Der Animateur auf Mallorca

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Boshaftigkeit Rache Urlaub Palma de Mallorca

Ich war mit 16 Jahren mit einer Freundin auf Mallorca. In unserem Hotel hatten wir einen total assigen und eingebildeten Animateur - übrigens alles andere als gut aussehend - der jeden Tag irgendwelche Weiber verarscht hat. Mit mir hat er es auch mehrmals versucht und hat einfach nicht verstanden, dass die Sympathie sehr einseitig war. Nur zu doof, dass er nicht wusste, dass meine Freundin Spanisch verstand - auch, dass er zu dem anderen Animateur auf Spanisch Sachen sagte wie: "Die da lege ich heute Abend flach", sagte. Tja, wie schön, dass Medikamente in Spanien so billig sind. Dann haben wir uns gedacht, dass er es bestimmt gerne mal die Erfahrung machen würde, Abführmittel in einer dezenten Überdosierung zu nehmen. Ich war dann so freundlich und habe ihm vor der Show am Abend mal ein Bier geholt. Es waren übrigens nicht gerade wenige Gäste anwesend. Kommt schon mal vor, bei einem Hotel mit knapp 300 Wohneinheiten. Dann hat er das Bier mit dem schönen Zusatz getrunken und angefangen, die Show zu machen. Leider hatten wir nicht lange was von seinen großartigen Unterhaltungskünsten, da er nach ungefähr 20 Minuten knallrot angelaufen ist, das Mikrofon weggeschmissen hat und zu den Toiletten am Pool gelaufen ist - durch die ganze Menge. Danach hatten wir jedenfalls drei Tage Ruhe. Man sagte uns, es ginge ihm nicht so gut. So etwas aber auch.

Beichthaus.com Beichte #00016624 vom 24.08.2006 um 10:20:48 Uhr in Palma de Mallorca (2 Kommentare).

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Affäre für einen Monat

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich habe zu beichten, dass ich jetzt seit etwa einem Monat eine Affäre bin. Für einen verheirateten Vater von drei Kindern. Ich liebe ihn, aber die ganze Situation macht mich völlig fertig. Ich weiß nicht, was ich tun soll, denn verlieren will ich ihn nicht. Dennoch wird er nie mir 'gehören'. Ich habe mich da wirklich sehr stark hineingesteigert. Aber meine Gewissensbisse, mit denen ich auch noch zu kämpfen habe, fingen schon von Anfang an an. Soll es denn wirklich so weitergehen? Habe ich nichts Besseres verdient? Es ist zum Heulen, danke fürs lesen.

Beichthaus.com Beichte #00016269 vom 17.08.2006 um 20:15:39 Uhr (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Pinkel-Becher auf dem Fest

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Ekel Unreinlichkeit Trunksucht Last Night

Auf einem altstädtischen Fest war ich einst sehr betrunken und beschloss daher, mir 0,4 Liter Plastikbecher (in denen überlicherweise Bier abgefüllt ist) zu schnappen und in getrauter Stille hinter einem Busch hinein zu urinieren. Einen Freund musste ich nicht lang überzeugen dasselbe zu tun und das Ergebis sah einem randvoll gefüllten Bierbecher zum Verwechseln ähnlich. Angestiftet durch diesen herrlichen Anblick beschloss ich, den Becher heimlich auf einem vollbesetzten Tisch zu plazieren, als hätte ich ihn dort vergessen.

Das Lied das zu dem Zeitpunkt im Hintergrund lief ertönte wenige Sekunden später in seinem Höhepunkt, was einige der dem Tisch sitzenden Leute dazu bewog aufzuspringen und zu tanzen. Dabei konnte ich beobachten, wie sich der Inhalt meines Bechers über den gesamten Tisch, Taschen, Jacken und über die Oberschenkel derer, die noch an Tisch saßen, ergoss. Ich entfernte mich rasch.

Beichthaus.com Beichte #00016169 vom 16.08.2006 um 01:03:30 Uhr (0 Kommentare).

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Schweinefleisch für Muslime

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Falschheit Lügen Ernährung Arbeit Isenburg

In meiner Ausbildung habe ich (m/24) mal Muslime dazu gebracht unwissentlich Schweinefleisch zu essen. Aber von Anfang an: Es war direkt nach Beginn der Ausbildung. Mein Mitazubi und ich wurden gefragt, ob wir auf dem Fest des Chefs für die Gäste grillen könnten. Natürlich war mir klar, dass bereits hier die Ausbeuterei losging, aber in der Probezeit sagt man natürlich nicht nein. Da vorher klar war, dass Muslime anwesend sein werden, wurde auch Lammfleisch besorgt. Dieser Umstand wurde uns auch mitgeteilt, sogar ein separater Grill wurde aufgestellt, musste ja alles koscher sein. Wir standen also da, bekamen zwei Plastiksäcke Fleisch und überlegten welches nun das Lammfleisch sei und welches Schweinefleisch. Wir entschieden uns einstimmig und begannen zu grillen und zu verteilen, dass Lammfleisch war relativ schnell leer, da es auch von Nicht-Muslimen gegessen und hoch elobt wurde. Leider mussten wir dann allen Nachfragenden mitteilen, dass es kein Lammfleisch mehr gäbe.

Doch dann kam die Wende. Die Sekretärin kam auf uns beide zu und fragte uns, ob sie nun auch mal das Lammfleisch holen solle. Den Moment muss man sich bildlich vorstellen. Uns beiden klappte die Kinnlade herunter, wir wurden erst mal ein paar Sekunden still und unsere Hirne begannen zu arbeiten. Uns war sofort klar, was passiert war. Wir hatten die ganze Zeit statt Lammfleisch Schweinefleisch verteilt.

Wir verständigten uns darauf weiterhin zu behaupten es sei kein Lammfleisch mehr da, und verkauften das Lammfleisch als Schweinefleisch. Bis zum Schluss merkte das tatsächlich niemand, und wir wurden für unsere Arbeit hochgelobt. Ich möchte beichten, dass es mir wirklich leidtut, dass ich Muslimen ungewollt zum Sündigen verholfen habe. Anderseits finde ich es stark überraschend, dass niemand den Fehler geschmeckt hat, aber scheinbar reicht der Placebo-Effekt so weit, dass es niemandem auffiel.

Beichthaus.com Beichte #00016134 vom 15.08.2006 um 06:54:35 Uhr in Isenburg (5 Kommentare).

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Der Downie und die Headnuts

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Zivi & Bund Seewald

Ich muss diese kleine Geschichte beichten, weil ich mein Gewissen erleichtern möchte und sie lustig finde und mit meinen Mitmenschen teilen möchte.

In meinem Zivildienst habe ich in einem Kindergarten für retardierte Kinder gearbeitet. Dort hatten wir einen kleinen Jungen, der am Down-Syndrom litt. Ich und meine Zivikollegen haben den kleinen fast jeden Tag auf den Arm genommen und ihm dann beigebracht Headnuts (Kopfnüsse) zu verteilen, was er auch mit großer Freude tat. Wir hatten unseren Spaß und er auch. Eines Tages hatte eine der Erzieherinnen den Kleinen auf dem Arm und er sollte etwas tun was ihm nicht gefiel. Er tat sein Missvergnügen dadurch kund, dass er der Erzieherin aber so etwas von einer Kopfnuss verpasste, dass es nur so schepperte. Er hat den Ärger bekommen und wir haben gelacht. Es tut mir irgendwie leid. Nein. Eigentlich doch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00016034 vom 13.08.2006 um 23:25:13 Uhr in Seewald (5 Kommentare).

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