Meerschweinchen von Maden gefressen

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Faulheit Unreinlichkeit Ekel Tiere Ludwigsburg

Ich hatte als Kind Meerschweinchen. Wir hatten einen Garten und haben für sie ein abgedecktes Holzgehege gebaut, damit sie immer draußen sein konnten, Auslauf hatten und frisches Gras zum Fressen. Wenn sie das Gras komplett abgefressen hatten, verschoben wir das Gehege ein Stück, damit sie neues Gras bekamen. Zusätzlich bekamen sie immer wieder Trockenfutter. Gegen leichten Regen hatten wir ein kleines Holzhäuschen - bei starkem Regen holten wir sie in den kleinen Zimmerkäfig. Bei gutem Wetter waren die Tiere eigentlich immer draußen und es schien ihnen gut zu gehen. Über mehrere Saisons hatten wir die Tiere so gehalten. Irgendwann wurde ich unaufmerksamer. Ich verschob das Gehege seltener, vergaß hier und da das Wasserschälchen auszuwechseln und schaute nicht mehr jeden Tag nach ihnen. Ich hatte wohl zu viel mit mir selbst und meiner Freizeit zu tun.

Als das Holzhäuschen kaputtging, bastelten wir uns aus einer kleinen, umgedrehten Plastikwanne ein Häuschen - es hielt ja auch viel besser den Regen ab. Allerdings sammelte sich dort das Kondenswasser, wenn die Tiere atmeten. Es tropfte wohl auf deren Fell, was wohl die Haut schwächte. Und durch die einseitige Ernährung mit Gras bekamen sie auch immer mal wieder Durchfall - ich habe den Zusammenhang allerdings erst viel später verstanden. Irgendwann hatten wohl Schmeißfliegen, die sich dort wegen der Durchfallexkremente der Tiere aufhielten, Eier in das nasse Fell eines der Meerschweinchen oder an dessen After gelegt. Die Maden hatten bereits angefangen, sich von dem lebenden Tier zu ernähren, als ich bemerkte, dass etwas nicht stimmt. Da war es natürlich schon zu spät und es musste eingeschläfert werden. Ich möchte beichten, dass ich schlecht auf meine Meerschweinchen geachtet und sie vernachlässigt habe. Sie waren auf mich angewiesen und ich habe vermutlich schuld am Tod eines der Meerschweinchen. Ich selbst werde mir das nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00031593 vom 13.07.2013 um 18:20:56 Uhr in 71636 Ludwigsburg (Spitzwegstraße) (18 Kommentare).

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Mit dem Slip erwischt

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Dummheit Neugier Peinlichkeit Schamlosigkeit Masturbation Nassenheide

Ich (m) hatte ein ungemein peinliches Erlebnis in meiner Pubertät. Ich war damals um die 14 und mein Bruder um die 19. Er war zu dieser Zeit schon ziemlich lange mit seiner Freundin zusammen. Diese übernachtete auch oftmals bei uns und ließ auch persönliche Dinge wie Klamotten, Schmuck etc. bei meinem Bruder. Eines Tages, als niemand daheim war, durchstreifte ich die Sachen meines Bruders und entdeckte in einer Schublade Unterwäsche, die nur seiner Freundin gehören konnte. Wie man als 14-jähriger eben ist, also naiv und pubertär, klaute ich einen ihrer Slips. Tage später, als ich am eigenen Körper "herumexperimentierte", verwendete ich den Slip als "Gedankenstütze". Ich hatte allerdings vergessen, meine Zimmertür abzuschließen und genau während meines "Selbstexperimentes" stürmte die Freundin meines Bruders in das Zimmer und ertappte mich auf frischer Tat. Ich versuchte natürlich den Slip zu verstecken und war peinlich berührt. Gott sei Dank verließ sie das Zimmer augenblicklich wieder. Ich schämte mich natürlich sehr, hoffte jedoch insgeheim, dass sie meine Gedankenstütze nicht gesehen hatte. Wir verloren auch kein Wort über das Geschehnis. Damit war die Sache für mich eigentlich erledigt. Zu meinem nächsten Geburtstag überreichte sie mir allerdings augenzwinkernd eine Packung Boxershorts. Inzwischen ist sie die Verlobte meines Bruders und wir verstehen uns ziemlich gut. Trotzdem schäme ich mich ab und zu.

Beichthaus.com Beichte #00031590 vom 12.07.2013 um 20:13:39 Uhr in Nassenheide (18 Kommentare).

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Mit Methamphetaminen über die Grenze

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Drogen Selbstsucht Stolz Sucht

In meinen Teenagerjahren (ca. 15-19) hatte ich drei beste Freundinnen, wir waren eine richtig coole Mädels-Clique damals. Wir sind durch dick und dünn gegangen und waren unzertrennlich. Ich hatte aber außerhalb der Schule noch einen anderen Freundeskreis, weil ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00031587 vom 12.07.2013 um 11:07:10 Uhr (18 Kommentare).

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Meine Mutter, der Messie

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Ignoranz Verzweiflung Sucht Maßlosigkeit Familie Bietigheim-Bissingen 74321

Meine Mutter ist ein Messie. Angefangen hat alles, als mein Vater und meine Mutter sich trennten. Ich war noch klein, ging gerade erst zur Grundschule. Es gab schon immer heftige Streitereien zwischen meinen Eltern. Denn einer war immer zu ordentlich, während der andere diese Ordnung einfach nicht verstehen konnte. Dabei ist sie extrem pingelig, was Sauberkeit angeht! Mein Vater verließ uns dann und meine Mutter war ganz alleine mit meinem Bruder und mir. Ihre Verwandten aus Russland sind nämlich alle dort geblieben, während mein Vater seine Familie in Deutschland hatte. Es fing langsam an und häufte sich dann immer mehr. Natürlich fiel es mir auf, aber ich dachte mir nichts dabei. Nach der Renovierung meines Zimmers blieben alle Sachen im Wohnzimmer liegen, die Küche wurde dreckiger und irgendwann warf sie nicht einmal die abgelaufenen Lebensmittel weg.


