Pausenbrote für die Grundschule

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Boshaftigkeit Diebstahl Selbstsucht Ernährung Schule

Ich möchte eine Tat beichten, die ich zu Grundschulzeiten begangen habe und wegen der ich mich zwanzig Jahre später immer noch schuldig fühle. Meine Mutter war damals der Meinung, dass ich mir ab der zweiten Klasse morgens selbst ein Pausenbrot zu richten hatte. Brot und Belag hätten wir zu Hause gehabt, ich habe es allerdings zeitlich und organisatorisch in dem Alter einfach nicht auf die Reihe bekommen, mir morgens etwas einzupacken. Somit hatte ich oft nichts zu essen und gab mein ganzes Taschengeld (was nicht viel war) für Brötchen beim Schulkiosk aus. Wenn das Geld alle war, war ich eben den ganzen Tag hungrig. Das soll meine Tat nicht entschuldigen, ist aber zum Verständnis nötig. Denn ich habe einen Jungen aus der Parallelklasse erpresst. Wir hatten uns in der Pause gehauen, wobei mein Pulli schmutzig wurde - eine Lächerlichkeit, aber ich sagte ihm, er müsse den Pulli bezahlen, sonst gebe es Ärger.<br /> <br /> <br /> Ich nutzte die Gelegenheit, um ihn in den folgenden Wochen dazu zu nötigen, mir beim Kiosk etwas zu essen zu bezahlen, wenn ich mal wieder nichts hatte. Er wurde vermutlich um die zehn Mark los. Erst als sein großer Bruder einschritt, hörte ich auf. Es tut mir immer noch wahnsinnig leid und ich würde mich gern entschuldigen, weiß aber nicht einmal, wie er heißt. Ich habe mir in meinem Leben nie wieder etwas zuschulden kommen lassen und bin ein herzensguter Mensch. Der Hunger hat sicher eine Rolle gespielt, aber das soll mein Verhalten nicht entschuldigen, ich hätte mir ja etwas vorbereiten können.

Beichthaus.com Beichte #00037890 vom 21.03.2016 um 16:04:13 Uhr (9 Kommentare).

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Die perfekten Kinder

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Neugier Bahn & Co.

Ich fahre jeden Morgen mit dem Bus zur Arbeit. Da wir gleitende Arbeitszeit haben und zwischen sieben und neun Uhr erscheinen können, fahre ich zu unterschiedlichen Zeiten. Wenn ich den Bus zu einer bestimmten Zeit nehme - was ich oft tue - sitzt fast immer eine Frau drin, die ich so auf 45 bis 50 schätzen würde. Sie ist immer in Begleitung und geht dieser auf jeder, wirklich jeder Fahrt mit ihrem Gesabbel auf die Nerven. Man merkt das, denn die Anderen antworten immer sehr einsilbig. Die Frau spricht nämlich über nichts anderes als über ihre beiden Söhne X und Y. X ist Gymnasiast in der siebten Klasse, Y besucht die vierte Klasse und die Eltern sind noch am Überlegen, ob er auch dieses Gymnasium besuchen soll, oder lieber ein humanistisches. X ist musisch sehr begabt, während Y sehr gerne und gut zeichnet. Die beiden Kinder scheinen ja wahre Wunderkinder zu sein. Ich warte noch auf die Fahrt, auf der sie erzählt, dass die beiden mit neun Monaten in grammatikalisch fehlerfreien Sätzen sprechen konnten. Passen würde es zu ihr. <br /> <br /> Wenn ich die Frau nur ansehe und dann auch noch ihr Gesabbel höre, muss ich sofort an Anke Engelke und ihren Sohn Thorben-Hendrik aus "Ladykracher" denken. Genau so ist sie. Meine Beichte ist, dass ich bei jeder Fahrt, die immerhin 20 Minuten dauert, alles aufschreibe, was ich über X und Y erfahre. Laut genug redet die Frau ja. Ich denke, das gibt mal einen lustigen Roman. Namen werden natürlich geändert und der Ort auch, aber der Inhalt bleibt. Und eine Pointe wird es auch geben. Die ach so braven X und Y werden dann gesuchte Graffitisprayer oder so.

