Freiheit für den Käfignager

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Engherzigkeit Zorn Tiere

Ich habe ein echt schlechtes Gewissen. Vor drei Wochen habe ich mir einen Hamster gekauft. Er war so süß und putzig und ich habe mich riesig über den Kleinen gefreut - bis es Abend wurde. Die erste Nacht war die schlichte Hölle. Er hat einfach nicht aufgehört am Käfig zu nagen - es war schrecklich! Ich brauche schon meinen Schlaf. Jedenfalls ging das so weiter, bis vor zwei Tagen. Ich konnte einfach nicht mehr. Also habe ich den Kleinen genommen, in sein Häuschen gesteckt und bin mit ihm rausgegangen. Ich habe ihn dann einfach freigelassen. Ich fühle mich schlecht, weil ich weiß, dass er das nicht lange aushält, so ganz alleine da draußen. Andererseits habe ich ihm ja die Freiheit gegeben. Er verzeiht mir sicher.

Beichthaus.com Beichte #00021798 vom 20.05.2007 um 09:14:41 Uhr (9 Kommentare).

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Unverschlüsselte Passwörter

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Neugier Engherzigkeit Internet

Ich mache zurzeit eine Ausbildung und habe sieben Kollegen in meinem Ausbildungsjahr. Da unser Ausbilder genauso wie wir null Bock hat, die Arbeiten zu erledigen, sitzen wir den ganzen Tag an unseren Laptops und surfen. In den Pausen oder bei passenden Gelegenheiten verstellen wir die Laptops derjenigen, die grade nicht in der Nähe sind. Um das zu unterbinden, haben wir unsere Windows-Konten mit Passwörtern versehen und sperren diese, sobald wir uns vom Laptop entfernen.

Nun zur Beichte: Im Netzwerk hatten wir einmal einen alten "HUB", der es ermöglichte den Netzwerkverkehr mitzuschneiden. Da ICQ die Passwörter unverschlüsselt überträgt, war es kein Problem diese rauszukriegen. Da die Leute zu faul sind, sich mehrere Passwörter zu merken, passten diese meist auch für die Windows-Konten, die ich dann problemlos entsperren konnte. Die verdutzten Gesichter und misstrauischen Blicke waren einfach herrlich! Des Weiteren konnte ich deren ICQ-Chats mitlesen, die doch teilweise recht interessant waren. Zum krönenden Abschluss habe ich die Konten der Leute vor ihren Augen entsperrt. Einfach herrlich die Gesichter! Das Einzige, was ich bereue, ist, dass ich nun immer als Erster beschuldigt werde, sobald irgendwie Probleme mit Internet oder Netzwerk auftreten. Ich glaube, das habe ich mir selbst zuzuschreiben.

Beichthaus.com Beichte #00021797 vom 20.05.2007 um 09:11:08 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Mit LED-Lichtern gegen Laternen

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Morallosigkeit Schamlosigkeit

Wir haben bei uns im Dorf an verschiedenen Punkten Sensoren für die Straßenlaternen, sie messen die Helligkeit und so werden sie an- oder ausgeschaltet. Ich habe mir im Internet 500 Mini LED-Lämpchen gekauft, die ich mit einer Batterie so präpariere, dass ich eine Lichtquelle in der Größe eines 5-Cent-Stücks habe. Diese bringe ich dann nachts an diesen Sensoren an und ein paar Sekunden später gehen die Lichter aus. Über diesen Unbekannten, der immer die Laternen ausmacht, stand sogar schon ein Artikel in der Zeitung!

Beichthaus.com Beichte #00021708 vom 07.05.2007 um 03:45:29 Uhr (3 Kommentare).

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Verheimlichter Rausschmiss

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Drogen Feigheit Trunksucht Lügen Familie Schule

Ich, m und 17 Jahre, wurde vor einem Monat von der Schule geschmissen. Ich hab mich aber noch nicht getraut es meiner Mutter zu sagen. Ich schleiche immer kurz vor 8 mit Büchertasche aus dem Haus und verschwende meine Zeit mit kiffen, Alkohol trinken und Aushilfsjobs. Manchmal gehe ich zu einem genauso abgestürzten Kumpel und schau mir Vormittagstalkshows an. Ich wünschte ich wäre tot oder in der Schule.

Beichthaus.com Beichte #00021526 vom 26.04.2007 um 00:30:32 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Reifen des Pausenbrotbeklauten

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Rache Zorn Engherzigkeit

Ich arbeite in einer Druckweiterverarbeitungs-Firma, in dieser missfällt mir ein Mitarbeiter, er gehörte wohl früher zu Kategorie Pausenbrotbeklauter, zumindest spielt er sich nun tierisch auf und seine 30cm langen Nackenhaaren sind auch nicht wirklich der Hingucker. Am gestrigen Tag hat er mit seiner Art mich so wütend gemacht, dass ich mich kurzerhand entschlossen habe, mich dezent zu rächen. Ich wusste, dass er es mit der Zeit umheimlich genau nimmt und schlich mich fünf Minuten vor Feierabend zu seinem Auto.

Dort stecke ich vier Spezial-Nägel in alle vier Reifen, die sich durch Drehung langsam herausziehen und die Luft gleichmäßig absenken. Nachdem ich das Firmengelände verlassen hatte, positionierte ich mich beim nächsten Dönermann und wartete ab. Um exakt 6.00 Uhr früh verließ er das Gelände und bog in Richtung Hauptstraße (30er-Zone) ein. Nachdem ich mein Brunch beendet hatte, folgte ich ihm langsam und erkannte ganz hinten bereits zwei wunderbar leuchtend funkelnde Warnlichter. Alle vier Reifen waren wunderbar entlüftet worden. So kann der neue Tag beginnen.

Beichthaus.com Beichte #00021433 vom 09.04.2007 um 06:24:29 Uhr (0 Kommentare).

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