Gartenzwege im Anhänger

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Vandalismus Diebstahl Last Night Trunksucht

Wir montieren im Suff sehr gerne Verkehrsschilder ab und haben dabei in einem Ort innerhalb eines Jahres einen Schaden von knapp 1.000 Euro verursacht. Einmal wurden wir fast erwischt, aber wir konnten fliehen. Die Schilder dekorieren nun einige Wohnungen, wurden aber auch teilweise nach der Tat entsorgt. Außerdem gibt es einen kitschig gestalteten Garten mit vielen hässliche, aber umso teureren Figürchen. Diese luden wir, ebenfalls im Suff, auf einen Fahrradanhänger. Auf der Fahrt ging der zerbrechliche Mist größtenteils kaputt oder fiel herunter. Die hässlichen Dinger, für welche wir zwei Fahrten unternommen hatten, deponierten wir im Kofferraum meines Autos, damit ich ihn am nächsten Tag entsorgen konnte, was ich auch tat.

Damit haben wir es in den Polizeibericht einer Lokalzeitung geschafft. Auch einige Straßenlaternen haben schon mächtig unter unserem nächtlichen Zerstörungsdrang gelitten: Heruntergefallene Lampenschirme, Transformatoren und Leuchtmittel. Diese wurden so weit zerstört, dass sie durch neue Teile ersetzt werden mussten. Warum wir das machen? Keine Ahnung. Es macht einfach Spaß. In letzter Zeit sind wir ruhiger geworden, aber das ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Zum Beispiel gibt es eine unsinnige Verkehrsberuhigung, derer man sich annehmen müsste. Wird sicherlich eine Mordsgaudi.

Beichthaus.com Beichte #00022861 vom 23.09.2007 um 08:04:53 Uhr (6 Kommentare).

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Die Bahn hat Verspätung!

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Rache Selbstsucht Bahn & Co.

Ich bin Lokführer für den S-Bahn-Verkehr. Jetzt bin ich gefrustet, dass wir nun nicht mehr streiken und nun alle im Güterverkehr streiken wollen. Ich durfte nicht aber eh nicht streiken, weil ich Beamter bin. Die 30 Prozent mehr sind eigentlich noch viel zu wenig, zumal nicht klar ist, ob wir die als Beamte überhaupt bekommen und daher muss ich meinem Unmut anders Luft machen. Wir haben normalerweise vom Band die Ansage, welches die nächste Haltestelle ist. Manchmal schalte ich das Band ab und spreche absichtlich undeutlich oder sage eine falsche Haltestelle. Die Idee kenne ich von den Busfahrern, die machen das auch immer so.

Oder ich lasse das Band die Ansage machen, stoppe aber dann bei der automatischen Auskunft, auf welcher Seite der Ausstieg ist. Dann klicke ich in meinem Terminal absichtlich die falsche Richtung und die automatische Stimme sagt dann die falsche Ausstiegsseite an. Zwar wissen die meisten, wo normalerweise der Ausstieg ist, aber das sorgt immer für Verwirrung. Oder ich fahre absichtlich langsamer an und bremse sehr früh und dafür sehr langsam. So kann ich auf der gesamten Strecke locker ein paar Minuten Verspätung einfahren. Ich weiß, dass viele Pendler im Hauptbahnhof einen Anschlusszug erreichen müssen. Wenn ich nun aber vier Minuten zugesetzt habe, dann müssen die Leute entweder richtig rennen oder sie bekommen Ihren Anschlusszug nicht. Der nächste fährt erst wieder in 30 Minuten. Ich überlege ständig, was ich sage, wenn ich nach der Verspätung gefragt werden würde. Ich würde sagen, dass wir Laubfall haben und die Schienen rutschig sind und ich deswegen nicht so schnell anfahren und langsamer bremsen muss, obwohl das gar nicht stimmt. Aber solange ich genau unter fünf Minuten bleibe, fragt keiner -kein Chef, kein Disponent, niemand.

Ich bin eigentlich ein guter Lokführer. Warum? Na ich bin in der Lage punktgenau mit vier Minuten Verspätung im Bahnhof anzukommen. Das ist gar nicht so einfach. Zu wenig ist schlecht, dann erreicht man den Anschluss. Zu viel ist auch schlecht, dann muss ich die Verspätung begründen. Aber vier Minuten sind genau richtig! Ich muss nichts begründen und der Anschluss ist dann trotzdem weg. Einmal hat jemand an der Scheibe geklopft und gefragt, ob ich bei der Leitstelle anrufen und den Anschlusszug warten lassen könnte. Im ICE würden die Schaffner das auch immer machen. Habe freundlich gesagt, dass ich es versuche und so getan, als würde ich telefonieren. Aber in Wahrheit habe ich niemand angerufen. Der Frau habe ich gesagt, dass der Anschluss vielleicht warten würde. Ich habe mir fest vorgenommen, die Verspätung dann wieder aufzuholen und wenigstens eine gute Tat an diesem Tag zu vollbringen, aber es ging einfach nicht. Mein innerer Schweinehund war zu stark! Wir sind genau mit vier Minuten Verspätung angekommen. Wie gesagt, ich bin ein guter Lokführer! Sie ist dann am Bahnsteig bei der Ankunft losgerannt, ich bin mir nicht sicher, ob sie es geschafft hat. Sehen konnte ich es leider nicht. Ich weiß, es ist fies als Einzelner über das Tagesschicksal vieler zu entscheiden, aber ich bereue es nicht. Im Gegenteil: Ich liebe die Macht und koste sie aus. Dann fahre ich an manchen Bahnsteigen, wo der Ausgang hinten ist, mit Absicht nach ganz vorne durch. Besonders an langen Bahnsteigen, wo zwei S-Bahnen und mehr reinpassen würden, macht das viel Freude, weil die Leute am Bahnsteig dann locker einen 150-200 Meter Sprint hinlegen müssen.

