Der geklaute Geldbeutel

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Diebstahl Habgier

Das Ganze ist Jahrzehnte her, aber ich denke immer noch sehr oft daran. Ich werde die Sache wohl niemals vergessen. Als Teenie war ich (w) mit meiner damaligen Clique in der Nachbarstadt auf dem Volksfest. Es war ein sonniger Frühlingstag, und wir hatten sehr viel Spaß in den ganzen Fahrgeschäften. Unsere Freunde aus der Stadt kamen dazu, und mit ihnen gingen wir erst einmal ins Bierzelt. Nach mehreren Litern Bier für jeden waren wir dann noch lustiger und alberner. Nun gingen wir wieder daran, uns in den Fahrgeschäften auszutoben. An einem war besonders viel Andrang, und wir mussten lange warten, bis wir endlich rein konnten. Das war ein eiliges Gedrängel und Geschubse, es wollte ja jeder einen Platz bekommen, bevor es losging. Ich steuerte auf einen leeren Sitzplatz zu. Auf dem Nachbarsitz lag ein Geldbeutel, der wohl jemandem aus der Tasche gerutscht war. Als ich mich umdrehte, sah ich einen Jungen, der schon ziemlich panisch den Boden absuchte. Ich nahm den Geldbeutel und machte einen Schritt auf ihn zu - aber dann fiel mir ein, dass ich schon ziemlich abgebrannt war, und steckte die Börse ein.

Die Fahrt ging los, aber so lustig war sie nicht mehr. Ich war viel zu gespannt zu sehen, was in dem Geldbeutel war! Als es vorbei war, hatte ich dann auch nichts Eiligeres zu tun, als zur Toilette zu kommen. Dort traf mich fast der Schlag: Ich fand satte 150 (damals noch) DM, die ich sofort in meinen eigenen Geldbeutel transferierte. Die Börse des Jungen hätte ich als Fundsache abgeben oder einfach wegwerfen können - aber nein, ich steckte sie in meine Handtasche. Ja, ich war jung und dumm und machte mir weiter keine Gedanken, als ich auch die 150 Mark des Jungen mit meiner Clique auf den Kopf haute. Am nächsten Tag stöberte meine Mutter in meiner Tasche (sie machte das gerne) und fand natürlich den fremden Geldbeutel. Da kam unter anderem ein Zettel zum Vorschein, auf dem Name und Anschrift des Besitzers standen: Er wohnte über hundert Kilometer von der Stadt entfernt, in der das Volksfest war! Meine Mutter fand auch eine Zugkarte für die Hin- und Rückfahrt.
Es gab einen Riesenkrach damals. Ich musste dem Jungen sein Geld zurückgeben und mich auch schriftlich bei ihm entschuldigen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist?

Beichthaus.com Beichte #00025834 vom 09.03.2009 um 05:38:26 Uhr (19 Kommentare).

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Die Best-of-DVD meiner Nachbarn

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Neugier Masturbation Falschheit Nachbarn Stuttgart

Die Best-of-DVD meiner Nachbarn
Seit Jahren ist es drei Mal in der Woche dasselbe Ritual. Ich (m/22) beobachte meine Nachbarn (beide rund 35 Jahre alt) nebenan, wie sie Sex haben. Mein Zimmerfenster ist nur wenige Meter schräg gegenüber von ihrem. Wenn ich höre, wie sie meist zwischen 22:00 und 23:00 Uhr das Fenster aufmachen, weiß ich, was jetzt kommt. Selbst im Winter machen sie dabei das Fenster auf, da es jedes Mal eine langwierige Session wird. Den beiden wird im Bett niemals langweilig. Immer wieder wird etwas Neues ausprobiert. Sie bemühen sich anfangs immer leise zu sein, was ihnen aber dann kaum gelingt. Auch die Schlafzimmerlampe bleibt immer hell erleuchtet. Früher habe ich noch hinter meiner Gardine gehockt. Mit der Zeit wollte ich jedoch mehr. So habe ich mittlerweile eine Videokamera, die ich mit Stativ so ausgerichtet habe, dass ich das gesamte Spektakel sehen kann. Ich setze mich dann bequem in meinen Sessel und schauen live auf meinem Fernseher dem Treiben zu. Ein paar Kumpels waren auch schon bei mir, um das mitzuerleben. Sie beneiden mich. Ich habe auch schon eine Best-of-DVD zusammengestellt und an meine Kumpels verkauft. Irgendwie schäme ich mich dafür und kann den Beiden auch nicht so richtig in die Augen schauen, wenn ich sie auf der Straße sehe. Aber ich kann diese Situation, die sich mir bietet einfach nicht ignorieren.

Beichthaus.com Beichte #00025829 vom 08.03.2009 um 16:17:59 Uhr in Stuttgart (40 Kommentare).

