.2013 um 11:37:05 Uhr (70 Kommentare).

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Die folgenschwere Affäre

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Trunksucht Selbstsucht Begehrlichkeit Dummheit Schule Sandhausen

An unserer Schule gab es letztes Jahr einen sehr jungen, attraktiven Lehrer, der für ein Jahr an unserer Schule war. Meine beste Freundin gestand mir recht schnell, dass sie auf ihn stand und um jeden Preis mit ihm zusammen sein wollte. Ich, die aus einer Lehrerfamilie kommt und damit weiß, dass so etwas definitiv nicht möglich ist, habe versucht, ihr schonend beizubringen, dass das nichts wird, wenn er seinen Job nicht verlieren möchte. Nachdem sie aber hartnäckig blieb und ihn mit SMS bombardierte, und er zu meiner Verwunderung auch immer antwortete, gab ich es auf. Ich versprach ihr, ihr mit allen möglichen Mitteln zu helfen, dass die beiden zusammenkommen, da er in einem halben Jahr ja eh die Schule verlassen würde. Auf der Kirmes trafen wir ihn dann zusammen mit seinen Freunden. Er war schon ziemlich gut dabei und fragte uns, ob wir nicht etwas zu jung seien, um Alkohol zu trinken. Nachdem wir ihm erklärten, dass wir volljährig seien, was ja auch der Wahrheit entsprach, lud er uns auf einen Drink ein. Nach ein paar weiteren Drinks wurde er immer lustiger und meine Freundin immer mutiger. Bei der passenden Gelegenheit zog ich ihn beiseite und redete ihm zumindest eine kleine Affäre mit meiner Freundin gut, da es ja niemand mitbekommen, und er die Schule bald verlassen würde. An diesem Abend passierte es dann tatsächlich noch. Nicht viel später standen die beiden recht wild knutschend in einer Ecke. Am nächsten Tag kam er jedoch nicht mehr in die Schule und unser Rektor meinte, er hätte die Schule aus privaten Gründen verlassen müssen. Auch meine Freundin hatte in der Pause ein Gespräch mit dem Rektor. Es stellte sich heraus, dass die beiden von zwei Schülern aus der Parallelklasse gefilmt wurden, und dass das Video die Runde gemacht hat. Es tut mir wahnsinnig leid, dass ein wirklich klasse Lehrer seinen Job durch so eine dumme und leichtgläubige Aktion nicht mehr ausüben kann. Vor allem tut mir das ganze Leid, da ich ja wusste, dass ihm so etwas passieren wird und ich ihm das ganze trotzdem schön geredet habe, als er nicht mehr in der Lage war, klar zu denken.

Beichthaus.com Beichte #00031546 vom 01.07.2013 um 17:40:30 Uhr in 69207 Sandhausen (23 Kommentare).

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Mit Gefühlen spielt man nicht!

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Fremdgehen Dummheit Falschheit Selbstsucht Ex Remagen

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, und weiblich. Ich habe, weiß Gott, viel Unsinn gemacht in meinem bisherigen Leben, aber eine Story ist wirklich absolut beichtenswert. Mit 18 lernte ich einen absoluten Traum von einem Mann kennen, nämlich unseren örtlichen Kleinstadt-Superstar. Bis heute begreife ich nicht, warum er es nicht zu mehr gebracht hat, denn das Potenzial hat er. Wie man mit 18 halt so drauf ist, habe ich in meinem Bauch direkt die Schmetterlinge im Takt seiner Musik flattern fühlen. Ich dachte eigentlich, dass dieser Typ für mich unerreichbar war, immerhin war er schon reife 27, alle Mädels, die ich kannte, zogen eine Sabberspur bei seinem Anblick, und machten ihm schöne Augen. Warum sollte er sich also mit mir Zahnspangen- und Brillenmonster abgeben? Nachdem ich ihn zwei Wochen lang kannte, landeten wir vollkommen wider Erwarten im Bett, und dieses wahnsinnig gut aussehende, sixpackbestückte Paradies auf zwei Beinen verliebte sich in mich. Ich war eine Zeit lang echt glücklich. Der Neid schlich mir überallhin nach, und ich freute mir ein Loch in den Schmetterling verseuchten Bauch. Leider nutzten die Schmetterlinge binnen eines Jahres das Loch nach und nach zur Flucht, um es mal poetisch auszudrücken. Bald schon nervte mich seine Unordnung, sein entspannter Blick auf die Welt und seine Einstellung zum Arbeiten. Er verdiente als Musiker, mit vielleicht 20 Stunden Arbeit in der Woche so viel wie meine Eltern zusammen, und machte keinen Hehl daraus, dass er gewöhnliche Jobs überhaupt gar nicht mochte. Ich fühlte mich davon irgendwie abgestoßen, und so kam es, dass ich ständig an ihm herumnörgelte, und ihn zu erziehen versuchte. Mir war nicht klar, was ich damit anrichtete, ich war definitiv zu jung und zu unerfahren, um einschätzen zu können, wie er sich dabei fühlen musste.


