Es gibt eine Lösung für die Flüchtlingskrise!

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Vorurteile Engherzigkeit Politik

Ich schäme mich dafür, dass sich Leute dafür entschuldigen, gegen Flüchtlinge zu sein. Nichts gegen diese Leute, aber gegen den Staat. Müssen wir uns schlecht fühlen, dass wir keine Flüchtlinge wollen? Wird an uns der Anspruch gestellt, dass wir alle mit Handkuss aufnehmen? Mich nervt das gewaltig. Unsere Regierung (ich bin Schweizer) regt mich gewaltig auf. Versteht mich nicht falsch, ich finde, die SVP übertreibt es völlig. Ich bin auch dafür, dass wir den armen Menschen helfen, aber müssen wir diese Leute aufnehmen? Ich bin der Meinung, dass wir alle zurückschicken und vor Ort den Kriegsflüchtlingen Schutz und Hilfe gewähren - beispielsweise indem wir die Türkei unterstützen und dort ein Flüchtlingscamp machen, wenn der Krieg vorbei ist, sollen sie zurück. Ich hasse diese Erwartungshaltung, dass wir alle Flüchtlinge aufnehmen! Und wehe, einer spricht dagegen! Dann muss er sich sogar entschuldigen! Deshalb hasse ich die Medien und die Regierung. Das tut mir leid. Denn offensichtlich ist die Mehrheit für diese Politik, oder die Demokratie funktioniert doch nicht ganz. Und den zweiten Fall befürchte ich immer mehr.

Beichthaus.com Beichte #00037491 vom 28.01.2016 um 13:54:34 Uhr (31 Kommentare).

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Brain!

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Vorurteile Dummheit Kinder Dating

Ich (w/26) habe letztens einen sehr sympathischen, gut aussehenden Mann kennengelernt, mit dem ich dann ein Date hatte. Dort erfuhr ich, dass er einen kleinen Sohn hat. Okay, dachte ich, kleiner Schock, aber ich mag ja eigentlich Kinder und man will ja auch Leuten mit Kindern eine Chance geben. Dann erfuhr ich, dass sein Sohn Brian heißt. Okay ein englischer Name bei Deutschen ist jetzt sowieso schon ziemlich assi und dann auch noch "Brian", wie der Trottel in Monty Pythons Film, naja... Aber es kann ja sein, dass die Mutter ihm den Namen aufgezwungen hat. Vielleicht war das ja der Grund für die Trennung. Dann jedoch erfuhr ich ein paar Dates später nebenbei, dass sein Sohn "Brain" geschrieben wird. Da war für mich definitiv Schluss! Ich kann keinen Typen ernst nehmen, der seinen Sohn "BRAIN" nennt. Das hätte er ja wirklich verhindern sollen, wenn das die Idee der Mutter war. Wenn er imstande ist, seinem eigenen Sohn solch einen Namen zu verpassen, wer weiß, wozu er dann noch alles fähig ist?!

Beichthaus.com Beichte #00037490 vom 28.01.2016 um 13:25:23 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Anleitung zum Blasen

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Peinlichkeit Dummheit Neugier Partnerschaft

Meinen ersten Freund hatte ich mit 16 Jahren und war noch eine Jungfrau, somit also komplett unerfahren, was Sex betrifft. Das bisschen Wissen darüber hatte ich aus alten Zeitschriften gesammelt und wollte es endlich ausprobieren. Wir trafen uns bei ihm und kamen allmählich zur Sache. Ich wollte ihm also stolz zeigen, was ich gelernt habe und ihn oral befriedigen. Hose auf und los geht es, dumm nur, wie wörtlich ich den Artikel übers Blasen genommen habe. Ich fing an zu pusten und blies, was das Zeug hält, bis er sich vor Lachen krümmte. Ich bin dann mit hochrotem Kopf nach Hause gestürmt und habe alle Zeitschriften zerrissen. Als so ziemlich jeder in der Schule davon Wind bekam und mir alles Mögliche hinterher rief, war das alles endgültig erledigt. Ich tat aber auf cool und rief nur zurück: "Wie hätte ich so ein kleines Würstchen auch bearbeiten können?" Geteiltes Leid ist halbes Leid, wir wurden beide zum Gespött der ganzen Schule.

