Elektrogrill in Flammen

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Dummheit Waghalsigkeit

Elektrogrill in Flammen
Als ich (m) in meiner Jugend eines Mittags Hunger hatte, habe ich mir gedacht, wie schön wäre jetzt was Gegrilltes. Da es sich für mich alleine aber nicht gelohnt hätte den Holzkohlegrill anzuwerfen, habe ich mich für den Elektrogrill, der im Keller schon am Einstauben war, entschieden. Ich muss dazu sagen, ich hatte noch nie in meinem Leben so ein Teil bedient. Also habe ich den Grill in der Küche auf dem Herd platziert, in diese Auffangschale Wasser reingemacht und los ging es. Da die Bratwürste schneller fertig waren als das Spare Rib und das Steak, habe ich mich entschlossen im Wohnzimmer schon mal die Würstchen zu essen. Ich mein ich hatte riesigen Hunger. Da ich den Fernseher anhatte, war ich auch noch ein wenig abgelenkt. Aber als ich dann nach meinem restlichen Essen schauen wollte, sah ich an der Wand gegenüber der Küche schon ein orangefarbenes seltsames Flackern. Und als ich dann den Grill in Flammen sah, traf mich der Schlag. Die Flammen gingen schon fast bis zur Abzugshaube! Ich bin also schnell ins Wohnzimmer gerannt, hab die Terrassentür aufgemacht. Und dann das brennende Ding schnell quer durch die Bude in den Garten geschleppt. Löschen ging ja schlecht, ich meine brennendes Fett und Wasser. Sollte ja jeder wissen, dass sich das nicht verträgt! Ich kann euch sagen, in unserem ganzen Haus hat es gestunken. Auch heute denke ich mir noch, was für ein Glück ich hatte. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mich und auch meine Familie bzw. unsere Zukunft in Gefahr gebracht habe, und das nur durch meine Faulheit! Aber irgendwie kann ich über meine Dummheit auch nur lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030974 vom 05.04.2013 um 12:34:00 Uhr (13 Kommentare).

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Im Korsett zum Amtsgericht

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Fetisch Peinlichkeit

Im Korsett zum Amtsgericht
Ist nichts wirklich schlimmes, aber es ist sehr erniedrigend und peinlich. Ich bin ein sehr weiblicher Mann und trage eigentlich immer weibliche Unterwäsche. Jetzt habe ich auch begonnen nachts ein Korsett zu tragen um eine weiblichere Taille zu bekommen. Heute musste […]
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Beichthaus.com Beichte #00030973 vom 05.04.2013 um 11:46:28 Uhr (18 Kommentare).

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Leben in sündiger Gesellschaft

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Morallosigkeit Sex Verzweiflung Unglaube Gesellschaft Marburg

Dies ist meine erste Beichte. Eigentlich habe ich sehr viel zu berichten. Ich (w/20) wurde christlich erzogen und lebte auch aktiv meinen Glauben. Ich strebte immer nach einer besseren Beziehung zu Jesus (für Ungläubige klingt das vermutlich ziemlich verrückt). Und […]
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Beichthaus.com Beichte #00030971 vom 04.04.2013 um 15:53:06 Uhr in Marburg (41 Kommentare).

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Satanistische Symbole für die Gläubigen

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Boshaftigkeit Vandalismus Vorurteile Kinder Chemnitz

