Ungewollt Schwanger - was nun?

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Verzweiflung Feigheit Engherzigkeit Selbstsucht Schwangerschaft

Ich (w/25) muss gleich zwei Dinge beichten. Zum einen bin ich ungewollt schwanger geworden und mittlerweile in der zehnten Woche. Es wäre definitiv vermeidbar gewesen, daher sehe ich es als Beichte meiner Naivität und Dummheit an. Mit dem Vater des Kindes bin ich gerade mal seit vier Monaten zusammen und ich habe es bis zur Schwangerschaft nicht einmal als Beziehung angesehen. Den positiven Test hätte ich niemals erwartet, für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Eigentlich war mir immer klar, dass ich nie abtreiben könnte, denn wer Sex haben kann, der kann auch Verantwortung übernehmen. Und außerdem habe ich ein abgeschlossenes Studium und stehe seit zwei Jahren fest im Berufsleben. Es wäre also prinzipiell kein Problem. Das sagt sich allerdings immer so leicht, denn seit ich tatsächlich schwanger bin, spielen meine Hormone komplett verrückt. Den Kindesvater kann ich in meiner Nähe nicht mehr ertragen und ich würde mich am Liebsten von ihm trennen. Auch habe ich keine Kraft mehr für irgendwas. Ich musste mich krankschreiben lassen, weil mein Frauenarzt eine beginnende Depression diagnostiziert hat. Damit hatte ich früher schon zu kämpfen.


Mit meinem Freund suche ich aktuell nach einer Wohnung, aber ich möchte das einfach nicht. Ich wollte nie wieder mit meinem Mann zusammenleben, seitdem ich mit meinem Ex-Freund schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Auch kann ich mir einfach nicht vorstellen, Mutter eines kleinen Babys zu sein und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Meine größte Angst ist, dass ich mein Kind nicht liebe, da ich im Moment für niemanden etwas empfinden kann. Dazu kommt, dass ich meinen Job hasse und mir seit Längerem überlege, noch einmal neu zu studieren. Kurzum: Ich fühle mich komplett überfordert und verkrieche mich nur noch. Mit meiner besten Freundin habe ich entschieden, dass ich mich zumindest einmal von Pro Familia beraten lasse. Da mein Freund sich inzwischen über alles freut und sich auch immer Kinder gewünscht hat, konnte ich ihm das nicht erzählen, was bedeutet, dass ich heimlich zu diesem Termin gehen werde und wahrscheinlich abtreibe. Es tut mir alles so furchtbar leid und ich bin mir auch sicher, dass es mir danach nicht viel besser geht, aber ich sehe einfach keinen Weg, dieses Kind zu bekommen und ihm Liebe und Zuneigung zu geben. Es ist so verdammt unfair meinem Freund gegenüber, der sich nichts sehnlicher wünscht, als ein eigenes Kind. Es wäre auch finanziell kein Problem, da er sehr gut verdient. Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ihm das Sorgerecht zu überlassen, doch ich habe riesige Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung. Liebe Beichtgemeinde, ich schäme mich für meine Naivität und Herzlosigkeit, doch ich weiß einfach nicht weiter. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00036554 vom 04.09.2015 um 14:51:01 Uhr (19 Kommentare).

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Kritik am Flüchtlingsstrom

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Engherzigkeit Verzweiflung Hass Politik Suderburg

Ich rege mich tierisch über die Flüchtlinge auf und würde mir wünschen, dass endlich mal die Aufnahme gestoppt würde. Natürlich wird man von den Flüchtlingsbefürwortern gleich als Rassist bezeichnet, oder als schlechter Mensch, aber niemand denkt auch nur im […]
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Beichthaus.com Beichte #00036549 vom 04.09.2015 um 09:54:21 Uhr in Suderburg (27 Kommentare).

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Meine Schwangerschaft wird ein Unfall!

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Lügen Falschheit Schwangerschaft

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich versuche schwanger zu werden, und niemandem davon erzählt habe, um es dann wie einen Unfall darstellen zu können. Warum? Ich will im Job keine Probleme bekommen - und im Privatleben aufgrund meines Alters und der kurzen Zeit, die ich erst berufstätig bin, nicht verurteilt werden. Denn passieren kann ja immer was.

Beichthaus.com Beichte #00036544 vom 03.09.2015 um 15:50:14 Uhr (25 Kommentare).

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Katastrophen in den Medien

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Hass Ungerechtigkeit Falschheit Medien Frankfurt

Ich beichte, dass ich mich über die Medien nur noch aufregen kann. Erst heute war in in vielen Zeitungen und TV-Nachrichten ein Bild zu sehen, das einen kleinen Jungen zeigt, der tot an der türkischen Küste angespült wurde. Das Schicksal des Jungen ist wirklich […]
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Beichthaus.com Beichte #00036542 vom 03.09.2015 um 15:25:55 Uhr in 60311 Frankfurt (Berliner Straße) (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Gelaber über Flüchtlinge

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Zorn Ungerechtigkeit Politik Gesellschaft

Ich (w/21) muss beichten, dass mir dieses ganze Gelaber um die Flüchtlinge mittlerweile mächtig auf den Keks geht. Egal welche Nachrichten man anschaut, es gibt kein anderes Thema mehr außer Flüchtlingen auf dem Mittelmeer, Sperren hier, Transporte da, Schlepper überall. Ich habe nichts gegen die Flüchtlinge und ich finde, jeder sollte das Recht haben, hingehen zu können wo er will, da wir eine Welt sind, in der es solche Ländergrenzen nicht geben sollte und sich niemand anmaßen sollte, darüber zu bestimmen, wer sich wo aufhalten darf.

Was soll diese schwachsinnige Regelung mit der Arbeit? Sie dürfen erst einen Beruf ergreifen, wenn kein Deutscher oder anderer EU-Bürger den Job haben will. Nach drei Monaten? Das sind doch sowieso Berufe, die keiner macht, der eine Ausbildung oder Ähnliches hat. Und wenn ein Flüchtling es schafft, einem EU-Bürger seinen Job wegzunehmen, sollte ich mir überlegen, was ich für einen Bildungsstand habe, dass ich mich dadurch angegriffen und benachteiligt fühle. Je eher sie etwas arbeiten, desto weniger liegen sie uns Steuerzahlern auf der Tasche. Bitte vergebt mir meine Aggressionen, die ich bekomme, wenn ich schon wieder etwas von Flüchtlingen sehe oder höre. Ich bin der Meinung, wir gehen da einiges ganz falsch an und irgendwann ist es zu viel des Guten.

Beichthaus.com Beichte #00036539 vom 03.09.2015 um 09:32:23 Uhr (17 Kommentare).

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