Stuhlklau

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Geiz Diebstahl WG Nachbarn Studentenleben

Als ich (w/22) vor anderthalb Jahren mit zwei Mädels zum Studium in eine Wohnung zog, hatten wir eine akute Stuhlknappheit: Weder in meinem Zimmer für den Schreibtisch, noch in der Küche zum gemeinsamen Entspannen und Quatschen befanden sich Stühle. Leider empfanden wir so etwas simples wie einen Stuhl als zu teuer. Ja, wir waren geizig. Glücklicherweise wies die Mama meiner einen Mitbewohnerin uns darauf hin, dass sich im Gemeinschaftsraum im Keller zufälligerweise Stühle befanden. So kam es, dass die andere Mitbewohnerin und ich eines Tages nach dem missglückten Versuch, Stühle zu kaufen, in den Keller gingen und uns die Stühle der recht skurrilen Nachbarn aneigneten. Den einen Holzstuhl lackierte meine Freundin in Gold um und nahm ihn bei ihrem Auszug kurz darauf mit, die drei Metallstühle wurden so wie sie waren zwischen Küche und meinem Zimmer aufgeteilt. Beste Qualität hatten sie jedoch nicht, denn einer ging schon nach gut einem Monat an der Sitzfläche kaputt, also ab runter in unseren Keller damit. Blöderweise kam unsere "Lieblingsnachbarin" zu uns, um uns Pakete zu geben, und sprach meinen neuen Mitbewohner (die Mitklauerin war ja bereits ausgezogen, der Holzstuhl also weg) auf den Stuhl im Keller an. Sie hatte scheinbar durch die eine Ritze in der Kellertür geschmult und dann nachgeforscht, dass es wohl unserer sei. Dumm gelaufen. Ich zeigte mich reumütig und brachte ihr einen der beiden noch heilen Metallstühle runter und entschuldigte mich.


Ich beichte also, dass ich geizig war, geklaut habe und dann noch bei der besten Situation, um reinen Tisch zu machen, log, weil ich einen der Stühle für meinen Schreibtisch behalten wollte. Aber er sieht nun mal in meinem Zimmer viel schicker aus als im Keller. Ach ja, liebe Nachbarin: Solltest du das hier lesen und mich darauf ansprechen wollen, werde ich weiterhin den Besitz des einen Stuhles leugnen.

Beichthaus.com Beichte #00028858 vom 23.04.2011 um 11:12:01 Uhr (14 Kommentare).

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Mein schöner Skianzug

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Feigheit Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Schule

Ich war damals etwa 12 oder 13 Jahre alt. Bei uns in der Schule gab es jedes Jahr einen sogenannten Skitag (sprich: die ganze Schule fährt einen Tag lang in die Schweizer Alpen und geht Skifahren). Ich war natürlich immer mit von der Partie. Einmal habe ich am Morgen auf der Busfahrt sehr viel getrunken (keinen Alkohol). Vor der ersten Abfahrt, habe ich dann gemerkt, dass ich ganz doll aufs Klo musste. Natürlich gab es weit und breit keines und neben die Piste strullern wollte ich irgendwie nicht, weil mich dann alle gesehen hätten. Also verkniff ich mir es, solange es ging, was allerdings nicht sehr lange war. Schließlich musste ich es laufen lassen und pisste meinen ganzen Skianzug voll. Das war am Vormittag. Ich bin dann noch den ganzen Tag in meinem vollgepissten Skianzug rumgefahren. Gegen Nachmittag war die Pisse dann getrocknet. Als ich den Skianzug am Abend zu Hause dann abzog, hat es gestunken wie Sau und meine Mutter ist fast durchgedreht.