Beichthaus.com Beichte #00037487 vom 28.01.2016 um 01:29:39 Uhr (16 Kommentare).

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Meine Nacht mit einem lesbischen Paar

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Fetisch Begehrlichkeit Trunksucht Nachbarn

Ich (m/31) habe seit kurzer Zeit zwei neue Nachbarinnen im Haus. Die beiden sind ein Pärchen und eigentlich total nett. Bei ihrer Einweihungsfeier floss sehr viel Alkohol und letztlich kam es dazu, dass nur wir drei noch wach und anwesend waren. Es war schnell zu merken, dass die beiden ihr neues Schlafzimmer bald einweihen wollten. In unserem betrunkenen Zustand habe ich es dann geschafft, die beiden zu überreden, mich zusehen zu lassen, wie sie es tun und natürlich habe ich mich dabei befriedigt. Mein Orgasmus war bombastisch, da ich auch eine exhibitionistische Neigung habe und die Eine dabei die ganze Zeit auf meinen Schwanz schaute, während sie von der Freundin mit dem Mund bedient wurde. Meine Ladung wischte ich mit dem erstbesten Tuch ab, das ich fand. Danach schliefen die beiden auch recht schnell ein und ich ging in meine Wohnung. Am nächsten Tag wollte ich die Eine normal im Treppenhaus grüßen, aber sie ging ohne ein Wort mit verschlossenem Gesicht an mir vorbei.


Als ich ihr hinterherrief, zeigte sie mir nur wortlos dem Mittelfinger nach hinten. Nachdem sie das Haus verlassen hatte, klingelte ich bei ihrer Freundin, die noch recht verkatert war, aber wenigstens mit mir sprach. Wie sich herausstellte, hatten sie sich extrem wegen des Vorabends gestritten, da sie als lesbisches Pärchen solche Anfragen natürlich öfter bekommen und sich darauf geeinigt hatten, so etwas niemals zuzulassen. Die im Treppenhaus war daher der Meinung, ich hätte sie ausgenutzt, weil sie betrunken waren. Außerdem war der vermeintliche Tuchfetzen ihr Lieblings-Top, welches sie aus Ekel aber jetzt entsorgt hätte - trotz der Aussage, Sperma könne man rauswaschen. Mittlerweile grüßt sie zwar wieder, aber mein Angebot, darüber zu sprechen, wurde abgelehnt. So hat sich zwar ein Traum erfüllt, gewissermaßen, aber der Preis dafür ist Kälte in der Nachbarschaft.

Beichthaus.com Beichte #00037485 vom 27.01.2016 um 16:34:03 Uhr (19 Kommentare).

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Ich habe ihm einfach beim Sterben zugesehen

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Selbstverletzung Verzweiflung Tod Internet

Vor einigen Wochen war ich (w/21) zu später Nacht in einem dieser internationalen Chatrooms, bei dem man sich ohne Registrierung mit allen möglichen Leuten austauschen kann - ich konnte absolut nicht schlafen und hoffte, mir dort irgendwie die Zeit vertreiben zu können. Wie so oft traf ich dort auf viele interessante Leute. Besonders mit einer Person (irgendwo in den USA) hatte ich mich so gut unterhalten wie schon lange nicht mehr. Wir hatten sehr ähnliche Lebenserfahrungen gemacht und konnten den jeweils anderen und seine Gedanken so gut nachvollziehen, als seien wir geistige Zwillinge - es war klar, dass wir in Kontakt bleiben wollten und so tauschten wir E-Mail-Adressen aus. Wir schrieben uns täglich, redeten über unsere Probleme und Dinge, die man sonst keinem von Angesicht zu Angesicht sagen kann, weil man zu stolz ist und sein Gesicht nicht verlieren will oder weil man in der sozialen Umwelt auf taube Ohren stößt. Wir vertrauten uns Traumata aus unserer Vergangenheit an und versuchten dem jeweils anderen Ratschläge und mentalen Beistand zu geben - wie in einer kleinen, zweiköpfigen Selbsthilfegruppe.


