Ich ruiniere unsere Familienfeste!

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Hass Neid Zwietracht Familie

Es ist so, dass ich unheimlichen Hass und Neid gegen meine Schwägerin hege. Eigentlich ist es zum Glück nicht meine Schwägerin, weil ich nicht mit meinem Partner verheiratet bin. Und jedes Mal, wenn diese Gefühle bei mir hochkommen, freue ich mich umso mehr, […]
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Beichthaus.com Beichte #00038843 vom 23.10.2016 um 13:10:53 Uhr (12 Kommentare).

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9 Euro Stundenlohn

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Boshaftigkeit Falschheit Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit

Ich arbeite in einem Unternehmen, das sehr hochwertige und empfindliche Bauteile für die Luftfahrtindustrie herstellt. Da ich aber als ausgelernte Kraft trotzdem nur 9,00 Euro pro Stunde erhalte, geht mir der Job am Arsch vorbei. Für 9,00 Euro kann man wirklich ein Fass aufmachen... und wie Diogenes da einziehen. Letztens sind mir im Lager schon fertige, vom Qualitätsprüfer geprüfte Teile runtergefallen. Ich habe gesehen, dass sie beschädigt waren, trotzdem habe ich sie wieder in das Regal gestellt, als wäre nichts passiert. Es hat trotz des Lärms keiner mitbekommen.

Mein Kollege hat sie verpackt und weggesendet. Es gab eine riesige Reklamation und einen Besuch vom Kunden. Ich mag den Qualitätsprüfer überhaupt nicht, er ist ein schlimmer Mensch, und als er den ganzen Ärger abbekam, war es mir eine Wohltat. Ab 13 Euro Stundenlohn hätte ich bestimmt meinem Vorgesetzten Bescheid gesagt. Ich bereue es, den Arbeitsvertrag unterschrieben zu haben. Ich werde versuchen, woanders anzufangen und den Scheißjob aufgeben.

Beichthaus.com Beichte #00038841 vom 22.10.2016 um 12:59:49 Uhr (25 Kommentare).

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Unschuldige Spiele mit dem Hund

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Masturbation Peinlichkeit Tiere

Als ich ein unschuldiges Kind im einstelligen Alter war, kamen manchmal Freunde meiner Eltern zu Besuch und brachten ihren mittelgroßen Hund mit, den sie nicht alleinlassen wollten. Ich spielte dann immer mit dem, in Blickweite der Erwachsenen. Dieser Hund fand äußerst großen Gefallen daran, mein Bein zu umklammern und sich daran zu stoßen. Ich hatte keine Vorstellung davon, was er da tut, aber ich fand es lustig. Die Besitzer nicht so sehr. Sie riefen den Hund dann immer zur Ordnung. Ich verstand nicht warum, er tat ja nichts, und bot dem Hund wieder mein Bein zum Spielen an. Das Ganze wiederholte sich dann und ich hatte das Gefühl, dass die Stimmung zwischen den Erwachsenen immer weiter kippte und sie peinlich berührt waren. Irgendwann kamen besagte Freunde dann nicht mehr zu Besuch. Jetzt, knapp 25 Jahre später frage ich mich, ob sich meine Eltern daran noch erinnern. Könnte eine lustige Anekdote sein, aber ich mag sie nicht darauf ansprechen.

Beichthaus.com Beichte #00038840 vom 21.10.2016 um 22:53:38 Uhr (4 Kommentare).

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Überdosis im Krankenhaus

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Feigheit Falschheit Arbeit Gesundheit

In der 10. Klasse muss man am Gymnasium pflichtmäßig zwei Wochen ein Praktikum absolvieren. Als es bei mir (w) vor einigen Jahren so weit war, bewarb ich mich im städtischen Krankenhaus, wurde aber von den Ärzten in meiner gewählten Abteilung nach wenigen Tagen auf die Station in die Pflege abgeschoben und musste dann dort mit anpacken. Irgendwann sollte ich einer Patientin ihre Medikamente für den Abend bringen, darunter waren auch einige ziemlich heftige. Allerdings waren in der Tablettenbox im Kästchen für den Abend schon ein paar Tabletten drin. (Das waren wohl die, die sie sich von zu Hause mitgebracht hatte, weil sie die täglich nehmen musste. Das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht.) Sie wies mich darauf hin, dass sie nun einige der Medikamente doppelt hätte, ob mir das aufgefallen sei und ob sie das wirklich alles nehmen müsse.