Beichthaus.com Beichte #00028856 vom 22.04.2011 um 13:21:35 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Früher war Abzocken einfacher

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Habgier Stolz Telefon Arbeit

Ich (m/47) habe mich bereits zur Ruhe gesetzt. Grund hierfür ist, dass ich Ende der 90er bis Anfang der 2000er-Jahre mein Geld mit Callcentern gemacht habe. Wir hatten damals Quoten von denen die heutigen Betreiber nur träumen können.
Denn heute sind selbst Senioren nicht mehr derart leicht zu einem "Ja" zu bewegen, als noch vor zehn Jahren. Die extreme Aufklärung in TV und anderen Medien haben da einfach viel dazu beigetragen. Ohne hier genaue Zahlen nennen zu wollen, kann ich schreiben, dass wir teilweise Gewinne von über eine Million DM, später den gleichen Betrag in Euro, gemacht haben - pro Monat. Es war ein unglaublich gutes Gefühl, vor allem, weil es damals noch keine gesetzlichen Grundlagen gab. Somit hat meine Firma nie etwas verbrochen, während heute strikte Auflagen gelten, die auch dringend eingehalten werden sollen, da sie umfangreich kontrolliert werden. Trotz meines tollen Lebens beichte ich, dass ich viele ältere Menschen um viel Geld gebracht habe. Es war damals wie eine Sucht, sich in die Excel-Tabellen einzutragen.

Beichthaus.com Beichte #00028855 vom 21.04.2011 um 11:42:40 Uhr (20 Kommentare).

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Schlaraffenland nebenan

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Verschwendung Ernährung

Neben unserem Haus ist ein ziemlich wilder Garten, der seit gefühlten 15 Jahren nicht mehr gepflegt wurde. In diesem Garten entsorge ich ab und zu Nahrungsmittel, die mir nicht schmecken. Wenn ich etwas anfange zu essen und ich merke, dass es mir nicht schmeckt, mache ich einfach das Fenster auf und werfe es in den Garten. Würde meine Mutter die Essensreste im Mülleimer sehen, so würde sie sich über meine Verschwendung aufregen. Daher liegen in diesem Garten schon einige Vollkornbrötchen, Lakritze, verschiedene Früchte. Ich schäme mich dafür, weil ich weiß, dass viele Menschen froh wären, wenn sie so etwas hätten, aber es schmeckt am Ende doch zu scheußlich.

Beichthaus.com Beichte #00028853 vom 21.04.2011 um 00:45:54 Uhr (16 Kommentare).

Gebeichtet von Demonica
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Der vergessene Tampon

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Berlin

Mein Freund und ich hatten uns an einem Freitagabend zu einem Date mit einem Pärchen verabredet. Da ich zu dem Zeitpunkt meine Tage hatte, allerdings auf den Spaß nicht verzichten wollte, habe ich mir einen Soft-Tampon reingeschoben, mit dem ich auch während der Regel verkehren kann. Im Verlauf des Wochenendes hatte ich dann noch mehrmals Sex mit meinem Freund und am Sonntagnachmittag riet ich meinem Freund, seinen kleinen Freund mal zu waschen, da er komisch roch, als er ihn aus mir rausgezogen hat. Da meinte er, dass er gerade erst geduscht habe und er das nicht sei. Naja, da ich ein reinlicher Mensch bin, dachte ich mir, dass ich mir das nur einrede, dass ich komisch rieche. Danach waren wir noch zu Besuch bei der Familie und ich war mir sicher, dass ich stinke. Sonntagabend fiel es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen: Mir fiel ein, dass ich seit Freitagnacht den Tampon trug - ich war an dem Abend etwas beschwippst und hatte das Wechseln einfach vergessen. Als ich den Tampon dann 48 Stunden später rausholte, stank es dermaßen erbärmlich nach verwestem Fleisch, dass ich mich beinahe übergeben habe. Ich habe mich an dem Abend noch drei Mal geduscht und sofort sämtliche Kleidung gewaschen. Das passiert mir hoffentlich nie wieder!

Beichthaus.com Beichte #00028845 vom 18.04.2011 um 21:23:20 Uhr in Berlin (35 Kommentare).

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