Schade, dass die Leute beim Aussteigen immer so langsam sind und bis der letzte ausgestiegen ist, sind die ersten Sprinter schon an der Tür und halten sie für die nachkommenden Trantüten auf. Sonst könnte ich die Türen schon wieder zu machen und die Leute würden die S-Bahn verpassen. Aber schlimm ist das nicht, ich habe dann immer einen tollen Grund und den sogar auf Video, warum der Zug zu spät ist: Kundenandrang, Kundenverhalten. Oder an Bahnsteigen, wo nur kleine Häuschen oder ein Teildach sind, ziehe ich bei schlechtem Wetter entweder ganz nach vorne oder bremse sehr knapp am Bahnsteig. Irgendwer muss dann durch den Regen laufen. Ich schaue dann immer in die Gesichter der Leute, wenn ich am wartenden Pulk vorbeifahre, vor ein paar Tagen hat mir einer einen Vogel gezeigt. War ja klar, dass ich mir an diesem Tag besonders viel Zeit mit der weiteren Fahrt gelassen habe. Wollen doch mal sehen, wer am längeren Hebel sitzt!

Heute hat mir allerdings mein Chef gesagt, dass meine allgemeine Arbeitshaltung in letzter Zeit sehr zu wünschen übriglässt und er überlegt, mich versetzen zu lassen. Dafür habe ich mich an den Fahrgästen bitter gerächt. Keiner wirklich KEINER hat heute seinen Anschlusszug bekommen. Ich habe sogar mehrfach die fünf Minuten überschritten. Da war mir die Begründung egal, ein Glück, dass heute so mieses Wetter war und fast alles Verspätung hatte. Verspätungsbegründung quasi frei Haus. Als die S-Bahn rappelvoll war, habe ich absichtlich einige scharfe Bremsungen gemacht, damit es die Leute schön durchschüttelt, einer ist auch hingefallen, habe das in der Scheibe gesehen. Das tat mir dann doch ein wenig leid. Ich habe dann gleich eine Durchsage gemacht, dass wir Laubfall und schlüpfrige Schienen haben, ich nicht richtig bremsen kann und dass es mir leidtut. Ich glaube, es klang ehrlich, wenn die wüssten! Ich hoffe nur, dass mein Chef das nicht gesteckt bekommt. Andererseits, was soll mir schon passieren, er kann mir nichts. Ich bin seit fast 20 Jahren Beamter und unkündbar. Auf weniger als S-Bahn kann man als Lokführer nicht strafversetzt werden…

Beichthaus.com Beichte #00022832 vom 22.09.2007 um 09:36:28 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