Gebeichtet von Tamino aus Melsungen
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“Beichte

Die Kultur der Chinesen

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Unreinlichkeit Schamlosigkeit Ekel Peinlichkeit Urlaub China

Ich (m/21) mache gerade mit zwei Freunden Urlaub in China. Außerhalb der Großstädte spricht hier kaum einer Englisch. Als wir gestern in einem kleinen Restaurant etwas außerhalb der Stadt essen waren, musste ich dringend auf Toilette. Da ich kein Schild oder Ähnliches sehen konnte, versuchte ich der chinesischen Kellnerin klarzumachen, wonach ich suche. Nach einigem Gestikulieren schien sie mich dann zu verstehen und zeigte auf eine Tür am Ende eines kleinen Ganges. Ich ging also dort hinein und stand auf einmal scheinbar im Wohnzimmer des Restaurantbesitzers. Eine Toilette war nirgends zu sehen. Da mein Bedürfnis aber ziemlich dringend war und meine Freunde endlich gehen wollten, habe ich einfach schnell hinter einem dort stehenden Schrank gepullert. Es war sehr erleichternd, aber im Nachhinein tat es mir wirklich leid. Ich habe deshalb sehr viel Trinkgeld für das Essen gegeben. Meinen Freunden habe ich davon nichts erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00025827 vom 07.03.2009 um 19:25:27 Uhr in China (Xiamen) (14 Kommentare).

Gebeichtet von creative herbert aus München
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Geht meine Freundin vielleicht fremd?!

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Eifersucht Misstrauen Feigheit Gesundheit Partnerschaft

Ich hasse meine schüchterne Art! Ich habe zurzeit eine Freundin, die ich eigentlich über alles liebe. Nur habe ich das Gefühl, dass sie mir fremdgegangen ist. Der Grund? Sie hatte eine Krankheit, die nur über viel Speichel übertragen werden kann, das heißt, sie muss eine andere Person geküsst haben. Sie beichtet auch nichts und eigentlich kann ich ihr so etwas gar nicht zutrauen, denn sie spricht immer darüber, wie kacke fremdgehen doch ist. Seit dem Beginn ihrer Krankheit ist unsere Beziehung nicht mehr das elbe. Ich bin einfach zu feige, um sie darauf anzusprechen, da ich mir einrede, dass ich mir alles nur vorstelle und es dafür eine simple Erklärung gibt. Ich habe schon überlegt, Schluss zu machen, doch irgendwie habe ich Angst davor einen großen Fehler zu begehen - ich war vorher noch nie so glücklich. Zudem denke ich, dass sie meine erste "große" Liebe ist. Klar könnte man sagen, dass sie "nur" mit einem anderen rumgeknutscht hat, doch ich hasse die Vorstellung, wie sie mit einem anderen Mann rummacht.

Beichthaus.com Beichte #00025805 vom 04.03.2009 um 21:42:05 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der perfekte Job in der Jugend

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Prostitution Habgier Studentenleben Geld Berlin

Ich (w/24) bin vor zwei Jahren nach Berlin gezogen, um zu studieren. Schon von Anfang an war mir klar, dass dies finanziell nicht einfach werden wird. Meine Eltern sind selbstständig und verdienen einigermaßen gut, daher bekomme ich kein Bafög. Außer mit 150 Euro im Monat plus Kindergeld können sie mir aber auch nicht weiterhelfen, da sie noch jede Menge offener Kredite haben und auch mein Bruder irgendwie auf das Geld der Eltern angewiesen ist. Dass dies selbst für ein ruhiges Studentenleben in einer Großstadt zu wenig ist, sollte klar sein. Im dritten Monat war ich schon so pleite, dass ich mir kaum etwas zu essen kaufen konnte. Ich musste mir also etwas einfallen lassen. Studentenjobs zu finden war ein Ding der Unmöglichkeit. In einer bekannten Studentencommunity im Internet fand ich dann eine Gruppe in der sich Studentinnen für Geld anbieten. Ich habe dies aus der Not heraus anfangs immer dann gemacht, wenn ich Geld brauchte. Für 4-5 Treffen mit Männern pro Monat hatte ich einen Extraverdienst von rund 600 Euro, womit es sich in jedem Fall besser leben ließ. Mit der Zeit hatte ich einige Stammkunden und viele, die auf Empfehlung kamen. Mittlerweile verdiene ich neben dem Studium rund 2.000 Euro und kann mir für später einiges ansparen. Dass dies alles moralisch nicht gerade einwandfrei ist, ist mir klar. Jedoch gab es für mich keinen anderen Weg. Ich versuche alles geheim zu halten. Keiner meiner Kommilitonen, Freunde und Verwandten weiß davon. Ich möchte aufhören, weiß aber auch, dass ich jetzt, wo ich jung bin, noch schnelles Geld damit machen kann. In ein paar Jahren sieht das ganz anders aus.

Beichthaus.com Beichte #00025785 vom 02.03.2009 um 22:44:24 Uhr in Berlin (Prenzlauer Berg) (25 Kommentare).

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