Inkontinenz-Windeln an Kasse 2

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Rache Boshaftigkeit Shopping Arbeit

Ich bin Verkäufer in einer bekannten Drogeriemarktkette. Eines Tages hatte ich eine Kundin, welche Einlagen kaufen wollte, welche man bei Blasenschwäche benutzt. Da sie sich nicht an der regulären Kasse anstellte, sondern an der Theke, an der normalerweise Medikamente, Nahrungsergänzung und anderes beratungspflichtiges Zeug ausgegeben werden, fragte ich, wie ich ihr helfen könne. Daraufhin sagte sie in herrisch-patzigem Tonfall: "Sie sehen ja, was ich will. Fragen sie nicht so dumm, stehen sie nicht so blöd umher und kassieren sie! Und eine Tasche zum tragen!" Ich weiß, dass der Kunde immer König ist und man sich ihnen gegenüber nichts herausnehmen darf, da sie ja schließlich Geld in dem Laden lassen. Aber ob der schieren Dreistigkeit dieser Ziege habe ich wohl etwas unreflektiert reagiert. Jedenfalls habe ich so getan, als gäbe es ein Problem mit dem Kassenscanner, nahm das Ausruf-Mikrofon und rief per Lautsprecher durch den ganzen Laden: "Bitte den Originalpreis für Inkontinenz-Windeln an Kasse 2. An Kasse 2 bitte, danke." Die Zicke wurde knallrot, bezahlte, verließ den Laden ohne ein Wort. Ich weiß, das war gemein.

Beichthaus.com Beichte #00030154 vom 08.08.2012 um 02:01:38 Uhr (36 Kommentare).

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Sicherungen rausgedreht

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn Bonn

Ich wohne seit sieben Monaten in einem Mehrfamilienhaus. Über mir wohnt seit etwa 10 Jahren ein älteres Ehepaar um die 60. An sich nicht schlimm, würde sich dieses alte Ehepaar nicht als Chef aufführen. Ständig werde ich von ihnen beobachtet, beschnüffelt und angesprochen hier und da was zu machen. Was allerdings nicht mein Aufgabengebiet ist, sondern das des Ehepaars wie z.B. Unkraut entfernen, Mülltonnen raus bringen oder Streuen. Dafür haben sie auch eine Mietminderung, aber angeblich sind sie immer krank oder verhindert.
Ich habe es am Anfang noch aus Freundlichkeit gemacht, sah es dann aber nicht mehr ein mich ausnutzen zu lassen. Nun habe ich aber vor ein paar Wochen zufällig heimlich im Treppenhaus mitbekommen, wie das Ehepaar mich beim Vermieter schlecht gemacht hat, ich würde schlecht einparken, bei mir ist es unsauber und ich würde lauten Besuch empfangen.


Daraufhin bin ich Abends in den Keller und habe ihre Sicherung minimal herausgedreht, so dass kein Strom mehr floss. Es hat fast zwei Tage gedauert bis man herausfand woran es lag. Es kam sogar ein Elektriker. Ihre Kinder mussten kommen und die ganze Tiefkühlwaren mitnehmen, weil sie am auftauen waren. Die arme Frau konnte mal zwei Tage kein "Sturm der Liebe" gucken. Heute finde ich diese Aktion doch etwas kindisch und ich hätte ihnen besser sofort meine Meinung gesagt. Wenn ich das aber jetzt noch mache, dann können sie sich denken, dass ich das mit den Sicherungen war.

Beichthaus.com Beichte #00030153 vom 07.08.2012 um 13:30:00 Uhr in Bonn (14 Kommentare).

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“Folge

Die Fahrausweise bitte...

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Geiz Betrug Lügen Bahn & Co. Urlaub Griechenland

Vor vielen Jahren habe ich in den Ferien meine Verwandten in Griechenland besucht. In der Mittagshitze, wenn alle schliefen, nahm ich gerne den Bus und fuhr aus der Stadt hinaus zu den Badestränden. Einmal hatte ich kein Busticket gelöst, so guckte ich vor jeder nahenden Station aus dem Fenster, um wartende Kontrolleure auszumachen, welche als solche recht gut zu erkennen waren. In einer solchen Situation kann man rasch und unauffällig noch den Bus verlassen. An besagtem Tag war ich nur noch eine Station vor meinem Ziel entfernt, als ich bei nahender Haltestelle tatsächlich so einen Wicht dort stehen sah und sofort auf den Knopf drückte, um rechtzeitig aus dem Bus zu kommen. Leider war ich die einzige Person, die hier aussteigen wollte und der Chauffeur hatte wohl rechtzeitig die Sachlage erkannt und ließ mich nicht raus, wohl aber den Kontrolleur beim Vordereingang rein. Als dieser sich zu mir durchgearbeitet hatte, konnte ich keine Erklärung abgeben, außer dass ich kein Geld habe und auch die Strafe von 70 Euro nicht bezahlen könne. Außer mir hatte er auch noch eine andere Frau erwischt. Uns beiden drohte er an, uns zur nächsten Polizeistation zu schleppen. Er bewachte uns wie ein Kerkermeister, bis der Bus die Endstation erreicht hatte, und dort musste der Fahrer sämtliche anderen Fahrgäste aussteigen lassen. Ich nahm da all meinen Mut zusammen und drängte zum Ausgang, der Kontrolleur riss mich an meiner Handtasche zurück, und ich rief so laut ich konnte: lasst mich sofort da raus, oder ich mache mir in die Hose! Die Leute waren entsetzt wegen des Aufruhrs und riefen dem Mann zu, er solle dieses Mädchen in Ruhe lassen. Es gelang mir mich loszureissen und ich lief was die Beine hergaben so weit wie möglich weg und versteckte mich bei den Felsen am Strand. Ich habe mir tatsächlich fast in die Hosen gemacht vor Angst, die Polizei würde mich suchen kommen und verhaften und ich habe noch ein paar Stunden dort gesessen. Nach Hause gefahren bin ich dann per Anhalter. Ich beichte, dass ich schwarz gefahren bin und mir das alles angetan habe, nur weil ich mir den Ticketpreis sparen wollte.