Ich hatte schon mehrmals gesehen, dass Patienten von einem Medikament gleich zwei Tabletten bekamen, damit die Dosierung stimmt, also dachte ich mir nichts dabei. Ich ging davon aus, dass einer der Pfleger ihr die Medikamente schon vorher gegeben hatte und ich ihr die jetzt noch fehlenden geben sollte. Ich bejahte ihre Frage, ob sie das tatsächlich alles nehmen muss, und erklärte ihr, dass es ganz normal sei, dass man mal zwei Tabletten von einem Medikament nehmen muss, da das bei vielen Patienten so sei.

Etwa eine Stunde nach dem Abendessen nahm das Unglück dann seinen Lauf: Die Klingel für ihr Zimmer läutete und eine Krankenschwester ging nach ein paar Minuten hinein. Plötzlich ging der Alarm für das besagte Zimmer los, sodass alle Pfleger und ich hinzugestürmt kamen. Die arme Frau lag in ihrem eigenen Erbrochenen und fast nicht mehr ansprechbar im Bett. Ich dachte mir immer noch nichts dabei und ging, nachdem alle Maßnahmen getroffen waren, nach Hause. Als ich am nächsten Morgen zur Frühschicht erschien, war die Frau bei der Übergabe natürlich das Thema Nummer Eins. Sie war im Laufe der Nacht wieder ansprechbar geworden und es ging ihr so weit gut. Es stellte sich jedoch heraus, dass sie eine Überdosis an Tabletten genommen hatte. Sie hatte sie auch noch alle gleichzeitig genommen, weshalb das so reingehauen hatte - dafür konnte ich aber wirklich nichts.

Als in der Nacht herauskam, dass sie die Tabletten des Krankenhauses und auch noch ihre eigenen gefuttert hatte, glaubte jeder an seinen Selbstmordversuch, da die Patientin in den Tagen zuvor ziemlich jammerig und depressiv gewesen war. Sie erzählte, dass eine Krankenschwester zu ihr gesagt hätte, sie solle alle Tabletten nehmen, aber das hielten alle für eine billige Ausrede - welche Krankenschwester würde denn schon so etwas tun? Mir dämmerte in diesen Momenten natürlich, was geschehen war, doch ich hielt die Klappe, weil ich Angst hatte. Die Frau wurde als psychisch labil abgestempelt, die Ärzte der Station forderten noch am selben Tag ein psychologisches Konsil an. Leider weiß ich nicht genau, was aus der Frau geworden ist, denn mein Praktikum war dann kurz darauf zu Ende. Überlebt hat sie es auf jeden Fall ohne Folgeschäden. Aber ich schäme mich noch heute für meine Unachtsamkeit und vor allem dafür, dass ich nicht zu meinem Fehler gestanden habe.

Beichthaus.com Beichte #00038839 vom 20.10.2016 um 16:29:42 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Punker mit Topgehalt

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Falschheit Vorurteile

Ich (m/20) bin Punk und Antifaschist und gehe oft auf die Straße, um gegen rechtes Gesindel vorzugehen - und damit meine ich das volle Programm! Viele bezeichnen mich als linke Zecke, außerdem schimpfe ich gegen Polizisten und hänge viel mit Ähnlichgesinnten herum. Was viele jedoch nicht wissen, ist, womit ich mein Geld verdiene. Ich arbeite in der Drohnenwartung in Kriegsgebieten und unterstütze diese Kriege damit. Ich habe die Hälfte des Jahres Urlaub und habe ein Jahresnetto, das den Betrag, der einer vierköpfige Familie zur Verfügung steht, meistens übertrifft. Ich möchte also beichten, dass ich eine unglaublich schlimme Doppelmoral pflege. Und wenn mich wer auf der Straße sieht, höre ich oft Sachen wie: "Geh arbeiten und liege dem Staat nicht auf der Tasche" - obwohl ich mehr verdiene, als 95 Prozent der Deutschen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038838 vom 20.10.2016 um 12:10:50 Uhr (16 Kommentare).

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