Nachdem es, aufgrund meiner Unzufriedenheit eine Weile schlecht gelaufen war, verliebte ich mich in einen meiner Unidozenten, der schon Anfang 40 war, und ging meinem Freund mit ihm fremd. Ich schob ein wahnsinnig schlechtes Gewissen deswegen, wurde übellaunig und zickig und trennte mich schließlich. Mein Freund rannte mir sogar eine Weile lang noch hinterher und schrieb mir Lieder und eine süße Geschichte, doch ich wollte ihn einfach nicht mehr. Naiv, wie ich mit gerade 19 Jahren war, dachte ich, dass der Unidozent und ich eine gemeinsame Zukunft hätten. Falsch gedacht. Er wollte einfach nur ein verblendetes junges Ding zum Pimpern. Ich hörte auch nicht auf meine beste Freundin, die von der ganzen Nummer ziemlich entsetzt war. Eines schlechten Tages erfuhr ich von einer Kommilitonin, dass ich wohl nicht wirklich die Einzige aus dem Kurs war, die mit dem Dozenten geschlafen hatte. Ich stellte ihn daraufhin stinkwütend zur Rede und drohte ihm, die Sache auffliegen zu lassen. Doch er blieb ganz ruhig, und fragte mich, ob ich den Kurs bestehen wollte. Zähneknirschend nahm ich es hin, meine eigene Blödheit verfluchend. Ich fasste den, aus meiner heutigen Sicht, total bescheuerten und dummdreisten Plan, ihn mithilfe meines Ex eifersüchtig zu machen, immerhin war mein Ex ja wohl eine echt stattliche Erscheinung. Ich fing also wieder an, mit meinem Ex zu texten, und mich mit ihm sehen zu lassen. Mir entging jedoch nicht die gewisse Reserviertheit und Gefühlskälte seinerseits. Ich schmiss mich an ihn ran, was das Zeug hielt, und postete das so offensichtlich auf Social Media Networks, dass ich sichergehen konnte, dass mein Dozent es mitbekam. Meinen Dozenten guckte ich indessen nicht einmal mehr mit dem Hintern an. Er mich allerdings auch nicht. Ich entdeckte ihn dafür eines Tages mit einer meiner Kommilitoninnen, die beiden betatschten sich ziemlich offensichtlich auf dem Gang.


Aus Wut darüber rief ich meinen Ex an, und fragte, ob er abends Zeit hätte. Hatte er zwar nicht, er wäre auf einem Konzert, ich könne mich aber gerne dazugesellen. Natürlich tat ich es, schon alleine wegen der Fotos mit ihm, die dann ja auch mein Dozent sehen würde. Auf dem Konzert kündigte er dann ein Lied für seine Ex an. Das war dann wohl ich, was er auch süffisant grinsend dem Publikum mitteilte. Mitte der ersten Strophe schwante mir das kommende Unheil schon ziemlich gründlich, und siehe da, im Refrain besang er ziemlich launisch meine Affäre. Bloßgestellt rannte ich raus, und brach den Kontakt ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, woher er das wusste, ich habe aber meine beste Freundin im Verdacht. Zu allem Überfluss bestand ich dann auch noch den Uni-Kurs nicht. Diese äußerst blöde Nummer hat mich jedoch eindrucksvoll gelehrt, nicht mit den Gefühlen anderer Menschen zu spielen.
Das entstandene Drama-Dreieck verfolgt mich bis heute, denn mein Ex spielt das Lied nach wie vor, und das Verhältnis zu meiner besten Freundin ist sehr abgekühlt. Mein Ex sieht auch mittlerweile besser aus denn je, beinahe wie eine junge Version von Robert Downey JR. Er ist eloquent, intelligent, humorvoll und ein lieber Mensch. Er hat einen Haufen Geld für die Opfer der jüngsten Flut gespendet, und unterstützt das örtliche Tierheim ab und an. Ich frage mich wirklich, was mich damals geritten hat, ihn so mies zu behandeln, und für jemanden zu verlassen, der nichts als ein mittelmäßiges Charakterschwein ist.

Beichthaus.com Beichte #00031540 vom 01.07.2013 um 11:21:57 Uhr in Remagen (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Geheimnis um meine Sexpartner

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Feigheit Lügen Falschheit Partnerschaft

Ich (m/21) bin mit meiner Freundin schon seit über einem Jahr zusammen. Als wir noch ganz frisch zusammen waren, und über Sex geredet haben, habe ich ihr erzählt, dass ich mein erstes Mal mit 15 hatte. Daraufhin meinte sie, dass sie mit 19 Jahren mit ihrem Ex das erste Mal hatte und er bisher der Einzige war. Und sie sagte, dass sie es eklig findet, wenn man mit Tausenden x-beliebigen ins Bett steigt, und dass sie froh ist, so einen wie mich gefunden zu haben. Dabei war ich noch gar nicht dazu gekommen, ihr zu sagen, dass ich vor ihr nicht nur das eine Mal hatte, sondern bereits mit fünf Frauen geschlafen habe. Seitdem habe ich mich nicht getraut, ihr das zu sagen, da ich Angst hatte, dass sie mich verlässt, da wir ja da gerade mal zwei Wochen zusammen waren. Und nun trage ich das Geheimnis schon über ein Jahr mit mir herum.

Beichthaus.com Beichte #00031531 vom 28.06.2013 um 11:00:52 Uhr (20 Kommentare).

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