Wichtelgeschenk

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Boshaftigkeit Kinder Weihnachten

In der Grundschule haben wir, wie jedes Jahr, zu Weihnachten gewichtelt. Ich hatte natürlich genau das Mädchen gezogen, welche ich einfach gar nicht mochte. Sie war zickig und wurde von ihren Eltern nur verwöhnt. Mit den meisten von uns wollte sie nicht spielen, weil sie ja immer von ihren Eltern alles bekommen hatte, und beim spielen musste sie auch mal lernen zurückstecken zu müssen.
Jedenfalls hatte ich nun kein Glück bei der Ziehung des Wichtels. Ich mochte sie nicht und ich habe mir auch gedacht, dass es ihr ähnlich ging. Jedenfalls hatte ich mir damals meinen ERSTEN Lipgloss gekauft! Mein großer Bruder wollte mich ärgern und er war, als ich ins Zimmer kam, gerade dabei mit meinem NEUEN Lipgloss seine Füße einzureiben bzw. die Füße damit einzuschmieren. Ich war angeekelt. Total. Ich möchte hiermit beichten, dass das Mädchen aus meiner Grundschule sich total über ihr Wichtelgeschenk gefreut hat. Die hat sich auch gleich ihre Lippen geschminkt. Mit ihrem "neuen" Lipgloss. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029819 vom 24.02.2012 um 00:04:17 Uhr (12 Kommentare).

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Rosinen im Vogelfutter

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Drogen Dummheit Last Night

Ich (m/18) möchte beichten, dass ich vor gut drei Wochen total high nach einem schönen Abend nach Hause gekommen bin. Als ich den Schlüssel aus der Garage holen wollte, ist mir das Vogelfutter auf dem Wäschetrockner aufgefallen. Da ich stark das Bedürfnis nach […]
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Beichthaus.com Beichte #00029812 vom 19.02.2012 um 20:13:22 Uhr (14 Kommentare).

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“Folge

Bei Oma zu Hause

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit

Vor einigen Jahren, als ich circa 10 Jahre alt war, fuhren meine Eltern, meine Geschwister und ich in den Ferien zu meiner Oma, die außerhalb Deutschlands wohnt. Da das Haus, in dem sie wohnt, schon sehr alt ist und sie in einem Land wohnt, das nicht gerade sehr fortgeschritten war zu damaliger Zeit, hatte sie noch kein europäisches Klo im Haus, sondern einen dieser Plumpsklos. Für mich, der in Europa geboren und aufgewachsen ist, natürlich eine ungewohnte Situation und auch ziemlich unbequem. Jedenfalls waren wir im Sommer dort, weswegen es ziemlich heiß im Ort war. Bei so einer Hitze kann ich generell nicht viel essen, habe das Essen damals aber auch absichtlich vermieden soweit es ging, um bloß nicht auf's Klo zu müssen. Was auch einigermaßen gut gelaufen ist, bis zum Tag unserer Abreise.
Mein Bauch war inzwischen so groß wie der von meinem Vater, und ich musste wirklich dringend einen großen Abseilen. Ich weigerte mich aber immer noch auf diesem Plumpsklo kacken zu gehen, obwohl ich wusste, dass mir einige Tage Autofahrt bevorstünden, mit der Hoffnung, dass das Kackgefühl irgendwann verschwindet, wie in den restlichen 14 Tagen zuvor.
Da hatte ich mich aber deutlich geschnitten. Gerade, als der letzte Koffer ins Auto gepackt wurde, konnte ich es nicht mehr aushalten und stürmte also noch einmal ins Haus rein. Beim Plumpsklo angekommen, machte mein Schließmuskel nicht mehr mit und ich kackte mir in die Hose. Ich kackte mir so dermaßen in die Hose, dass ich dachte, da wäre noch was aus Deutschland mitgekommen.

