Sparen mit den gelben Engeln

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Betrug Ungerechtigkeit Geiz Falschheit Pirmasens

Nachdem ich (w/20) mit 17 Jahren meinen Führerschein gemacht habe, gab es von meiner Fahrschule aus ein Probejahr bei den "gelben Engeln" gratis. Natürlich habe ich das Angebot angenommen und bekam auch sofort die zugehörige Mitgliedskarte für "young driver". Aber genauso natürlich habe ich die Mitgliedschaft nach dem Probejahr gekündigt, die Karte wurde aber bisher nicht zurückverlangt. Bei einer bekannten königlichen Fast-Food-Kette bekommt man auf jedes Menü auch einen Euro Vergünstigung, wenn man diese Karte vorzeigt. Ich beichte also, dass ich mir, ohne Mitgliedschaft oder Mitgliedsbeitrag, immer diesen einen Euro spare und mich super freue. Es ist aber so lecker und ich als Studentin muss leider sparen. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00031543 vom 02.07.2013 um 03:09:48 Uhr in 66955 Pirmasens (14 Kommentare).

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Ich hasse meinen Bruder

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Hass Faulheit Verzweiflung Zorn Familie

Ich möchte beichten, dass ich im Moment meinen eigenen Bruder (m/24) hasse. Er ist eigentlich ein recht schlaues Köpfchen und hat wirklich was drauf. Er hat nur einen Hauptschulabschluss, weil er einfach zu faul war zum Lernen. Obwohl er locker die mittlere Reife geschafft hätte. Zum Thema: Mein Bruder hat sich mit anderen Menschen schon immer schwer getan. Er ist lieber unter sich und redet auch mit der Familie kaum bis gar nicht. Er hat lange gebraucht, bis er einen entsprechenden Job gefunden hat. Erst machte er eine schulische Ausbildung zum Altenpflegehelfer, dann arbeitete er zwei Jahre als unbezahlter Praktikant in einem Dorf für Behinderte und danach begann er seine Ausbildung als Altenpfleger. Eigentlich nicht schlecht, und wir dachten alle, dass er es jetzt schafft. Zumindest die ersten zwei Ausbildungsjahre. Im dritten Lehrjahr, kurz vor Ende der Ausbildung, mussten alle eine psychologische Bescheinigung vorlegen, die die Tauglichkeit und Belastbarkeit als Altenpfleger bescheinigt. Nun gut, eigentlich kein Problem, werdet ihr jetzt denken, aber mein Bruder hat es nicht auf die Reihe bekommen, zu dem Psychologen zu stiefeln, und sich den blöden Wisch zu holen. Das dritte Ausbildungsjahr verging, die Ausbildung endete, er hatte seine praktischen und schriftlichen Prüfungen bestanden, ABER die Ausbildung war ohne diesen Schein nicht abgeschlossen.


Was macht er? Anstatt sich den Schein zu holen, gammelt er jetzt seit zwei Jahren zu Hause rum, zockt WOW und schaut sich Hunderte DVDs an. Mal arbeitet er als Pflegehelfer, dann ist er wieder arbeitslos und lebt auch noch auf Kosten unserer Mutter, weil er seinen Arsch nicht hochkriegt und zum Jobcenter geht. Ich für meinen Teil, als jüngere Schwester, habe zwei Jobs um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Ich fragte meine Mutter einmal, warum sie ihm auch andauernd Geld geben muss. Ich an ihrer Stelle hätte den Geldhahn zugedreht. Denn dann muss er zum Jobcenter. Aber meine Mutter meinte nur, dann würde der arme Junge noch auf der Straße landen. Das würde wahrscheinlich sogar passieren. Ich gehe nicht mal mehr ans Telefon, wenn er anruft, weil ich weiß, dass er mir sein Leid klagt, und wie arm er doch dran ist, da die ganze Welt ihn hasst. Oder er sagt keinen Ton und wir schweigen uns an. Nein danke! Ich habe meine eigenen Probleme und keine Lust, mich auch noch mit ihm auseinanderzusetzen. Die ganzen vorigen Jahre war ich immer diejenige, die ihn bei allem unterstützt und geholfen hat. Ich habe mit ihm über alles gesprochen und ihn immer und immer wieder ermutigt und aufgebaut. Jetzt kann und will ich nicht mehr. Es ist eindeutig, dass er sich nicht helfen lassen will und im Moment kann er sich von mir aus bis ans Ende seiner Tage einsperren. Für meine Mutter tut es mir nur leid, da sie nun denkt, sie hätte bei der Erziehung versagt. Was mir im Herzen wehtut, da sie die beste Mutter ist, die ich kenne. Ich bitte hiermit um Vergebung für meinen Hass.