Ich habe durch meine schulische Laufbahn einiges Fachwissen im Bereich Pädagogik und Psychologie - natürlich bin ich kein Profi, aber sagen wir mal, dass meine Kenntnisse über die Alltagspsychologie weit über die Kenntnisse der meisten Normalsterblichen hinausgehen. Daher kann ich mit relativer Sicherheit sagen, dass diese Person eindeutig professionelle Hilfe gebraucht hätte. Als ich einmal an einem Tag nicht auf die letzte Mail der Person geantwortet hatte (als Studentin ist man halt auch beschäftigt), kam eine sehr heftige und der Situation unangemessene Reaktion von der Person, die mir verdächtig vorkam und als ich unseren Gesprächsverlauf noch einmal von ganz von Anfang an durchging, wurde mir einiges klar: Ich fand mehr als genug Anzeichen für eine schwere Boderline-Persönlichkeitsstörung.


Lange Rede, kurzer Sinn: Vor einigen Tagen eskalierte die Situation erheblich. Meine Antworten kamen immer etwas verspätet, weil ich eben auch noch ein Leben habe, aber ich versuchte dennoch mein Bestes für diesen armen Menschen, der scheinbar das wohl trostloseste und einsamste Leben führt, das man sich vorstellen kann. Seine letzte Nachricht las ich zwei Tage zu spät. Er schrieb von einer heftigen Auseinandersetzung mit seiner Familie, und dass er sich in einer Bar betrunken habe. An den Formulierungen und den Tippfehlern konnte man auch erkennen, dass er wirklich betrunken war, als er die Nachricht schrieb. Er schrieb, dass sich keiner für ihn interessieren würde, weil er arm sei und dass auch ich nicht mit ihm reden wolle. Er unterstellte mir, dass ich mich vielleicht mehr mit ihm abgeben wollen würde, wenn er Geld hätte - völlig betrunkene Unlogik.


Die Mail endete jedenfalls mit den Worten: Ich weiß, dass sich keiner für mich interessiert, es ist sinnlos. Werde mich jetzt bald umbringen. Wünsche dir noch ein schönes Leben. Ich habe natürlich sofort zurückgeschrieben, mehrmals sogar, aber seit der letzten Nachricht ist absolute Funkstille, weshalb ich entgegen meiner anfänglichen Annahme, es sei eine halbernste Drohung gewesen, um mich unter Druck zu setzen und eine schnellere Antwort auf seine Mails durch schlechtes Gewissen zu provozieren, nun wirklich glaube, dass er sich in seinem trunkenen Wahn tatsächlich umgebracht hat. Und das Problem ist, dass ich absolut nichts hätte tun können, um das zu verhindern - wie gesagt, er war irgendwo aus den USA, ich weiß noch nicht einmal woher genau. Und ich werde niemals erfahren können, was wirklich passiert ist, genauso wie seine Familie möglicherweise niemals erfahren wird, was er mir erzählt hat.


Niemand wird je erfahren, was sich die ganze Zeit in seinem Kopf abgespielt hat und ich kann absolut nicht tun, außer weiter E-Mails schreiben, die unbeantwortet bleiben. Und hoffen, dass irgendwer Zugang zu seinem Postfach hat und anhand unserer Nachrichten nachvollziehen kann, was passiert ist. Diese Ungewissheit ist unerträglich grausam. Ich fühle mich, als hätte ich jemandem tatenlos beim Sterben zugesehen. Ich weiß nicht, wie ich das jemals vergessen soll, es brennt ständig in einer Ecke meines Bewusstseins. Diese letzte Nachricht von ihm ist wohl das Grausamste, was man sich in dieser Situation vorstellen kann. Wie soll ich jetzt einfach so weiterleben, als wäre nichts geschehen? Ich fühle mich wie ein Mittäter.

Beichthaus.com Beichte #00037483 vom 27.01.2016 um 15:55:43 Uhr (17 Kommentare).

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