Party-Crashkurs für den Spanier

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Drogen Boshaftigkeit Vorurteile Urlaub Spanien / Nordhessen

Vor einigen Jahren habe ich, trotz fehlender Spanisch-Kenntnisse an einem Schüleraustausch teilgenommen, um zwei Wochen recht günstigen Urlaub im Süden abzustauben. Leider kam ich in eine sehr spröde Austauschfamilie. Der Tauschpartner war knapp zwei Jahre jünger als ich (18 und 16) - er rauchte nicht, trank keinen Alkohol und war auch sonst extrem langweilig. Nachdem ich die zwei Wochen in Spanien überstanden hatte, stand aber auch bald sein Besuch in unserer Partyhochburg an, den er so schnell nicht vergessen sollte. Ich bot ihm ein exklusives Entertainmentprogramm mit folgenden Inhalten: total verstrahlte Feierleute, tagelange Afterpartys, Kiffer in allen Variationen und natürlich quere Ideen ohne Ende. Da der Gast leider kein Deutsch und kaum Englisch verstand, fühlte er sich schnell überfordert, was wir natürlich gleich ausnutzten, um ihm wahren Partylifestyle in Perfektion näher zu bringen. Kurz - nach zwei Wochen Crashkurs in Deutschland überredeten wir ihn auch mal kiffen. Natürlich standen wir ihm dabei gern zur Seite und sahen anschließend folgendes Phänomen. Innerhalb von knapp zwei Stunden durchlief er reibungslos die Phasen: Laberflash, Fressflash, starke Übelkeit, extreme Müdigkeit und Ratlosigkeit über die Inhalte des Abends. Später erzählte er uns, dass er so etwas in seinem Leben noch nicht erlebt hat und es "very interesting" fand. Hoffentlich haben wir ihn mit diesen Erfahrungen nicht zu sehr geschockt und er hat daraus gelernt, dass ein Leben nicht immer so langweilig und gewöhnlich sein muss, wie er es sich in Spanien gestaltet hat.

Beichthaus.com Beichte #00026062 vom 11.04.2009 um 09:28:17 Uhr in Spanien / Nordhessen (18 Kommentare).

Gebeichtet von Beautyful Driver
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Übertragungswagen unter fremder Flagge

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Vandalismus Boshaftigkeit Medien Auto & Co.

Übertragungswagen unter fremder Flagge
Vor ein paar Wochen gab es bei uns eine Bombendrohung in der Berufsschule. Neben der Polizei waren auch Sat.1 und das ZDF da. Dann kam ich auf die dumme Idee man könne ja auf das Sat.1-Auto mit einem Edding RTL schreiben. Jeder hat etwas gegeben und zum Schluss waren etwa 200 Euro zusammen und ein Dummer, der das macht war auch schnell da. Das Auto stand direkt vor unserem Pausenhof. Die ganzen Leute waren sowieso bei der Schule und ein paar haben den Lehrer abgelenkt. Kurz darauf waren sie mit dem Filmen fertig, da keine Bombe gefunden wurde und sind zu ihrem Auto gegangen. Die Gesichter waren göttlich.

Beichthaus.com Beichte #00026056 vom 10.04.2009 um 16:22:03 Uhr (17 Kommentare).

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Krankheit für die Chefin

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Boshaftigkeit Rache Hass Chef Gesundheit

Ich bin zurzeit total erkältet, Nebenhöhlen dicht und Bronchitis. Und ich muss arbeiten gehen, weil mir die Chefin ansonsten kündigt. Ich bin noch in der Probezeit und sie hat mir mit der Kündigung gedroht. Ich habe ihr aus Rache den Telefonhörer eingespeichelt, ich hoffe, sie wird so etwas was von krank.

Beichthaus.com Beichte #00026051 vom 09.04.2009 um 23:53:26 Uhr (14 Kommentare).

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Eine Nacht im nassen Rock

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Ekel Trunksucht Unreinlichkeit Peinlichkeit Last Night

Eine Nacht im nassen Rock
Vor einigen Jahren war ich mit einem Kumpel - oder eher mit einem Schwarm - unterwegs und wir haben uns in einer Bar echt die Kante gegeben. Wir wollten dann weiter ziehen und auf dem Weg in die nächste Bar, habe ich auf einmal gemerkt, dass ich total dringend auf die Toilette muss. Ich konnte das echt kaum aushalten. Ich hatte einen Rock an und wir waren gerade in einer dunklen Ecke, da ist es passiert. Meine Blase ist praktisch geplatzt. Das war so peinlich, aber anscheint hat er es gar nicht gemerkt - oder er hat es echt gut ignoriert. Dadurch, dass ich einen Rock anhatte, sah man das zum Glück nicht. Und um den ganzen Rock einfach eine dunklere Farbe zu geben, habe ich ihn auf der nächsten Toilette einfach komplett Nass gemacht, damit das nicht mehr auffällt! Ich war die ganze Nacht noch unterwegs und habe mir so richtig ordentlich die Kante gegeben, in der Hoffnung, dass ich die Story vergesse!

