Gute und schlechte Flüchtlinge

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Verzweiflung Zorn Ungerechtigkeit Politik

Ich bin ein AfD-Wähler. Ich stehe dazu und es ist mir total egal, was die anderen Leute über die AfD reden. Warum, fragt ihr euch? Das ist ganz einfach. Ich ging zuvor nie zur Wahl. Politik war mir total egal. Ob nun die SPD oder die CDU an die Macht kommt, hat mich nicht interessiert. Als es damals mit den Zustrom der Ausländer anfing, habe ich mit dem Gedanken gespielt die NPD zu wählen, habe es aber dann gelassen, da sie mir doch zu rechts ist. Jetzt, da es immer mehr werden und die Politiker absolut gar nichts machen, muss etwas unternommen werden. Ich weiß, dass viele Politiker sich absolut nicht für die Bürger interessieren. Ich vermute, dass sich viele bestechen lassen und oftmals "Beraterfunktionen" in großen Unternehmen haben. Lobby lässt grüßen. Banken und große Unternehmen sind diejenigen, welche die Politik verändern. Auch mit der AfD wird sich vermutlich daran nicht viel ändern. Auch die AfD hat negative Punkte im Wahlprogramm. Jedoch bin ich es leid, was derzeit in der Politik geboten wird. <br /> <br /> <br /> Es kommen einfach zu viele Flüchtlinge nach Deutschland. Die Leute werden nicht einmal alle registriert, weil es so viele sind. Teilweise werden gefälschte Papiere gefunden, oder die alten einfach weggeworfen. Wie viele Terroristen könnten auf diesem Weg nach Deutschland kommen? Das ist eine Zumutung für alle Bürger Deutschlands! Die USA führen Ölkriege und wir müssen dafür geradestehen. Was soll das? Ich bin nicht ausländerfeindlich und habe viele Freunde und Bekannte, welche aus anderen Ländern kamen, aber selbst diese beschweren sich. Das sind zu viele Menschen auf einmal, die Deutschland aufnehmen muss. Das funktioniert nicht ohne Probleme! Am Ende passieren dann Sachen wie in Köln. Und was macht die Politik? Nichts!<br /> <br /> <br /> Ich finde, dass Deutschland härter durchgreifen muss und die schlechten Flüchtlinge von den guten Flüchtlingen trennen muss. Wer negativ auffällt und Straftaten begeht, sollte zurück in sein Land abgeschoben werden. Denn die Idioten laufen auf der Straße und verbreiten die Vorurteile gegen Flüchtlinge, während man von den arbeitenden Flüchtlingen überhaupt nichts sieht. Ich weiß, dass es genug Flüchtlinge gibt, die einfach ein neues Leben wollen und auch bereit sind, dafür zu arbeiten. Daher muss Deutschland diese unterstützen und das Gesindel, welches nur Probleme macht, abschieben. Ich bin nicht gegen alle Flüchtlinge, sondern nur gegen die Leute, welche nur Probleme und Unruhe stiften. Ich bekenne mich schuldig, die AfD gewählt zu haben, obwohl ich weiß, dass diese Partei viele negative Punkte im Wahlprogramm hat. Des Weiteren bekenne ich mich schuldig, die AfD bei den Bundestagswahlen erneut zu wählen, falls sich in der Politik nichts verändert.

Beichthaus.com Beichte #00037870 vom 18.03.2016 um 23:21:08 Uhr (56 Kommentare).

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Ich schwimme gegen den Strom!

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Zorn Ignoranz Gesellschaft

Ich (m/25) möchte Folgendes beichten: Mich macht das Schwimmen im gesellschaftlichen Strom mal so etwas von nicht an. Ich schwimme gerne dagegen. Dies zeigt sich nicht nur durch meine Lebensweise, sondern vielmehr auch in meinen Gedanken. Ein Beispiel gefällig? Es entspricht der gesellschaftlichen Norm, dass man runde und große Brüste toll findet und die besten Pornos diejenigen sind, welche genau solche Frauen als Darstellerinnen zeigen. 99 Prozent der Gesellschaft entsprechen diesem Bild. Ich zähle mich zu dem einen Prozent, da mich solche Pornos und allgemein auch solche Frauen in keinster Weise interessieren. Vielmehr bin ich interessiert an unförmigen Brüsten, am besten, wenn nicht beide gleich groß sind. Des Weiteren kann ich die Leute nicht verstehen, welche sich der Norm an Körperbehaarung nicht entziehen wollen, einfach weil alle anderen sagen, Körperhaare müssten weg. Da kann ich als Einprozenter noch so dagegenhalten, 99 Prozent finden trotzdem, wenn ich sage, ich rasiere mich nicht, was ich den für ein Schwein bin.

Beichthaus.com Beichte #00037868 vom 18.03.2016 um 18:34:41 Uhr (19 Kommentare).