Beichthaus.com Beichte #00031541 vom 01.07.2013 um 15:19:23 Uhr (20 Kommentare).

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Mit Gefühlen spielt man nicht!

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Fremdgehen Dummheit Falschheit Selbstsucht Ex Remagen

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, und weiblich. Ich habe, weiß Gott, viel Unsinn gemacht in meinem bisherigen Leben, aber eine Story ist wirklich absolut beichtenswert. Mit 18 lernte ich einen absoluten Traum von einem Mann kennen, nämlich unseren örtlichen Kleinstadt-Superstar. Bis heute begreife ich nicht, warum er es nicht zu mehr gebracht hat, denn das Potenzial hat er. Wie man mit 18 halt so drauf ist, habe ich in meinem Bauch direkt die Schmetterlinge im Takt seiner Musik flattern fühlen. Ich dachte eigentlich, dass dieser Typ für mich unerreichbar war, immerhin war er schon reife 27, alle Mädels, die ich kannte, zogen eine Sabberspur bei seinem Anblick, und machten ihm schöne Augen. Warum sollte er sich also mit mir Zahnspangen- und Brillenmonster abgeben? Nachdem ich ihn zwei Wochen lang kannte, landeten wir vollkommen wider Erwarten im Bett, und dieses wahnsinnig gut aussehende, sixpackbestückte Paradies auf zwei Beinen verliebte sich in mich. Ich war eine Zeit lang echt glücklich. Der Neid schlich mir überallhin nach, und ich freute mir ein Loch in den Schmetterling verseuchten Bauch. Leider nutzten die Schmetterlinge binnen eines Jahres das Loch nach und nach zur Flucht, um es mal poetisch auszudrücken. Bald schon nervte mich seine Unordnung, sein entspannter Blick auf die Welt und seine Einstellung zum Arbeiten. Er verdiente als Musiker, mit vielleicht 20 Stunden Arbeit in der Woche so viel wie meine Eltern zusammen, und machte keinen Hehl daraus, dass er gewöhnliche Jobs überhaupt gar nicht mochte. Ich fühlte mich davon irgendwie abgestoßen, und so kam es, dass ich ständig an ihm herumnörgelte, und ihn zu erziehen versuchte. Mir war nicht klar, was ich damit anrichtete, ich war definitiv zu jung und zu unerfahren, um einschätzen zu können, wie er sich dabei fühlen musste.


Nachdem es, aufgrund meiner Unzufriedenheit eine Weile schlecht gelaufen war, verliebte ich mich in einen meiner Unidozenten, der schon Anfang 40 war, und ging meinem Freund mit ihm fremd. Ich schob ein wahnsinnig schlechtes Gewissen deswegen, wurde übellaunig und zickig und trennte mich schließlich. Mein Freund rannte mir sogar eine Weile lang noch hinterher und schrieb mir Lieder und eine süße Geschichte, doch ich wollte ihn einfach nicht mehr. Naiv, wie ich mit gerade 19 Jahren war, dachte ich, dass der Unidozent und ich eine gemeinsame Zukunft hätten. Falsch gedacht. Er wollte einfach nur ein verblendetes junges Ding zum Pimpern. Ich hörte auch nicht auf meine beste Freundin, die von der ganzen Nummer ziemlich entsetzt war. Eines schlechten Tages erfuhr ich von einer Kommilitonin, dass ich wohl nicht wirklich die Einzige aus dem Kurs war, die mit dem Dozenten geschlafen hatte. Ich stellte ihn daraufhin stinkwütend zur Rede und drohte ihm, die Sache auffliegen zu lassen. Doch er blieb ganz ruhig, und fragte mich, ob ich den Kurs bestehen wollte. Zähneknirschend nahm ich es hin, meine eigene Blödheit verfluchend. Ich fasste den, aus meiner heutigen Sicht, total bescheuerten und dummdreisten Plan, ihn mithilfe meines Ex eifersüchtig zu machen, immerhin war mein Ex ja wohl eine echt stattliche Erscheinung. Ich fing also wieder an, mit meinem Ex zu texten, und mich mit ihm sehen zu lassen. Mir entging jedoch nicht die gewisse Reserviertheit und Gefühlskälte seinerseits. Ich schmiss mich an ihn ran, was das Zeug hielt, und postete das so offensichtlich auf Social Media Networks, dass ich sichergehen konnte, dass mein Dozent es mitbekam. Meinen Dozenten guckte ich indessen nicht einmal mehr mit dem Hintern an. Er mich allerdings auch nicht. Ich entdeckte ihn dafür eines Tages mit einer meiner Kommilitoninnen, die beiden betatschten sich ziemlich offensichtlich auf dem Gang.