Beichthaus.com Beichte #00026046 vom 09.04.2009 um 14:52:45 Uhr (9 Kommentare).

Gebeichtet von Flouryan
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Zufallsbeichte
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Erlebnisse in Paraguay

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Dummheit Feigheit Wollust Trunksucht Gesellschaft Paraguay

Ich fürchte, auch ich habe etwas zu beichten, das mich schon seit sehr langer Zeit relativ stark belastet. Bis vor Kurzem dachte ich noch darüber nach, die ganze Angelegenheit direkt auf dem kirchlichen Beichtstuhl zu erörtern, aber irgendwie habe ich doch Angst und möchte daher diese Plattform dazu nutzen. Es fing vor etwa drei Jahren an, ich arbeitete damals in einem mittelgroßen französischen Mischkonzern in einer Führungsposition, nicht auf oberster Stufe, aber ich verdiente sehr viel Geld, ich war vor den Geschehnissen mit meinem bisherigem beruflichen Werdegang rundum zufrieden. Irgendwann kam dann aber alles anders und man übertrug mir die Verantwortung, mich um eine neue Fabrik zu kümmern, die wir zu besagter Zeit in Paraguay errichteten. Der Auftrag an sich ist natürlich karrieremäßig gut für mich gewesen, aber dort passierten natürlich einige Dinge, die mich mittlerweile stark belasten.

Die ersten Wochen in Paraguay waren toll, alles lief wie geschmiert. Irgendwann kam dann ein Kollege auf die Idee, auf eine Art paraguayischen Springbreak zu fahren, was wir natürlich dann gemacht haben. Ich lernte dort ein nettes, sehr hübsches Mädchen kennen, habe mich gleich in sie verliebt. Wir gingen zu mir nach Hause und hatten natürlich Geschlechtsverkehr. Dazu muss ich noch anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits eine Freundin hatte, die zu Hause auf mich wartete. Zwei Monate später klingelt es an meiner Tür und ihr Vater steht vor der Tür, mit einem Dolmetscher, der mir erzählt, dass seine Tochter nun schwanger ist und mich dermaßen anschrie, dass mein Gesicht danach ganz feucht von seiner Spucke war. Jedenfalls fing er an, mich in meiner Unterkunft herumzuschubsen und einer der Nachbarn rief dann wohl die Polizei an. Die reagierten sehr aggressiv, zerrten ihn mit Gewalt in den Wagen, wie lange er in der Zelle saß weiß ich nicht, ich hoffe jedoch nicht sehr lange. Nach dem ganzen Stress fuhr ich zur nächsten Bar, die knapp 20 Kilometer entfernt war und gab mir ordentlich die Kante, es war ein echter Schock für mich und ich begann nachzudenken, ob ich nicht einfach abhauen sollte, denn schließlich kennen sie ja meinen Namen nicht. Und erst recht nicht, wo ich wohne oder wo ich erreichbar bin. Doch wie erkläre ich das Ganze meinem Chef?

Da zu dieser Zeit in Paraguay das Gelbfieber sehr verbreitet war, entschloss ich mich, meinem Chef mitzuteilen, dass ich mir dieses zugezogen hätte, und bat darum, wieder nach Frankreich zurückzukehren, was auch problemlos funktionierte. Ich war trotzdem immer noch total von der Rolle und trank weiter ein Glas Tequila nach dem anderen. Irgendwann war ich so besoffen, dass ich mich knapp zehn Minuten von der Bar entfernt entleert habe, die Anwohner dort haben schon entsetzte Gesichter gezogen, weil sie so etwas anscheinend noch nicht erlebt hatten. Ich beschloss, zu meiner Unterkunft zu fahren und setzte mich total betrunken ans Steuer. Die Sache ging nicht gut. Nach etwa 10 Kilometern schleifte ich die Seite eines geparkten Fahrzeugs. Da ich keine Lust auf Ärger hatte, beschloss ich, mich schnell aus dem Staub zu machen und fuhr mit Vollgas davon. Nach fünf Minuten hatte ich die Polizei hinter mir, sie zogen mich sofort aus dem Verkehr. Der eine Polizist schubste mich mit voller Wucht gegen das Auto und schrie mich an, was er sagte konnte ich jedoch nicht verstehen. Da ich wirklich Angst hatte, dort ins Gefängnis zu wandern, kramte ich mein Bargeld aus der Tasche, ich hatte noch umgerechnet etwa 200 Euro bei mir, die ich ihm in seine Hemdtasche steckte. Er holte das Geld aus der Tasche und schaute mich an, dann zählte er es nach und steckte es wieder ein. Sein Kollege sagte gar nichts und sie fuhren wieder davon. So erleichtert habe ich mich in meinem ganzen Leben nie gefühlt, doch trotzdem bereue ich das alles, ich war einfach dumm und feige, hätte mich meiner Verantwortung stellen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00026045 vom 09.04.2009 um 10:23:37 Uhr in Paraguay (Asunción) (18 Kommentare).

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