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Fliegende Leber

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Dummheit Feigheit Verschwendung Nachbarn Ernährung

Aus irgendeinem Grund fiel mir (m/30) soeben eine Geschichte ein, die knapp 15 Jahre zurückliegt: Es war damals in den Sommerferien. Ich war mit meiner Oma bei uns zu Hause, da sie des Öfteren bei uns war und gekocht hat, wenn meine Eltern bei der Arbeit waren. Als pünktlich um 12 Uhr serviert wurde und ich alleine im Wohnzimmer aß, kam ich zu dem Ergebnis, dass ich wider Erwarten keine Leber mochte. Also bin ich mit dem Teller in den Keller und habe den Inhalt in ein paar alte DIN-A4-Zettel eingepackt, die grade greifbar aus einem Karton guckten. Mit diesem Wurfgeschoss bin ich dann durch den Keller raus zur Terrasse - wir wohnten damals in einer Reihenhaussiedlung - und habe das Paket quer über die Grundstücke, in Richtung einer Kleingartensiedlung befördert. <br /> <br /> <br /> Leider machte der große Baum eines etwa zwei Reihen weiter gelegenen Grundstücks der Flugbahn ein abruptes Ende. Egal, dachte ich mir, und bin wieder rein. Wer sollte wissen, dass ich das war? Doch knapp eine halbe Stunde später klingelte die Nachbarin bei uns - mit den ausgebreiteten Zetteln in der Hand. Das Dumme an der Geschichte war, dass die Zettel Aufgabenzettel aus der Grundschule waren und oben rechts meinen Namen trugen, was ich vorher gar nicht kontrolliert hatte. Meine Oma war sehr auf meine Erklärung gespannt. Ich beichte hiermit, nicht den Mumm gehabt zu haben, meiner lieben Oma zu sagen, dass ich keine Leber mochte.

Beichthaus.com Beichte #00037867 vom 18.03.2016 um 17:55:33 Uhr (2 Kommentare).

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Nackt in der eigenen Küche

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Zorn Ungerechtigkeit Schamlosigkeit Nachbarn

Ich (m/34) lebe seit zwei Monaten in einer Wohnung im zweiten Stock im höchsten Gebäude im Umfeld. Dadurch dachte ich bisher immer, dass meine Fenster von außen nicht einsehbar wären. Und das war mir ganz recht, denn ich laufe zu Hause immer nur in Shorts oder ganz nackt herum, einfach aus Faulheit und weil ich mich so wohlfühle. Letzten Monat jedoch lag ein nicht frankierter Brief in meinem Briefkasten mit dem Befehl, ich hätte mir gefälligst etwas anzuziehen, wenn ich meine Küche beträte, denn man könne mich von einem Balkon gegenüber des Parkplatzes gut sehen. Insbesondere abends, wenn das Licht an sei. Würde ich dem keine Folge leisten, würde man mich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses anzeigen. <br /> <br /> <br /> Ich war erschrocken, denn es lag mir fern, mit meiner Nacktheit irgendwen zu belästigen. Doch irgendwie fand ich es auch komisch, denn der erwähnte Balkon, er gibt nur einen, liegt zu weit weg, um mit bloßem Auge mehr als nur ein fleischfarbenes Etwas erkennen zu können. Und tatsächlich fand ich nach ein paar Tagen heraus, dass die Bewohnerin, eine Frau Mitte 50, unsere Nachbarschaft mit einem Fernglas beobachtet. Als sie bemerkte, dass ich sie sehe, ließ sie es schnell sinken. Ich schrieb daraufhin einen netten Antwortbrief, dass sie nicht das verdammte Recht habe, mit einem Fernglas in meine Küche zu spannen und dass sie nun selbst Besuch von der Polizei bekäme. Im Übrigen könne sie mich nicht anzeigen, da ich auch bei Einsicht das Recht habe, nackt in meiner Wohnung herumzulaufen, solange ich keine sexuellen Handlungen an mir vornehme, mit der Absicht, dabei gesehen zu werden. Das stimmt, denn dazu gibt es mehrere Urteile. Also mache ich so weiter wie bisher: Wenn noch einmal etwas von der Alten, die übrigens so eine Art selbst ernannte Blockwartin ist, kommt, mache ich das auch. Ich belästige niemanden, aber ich lasse mich auch nicht belästigen.

Beichthaus.com Beichte #00037865 vom 18.03.2016 um 15:17:27 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sie könnte das ja mal machen...

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Zorn Faulheit Ignoranz

Angeregt durch die zwei Essens-Beichten, in denen es um falsche, mangelnde Kommunikation ging und nie direkt gesagt wurde, was man wirklich will, habe ich mich an meine Eltern erinnert, als ich noch dort wohnte: Wenn man mit ihnen im selben Raum war und etwas machen sollte (zum Beispiel den eben heimgebrachten Einkauf wegräumen), hat zum Beispiel mein Vater zu meiner Mutter gesagt: "Ich gehe mal dies und das machen. Und die Flaschen räumt dann Anna weg." Das habe ich natürlich gehört. Wenn ich aber nicht auf diese Beschissenste aller Aufforderungen gehört habe, war die Diskussion groß. Manchmal habe ich dann auch gesagt, dass man mich ja auch direkt ansprechen könne. Kommentar dazu war: "Hauptsache du hast es mitgekriegt." Ich finde so ein Verhalten so abwertend und bescheuert. Wenn man was von mir will, kann man mich ansprechen und dann mache ich auch mit. Aber wenn sich zwei Leute unterhalten, dann höre ich doch nicht die ganze Zeit zu, um irgendeinen versteckten Hinweis mitzubekommen!

Beichthaus.com Beichte #00037863 vom 17.03.2016 um 13:26:14 Uhr (7 Kommentare).

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