Chauvinisten in Uniform

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Fetisch Hochmut Schamlosigkeit Zivi & Bund

Ich (Studentin) stehe unglaublich auf Soldaten. Es ist nicht nur die Uniform, sondern auch das Leben in der Kaserne - nur unter Männern, die sich gegenseitig niedermachen. Die Bereitschaft, schlimmste körperliche Strapazen auf sich zu nehmen, und auch die Abgestumpftheit und das klischeehafte chauvinistische Verhalten. War einer im Krieg, macht mich das richtig an. Am Besten aber ist es, wenn er schon jemanden umgebracht hat. Ich weiß alles über die Bundeswehr und vor allem kenne ich auch die negativen Aspekte. Das Schlimme daran? Ich bin Pazifistin und wer mich kennt, weiß, dass meine Einstellungen grundlegend verschieden sind von denen der meisten Soldaten. Ich bin total emanzipiert und würde mich im echten Leben nie mit Mördern und Frauenverachtern abgeben, denn ich denke, dass ich etwas Besseres bin. Aber ich kann es einfach nicht lassen, mit ihnen zu schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00033557 vom 04.07.2014 um 21:35:35 Uhr (25 Kommentare).

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Anziehung zwischen Kollegen

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Ehebruch Fremdgehen Begehrlichkeit Kollegen

Ich bin seit mehreren Jahren verheiratet und Vater von zwei Kindern. Nun bin ich seit einiger Zeit in einer neuen Firma und dort arbeite ich mit einer Frau zusammen, die, obwohl sie nicht zur Gänze mein Typ ist, mein Blut zum Kochen bringt - sie strahlt etwas aus, das mich total anspricht. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie einem Abenteuer nicht abgeneigt wäre, obwohl sie weiß, dass ich verheiratet bin. Für mich käme es überhaupt nicht infrage, wenn da nicht der miese Teufel Alkohol wäre. Sind wir mal zusammen weg, merke ich, dass nach einigen Getränken die körperliche Anziehung immer größer wird. Erbärmliche Ausrede, ich weiß! Ich möchte beichten, dass ich mich selbst nicht wiedererkenne und dass ich befürchte, es könnte etwas passieren. Vielleicht schon bald beim Ansehen eines Spiels der deutschen Mannschaft, oder wenn wir mal wieder zu einer Party der Firma eingeladen sind. Zuvor habe ich mir immer gesagt, dass ich kein von Trieben gesteuertes Tier bin, und ich hoffe, dass ich damit Recht behalte.

Beichthaus.com Beichte #00033479 vom 19.06.2014 um 13:04:36 Uhr (12 Kommentare).

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Gewalt im Straßenverkehr

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Aggression Gewalt Hass Zorn Auto & Co. Vöhl

Eigentlich bin ich (m/28) ein friedlicher Mensch und hatte in meinem ganzen Leben vielleicht zwei oder drei körperliche Auseinandersetzungen im außersportlichen Bereich. Als erfolgreicher Selbstständiger im Kommunikationsbereich ist es eigentlich mein Job, mit schwierigen Kunden gut auszukommen. Aber ein Kandidat im Straßenverkehr hat es dann geschafft. Am Freitagnachmittag stand ich an einer belebten Kreuzung an einer roten Ampel. Durch schlechtes Einfädeln der Vordermänner war es mir nicht möglich, ganz bis an den Haltestreifen zu fahren. Ich stand also geschätzte zwei Meter vor der Ampel. Auf einmal ertönte hinter mir ein langes Hupen. Im Rückspiegel sah ich nichts, außer einem alten roten Porsche Cabriolet, in welchem ein älterer Mann mit seiner Tochter saß, die vielleicht 14 Jahre alt war. Das Hupen konnte ich ihm nicht zuordnen - doch der nervige Ton verstummte einfach nicht. Irgendwann erkannte ich, dank der Gestik des Mannes hinter mir, dass er wohl mich meinte, ich konnte mir aber keinen Grund denken. Als die Ampel grün wurde, nutzte er die nächste Gelegenheit, um neben mich zu fahren und beschimpfte mich mit italienischem Akzent aufs Äußerste. "Lerne Auto fahren, du dummer Bastard", war noch eine der freundlicheren Äußerungen. Dann hupte er wieder wie wild zeigte mir den Mittelfinger und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit weiter. Dabei brachte er eine Radfahrerin durch seine Fahrweise fast zu Fall. Und wie das so ist im Straßenverkehr - selbst wenn man in der Innenstadt hundert Sachen fährt, steht man an der nächsten Ampel. So auch er, und zwar direkt neben mir.