Beichthaus.com Beichte #00037887 vom 21.03.2016 um 07:23:43 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Geschenk für den Schiedsrichter

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Betrug Selbstsucht Morallosigkeit Sport

Niemals hätte ich gedacht, dass ich mich hier mal äußern muss, aber was ich heute getan habe, belastet mich (52) im Nachhinein. Ich besitze ein Unternehmen und sponsore den hiesigen Fußballverein, ich habe auch eine Funktion dort, die ich hier aber aus Gründen der Anonymität nicht nennen möchte. Wir spielen in einer der untersten Klassen, möchten aber gerne den Aufstieg erreichen. Ich habe gegen einen Geschäftspartner, der ein befreundetes Unternehmen besitzt und ebenfalls einen Fußballverein sponsort, eine Privatwette laufen. Es sei hier gesagt, dass ich überhaupt nicht gerne verliere. Zur Erklärung, ich wohne in einer Gegend, wo praktisch jedes kleine Dorf von größeren Industrieunternehmen lebt, die meisten der Firmen unterstützen auch die Dorfvereine. Um dem Aufstieg ein großes Stück näherzukommen, musste das heutige Spiel unbedingt gewonnen werden. Es handelte sich um den direkten Konkurrenten. <br /> <br /> <br /> Vor dem Spiel habe ich dem Schiedsrichter ein für mich unbedeutendes Geschenk gemacht. Gut, für den Herrn war es sicherlich von größerem Wert. Ich habe es ihm persönlich am Auto überreicht, als er ankam. Es war eine kleine Geste von mir persönlich, für die Schiedsrichter, die Sonntag für Sonntag ihre Freizeit opfern und das nur für eine geringe Aufwandsentschädigung. Nur als kleine Aufmerksamkeit, so habe ich es ihm gesagt und erwähnt, dass es ja keiner erfahren braucht. Er hat es dann auch gleich weggepackt und sich ziemlich unbeholfen bedankt. Nun ja, wir haben das Spiel glücklich mit 2:1 gewonnen. Es könnte sein, dass er etwas befangen war, was aber auch nur so ausgesehen haben könnte. Ich möchte jetzt gerne um Absolution bitten, damit ich die Sache wieder vergessen kann, denn bei dem Gegner spielt mein Neffe mit, der sehr niedergeschlagen war. Da ich ihn wirklich sehr mag, möchte ich mein Gewissen durch diese Beichte wieder reinwaschen.

Beichthaus.com Beichte #00037884 vom 21.03.2016 um 00:31:04 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Sohn ist ein Vergewaltiger

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Missbrauch Verzweiflung Familie

Ich bin Mutter eines verurteilten Vergewaltigers mehrerer junger Mädchen. Er sitzt eine Haftstrafe von etlichen Jahren ab und wird danach in Sicherungsverwahrung genommen werden. Als wir erfahren haben, was geschehen ist, waren wir völlig geschockt, zumal unser Sohn eine normale und liebevolle Kindheit hatte und nach außen hin ein völlig gefestigter junger Mann war. Trotz allem kann ich nicht aufhören, ihn zu lieben. Ich weiß zwar, dass die Liebe von Eltern zu ihren Kindern nicht aufhört, aber ich weiß, dass ich damit aufhören muss. Mein Mann (mittlerweile Ex-Mann) hat den Kontakt für immer abgebrochen, aber ich kann einfach nicht. Ich besuche ihn und schreibe ihm Briefe. Unsere Ehe ist zerbrochen, da mein Mann nicht verstehen konnte, dass ich meine Mutterliebe weiter zeigte. <br /> <br /> <br /> Mein Sohn erwidert die Liebe, wartet auf mich, und trotzdem schäme ich mich nach jedem Besuch, nach jeder Umarmung, nach jedem abgeschickten Brief. Ich muss an die Mädchen denken, deren Leben nie mehr dieselben sein werden. Ich weiß, dass ich kein Verständnis haben DARF. Ich weiß, dass man ihm eigentlich keine Zuneigung und keine Nähe schenken dürfte. Aber das sagt nur mein Verstand und mein Herz entscheidet sich immer anders. Mein Ex-Mann hätte mich gerne zurück und hat mir erst vor einigen Wochen gesagt, dass er nur mit mir zusammen sein kann, wenn ich den Kontakt zu ihm abbreche (er vermeidet es, ihn als seinen Sohn zu bezeichnen). Aber ich kann einfach nicht. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037883 vom 20.03.2016 um 22:17:42 Uhr (26 Kommentare).

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Selbstbefriedigung für die Gesundheit

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Masturbation Partnerschaft

Ich (m/23) bin in einer Beziehung, die schon gute 1,25 Jahre läuft, jedoch onaniere ich fast jeden Tag. Wir haben auch Sex, so ist es nicht, aber ich mache dies aus folgenden Gründen: Onanieren fördert die Durchblutung des Penis und lässt somit das Gewebe nicht schrumpfen, außerdem vermindert ein Orgasmus das Risiko an Prostatakrebs. Ich werde trotz einer glücklichen Beziehung weiterhin onanieren, da mir das nicht schadet, sondern im Gegenteil nur Positives bringt.

Beichthaus.com Beichte #00037880 vom 20.03.2016 um 13:09:48 Uhr (10 Kommentare).

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