High-End-PC statt Urlaubsreise

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Engherzigkeit Ex Geld

Ich hatte für einen Urlaub mit meiner Freundin zum 5. Jahrestag knapp 1500 Euro gespart. Sie brach kurz vor dem Tag einen absolut blöden und unnötigen Streit vom Zaum. Sie verlangt seit Anbeginn unserer Beziehung, dass ich mit dem Rauchen aufhöre. Hallo?!? Ich habe für sie schon das Kiffen und das arbeitslos rumhängen aufgegeben! Somit habe ich, statt den Urlaub zu buchen, mir einen High-End-PC gekauft. Als sie deswegen ausgerastet ist, habe ich sie rausgeschmissen. Kurz darauf habe ich über das Internet eine neue Frau kennengelernt, die mich rauchen, gelegentlich einen durchziehen und Gamen lässt, ohne zu nerven. Also, Leute, entscheidet spontan, oft kommt das richtige dabei raus!

Beichthaus.com Beichte #00023641 vom 17.04.2008 um 03:27:05 Uhr (21 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Ich will doch einfach nur Fremdgehen!

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Begehrlichkeit Fremdgehen Fetisch

Ich beichte, dass ich mal so richtig Lust darauf habe, fremdzugehen, obwohl ich eine super Frau und zwei Kinder habe. Nur hat man ja mit Job, Frau und Kindern fast keine Freizeit mehr, in der man so Männersachen wie Frauen aufreißen machen kann. Wenn ich mal in eine Disco oder andere potentielle Tatorte komme, habe ich immer gute Freunde dabei. Die kennen natürlich auch meine Frau schon seit Ewigkeiten und deren Frauen und meine sind auch noch untereinander alle befreundet, sodass irgendwelche Fehltritte meinerseits garantiert irgendwann rauskommen würden. Aber mal ehrlich: ich bin erst 30, soll es das vielleicht schon gewesen sein? Es laufen doch so viele heiße Schnitten rum, und jetzt kommt auch noch der Frühling, wo sich alle ausziehen. Ich muss mal meine Libido im Zaum halten, es ist echt zum aus der Haut fahren.

Beichthaus.com Beichte #00023536 vom 23.03.2008 um 06:07:34 Uhr (9 Kommentare).

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Anna von IKEA

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Begehrlichkeit Internet Kreuzau

Immer wenn ich Langeweile habe, chatte ich mit Anna von IKEA. Wir unterhalten uns über irgendwelche versauten Sachen. Manchmal denke ich aber sie ist ein bisschen prüde.

Beichthaus.com Beichte #00023382 vom 14.02.2008 um 07:19:14 Uhr in Kreuzau (7 Kommentare).

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Streitereien unter Nachbarn

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Boshaftigkeit Rache Zorn Nachbarn

Also, wir hatten im Sommer einen dauerhaften und anhaltenden Streit mit unseren Nachbarn (22 und 24 Jahre, wohlhabend) wegen unseren angeblich asozialen Verhaltens. Da wir lediglich fast jeden Tag bis um ein Uhr nachts auf unserer Terrasse gemütlich und leise mit Freunden den herrlichen Abend genossen, fanden wir das absolut nicht asozial. Die Gärten waren durch einen 2,50 Meter hohen Zaun getrennt. Doch die werten Nachbarn steckten uns faule Eier und alte Blumen in den Briefkasten und standen mitten in der Nacht auf, um bei uns anonym anzurufen. Im fünf Minuten Takt.

Als wir unser Eigenheim 100 Kilometer weiter weg endlich fertig hatten und uns von den lieben Nachbarn entfernten, hatten wir bei einem morgendlichen Kaffee eine meiner Meinung nach prima Idee: Kurzerhand bestellte ich den besagten "Freunden" sieben Pizzen in der örtlichen Pizzeria (zum Liefern natürlich) und versprach ein ordentliches Trinkgeld. Doch das war nicht genug! Dann bestellte ich für den nächsten Tag einen mittleren Reisebus für einen Kinderausflug (25 Kiddies, 4 Erwachsene) auf 14 Uhr vor die Haustür der netten Herrschaften! Was dann passierte? Keine Ahnung! Und falls die Personen das hier lesen: Ich habe extra kein Knoblauch auf die Pizzen bestellt, denn das stinkt am nächsten Tag im Bus! Vielleicht habe ich ein bisschen überreagiert, aber was solls.

Beichthaus.com Beichte #00023187 vom 06.11.2007 um 04:05:17 Uhr (17 Kommentare).

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