Ich fuhr das Fenster runter und fragte recht normal, was denn bitte das Problem gewesen sei. Eine weitere wilde Flut von Beschimpfungen gegen meine ganze Familie und ihr potenzielles Sexualverhältnis zu Tieren war die Folge und da brannte mir eine Sicherung durch. Ich schaltete mein Auto aus, sprang hinaus und ging forschen Schrittes zu ihm hinüber. Er hatte wohl begriffen, dass es gleich was gibt, und versuchte noch, am Vordermann vorbei abzuhauen, was ihm aber nicht gelang. Ich brüllte ihn wie ein Irrer an, dass er eine Pasta-Muschi sei, schlug ihm seine Kappe vom Kopf und gab ihm einige Ohrfeigen. Nach seiner geringen Gegenwehr zehrte ich ihn durch den Gurt aus seinem Auto und versetzte ihm mehrere Faustschläge und Kopfstöße. Erst als er auf dem Boden lag, realisierte ich, dass seine Tochter das Geschehen die ganze Zeit mit angesehen hat. Meine Beichte ist also nicht nur, dass ich die Situation nicht besser im Griff hatte - es tut mir vor allem leid, dass das kleine Mädchen meinen Gewaltausbruch mit ansehen musste.

Beichthaus.com Beichte #00033468 vom 17.06.2014 um 17:34:11 Uhr in Vöhl (29 Kommentare).

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Kinder ohne romantische Liebe

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Begehrlichkeit Stolz Partnerschaft Kinder

Hiermit will ich beichten, dass ich (m/28) zwei Kinder mit einer Frau habe, die ich noch nie wirklich geliebt habe. Wir verstehen uns wirklich super, haben die gleichen Vorlieben und Interessen, aber es hat bei uns eben nie gefunkt. Dazu muss man sagen, dass sie meinem idealen Frauentyp vom Äußeren her sehr nahe kommt. Als sie vor ein paar Jahren dann heulend vor meiner Tür stand, habe ich sie natürlich auch getröstet und eins führte zum anderen. Wir beide stehen äußerst stabil im Leben und haben keine finanziellen Sorgen oder dergleichen, auch wenn wir natürlich nicht reich sind. Aber eine Steuernachzahlung oder Sonstiges bereitet uns kein Kopfzerbrechen. Aber gut, jedenfalls hatte sie damals einfach nicht darauf geachtet, und stellte kurz darauf fest, dass sie schwanger war. Da wir beide sehr offen erzogen wurden, kam für uns eine Abtreibung nicht infrage, auch wenn es wirklich schwierig war, alles unter einen Hut zu bekommen. Wir verstanden uns jedoch sogar so gut, dass sie zu mir zog und auch unser Sohn bereichert unser Leben sehr. Die Ähnlichkeit zwischen ihm und mir ist verblüffend, sodass jeder Vaterschaftstest absolut sinnlos ist.