An einem Tag, als ich beschloss, ihr einen Gefallen zu tun und die Küche zu putzen, kam sie von der Arbeit und schrie mich zusammen, dass ich gefälligst alles wieder aus der Mülltonne holen sollte. Ich rannte davon, aus Angst, sie könnte noch wütender werden. So ging es, bis ich kurz vor meinem Realschulabschluss stand. Jeden Tag stritt ich mit ihr darüber. Ich konnte nicht mehr. Mein Bruder mischte sich nicht ein. Nach vielen Versuchen, Ordnung in die Wohnung zu bekommen und sogar, nachdem ich das Jugendamt anrief, änderte sich nichts. Eine "Messie-Expertin" ließ uns im Stich, aber wir versuchten trotzdem alles. Irgendwann eskalierte es und sie meinte, ich solle doch zu meinem Vater ziehen, wenn alles so schlimm wäre. Ich packte sofort meine Sachen und die neue Wohnung war purer Luxus für mich. Doch nun, da auch seit einem Jahr mein Bruder ausgezogen war, ist sie allein in der vollgestellten Wohnung. Erneut haben wir versucht, ihr zu helfen - wieder ohne Erfolg. Nun lebe ich tagtäglich mit einem schlechten Gewissen. Ich habe sie im Stich gelassen und ignoriert - allerdings mit der Angst, dass sie von einer Brücke springen könnte. Ich fühle mich schuldig, da ich jeden Tag daheim bin und sie alleine in dieser Wohnung versauert. Aber ich habe es aufgegeben, ihr helfen zu wollen. Meine Beichte ist also, dass ich die Hoffnung, meiner Mutter helfen zu können, jeden Tag ein bisschen mehr verliere.

Beichthaus.com Beichte #00031585 vom 12.07.2013 um 00:34:28 Uhr in Bietigheim-Bissingen 74321 (13 Kommentare).

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Die verschiedenen Freundeskreise

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Engherzigkeit Zorn Verrat Freunde

Ich (w) habe zwei verschiedene Freundeskreise. Der eine ist "meiner", weil ich die Leute schon lange kenne. Allerdings sind sie etwas langweilig, gehen nicht fort und Party machen bedeutet bei denen, zusammenzusitzen, einen Film anzusehen und ein bisschen was zu trinken. Der andere gehört quasi meinem Freund, aber die sind dort so nett und haben mich gleich voll akzeptiert und integriert. Sie sind das komplette Gegenteil der anderen. Sie machen jedes Wochenende Riesen-Partys - wenn dort dann 30 Leute sind, ist es schon klein. Das ist immer ziemlich witzig, auch wenn man selbst nüchtern bleibt. Jedenfalls, mein Freund und ich sehen uns nur am Wochenende und so kam es, dass ich eine Zeit lang nur mit seinen Freunden unterwegs war und meine mehr oder weniger vernachlässigt habe. Ich verstehe zwar nicht ganz, wieso sie mir vorwerfen, nichts mit ihnen unternehmen zu wollen, da sie ja ohnehin nie etwas vorhatten, aber gut. Mein Freund machte dann eine dreimonatige Auslandsreise. In dieser Zeit habe ich mich zwar mit den "neuen" Freunden getroffen, aber auch probiert, mit den "alten" Freunden etwas zu unternehmen. Aber jedes Mal, wenn ich etwas vorgeschlagen habe, hieß es von deren Seite, dass sie keine Zeit oder kein Geld hätten. Einmal kam sogar die Meldung, dass es sowieso nichts werden würde. Auf diesen Kommentar hin habe ich mich dort wieder zurückgezogen, bis dann erneut Vorwürfe aufkamen. Ich beließ es vorerst dabei, antwortete nicht darauf und wartete ab, was passieren würde. Es passierte nichts. Ich saß drei Wochen zu Hause und wartete darauf, dass meine "alten" Freunde etwas unternehmen wollten.

Nächste Woche kommt mein Freund wieder, eigentlich logisch, dass ich das Wochenende dann bei ihm verbringen werde. Und wer kommt jetzt auf die Idee, sich bei mir zu melden? Richtig, die alten Freunde. Ich habe ihnen dann ins Gesicht gesagt, dass mich diese Spielchen nicht mehr interessieren und dass sie mich mal kreuzweise können. Daraufhin wurde mir vorgeworfen, dass ich mir ja vorkäme, als sei ich etwas Besseres und dass ich nichts mehr mit ihnen zu tun haben wolle. Da brannten meine Sicherungen durch. Ich erklärte ihnen in äußerst schroffem Ton und mit jeder Menge Schimpfwörter, dass ich immer und immer wieder etwas vorgeschlagen habe und nie jemand bereit war, etwas zu tun. Und dass ich einfach die Schnauze voll habe, von ihrem dämlichen Rumgeheule, wie gemein ich doch sei. Ich habe viel Zeit und Energie in die Aufrechterhaltung dieser Freundschaften gesteckt und nie kam etwas zurück!
Jetzt habe ich nur noch einen Freundeskreis. Allerdings gehören die "Alten" zu der Gruppe, mit der ich im August auf ein internationales Sommerlager fahre. Natürlich ist es nicht mehr möglich, dies zu stornieren. Aber vielleicht haben die "Neuen" ja einen Platz in ihrem Zelt.

Beichthaus.com Beichte #00031570 vom 07.07.2013 um 17:54:49 Uhr (21 Kommentare).

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