Luxusleben dank Cannabis

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Drogen Habgier Maßlosigkeit Waghalsigkeit

Mir (m/28) brennt etwas auf der Seele, was ich unbedingt mal loswerden muss. Alles begann, als ich vor fünf Jahren meinen recht ordentlich bezahlten Job verlor, da mein ehemaliger Arbeitgeber zwei komplette Abteilungen nach Übersee verlagerte. Ich stand vom einen […]
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Beichthaus.com Beichte #00023969 vom 05.06.2008 um 02:47:15 Uhr (15 Kommentare).

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Das einzige Mittel gegen Heroin-Sucht

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Drogen Lügen Sucht Gewalt

Ich kenne meinen Kollegen gerade mal seit drei Jahren (beide 18), aber wir verstanden uns von Anfang an blendend. Wir haben viel Scheiße gebaut, wie z. B. kleinere Einbrüche, Schlägereien (auch gegeneinander) und extreme Sauf- und Drogeneskapaden. Am Anfang haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00023959 vom 04.06.2008 um 03:07:35 Uhr (29 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Mein Körper zerstört mein Leben!

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Verzweiflung Gesellschaft Studentenleben

Ich (m/20) bin seit Oktober letzten Jahres Student. Davor durfte ich ein Jahr meines Lebens der Bundeswehr opfern, was eine nette Erfahrung für mich war. Seitdem ich studiere, hat sich mein Leben um 360 Grad gedreht. Früher habe ich gerne Sport gemacht, war ziemlich aktiv, doch seit ich umgezogen bin, sieht es ganz anders aus. Ich gehe seit ein paar Wochen nicht mehr zur Uni, weil ich morgens einfach nicht hochkomme. Ich habe jetzt seit mehr als sechs Monaten starke Neurodermitis und keiner kann mir helfen. Ich war zwei Mal im Krankenhaus - ohne längeren Erfolg. Meine Ärzte habe ich schon öfter gewechselt, doch keiner kann mir so wirklich helfen. Dauernd bekomme ich Cortison und Dexamethason. Nachts verbringe ich die Zeit damit, im Bett zu liegen, ohne einzuschlafen. Meine Haut nässt die gesamte Nacht fast am ganzen Körper.

Ich bin mittlerweile so sehr am Boden zerstört, dass ich nicht mehr weiß, was ich machen soll. Meine Freundin sagt zwar ständig, dass sie mich auch so liebt, aber wenn man mich sieht, wie ich da am ganzen Körper rot und zerkratzt bin, zweifelt man manchmal dran. Meine größte Angst ist es, nie wieder normal zu werden, denn was soll ich später mal machen?! Ich will mein Studium nicht aufgeben, doch irgendwas muss passieren. Ich bin verzweifelt und stehe schon am Abgrund. Meine Freundin ist die Einzige, die mich unterstützt, meine Eltern sind seit 2005 getrennt und keiner kümmert sich so wirklich um mich. Lange kann ich so nicht mehr leben.

Beichthaus.com Beichte #00023938 vom 03.06.2008 um 20:20:04 Uhr (11 Kommentare).

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Hilfe, ich gehöre zur Generation Doof!

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Ich muss beichten, dass ich (m/18) meine Generation hasse. Nicht, dass ich keine Freunde habe - ich bin sogar gerne mit diesen zusammen, aber im tiefsten Innern verachte ich sie alle für etwas, was ich nicht genau in einem Wort beschreiben kann. Ich nenne es jetzt einfach mal Dummheit, aber es ist nicht Dummheit in Bezug auf Intelligenz. Ich glaube, ich bin zwar auch nicht gerade auf den Kopf gefallen, aber in meiner Stufe (12. Klasse, Gymnasium) gibt es doch einige, die Zusammenhänge schneller erfassen und besser lernen als ich. Diese Dummheit zeigt sich vielmehr in einem scheinbar kollektiven Desinteresse, aus dem Unwissenheit und somit Manipulierbarkeit entstehen. Diese Leute scheinen sich für kaum etwas zu interessieren, aus dem sie nicht einen direkten und offensichtlichen Vorteil gewinnen. Am Deutlichsten zeigt sich das in extrem mangelhafter Allgemeinbildung: Wenn man in der gymnasialen Oberstufe nicht mal Berlin auf einer mit vorgezeichneten Ländergrenzen versehenden Deutschlandkarte anzeichnen kann oder noch nie etwas vom Attentat von Sarajewo gehört, frage ich mich echt, ob manchen Menschen gar nichts an Bildung liegt. Offenbar nicht, denn die oberste Maxime scheint wohl "So viel Spaß wie möglich!" zu lauten. Das ist zwar nicht direkt zu verurteilen, aber trotzdem extrem kurzfristig gedacht.

Aufgrund dieser Unwissenheit finde ich es oft anstrengend und geradezu langweilig, Gespräche mit Leuten im meinem Alter zu führen. Was ist das erste Gesprächsthema? Lästern über Menschen in ihrem Umfeld! Ich lästere zwar auch gerne mal, aber das kann doch nicht das dominierende und fast einzige Gesprächsthema sein!? Ab und zu wird auch mal über Autos, Sport oder PC-Spiele gesprochen - Dinge, die mich alle mehr oder minder interessieren, aber doch nichts essenzielles sind! An Geschichte, Politik, Wissenschaft, Gesellschaft oder Religion/Philosophie etc. ist niemand interessiert. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin kein Streber, der meint, alle Leute müssten den ganzen Tag lernen. Ich mache selber nie Hausaufgaben und versuche stets mit minimalem Einsatz die bestmöglichen Noten rauszuholen, aber mich bringt es zur Weißglut, wenn jemand noch nie etwas von der aktuell laufenden Mindestlohndebatte gehört hat, dafür aber genau weiß, wer bei "Germanys Next Topmodel" im Halbfinale steht! Ich frage mich, wie man sich in diesem Fall fühlt, wenn man zufällig doch mal eine Zeitung in der Hand hält und keine Ahnung hat, von was da eigentlich die Rede ist - wahrscheinlich trotzdem ziemlich gleichgültig.