Jedenfalls leben wir glücklich zusammen, wir verstehen uns immer noch super und alles ist top. Außer, dass wir uns eben nicht lieben. Es knistert nicht - es ist eine unglaublich starke Beziehung ohne Liebe. Dennoch geht es unseren Sohn sehr gut und er hat auch kein Problem damit, denn wir streiten uns sehr selten. Wenn unser Sohn dann mal über das Wochenende bei Oma und Opa ist, vergnügen wir uns aber trotzdem so, wie andere Eltern auch. Sprich wir haben dann die meiste Zeit Sex. Letztens wurde sie dann jedoch furchtbar arrogant und sagte mir, dass sie noch ein Kind will, denn sie wolle der Welt etwas hinterlassen. Und ich muss gestehen, dass mich das irgendwie angeturnt hat und inzwischen ist unser zweites Kind auf dem Weg. Wir freuen uns sehr und auch alle Verwandten freuen sich für uns, denn wir sorgen gut für unsere Kinder - auch ohne romantische Liebe. Trotzdem ist eine Beziehung ohne Liebe nicht das Wahre. Und all das nur, weil ich ihr körperlich nicht widerstehen kann!

Beichthaus.com Beichte #00033461 vom 16.06.2014 um 14:15:06 Uhr (27 Kommentare).

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Vom Mobbing-Opfer zur Karrierefrau

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Neid Boshaftigkeit Engherzigkeit Schule

In meiner Jugend, während der Realschulzeit, war ich an miesen Hänseleien gegenüber einer Mitschülerin beteiligt. Sie kam zur achten Klasse neu an unsere Schule und war eigentlich ganz nett - aber da sie komisch aussah (sehr mager, dicke Brille, extrem unreine Haut, altmodische Kleidung), haben wir ihr nicht die Chance gegeben, sie kennenzulernen, sondern haben sie vom ersten Moment an nur gehänselt. Wir haben ihr peinlichste Fragen gestellt, oder getuschelt, sobald sie in der Nähe war, und haben darauf geachtet, dass sie es hört. Im Unterricht, wenn sie sich gemeldet hat, haben wir sie nachgeäfft. Hauptsächlich waren meine vier Freundinnen und ich daran beteiligt. Aber auch andere Jungs und Mädels aus unserer Klasse zogen nach. Ein paar waren nicht beteiligt, aber sie war dann so verunsichert, dass sie nie den Mund aufgemacht hat und immer alleine war. Wir haben ständig beraten, was wir sie denn als Nächstes fragen können und so weiter. Sie wurde dann auch von allen anderen Klassen gehänselt - sogar die Schüler der benachbarten Hauptschule fingen irgendwann an, sie zu hänseln, weil wir sie dazu gebracht haben. Körperlich wurde sie nie fertiggemacht, dafür gab es damals ja keinen Anlass, aber eben psychisch, weil es uns Spaß gemacht hat.


Wenn sie kurz vorm Heulen war, oder ihr sogar schon Tränen aus den Augen liefen, sind wir in Lachkrämpfe ausgebrochen. Das war unser Ziel - und ich schäme mich so sehr dafür. Vor Kurzem war dann unser Klassentreffen. Inzwischen sind wir alle fast dreißig und fragten uns zu Beginn, ob sie wohl auch kommen würde. Eigentlich waren wir uns auch sicher, dass sie sich das nicht traut, aber sie kam - und wir waren total baff. Sie hat sich zu einer wirklich sehr schönen Frau entwickelt. Sie ist schlank, aber nicht mehr mager - lange Beine, lange Haare, total selbstbewusst. Eine richtige Karrierefrau. Sie hat Jura studiert und ist in eine Kanzlei eingetreten. Ich dagegen bin eine kleine Verkäuferin in einer Metzgerei, die mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern noch zusätzliche Leistungen vom Staat empfangen muss, weil das Geld nicht reicht. Unser "Opfer" war nur kurz da. Sie würdigte uns mit einem Blick der wirklich Bände sprach - sie verachtete uns, obwohl sie uns überlegen war. Dann ging sie auch schon wieder zu dem schicken Wagen ihres Mannes, dem keiner meiner ehemaligen Klassenkameraden das Wasser reichen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00033450 vom 13.06.2014 um 17:50:52 Uhr (52 Kommentare).

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