Knecht Ruprecht und der Nikolaus

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Trunksucht Peinlichkeit Selbstsucht Weihnachten

Ich habe einige Tage gebraucht, um meine Schandtat hier zu gestehen. Letzte Woche bat mich mein Bruder, für seine Kinder 4, 6 und 11 Jahre, den Nikolaus zu machen. Einen Knecht Ruprecht sollte ich selbst besorgen. Okay, als guter Onkel macht man das natürlich, insbesondere deshalb, weil ich meine Nichten und Neffen nicht häufig sehe. Beide Kostüme hat mir mein Bruder besorgt. Damit sich diese Mühe wenigstens lohnt, haben wir noch weitere Termine bei einigen Freunden vereinbart, die sich ebenfalls für ihre kleinen Kinder einen Nikolaus gewünscht haben. Selbstverständlich gratis. Alle Texte und Geschenke wurden vereinbarungsgemäß am Vormittag an mich übergeben.


Mein Kamerad, den ich als Knecht Ruprecht engagiert habe, und ich haben uns dann noch einen Spaß davor gemacht und sind in unserer Stammkneipe vorbei und haben den Stammtisch etwas aufgemischt. Das war ein großer Spaß, insbesondere weil es im Anschluss für uns beide Freibier und Schnaps gab. Wir haben uns dann in der Garage meines Bruders versteckt, bis ein Zeichen auf per Handy kommen sollte. Das hat aber sehr lange gedauert, deshalb haben wir uns über seine Weinvorräte hergemacht, um die Zeit zu überbrücken. Als dann das vereinbarte Zeichen kam, waren tatsächlich 45 Minuten vergangen. Leider ist zwischen Garage und Haus eine kleine Baustelle, bei der wir unsere Schuhe verschmutzten. Meine Schwägerin war entsetzt, als wir bis ins Wohnzimmer und dort auch noch auf dem Teppich, eine Dreckspur hinterließen.


Aber die Kinder freuten sich. Leider war es dann doch schon etwas viel Alkohol, sodass ich Probleme hatte, aus dem goldenen Buch sauber vorzutragen. Ich bin dann noch mit den Texten für die Kinder etwas durcheinandergeraten. Zu allem Elend hat meine kleine Nichte auch noch das Weinen angefangen. Beim Ausgeben der Geschenke kam es zu kleinen Verwechslungen mit den Geschenken für die nächste Familie. Aber ich konnte alles gekonnt, wenn auch etwas wackelig, korrigieren.


Nach dem Verlassen der Feier kam mein Bruder in die Garage und sagte, dass so etwas überhaupt nicht gehe und er tief enttäuscht sei. Seine Frau spricht seit Sonntag kein Wort mehr mit mir. Wir haben dann noch unsere Weinflaschen ausgetrunken und fassten den Entschluss, die anderen Feiern sicherheitshalber nicht mehr zu besuchen. Wir haben die Geschenke dann nur noch vor deren Türen gelegt und geklingelt. Eigentlich war es ganz witzig, wie die Kinder staunten, als der Nikolaus und der Ruprecht unter großem Gelächter schnell in der Dunkelheit verschwanden. Wir hatten dann noch in unserer Kneipe viel Spaß beim Erzählen der erlebten Story und pöbelten, immer noch kostümiert, auf dem Heimweg noch ein paar Leute an. Jetzt plagt mich aber das Gewissen, weil sich bestimmt einige Kinder auf den Nikolaus gefreut hatten.

Beichthaus.com Beichte #00037194 vom 09.12.2015 um 16:26:35 Uhr (23 Kommentare).

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Händewaschen ist überflüssig

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Erlangen

Ich wasche mir die Hände nach dem Toilettengang nicht, bzw. nur sehr selten. Wenn ich öffentliche Toiletten (Restaurant, Kino, Arbeit) benutze, lasse ich oft nur das Wasser laufen und knülle Papierhandtücher zusammen, damit es so klingt, als ob. Natürlich weiß ich, dass Händewaschen eine gesellschaftliche Regel ist, aber ich sehe die Notwendigkeit dessen nicht wirklich ein. Ich pinkle mir nicht auf die Finger und Urinreste werden mit Toilettenpapier entfernt. Wenn ich meine Periode oder Diarrhö habe, wasche ich mir die Hände und verwende Desinfektionsmittel.


Außerdem pinkele ich gerne in die Dusche und sehe darin auch kein Problem. Ich kann meinem Intimbereich dort gleich mit fließendem Wasser waschen und der Urin wird sofort in den Abfluss gespült. Das mache ich auch im Schwimmbad oder im Hotel. Ich finde, dass heutzutage deswegen viel zu häufig Theater gemacht wird. Meinen Freunden oder meiner Familie will ich das nicht erzählen, aber ich wollte mich einfach mal als "Ferkel" outen. Bin ich wirklich die Einzige, die das Händewaschen nach dem WC weglässt?

Beichthaus.com Beichte #00037193 vom 09.12.2015 um 11:35:23 Uhr in 91054 Erlangen (28 Kommentare).

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“Beichte

Ach, ich kann mich ja noch umbringen...

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Selbstsucht Verzweiflung

Ich beichte, dass ich eine ziemlich seltsame Form der Stressbewältigung betreibe. Immer, wenn mir eine Situation über den Kopf wächst und ich das Gefühl habe, die Kontrolle darüber zu verlieren, habe ich den Gedanken "Ist ja nicht schlimm, wenn alles den Bach runtergeht, kannst du dich immer noch selbst umbringen." Angefangen hat das schon in der Schule.