Beichthaus.com Beichte #00030148 vom 06.08.2012 um 17:32:18 Uhr in Griechenland (Athen) (13 Kommentare).

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Oma und der Alkohol

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Zorn Diebstahl Trunksucht 50+

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig den vorhandenen Alkohol meiner 89-jährigen Großmutter, die unter uns wohnt, ins Klo kippe. Warum? Weil sie maßlos übertreibt. Sie nimmt regelmäßig starke Schmerzmittel ein und um ehrlich zu sein haben wir, also meine Familie und ich, auch gemeinsam mit ihrem Hausarzt versucht sie vom Alkohol abzubringen. Es bringt nichts, sie schleppt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mit dem Rollator zu einem nahe gelegenen Supermarkt und deckt sich ein. Der Inhaber sagt, ihm seien die Hände gebunden, und Frau X. wäre eben einfach eine sehr gute Kundin.


Natürlich hat man in diesem Alter Narrenfreiheit, das verstehe ich ja auch, und im Grunde dürfte ich mich auch gar nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, auch wenn mir mein gesunder Menschenverstand etwas ganz anderes predigt. Beim Alkohol spreche ich nicht nur von Wein und Bier, sondern leider auch von Korn und Wodka, je nach dem auf was sie gerade Lust hat. Es ist nicht so, dass sie täglich trinkt, sondern wirklich Phasen von 3-4 Tagen hat, in denen sie dann loslegt, 1-2 Flaschen Wein. Im Grunde kenne ich sie nicht anders, aber seitdem ich Übergangsweise wieder zu Hause wohne, fällt es mir wieder extrem auf. Ich habe bereits mit ihren Ärzten, zu denen ich sie meist begleite wenn ich hier bin, gesprochen, aber auch die sagen dass meine Oma mündig ist und ihre Entscheidungen selbst treffen darf. Meine Tanten und Onkel finden ihren Konsum indes total normal.


Tja was soll ich sagen. Wenn ich bei meiner Oma bin und Alkohol finde kippe ich ihn schlichtweg ins Klo, einfach weg. Ich weiß, dass ich mich dadurch in ihre Angelegenheiten mische, aber ich kann es ganz schwer ertragen sie betrunken zu sehen. Vielleicht liegt das ja auch an Kindheitserinnerungen, die dann wieder hochkommen, einfach Situationen, in denen ich sie damals betrunken erlebt habe. Zum einen ist die Sache einfach brandgefährlich, zum anderen hat sie am Tag danach teilweise extreme Schmerzen. Ich möchte gar nicht mal um Vergebung beten, dass ich den guten, teuren Alkohol einfach wegkippe, sondern dass ich mich so massiv in ihr Leben einmische. Es tut mir Leid, aber nach allem, was wir versucht haben, weiß ich mir teilweise nicht anders zu helfen, auch wenn ich weiß, dass sie sich ohnehin Nachschub holt, wenn sie bemerkt, dass etwas fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030141 vom 04.08.2012 um 17:18:11 Uhr (37 Kommentare).

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Hier noch jemand zugestiegen?

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Betrug Schamlosigkeit Bahn & Co. Vilsbiburg

Ich stelle mich auf längeren Zugfahrten gerne schlafend oder ignoriere sämtliche "Hier noch jemand zugestiegen?"-Rufe der patrouillierenden Kontrolleure um zu vermeiden, einen Zangenabdruck auf die gnadenlos überteuerte Fahrkarte zu bekommen. Am Zielbahnhof angekommen lasse ich mir das Ticket dann von den freundlichen Mitarbeitern an den Schaltern erstatten. Im Nachhinein habe ich ab und zu ein schlechtes Gewissen, jedoch beruhige ich mein Engelchen auf der Schulter gerne damit, dass die Fahrkartenpreise in keinster Weise gerechtfertigt sind und das Teufelchen auf der anderen Schulter stachelt mich immer wieder an, weil es unglaublich Spaß macht, wenn meine Strategie aufgeht. Dennoch bitte ich um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00030139 vom 05.08.2012 um 08:39:53 Uhr in Vilsbiburg (32 Kommentare).

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