Dieses Widerstreben gegen alles, was in irgendeiner Weise anspruchsvoll zu verarbeiten sein könnte, zeigt sich auch in der Musik, die gehört wird: House. Langweiliges Computergedudel, das mit dem immer gleichen 4-to-the-floor-beat unterlegt ist und sich gegen jede Kreativität und Abwechslung wehrt, für grenzdebile Intelligenzallergiker - sollte man meinen! Aber von wegen: Das ist der Sound der deutschen Elite von morgen. Auch diejenigen, die jahrelang ein Instrument gespielt haben oder immer noch spielen und somit auch Ahnung von Harmonielehre etc. haben, sind davon nicht ausgenommen. Alles, bei dem eine etwas stärker verzerrte Gitarre zu hören ist und nicht von Linkin Park oder den Ärzten stammt, wird als Metal deklariert und ist somit verabscheungswürdig. Dass mindestens die Hälfte davon gar kein Metal ist, sondern allerhöchstens Metalcore (Ja, da besteht ein Unterschied!), und dass Metal sowohl für Musiker als auch für Zuhörer deutlich höhere Ansprüche stellt als diese akustische Vergewaltigung (lange nicht so hoch wie Klassik oder Jazz, aber deutlich höher als das normale radiotaugliche Zeug), stört die allerwenigsten. Auch mit Punk-Rock (kein musikalischer Anspruch, aber Texte mit Aussage!) kann kaum jemand etwas anfangen; zumindest nur so viel, dass das Geständnis, Punk zu hören, in etwa damit gleichkommt, seinen Wohnsitz als unter der Brücke anzugeben.

Den Charakter und Stellenwert, den Musik früher einmal hatte und in einigen Subkulturen immer noch hat, nämlich etwas Revolutionäres zu sein, mit dem man sich abgrenzen will, kennt überhaupt niemand mehr. Was das Besondere an Live-Musik oder einem virtuosen Instrumentalisten ist, scheint niemand zu verstehen. Und falls ihr es noch nicht wusstet: Instrumentalstücke, die nicht ausschließlich zum Tanzen gedacht sind, sind selbstverständlich langweilig. Natürlich ist mir klar, dass House-Musik im Prinzip nur eine Variable ist und von allem ersetzt werden könnte, schließlich suchen sich die Leute ja nicht aktiv aus, was sie hören wollen, sondern finden vielmehr gut, was sie zu hören kriegen. So ist es in vielen Bereichen: Solange es einfacher ist, sich damit anzufreunden, wird nichts hinterfragt. Ich könnte solche Beispiele noch länger fortführen, doch will ich es jetzt mal dabei belassen. Es ist für mich einfach nur eine scheiß Situation, immer so zu tun, als wäre ich einer von ihnen, obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes denke. Mit niemandem kann ich darüber reden, schließlich kommt das ja mega eingebildet und arrogant rüber. Und ich muss aufpassen, dass solche Gefühle, die ich tatsächlich von Zeit zu Zeit habe, nicht überhand nehmen. Ich hoffe nur, falls jemand überhaupt bis hier gelesen hat, dass man etwas Verständnis für mich entwickeln kann.

Manchmal wünsche ich mir, Ende der sechziger Jahre zu leben, als die Leute noch The Who und Jimi Hendrix gehört haben. Damals haben sich junge Menschen zwar scharenweise von ostasiatischen Demagogen und indischen Gurus fehlleiten lassen, aber sie hatten Ideale und wollten die Welt verbessern. Dieses Streben danach, etwas Neues zu schaffen, was besser ist als das, was die eigenen Vorfahren getan haben, fehlt mir bei meinen Mitschülern und Freunden, sodass ich jedem, der die heutige Jugend als "Generation Doof" bezeichnet, nur beipflichten kann und mich schäme, zu dieser dazuzugehören.

Beichthaus.com Beichte #00023928 vom 03.06.2008 um 08:35:43 Uhr (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Schneiden sie das Kabel bei der Hälfte durch!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Lügen Telefon

Ich (m/17) beichte, dass ich vor einigen Jahren einmal eine ältere Dame angerufen habe und mich ihr gegenüber als Herr Mayer von der Telekom ausgegeben habe. Ich sagte ihr, sie solle doch bitte nachmessen, wie lang ihr Telefonkabel ist. Als sie mir schließlich nach 20 Minuten sagte, dass es etwa einen Meter lang sei, habe ich ihr gesagt, dass das leider nicht der Deutschen Bundes-Telefonnorm entspräche und sie doch bitte das Kabel bei der Hälfte durchschneiden solle, ich würde dann am selben Abend noch vorbei kommen und den Schaden beheben. Als die Verbindung plötzlich unterbrochen wurde, habe ich aufgelegt und bösartig gegrinst. Ich schäme mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00023918 vom 03.06.2008 um 05:26:16 Uhr (9 Kommentare).

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