Ich bin unentbehrlich

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Hochmut Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (19/m), bin in der Ausbildung bei einer großen Schweizer Bank zum Informatiker und kann von mir behaupten, dass ich schon mehr erreicht habe als der Durchschnittsbürger.
Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und schließe im Sommer ab. Vor zwei Monaten kam mein Chef zu mir und hat mich gebeten, die Teamleitung eines kleinen Teams, bestehend aus zwei weiteren Personen und meiner Wenigkeit, zu übernehmen. Ich habe spontan zugesagt, mit dem Hintergedanken, dass ich mich so unentbehrlich mache. Mein Chef kann es sich nicht leisten, mich zu entlassen, da er auf die Schnelle keinen Ersatz findet. Vor einem Monat kam mein Chef wieder auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nach meiner Ausbildung eine Festanstellung haben möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das Angebot gerne annehme, wenn der Lohn stimmt. Als er mir den Vertrag vorgelegt hat, habe ich ihn ausgelacht und gesagt, dass ich für einen solch tiefen Lohn definitiv nicht unterschreibe und lieber zur Konkurrenz gehe. Da ich unentbehrlich bin, musste er wohl oder übel meinen Lohn um 1000 CHF pro Monat erhöhen. Ich beichte also, meinen Chef gezwungen zu haben, mir 12000 CHF pro Jahr mehr auszuzahlen. Außerdem bin ich mit einem Minimalaufwand der Klassenbeste und ich bin nach jeder Prüfung überrascht, wie eine solche Note zustande kommen konnte. Meistens lerne ich erst in der Nacht vor der Prüfung und das auch nur für maximal drei Stunden. Meine Abschlussarbeit im Geschäft habe ich als Bester des Kantons abgeschlossen, obwohl ich keine Ahnung von meinem Thema hatte. Ebenso die Abschlussarbeit in der Schule. Dort habe ich die Maximalnote erhalten, obwohl ich bei der Abgabe das Gefühl hatte, maximal eine Drei verdient zu haben. Ich fühle mich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031233 vom 19.05.2013 um 22:16:12 Uhr (28 Kommentare).

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Das böse Notizbuch

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Boshaftigkeit Falschheit Hochmut Schule

Immer, wenn wir in der Schule ein, meines Erachtens nach, sinnloses Fach haben, schreibe ich nicht im Hefter mit, sondern verfasse einen Kommentar zu dieser Stunde in einem Notizbuch. Die Lehrer denken oft, dass das ein Tagebuch ist, und trauen sich nicht hineinzusehen. Dabei beobachte ich sie ganz genau und erstelle teilweise sogar Analysen über ihr Verhalten. Manchmal steht aber auch einfach nur gemeines Zeug in meinem bösen Buch, wie zum Beispiel: "Wenn er unsere gesamte Klasse noch einmal mit "Du" anredet, haue ich ihm einen Duden in die Fresse und schreie: "Das heißt Ihr, du Lurch"". Im Nachhinein tut es mir schon leid, die Lehrer machen ja auch nur ihren Job. Aber es sieht ja keiner. Die einzige Verbreitungsform soll eventuell ein anonymisierter Blog werden, in den die lustigsten Geschichten reinkommen - natürlich mit veränderten Namen. Ist das verwerflich?

Beichthaus.com Beichte #00031203 vom 14.05.2013 um 21:16:32 Uhr (15 Kommentare).

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Emanzipation der Frau in Deutschland

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Hass Hochmut Familie

Emanzipation der Frau in Deutschland
Ich (w/21) hasse Feministinnen. Sie reden Frauen ein, dass sie Karriere machen müssen, weil sie sonst ein Hausfrauchen sind. Aber wisst ihr was: Meine Familie ist jetzt endgültig im Arsch und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als irgendwann mit meinem Freund eine […]
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Beichthaus.com Beichte #00031176 vom 11.05.2013 um 01:25:59 Uhr (64 Kommentare).

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Der Auszug aus meinem Leben

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Hochmut Drogen Dummheit Studentenleben Darmstadt

Ich (m/23) habe dieses Semester mit einem sehr schwierigen Studiengang angefangen. Da es sich hierbei um mein Zweitfach handelt, war es zwar neue Materie aber keine neue Institution, mit der ich dachte, mich auseinandersetzen zu müssen. Ich habe die ersten Wochen sehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00031143 vom 06.05.2013 um 10:59:01 Uhr in Darmstadt (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Frau an der Ampel

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Peinlichkeit Hochmut Ungerechtigkeit

Die Frau an der Ampel
Einmal stand ich an einer Ampel, neben mir eine Frau. Als ich gesehen habe, dass kein Auto kommt, bin ich bei Rot über die Straße gelaufen. Die Frau, die zu dem Zeitpunkt noch an derselben Stelle stand, fragte mich, ob die Ampel schon grün sei, woraufhin ich, weil ich es für eine Zurechtweisung hielt, schnippisch fragte, ob sie sich für meine Mutter halte. Als sie mich dann darüber aufklärte, dass sie blind ist, ist mir das Herz in die Hose gerutscht. Ich bin zu ihr zurückgelaufen, habe mich tausendmal entschuldigt und gesagt, dass ich das überhaupt nicht bemerkt hätte und das die Ampel noch rot sei.
Ich bin bis heute peinlich berührt, wenn ich an diese Geschichte denke, obwohl ich es wirklich einfach nicht bemerkt hatte, und habe mir seitdem vorgenommen, mehr auf mein Umfeld zu achten und nicht mit so viel Hochmut auf meine Mitmenschen zu reagieren.

Beichthaus.com Beichte #00031116 vom 01.05.2013 um 20:28:34 Uhr (15 Kommentare).

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