10 Sünden und immer noch Hoffnung!

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Otterndorf

Bei mir hat sich in der ganzen Zeit auch so einiges angehäuft, was ich zu beichten habe und was ich noch niemandem erzählt habe, da es mir zu peinlich ist.
1) Ich habe eine Ausbildung bei der Polizei gemacht und bin rausgeworfen worden weil ich beim Klauen erwischt wurde.
2) Wir haben uns im Karneval als Polizisten verkleidet (mit den Uniformen von meinem Dad) und wir sind in einem Auto gefahren und haben Leute herausgewunken, die dann auch rausgefahren sind. Später sind wir in eine Prügelei geraten und die echten Grünen kamen und haben uns auf die Wache mitgenommen.
3) Meine Freundin habe ich beim Fremdgehen erwischt, dann habe ich ihre Bude verunstaltet. Daraufhin kamen schon wieder die Polizisten (der eine kannte meinen Dad) und nahmen mich mit. Ich durfte eine Nacht in der Zelle ruhen. Am Morgen haben mich meine Eltern abgeholt.
4) Ich bin in der Früh 120 Km entfernt bei meinem Verhältnis aufgewacht. Als ich sie gefragt habe, wie ich dahin komme sagte sie mir, dass ich mit dem Auto gefahren wäre. Leider kann ich mich daran nicht mehr erinnern, weil ich zu blau war.
5) Wir haben bei uns eine junge Frau daheim aufgenommen, die keine Kohle hatte, die Miete zu zahlen und haben sie bei uns putzen lassen. Später haben wir sie in einen Nobelclub gefahren, um dort ein wenig Geld zu verdienen. Ich glaube man nennt so etwas Zuhälterei.
6) Als ich meinen Führerschein das zweite Mal wegen Alk verloren hatte, habe ich meine Strafzettel, die ich während der Zeit ohne Lappen bekommen habe, einfach zurückgeschickt und behauptet, ich wüsste nicht mehr, wer mit meinem Auto gefahren sei, denn ich habe es immer verliehen.
7) Ich bin beim Poppen im Reisebus erwischt worden und meine ganzen Arbeitskollegen saßen in dem Bus. Wir hatten uns im Klo eingesperrt. Scheiß Skifreizeiten und Jagatee.
8) Meine Ex ist mit einem anderen durchgebrannt dann habe ich das Sozialamt angerufen und behauptet, dass sie bei ihm wohnt und in einer eheähnlichen Verbindung. Das Amt hat ihr die Sozialhilfe dann gekürzt.
9) Auf einer weiteren Skifreizeit bin ich früh aufgewacht und habe mich gewundert warum lauter Handtücher auf dem Boden liegen. Meine Freundin erzählte mir, dass ich in der Nacht das Klo nicht mehr gefunden habe und einfach ins Zimmer gepinkelt habe.
10) Als ich in Therapie gehen sollte wegen meinem Alkoholproblem bin ich einige Male hin und habe bemerkt, dass die Krankenkasse mir das Geld überweist, wenn ich eine Rechnung einreiche. Ich habe die Rechnung dann selbst geschrieben und bin nicht mehr in Therapie. Die Kasse hat mir das Geld fleißig überwiesen und es bis heute nicht bemerkt. Jetzt ist es auch schon verjährt. Mir würde noch mehr einfallen aber mir geht es jetzt schon besser, nachdem ich das geschrieben habe. Übrigens ich saufe jetzt nicht mehr und rauche auch nicht mehr und bin meiner Freundin treu. Es gibt noch Hoffnung!

Beichthaus.com Beichte #00022802 vom 21.09.2007 um 18:02:35 Uhr in Otterndorf (5 Kommentare).

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Schlafprobleme zerstören das Berufsleben

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Faulheit Ungerechtigkeit Arbeit Last Night Züssow

Ich (m) habe Schlafprobleme. Schon seitdem ich 12 bin oder so. Kann abends nicht schlafen und verschlafe dann natürlich, bzw wache mit schlechtem Gewissen und urplötzlich mittags auf. In der 12. und 13. Klasse war ich selten in den ersten Stunden morgens anwesend, habe mein Abi mit Ach und Krach geschafft. Im Zivildienst war es ähnlich. Ich habe mein Studium nach 2 Semestern gekickt, weil alle wichtigen Vorlesungen morgens um 8 waren und ich nie dabei war. Vor kurzem habe ich dann endlich eine Ausbildungsstelle gefunden, bin dafür in eine 500 km entfernte Stadt gezogen, doch meine Schlafprobleme blieben bestehen. Nach 3 Wochen Ausbildung wurde ich gekündigt. Mir gingen die Ausreden für's zuspätkommen aus. Ich habe meiner Familie und meinen Freunden erzählt, es wären mehrere Leute gekündigt worden, weil die Firma kippelt. Nun bin ich Hartz4-Empfänger, kann schlafen oder nicht schlafen, wann ich will, kiffen und Counterstrike spielen. Ich dachte immer das wäre Klischee. Mein IQ liegt über 110, ich bin inzwischen Mitte 20, attraktiv, kreativ und habe eigentlich Spaß am Leben. Aber wohin soll das führen? Meine Schlafprobleme hindern mich daran, etwas zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00022774 vom 20.09.2007 um 21:51:06 Uhr in Züssow (9 Kommentare).

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Warum hält sie es mit einem Anti-Mann aus?!

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m/22) bin so faul, dass ich nicht einmal Einkaufen gehen würde, wenn ich verhungere. Ich habe eine wunderbare Freundin, die mich aus einem tiefen Loch gerettet hat; die ich aber schlichtweg einfach nicht verdiene. Es gibt so viele Kerle, die sich für sie interessieren und ich würde es sogar irgendwie verstehen, wenn sie mich von einen auf den anderen Tag für einen davon sitzen lässt. Ich habe das Gefühl, dass ich ihr wertvolle Zeit stehle und dass sie ohne mich viel mehr Spaß im Leben hätte, mit einem Freund, der sie so ehrt und vergöttert, wie sie es verdient. Ich liebe sie jeden Tag mehr, bin aber nicht in der Lage, es zu zeigen. Ich bin mit mir wahnsinnig unzufrieden und kann mir schlichtweg einfach nicht vorstellen, dass sie es noch viel länger mit so einem Anti-Mann - wie mir - aushält. Darüber reden ist nicht drin, ich heule nachts einfach in meine Kissen. Ich bin ein wandelnder Witz.

Beichthaus.com Beichte #00022773 vom 20.09.2007 um 21:36:54 Uhr (6 Kommentare).

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