Was also tun? Klamotten waren alle eingepackt, und ich, mit meinem 10-Jährigen Stolz, wollte vor niemandem als Hosenscheißer dastehen. Ich zog also meine vollgeschissene Unterhose aus und versteckte sie hinter der Waschmaschine von meiner Oma, die sich im Raum neben des Plumpsklos befand. Ich ging glücklich und erleichtert zurück zum Auto und fuhr ohne Unterhose aber mit schlechten Gewissen nach Deutschland zurück. Bis heute hat mich weder meine Oma noch jemand anderes darauf angesprochen. Die Waschmaschine ist aber inzwischen weg. Ich entschuldige mich hiermit, dass ich meiner Oma wahrscheinlich das Ekligste geboten habe, dass sie bis dato je gesehen hat. Aber es ging nicht anders.

Beichthaus.com Beichte #00029809 vom 17.02.2012 um 19:39:03 Uhr (22 Kommentare).

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Das Grauen der Fernbedienung

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Dummheit Boshaftigkeit Wangels

Ich (m/19) bin während meiner Abi-Abschlussfahrt an der Ostsee des Nachts auf einen Nachbarbalkon im ersten Obergeschoss geklettert und habe unbemerkt von den Bewohnern der Stube (Mitschülerinnen aus meiner Parallelklasse) den Fernseher manipuliert. Hierzu ist zu sagen, dass die Fernseher in allen Wohnungen baugleich waren und ich so leichtes Spiel hatte meinen Schabernack mit der Fernbedienung aus der eigenen Stube zu treiben. Nachdem ich also den benachbarten Balkon infiltriert hatte, bin ich hinter der Außenwand der Stube in Stellung gegangen und habe die Fernbedienung in Anschlag genommen. Da der Fernseher noch lief, vermutlich mit Sleep-Timer versehen, konnte ich das Zielobjekt gut einsehen, meine schreckliche - für mich abnormal lustige - Mission konnte beginnen. Zunächst habe ich mal geprüft, was der Fernseher, der zuerst praktisch keinen Ton von sich gegeben hat, so an Lautstärke aufzubieten hat. Ergebnis: Auch eine auf dem Balkon liegende Person konnte bei entsprechender Einstellung, sogar durch die geschlossene Balkontür hindurch, alle Töne des Fernsehers sehr deutlich wahrnehmen. Die nichtsahnenden Bewohnerinnen müssen einen Mordsschreck bekommen haben, schalteten den Fernseher also recht flink ab. Doch so leicht ließ sich der Fernseher des Grauens nicht überrumpeln, jetzt fuhr ich alle Geschütze auf, die meine High-Tech-Psychowaffe zu bieten hatte - an, aus, an, lauter, leiser. Zur Abwechslung mal durch alle Menüoptionen geblättert. - Die Mädchen müssen wohl gedacht haben "The Ring" wird Wirklichkeit, sie haben mit allen Kräften versucht die eigene Fernbedienung gegen diesen Wahnsinn ankämpfen zu lassen, nichts half, es war wirklich grausam, sowohl für sie, als auch für mich, der mit dem wohl heftigsten Lachkrampf seines bisherigen Daseins kämpfen musste. Ende vom Lied war, dass der Stecker vom Fernseher gezogen wurde, und ich trat, nachdem es wieder stiller wurde, den Rückzug an. Am nächsten Morgen im Bus hörte ich die besagten Mädchen recht betroffen von ihrer Panik im Angesicht jenes dämonischen Fernsehers reden, was schließlich, trotz des Mordsspaßes, einige Schuldgefühle in mir weckte, in diesem Sinne: Mädels, tut mir echt Leid, was ich euch damals angetan habe, ich hoffe ihr könnt es mit Humor nehmen!

Beichthaus.com Beichte #00029798 vom 14.02.2012 um 22:54:19 Uhr in 23758 Wangels (Strandweg) (21 Kommentare).

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“Beichte

Die Frau, die mich damals mobbte

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Gewalt Ungerechtigkeit Schule Arbeit

Ich war ein jahrelanges Mobbingopfer. Fast meine ganze Klasse beteiligte sich daran, mich zu schlagen und vor allem psychisch zu peinigen. Oft genug hatte ich keine Lust mehr in die Schule zu gehen, und mich jeden Tag aufs Neue beleidigen und herumschubsen zu lassen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00029793 vom 10.02.2012 um 12:10:03 Uhr (44 Kommentare).

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