Der Kaminkehrer kommt

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Peinlichkeit Faulheit Augsburg

Mir (w/38) ist etwas Peinliches passiert, das ich auf meine Faulheit zurückführe. Da ich mit meinem Mann in einem Einfamilienhaus wohne, kommt der Kaminkehrer regelmäßig zur Überprüfung der Gasheizung vorbei. Diese ist im Waschraum, wo ich auch meine Wäsche trockne. Beim letzten Besuch hing einer meiner Strings noch zum Trocknen dort. Obwohl er schon seit Tagen trocken war, hab ich ihn einfach nicht aufgeräumt. Als der Kaminkehrer den String entdeckte, grinste er mich nur an. Das war mir doppelt peinlich, einmal, da er nun weiß, was ich Drunter trage und zum anderen, weil ich faul bin.

Beichthaus.com Beichte #00042180 vom 14.11.2020 um 06:15:33 Uhr in Augsburg (1 Kommentare).

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Das war wohl nichts

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Begehrlichkeit Neugier Peinlichkeit Kaiserslautern

Hallo, ich (m/zum Zeitpunkt 19) war vor etlichen Jahren (2006) bei der Fußball-WM in der kleinsten WM Stadt (Kaiserslautern - Fritz Walter etc.) unterwegs. Damals noch Schüler (Oberstufe) und total unerfahren in puncto Frauen in KL unterwegs. Jedenfalls ging es damals gegen Italien (mit dem Ausscheiden Deutschlands) und ich hatte damals beim Fan-Fest Kontakt zu einer Deutsch-Italienerin gemacht, von der ich (im jugendlichen Leichtsinn) sehr angetan war (wohl auch aufgrund des Biers/Alkohols). Das ließ ich Sie auch wissen, doch es lief natürlich nichts. Als Abschied bekam ich Ihre E-Mail-Adresse: "sorrydere@hotmail.de" Tja und ich habe daheim dann noch im vollen Kopf eine Mail an diese Adresse geschickt mit allem möglichen Schwachsinn (Treffen, Sympathie, etc.) Ich beichte, dass ich am nächsten Tag (mit Schädel und mehr oder weniger nüchternem Kopf) noch eine zweite Mail verfasst habe und mir das ganze immer noch nicht eingeleuchtet ist. Erst nach Tagen als ich keine Antwort erhalten habe, ist mir die Mail Adresse aufgefallen. Ich beichte also komplette Dummheit und jugendliche Euphorie. Aber etwas verarscht war ich schon.

Beichthaus.com Beichte #00042178 vom 30.10.2020 um 22:28:26 Uhr in Kaiserslautern (0 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich habe viel öfter das Bedürfnis.

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Fremdgehen Begehrlichkeit Ehebruch Familie Koblenz

Ich (m/42) kenne meine Frau jetzt seit 20 Jahren aber verheiratet sind wir erst seit kurzem. Wir hatten irgendwie nie das Bedürfnis dazu. Da wir aber zwei Kinder haben, war es dann irgendwann eine Vernunftentscheidung. Als Paar kommen wir gut miteinander aus, aber sexuell ist schon seit langem nicht mehr viel los. Wir schlafen vielleicht einmal im Monat miteinander. Aber ich habe viel öfter das Bedürfnis. Ich bin regelrecht unentspannt. Das Gespräch habe ich schon mehrfach gesucht. Ihrer Meinung nach ist unser Sexualverhalten normal. Bei Freundin xy ist das ja genauso. Außerdem sei sie ständig gestresst. Ich mache ihr keine Vorwürfe, aber die Situation belastet mich. Mittlerweile bin ich meiner Frau schon mehrmals fremdgegangen. Und ich fühle mich deswegen nicht einmal besonders schlecht, denn ich würde ja auch mit ihr Sex haben, wenn sie nur wollte. Aber ich weiß natürlich, dass ich etwas Falsches und Verletzendes tue. Hätten wir keine Kinder würde ich eine Trennung in Betracht ziehen. Aber ich liebe unsere Kinder und würde ihnen das, solange sie nicht erwachsen sind, niemals antun. Ich bitte um Absolution, dass ich meiner Frau gegenüber untreu und unaufrichtig bin.

Beichthaus.com Beichte #00042177 vom 28.10.2020 um 16:57:10 Uhr in Koblenz (7 Kommentare).