Ich weiß gar nicht genau, warum das so ist. Ich habe keine traumatischen Erfahrungen in meiner Kindheit erlebt, ich war zwar immer schon melancholisch, aber nicht klinisch depressiv oder Ähnliches. Ich habe auch nicht ernsthaft vor, mich umzubringen, was wohl für viele widersprüchlich klingt. Ich stelle es mir nur gerne vor, weil es mich beruhigt. In den meisten dieser Fantasien hänge ich mich an einem Treppengeländer auf, was sogar mir seltsam spezifisch vorkommt.


Dabei ist Selbstmord nicht Plan B, wenn Plan A nicht klappt. Im Gegenteil, es ist eher so etwas wie Plan Z 2.0. Manchmal glaube ich, ich bin einfach so ein Kontrollfreak, dass es mir einfach ein gutes Gefühl gibt, mir vor Augen zu halten, dass ich am Ende, wenn jede Unterstützung mich verlassen hat, immer noch eine eigene Entscheidung treffen kann. Ich möchte das beichten, weil ich mich damit wirklich für nicht normal halte. Es tut mir leid - meinem Mann und unserem Kind gegenüber, dass ich solche Gedanken immer gehabt habe und scheinbar niemals los werde, auch wenn ich niemals vorhabe, es in die Realität umzusetzen. Ich beichte, dass ich keine Lust habe, darüber mit einem Therapeuten zu sprechen. Ich habe mein Leben an und für sich im Griff, es ist nur so etwas wie eine gedankliche Stütze für mich. Ich bin mir sicher, es gibt hunderttausende Menschen, die die Zeit eines Therapeuten mehr benötigen, als ich.

Beichthaus.com Beichte #00037192 vom 09.12.2015 um 11:09:33 Uhr (17 Kommentare).

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Ich muss mich selbstbefriedigen!

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Masturbation Maßlosigkeit Erlangen

Ich masturbiere zu viel! Ich brauche es immer öfter. Ohne drei bis vier Orgasmen pro Tag läuft es zurzeit einfach nicht rund. Selbstbefriedigung an sich finde ich vollkommene in Ordnung, das ist nicht das Problem. Aber in letzter Zeit hat es einfach überhandgenommen. Ich verspäte mich häufig und komme mit meinem Terminen ins Trudeln, da ich es mir immer wieder nur noch schnell und kurz einmal selbst machen will. Ich beichte, dass mein Alltag leidet und ich meine Pflichten vernachlässige, da ich permanent am Masturbieren bin.

Beichthaus.com Beichte #00037190 vom 08.12.2015 um 22:02:13 Uhr in 91054 Erlangen (14 Kommentare).

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“Beichte

Ein echter Hurensohn

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Prostitution Stolz Peinlichkeit

Seit ich (m/25) vor einem Jahr ausgezogen bin, ist meine Mutter zusehends zu einer kleinen, alten Schlampe mutiert. Versteht mich nicht falsch, klar darf sie als Single Sex haben, jedoch schäme ich mich als Sohn irgendwie für sie. Wenn meine Freunde mich scherzhaft Hurensohn nennen, muss ich immer schlucken, da es nun mal stimmt. Ihren neugefundenen Sexualtrieb entdeckte ich eines Abends, als ich sie mal besuchte. An sich fand ich nichts Ungewöhnliches, doch das Schlafzimmer brachte mich ins Grübeln. Das Bett sah aus, als wäre dort mächtig was abgegangen. Auch wunderte ich mich über den Geruch. Es roch nicht mehr nach Mutter, sondern nach einem fremden Kerl. Meine Vermutung bewahrheitete sich leider beim Blick in die Mülltonne. Ich fand ein benutztes Kondom.


Wirklich Mutter? In deinem Alter? Diese Erfahrung musste ich schmerzvoll akzeptieren. Auch Mütter haben Sex, das ist wahr. Jedoch ist es inzwischen so, dass meine Mutter den Riegel für jeden x-beliebigen Mann offen hält. Letztens fragte mich eine ihrer Nachbarinnen, wer die vielen verschiedenen Männer seien. Flüchtig antwortete ich mit einem "Keine Ahnung" und stellte sodann meine Mutter zur Rede. Trocken gab sie zu, dass sie mal etwas "nebenbei" verdient. Aha. Oh Mann, dieser Gedanke macht mich fertig. Mit der Zeit fühle ich mich mehr und mehr in Bedrängnis. Früher oder später werden es meine Kumpel erfahren, dann bin ich erst recht ein Hurensohn. Dafür müssten sie nur den Namen meiner Mutter in Google eingeben, um zu wissen, was Sache ist.


Aufgrund der Sorge um meinen Ruf schädige ich das Geschäft meiner Mutter. Ich schreibe unter einer falschen E-Mail eine Sexanfrage an ihr, lasse mir einen Termin bei ihr geben, erscheine aber nicht. So hat meine Mutter für ein paar Stunden keinen Sex, was meine Ängste zeitweise mildert. Sie wird wohl nur noch sehr wenig Sex haben, da ich ihre E-Mail regelrecht zuspamme. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037189 vom 08.12.2015 um 21:47:17 Uhr (25 Kommentare).

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