Aus Wut darüber rief ich meinen Ex an, und fragte, ob er abends Zeit hätte. Hatte er zwar nicht, er wäre auf einem Konzert, ich könne mich aber gerne dazugesellen. Natürlich tat ich es, schon alleine wegen der Fotos mit ihm, die dann ja auch mein Dozent sehen würde. Auf dem Konzert kündigte er dann ein Lied für seine Ex an. Das war dann wohl ich, was er auch süffisant grinsend dem Publikum mitteilte. Mitte der ersten Strophe schwante mir das kommende Unheil schon ziemlich gründlich, und siehe da, im Refrain besang er ziemlich launisch meine Affäre. Bloßgestellt rannte ich raus, und brach den Kontakt ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, woher er das wusste, ich habe aber meine beste Freundin im Verdacht. Zu allem Überfluss bestand ich dann auch noch den Uni-Kurs nicht. Diese äußerst blöde Nummer hat mich jedoch eindrucksvoll gelehrt, nicht mit den Gefühlen anderer Menschen zu spielen.
Das entstandene Drama-Dreieck verfolgt mich bis heute, denn mein Ex spielt das Lied nach wie vor, und das Verhältnis zu meiner besten Freundin ist sehr abgekühlt. Mein Ex sieht auch mittlerweile besser aus denn je, beinahe wie eine junge Version von Robert Downey JR. Er ist eloquent, intelligent, humorvoll und ein lieber Mensch. Er hat einen Haufen Geld für die Opfer der jüngsten Flut gespendet, und unterstützt das örtliche Tierheim ab und an. Ich frage mich wirklich, was mich damals geritten hat, ihn so mies zu behandeln, und für jemanden zu verlassen, der nichts als ein mittelmäßiges Charakterschwein ist.

Beichthaus.com Beichte #00031540 vom 01.07.2013 um 11:21:57 Uhr in Remagen (31 Kommentare).

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Versehentlich mitgewaschen

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Peinlichkeit Dummheit Masturbation WG

Versehentlich mitgewaschen
Ich (w) habe von meinem besten Freund, als Gag, einen Vibrator geschenkt bekommen. Ich rede eigentlich offen über dieses Thema, aber ich schäme mich trotz allem, zuzugeben, dass ich ihn auch wirklich benutze. Deswegen verstecke ich ihn immer in meiner alten Wäsche, da ich davon ausgehe, dass dort niemand suchen würde. Dummerweise habe ich gestern nicht aufgepasst und ihn, als ich meine Wäsche gewaschen habe, mit in die Waschmaschine geschmissen. Als ich wieder nach Hause kam, lag die Wäsche im Trockner und mein Vibrator auf der Waschmaschine. Seitdem kann ich meinen Mitbewohnerinnen nicht mehr in die Augen schauen. Es ist mir einfach viel zu peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00031538 vom 30.06.2013 um 08:42:44 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine Rache als Clown

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Rache Engherzigkeit Fremdgehen Boshaftigkeit Ex

