Was bleibt, sind Leichen

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Gewalt Morallosigkeit Drogen Maßlosigkeit

Mit 28 bin ich (m) noch am Abend meiner Studienabschlussfeier, in das Rekrutierungsbüro einer bekannten "Sicherheitsfirma" nach Paris gefahren, um mich eintragen zu lassen. 16 Monate verbrachte ich danach in Guatemala. Es schimmeln einem dort die Socken unter den Füßen weg und man reagiert irgendwann nur noch auf Gebrüll. Wir rannten - getrieben davon - den furchtbarsten Bedrohungen entgegen und lernten, einfach zu funktionieren. Irgendwann ließ man uns in Hotels zwei Wochen ausspannen. Es gab allen erdenklichen Luxus. Von Drinks und Leckereien über Drogen und Nutten, mehr als irgendwer "konsumieren" konnte. Zu diesem Zeitpunkt waren wir zu fünft. Eine Eierschale nannte man das. Sobald einer draufging, war man geliefert, es gab kein Back-up, keinen Plan B. Als wir vollgefressen und leergefickt waren, flog man uns nach Pakistan, irgendwo in die Wüste. Es gab dort absolut nichts, gar nichts. Unser Ziel war ein Stützpunkt in Afghanistan. Der 2005 einzige, den der Westen seit gut 10 Jahren halten konnte. Dort wurden wir sofort vom Rest separiert und in einer Art eigenen Dorfes untergebracht.


Was die nächsten zwei Jahre passierte, ist unbeschreiblich. Wir wüteten. Alle drei Tage fuhren wir aus, vollgepumpt mit Meth und anderen Amphis. Wenn wir zurückkamen, wurden die Überlebenden sofort an den Tropf gehängt und wir schliefen. Wie lange konnte man meist erst feststellen, wenn man irgendwann aufgeweckt wurde und ins Quartier zurück durfte. Mal waren es Stunden, mal Tage. Was draußen passiert war, daran hatten wir keine Erinnerung. Diese kam langsam und viel später erst zurück. Weiche Drogen waren leichter zu bekommen als daheim und jeder hatte eine Notfallapotheke voller Cannabis, Temesta und Valium, um schlafen zu können.


Heute bekomme ich von der Firma eine gute Pension, weil ich vor einem Jahr endgültig nach Hause durfte, nachdem man mir meinen linken Fuß samt Wadenbein weggesprengt hat. Verdient hätte ich noch viel Schlimmeres. Die vielen Hundert Männern, an denen wir unaussprechliche Gräuel begangen haben, verfolgen mich jede Nacht. Ganz zu schweigen von den geschändeten Babys, Kindern, Frauen und Greisen. Die Hölle ist wohl gerade gut genug für uns und ich beichte, dass ich dem keinerlei Verteidigung entgegenzusetzen habe. Ich hoffe nur, dass die Menschen irgendwann verstehen, was sie meinen, wenn sie von Krieg sprechen. Es bleiben nur Leichen zurück - tote und lebende Leichen.

Beichthaus.com Beichte #00037374 vom 10.01.2016 um 20:55:03 Uhr (31 Kommentare).

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Sex auf einem Heuballen

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Schamlosigkeit Begehrlichkeit Maßlosigkeit

Ich (m/34) war mal mit einer Jungbäuerin zusammen, die den Hof nach dem frühen Tod ihrer Eltern alleine bewirtschaftet hat. Wie das so ist, habe ich ihr morgens natürlich manchmal geholfen, wenn ich bei ihr schlief, was zu 99 Prozent der Fall war, da sie ja - wie gesagt - fast alles alleine machte. Normalerweise war es so, dass wir, bevor wir in den Stall gingen, miteinander schliefen, da sie danach ja entsprechend roch. Duschen war abends angesagt, danach wiederholte sich der Sex. Doch an diesem Abend hatten wir etwas gestritten, und so zog sie sich am nächsten Morgen an und ging erst einmal alleine in den Stall. Nach einiger Zeit folge ich ihr, und sie drehte mir, stur, wie Landwirte nun einmal sind, die ganze Zeit den Rücken zu. Nun war ihr Hintern in der engen Latzhose ein netter Anblick und ich war unbefriedigt. Ich fing an, sie von hinten zu umarmen und zu befummeln, und nach anfänglicher Abwehr riss sie sich selbst die Hose bis zu den Stiefeln runter und meinte, dann mach doch, wenn du dich traust.