Satanistische Symbole für die Gläubigen
Als ich ungefähr neun Jahre alt war, gab es in unserer Nähe eine sehr strenge Gemeinde. Ich weiß nicht genau, was es war, sie trafen sich immer in einem sehr neuen Gebäude. Zeugen Jehovas waren es aber nicht. Auf jeden Fall haben die Mitglieder mich und meinen etwas älteren Bruder immer ziemlich mit Bekehrungsversuchen genervt, wenn wir an besagtem Gebäude vorbeigingen und ihnen dabei begegneten. Natürlich bekamen wir auf diese Weise aber auch mit, wann sie sich zum Gebet versammelten. In einer gut durchgeplanten Nacht- und Nebelaktion - zugegeben: es war Tag - haben wir ihren Eingangsbereich verschandelt. Aus Ermangelung an echtem Graffittilack mussten drei Dosen Schlagsahne herhalten. Mit denen haben wir dann allerlei satanistische Symbole und so überaus kreative Sprüche wie "Satan wird euch alle holen" an ihre Pforte und auf den Platz davor gesprüht. Doch damit nicht genug der Sünde. Anschließend sind wir mit unseren Hunden spazieren gegangen und haben zugesehen, wie die geschockten Gläubigen nach und nach eintrudelten. Auf Nachfrage haben wir ihnen außerdem vermittelt, dass wir bedauerlicher Weise keinen Täter gesehen hätten. Ich entschuldige mich hiermit offiziell für die Todesangst und den Schrecken, den wir ganz sicher verbreitet haben.

Beichthaus.com Beichte #00030958 vom 02.04.2013 um 10:43:51 Uhr in Chemnitz (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Poker am Arbeitsplatz

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Ungerechtigkeit Ignoranz Arbeit Internet Games

Poker am Arbeitsplatz
Vor etwa acht Jahren kam bei uns in der Firma eine externe Beratungsgesellschaft rein und durchleuchtete alles. Wie jede Unternehmensberatung kam auch diese zu dem Ergebnis, dass Personal abgebaut werden solle. Daraufhin wurde vor allem auf die älteren Mitarbeiter zunehmend Druck ausgeübt, das Unternehmen mit einer Abfindung zu verlassen. Ich war damals 58 Jahre alt und wurde auch entsprechend unter Druck gesetzt. Ich war aber widerspenstig und wurde von meinem Vorgesetzten bei so genannten Personalgesprächen immer weiter unter Druck gesetzt. Da ich immer noch bockig war, griff man schließlich zum ultimativen Druckmittel: man setzte mich in das so genannte Sterbezimmer. Das war ein kleines Büro, ausgestattet mit einem Schreibtisch, einem Bürostuhl, einem Computer und einem Telefon. Offiziell lautete mein Tätigkeitsgebiet Sonderaufgaben. Ich hatte aber keinerlei Aufgaben, wurde zu keinen Besprechungen eingeladen, von jeglichem Informationsfluss komplett abgeschnitten. Alle Kollegen, denen solches widerfahren war, waren nach spätestens drei Monaten in die Knie gegangen und baten demütig um ihre vorzeitige Pensionierung, weil sie diese Isolationsfolter nicht mehr aushielten.

Ich behalf mir zunächst dadurch, dass ich mehrere Stunden am Tag im Internet Schach spielte. Dann eröffnete ich einen Account im online Poker. Dort spielte ich nun den ganzen Tag, von morgens bis abends, mit einer kurzen Unterbrechung fürs Mittagessen. Der Tag verging wie im Flug. Am Anfang machte ich noch Verluste, lernte aber dazu und kam allmählich in die Gewinnzone, und nach drei Monaten machte ich durchschnittlich pro Woche 300-400 Euro Gewinn, und ich ging jeden Tag mit Freude an meinen "Arbeitsplatz", oft machte ich auch noch abends Überstunden. Von meinem Pokerspielen erzählte ich niemandem. Meine Vorgesetzten waren verzweifelt. Einer wurde wegen seiner Unfähigkeit, mich rauszuekeln, strafversetzt. Meine Kollegen waren entweder verärgert über den faulen Sack, der fürs Nichtstun ein fettes Gehalt bezog, oder sie lachten sich kaputt über mich. So hielt ich durch, bis ich mit 63 regulär in Rente ging. Dann hörte ich auf mit Pokern, ich hatte einfach die Schnauze voll. Ich beichte, dass ich meine Firma durch meine Sturheit geschädigt habe und dass ich mit meinen Gewinnen anderen Pokerspielern Verluste zugefügt habe. Vielleicht hätte ich doch früher gehen sollen?

Beichthaus.com Beichte #00030947 vom 29.03.2013 um 01:48:33 Uhr (38 Kommentare).

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