Meine Rache als Clown
Meine Ex-Freundin hat ein jahrelanges Doppelleben geführt. Sie hat mich benutzt, damit ich ihr Pferd finanziere, und ist mir hinter meinem Rücken mit der gefühlten halben Uni fremdgegangen. Durch einen fatalen Organisationsfehler bei ihrer Fremdgeh-Planung hat sie sich jedoch schließlich verraten. Ich war geschockt und am Boden zerstört, als ich das ganze Ausmaß ihrer dahin gehenden Aktivitäten erfahren habe. Sie war zu mir immer sehr liebevoll und eine wahre Traumfrau. Ich hätte nie erwartet, dass sie überhaupt in der Lage wäre, mich dermaßen zu hintergehen. Nun gut, die Fakten waren unumstößlich. Ich litt sehr lange wegen der Trennungsumstände und war schließlich sogar in therapeutischer Behandlung. Kaum dachte ich jedoch, darüber hinweg zu sein, bekam ich Post von einem Anwalt. Anbei eine Forderung über knapp 5.000 Euro von meiner Ex.

Sie wollte das Geld für die Hälfte der Einrichtung unserer Wohnung und die Hälfte des Autos, obwohl das Auto zur Gänze mir gehört, und sie von der Einrichtung nur vielleicht ein knappes Fünftel bezahlt hatte. Argumentation war, dass wir ja jahrelang in einer Ehe ähnlichen Zugewinngemeinschaft gelebt hätten. Natürlich war das, rein rechtlich, vollkommener Schwachsinn, aber man kann es ja mal versuchen, hat sie sich dabei sicherlich gedacht. Dazu kamen dann Drohanrufe ihres Vaters, die Familie würde sich das Geld schon wiederholen. Ich löste das Problem, indem ich einen der Anrufe aufzeichnete und dann einfach meinen Anwalt und die Polizei in die Spur schickte, sowie ihm unmissverständlich klar machte, dass ich auch sehr gerne gewillt wäre, das Problem auf sehr persönliche Art ohne das Eingreifen Dritter zu regeln, und zwar so, dass er sich für immer gewisse Anstandsregeln einprägt.

Dennoch war meine Geduld am Ende, diese Frau hatte mich psychisch fast ruiniert, und wollte dafür am Ende auch noch bezahlt werden, obwohl ich ihr ja schon jahrelang die Kohle für den Gaul in den hübschen Hintern geschoben hatte. Ich überlegte hin und her, wie ich ihr einen Denkzettel verpassen konnte, an den sie sich auch noch in mehreren Jahren erinnern würde, und der vor allem nicht strafbar war. In einer Runde mit meinen Kumpels kamen wir auf die Idee, sie einfach zu stalken, und zwar auf lustige Art und Weise. Wir mieteten uns unterschiedliche Clowns-Kostüme und verfolgten sie immer einzeln durch die Stadt. Jedes Mal, wenn sie uns bemerkte, starrten wir sie nur eine Weile wortlos an und verschwanden dann in der Menge. Manchmal verschenkten wir auch einfach Luftballons an Kinder in ihrer Nähe und sahen dabei trotzdem unentwegt sie an. Bald begann sie regelrecht halb panisch vor uns zu flüchten, und das war auch gut so, denn das ganze Theater kostete eine Menge Zeit. Alleine das Schminken dauerte fast eine halbe Stunde. Wir setzten dem Ganzen die Krone auf, als wir schließlich nachts um halb drei an ihrer Wohnungstür klingelten, einer von uns sich mit einem einzelnen Luftballon unter eine Straßenlaterne stellte und mit einer hässlich geschminkten Fratze einfach nur zu ihrem Fenster hochsah. Den Schrei konnte man sogar durch das Glas hören. Danach hörten wir auf, und schickten ihr nur immer mal Postkarten mit Clown-Kostümen. Mittlerweile ist das Ganze vier Jahre her, und ich finde es, retrospektiv betrachtet, ziemlich kindisch und unreif, dennoch hat es mich auch irgendwie von einer Art inneren Last befreit. Momentan bin ich glücklich vergeben, aber immer ein Stück misstrauisch. Das werde ich wohl leider nie mehr ganz ablegen können.

Beichthaus.com Beichte #00031533 vom 28.06.2013 um 11:19:44 Uhr (45 Kommentare).

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