Kurz gesagt: Ich traute mich. Und die Mischung aus dem deutlich wahrnehmbaren, aber für mich nicht unangenehmen Schweißgeruch auf ihrer Haut und dem Stallduft, der aber nicht sehr stark war, da er sehr sauber war, spornte mich extrem an, der Stall als ungewöhnlicher Ort kam dazu, und wütender Sex auch noch. Jedenfalls war mein bester Freund härter als je zuvor und sie kam in den knapp 10 Minuten nach ihrer Angabe um die acht Mal. Mit dem Stall selber hatten wir keine Berührungspunkte, da ich stand und sie auf ihrer Hose auf einem Heuballen kniete. Seitdem wiederholten wir die Stallnummer alle paar Wochen. Leider wurde die Beziehung von anderen zerstört, da ihre restliche Verwandtschaft einen Erbschleicher in mir vermutete, und endete etwa ein Jahr später. Aber das, was da abging, ist eine andere Geschichte und soll ein andermal gebeichtet werden. So guten, wilden Sex hatte ich danach jedenfalls nie mehr.

Beichthaus.com Beichte #00037373 vom 10.01.2016 um 17:01:25 Uhr (11 Kommentare).

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Die wilden Jahre sind bereits vergangen

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Faulheit Selbstsucht Trägheit Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich (w) überhaupt kein Interesse an Sex habe. Es ist mir einfach zu anstrengend und lästig. Mein Lebensgefährte hat nach den ersten wilden Jahren auch nicht mehr wirklich Lust. Dennoch lieben wir uns sehr. Wir sind offen zueinander, kuscheln und lachen viel. Dazu kommt noch, dass ich in den letzten Wochen lieber auf dem Sofa schlafe, als im gemeinsamen Bett. Einfach weil sein lautes Atmen, Schnarchen und seine Bewegungen mich nachts nerven. Alleine schlafen ist viel gemütlicher. Ich beichte, weil ich weiß, dass das irgendwie krank ist.

Beichthaus.com Beichte #00037370 vom 10.01.2016 um 05:53:09 Uhr (15 Kommentare).

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Meine Ex macht aus mir einen Psychopathen!

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Aggression Hass Verzweiflung Gewalt Ex

Ich möchte beichten, dass meine Ex-Freundin mich zum Psychopathen gemacht hat. Folgende Geschichte: Meine damalige Freundin hat unsere 6-jährige Beziehung mit mir beendet, wegen eines anderen Mannes, welchen sie zu dem Zeitpunkt erst seit zwei Wochen kannte. Nicht, dass das eine große Sache wäre, in unserer heutigen Zeit. Jedoch sind wir vier Monate vorher in unsere gemeinsame Wohnung gezogen. Dementsprechend wohne ich nun mit meiner Ex in einer Wohnung und werde jeden Tag damit konfrontiert. Nun zu meiner Beichte: Jedes Mal, wenn ich im Bett liege, stelle ich mir vor, wie ich den Typen auf brutalste Art und Weise massakriere und sie vergewaltige, um meine Rachsucht zu befriedigen. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037363 vom 09.01.2016 um 02:27:15 Uhr (30 Kommentare).

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Die Krankenpflegerin und der Arzt

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Schamlosigkeit Ehebruch Fremdgehen Arbeit

Ich (24) bin Krankenpflegerin auf einer Intensivstation. Es passierte, als ich Nachtdienst hatte. Einer unserer Ärzte (37/verheiratet) hat mir schon Wochen vorher eindeutig gezeigt und gesagt, was er gerne hätte. In dieser Nacht war es so weit, er sagte mir, wann und wo wir uns treffen, damit es keiner meiner sieben Kollegen auf der Station mitbekommt. Zur verabredeten Uhrzeit war ich da, vor dem Büro des Chefarztes. Er öffnete die Tür und zog mich direkt an der Hand in das dunkle Zimmer und küsste mich. Es endete mit Oralverkehr. Es war das erste und wohl das letzte Mal, dass so etwas passierte. Ich weiß nicht, wie ich es mit meinem Gewissen vereinbaren kann, dass ich mit einem verheirateten Mann im Büro des Chefarztes was hatte.

Beichthaus.com Beichte #00037361 vom 08.01.2016 um 16:18:12 Uhr (15 Kommentare).

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