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Die gute alte Schulzeit

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Dummheit Boshaftigkeit Schule Düsseldorf

Eigentlich war ich ein braves, langweiliges Kind, das nie groß auffiel, weder positiv noch negativ. In der 5. Klasse hatte ich allerdings mal eine ganz bescheuerte Idee. Ich hatte irgendwo gelesen, dass man niesen muss, wenn man Pfeffer einatmet, ich glaube sogar es war in einem Comic von Fix & Foxi. Also hatte ich die supertolle Idee, in der Schule etwas Pfeffer zu zerstäuben und habe mir vorgestellt, dass meine Mitschüler dann alle niesen müssen. Keine Ahnung warum ich das damals so lustig fand. Ich kam auf die tolle Idee gemahlenen Pfeffer in meinen Bleistiftanspitzer mit Dose dran zu füllen, quasi als Tarnung. Irgendwie dachte ich, dass dann keiner darauf kommt, dass ich den Pfeffer verstreut habe. Welch Geistesblitz. Ich dachte, dass dann auch nur ein wenig Pfeffer aus dem Anspitzer rauskommt, wenn ich den kräftig schüttel, so ein paar Körnchen nur. Also habe ich zu Hause einen alten Anspitzer mit gemahlenem Pfeffer befüllt. Vor mir saßen 2 Mädchen, die ich nicht besonders mochte, die habe ich dann als Opfer auserkoren. Als ich die Mädchen dann mit etwas Pfeffer bestäuben wollte, ist dummerweise der schon etwas ramponierte Anspitzer aufgegangen und sie haben die volle Ladung Pfeffer von hinten abbekommen. Anstatt zu niesen haben alle geheult und mussten sich die Augen und Haare auswaschen, es gab ein Riesendrama. Heute würde man wahrscheinlich sogar einen Krankenwagen rufen, vor 35 Jahren war das anders. Ich habe einen Riesen Ärger bekommen, meine Eltern mussten in der Schule antraben etc. Ich wäre fast von der Schule geflogen. Ich erinnere mich dann noch daran, dass am Ende des Schuljahres der Lehrer meinte, eigentlich war das ein gutes Schuljahr, bis auf Pfeffer. Wenn ich heute daran denke, tun mir meine Mitschüler einfach nur leid. Ich frage mich wie ich auf eine dermaßen dämliche Idee kommen konnte aber irgendwie kann ich auch darüber lachen.

Beichthaus.com Beichte #00042176 vom 25.10.2020 um 23:00:25 Uhr in Düsseldorf (1 Kommentare).

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“Beichte

Der gemeine Arbeitskollege

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Engherzigkeit Hass Arbeit Boshaftigkeit Kollegen Basel

Ich bin in der Regel nicht nachtragend aber ich beichte, dass ich insgeheim Genugtuung empfunden habe, als mir eine Kollegin erzählte, dass ein ehemaliger Mitarbeiter schwer an MS erkrankt ist. L. (besagter Mitarbeiter) war 3 Jahre vor seiner Rente zu uns gekommen, er war deswegen quasi unkündbar und niemand mochte ihn außer meiner Chefin, bei der er es meisterlich verstand einzuschleimen. Ich habe ein halbes Jahr nach ihm angefangen auf der Station zu arbeiten. Er sollte mich einarbeiten und hat mich wie den letzten Dreck behandelt. Nicht nur mich, alle Ausländer sowieso. Ich habe ihn wohl an seinen schwulen Stiefsohn erinnert, den er offenbar nicht mochte, weswegen er mich von Anfang an gehasst hat, das wurde mir aber erst später klar. Das hat er mir bei jeder Gelegenheit auch deutlich gezeigt. Ich habe eine Autoimmunerkrankung, die mir oft das Leben zur Hölle macht. Auch darüber hat er sich lustig gemacht und das ins Lächerliche gezogen, über mich hintenrum abgelästert. Mit der Zeit habe ich immer mehr Details über R. erfahren. So hat er wohl seinem jugendlichen Stiefsohn und seiner deutlich jüngeren Frau das Leben zur Hölle gemacht, sie mit seiner Pedanterie tyrannisiert bis zum Gehtnichtmehr, bei uns hintenrum Intrigen gesponnen. Er wusste sich aber gut zu verkaufen und konnte sich gut einschleimen, sodass er bei den Chefärzten sehr beliebt war und bei meiner Chefin quasi unantastbar. Im vorherigen Betrieb war man allerdings heilfroh, dass man ihn los war. Bei uns haben sich dann eigentlich auch alle gefreut, als er endlich pensioniert wurde. Ein paar Jahre später hat ihn mal eine Kollegin getroffen und von ihm erzählt. Nach der Rente bekam er MS, es geht ihm wohl recht schlecht. Seine Frau, die er auch wie den letzten Dreck behandelt hat, hat ihn endlich verlassen. Auslöser war wohl, dass er seinen minderjährigen Stiefsohn wegen seiner Homosexualität auf die Straße gesetzt hat. Nun ist er schwer krank und lebt völlig alleine. Ich muss leider sagen, dass ich eine gewisse Genugtuung dabei empfand, als die Kollegin mir das erzählte. Nicht, dass ich mich darüber gefreut habe, aber ich habe es so wie eine gerechte Strafe, quasi Karma, für ihn empfunden. Im Nachhinein muss ich gestehen, dass ich mittlerweile sogar etwas Mitleid für ihn empfinde. Auch wenn er mir wirklich übel mitgespielt hat, wünsche ich doch niemanden eine schwere Krankheit an den Hals.

Beichthaus.com Beichte #00042173 vom 23.10.2020 um 15:14:32 Uhr in Basel (3 Kommentare).

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