Mein Dreier mit Will Smith

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Schamlosigkeit Maßlosigkeit Masturbation Begehrlichkeit Urlaub

Ich (w/19) bin vor 1,5 Jahren für einige Monate ins Ausland gefahren und in einigen Ländern herumgereist. Zuvor muss man wissen, dass ich anfangs beim oder nach dem Sex ständig in Panikattacken ausgebrochen bin. Ich habe wirklich lange gebraucht, um es erträglich zu finden. Nun mache ich es mir seit ca. zwei Jahren täglich selbst, manchmal bis zu 30 Mal am Tag. Auf der Arbeit muss ich zwischendurch immer mal wieder auf die Toilette, um mich einzucremen, weil ich so wund bin. Aber nun zu meiner eigentlichen Beichte: Während meines Auslandsaufenthaltes habe ich zu meinem sehr ausgeprägtem Drang zu Masturbieren auch gefallen am Sex mit Männern gefunden, gelegentlich mache ich auch mal gerne mit einer Frau rum. Ich hatte Sex in einem öffentlichen Schwimmbad, während Kinder um uns herum spielten, bin in einem Hostel - 8-Bett-Zimmer, nachts zu einem Fremden unter die Decke gekrabbelt und habe ihn geritten, hatte Sex hinter Gebäuden, in dunklen Gassen, auf irgendwelchen Motorhauben - ich habe einfach nicht genug gekriegt.


Letztendlich war ich in einer Stadt und ziemlich betrunken. Als der Club dichtgemacht hat, also bin ich alleine zurück in Richtung meines Hostels gegangen und traf eine Gruppe von Typen - alle schwarz und der eine sah aus wie eine bessere, 23-jährige Ausgabe von Will Smith. Die Jungs fragten mich, ob ich noch Lust auf einen Drink hätte. Ich stimmte sofort zu! In ihrem Hotel angekommen, war der Großteil der Gruppe auf einmal verschwunden und ich war allein mit "Will Smith" und einem weiteren Typen. Nur war nirgends Alkohol zu sehen. Es stellte sich heraus, dass sie an einem Dreier interessiert waren, und ich dachte mir: "Why not? Wann wird sich so etwas noch mal ergeben?" Also ging es los. Die beiden waren groß und durchtrainiert. Ich hatte wirklich Spaß und fand es unglaublich interessant und geil - ich blies dem einen Kerl einen und der andere nahm mich im Doggystyle, wir probierten noch genügend andere Stellungen. Jedenfalls bis zu dem Punkt, an dem sie ständig schrien: "Who is your daddy?" Mit meinem Vaterkomplex nicht gerade vorteilhaft. Sie hörten aber nicht auf, obwohl ich sie mehrmals drum bat. Ich zog mich also an und währenddessen stellte sich noch heraus, dass sie Cousins waren und zusammen aufgewachsen sind. Ich war völlig schockiert und verließ das Zimmer.


Das Ganze passierte in einer Hauptstadt und ich dachte, ich würde sie nie wiedersehen. Nur war es Reykjavik - ich traf die beiden noch ca. 6 Mal in zwei Tagen an allen möglichen Orten und es war unheimlich peinlich. Dennoch liege ich jetzt im Bett, in Deutschland, und habe es mir grad vier Mal hintereinander selbst besorgt, obwohl ich mittlerweile einen Freund habe, und explodiere fast, weil es mir noch lange nicht reicht. Ich fühle mich manchmal wirklich schuldig wegen meiner sexuellen Unersättlichkeit und bin verzweifelt, weil ich sie einfach nicht gestillt kriege.

Beichthaus.com Beichte #00035671 vom 08.05.2015 um 19:55:23 Uhr (14 Kommentare).

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Mein Jahr in Brasilien

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Falschheit Lügen Selbstsucht Faulheit Urlaub Wittmund-Ardorf

Vor einigen Jahren war ich (m/24) in Brasilien, wo ich ein freiwilliges soziales Jahr in einer Schule absolviert habe. Hierfür musste ich mich bei einer Organisation bewerben und sehr viel Idealismus und soziales Engagement vorheucheln, um überhaupt eine Chance zu haben, genommen zu werden - was dann zum Glück auch geklappt hat. So wurden mir unter anderem die Reisekosten erstattet und monatliche Zuschüsse bezahlt, ohne die ich meinen Südamerika-Aufenthalt niemals hätte finanzieren können. Doch anstatt mich für die Kinder zu engagieren, habe ich bei der Arbeit nur das absolute Minimum gemacht und meine Freizeit hauptsächlich damit verbracht, fast jeden Abend harten Alkohol zu trinken, gelegentlich Gras zu rauchen und Disco-Schlampen zu vögeln. Ein paar Mal habe ich auch gekokst. Darüber hinaus habe ich mir weit mehr Urlaubstage genehmigt, als mir vertraglich zustanden, um mehr herumreisen zu können.


Wenn meine Arbeitgeber damals irgendwas von meiner Sauferei, meinem Drogenkonsum oder meiner Anwesenheitsmoral mitbekommen hätten, dann hätten sie mich wahrscheinlich noch am selben Tag ins Flugzeug gesetzt und sofort zurück nach Deutschland geschickt. In der Folge meiner Ausschweifungen habe ich während meines Aufenthalts kein einziges Projekt zu Ende geführt, dass ich im Rahmen meines FSJs durchführen sollte, stattdessen habe ich in vollen Zügen mein damaliges Partyleben genossen und in der Zeit, in der ich eigentlich hätte arbeiten sollen, den halben südamerikanischen Kontinent bereist. Auf der einen Seite bereue ich nichts, weil es die geilste Zeit meines Lebens war, auf der anderen Seite denke ich, dass ich die Organisation, die mich unter Dutzenden Bewerbern ausgesucht hat, schon ziemlich verarscht habe.

Beichthaus.com Beichte #00035669 vom 08.05.2015 um 15:51:07 Uhr in Wittmund-Ardorf (9 Kommentare).

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Der weltbeste Spion

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Engherzigkeit Zorn Ignoranz Gomadingen

Ich (31) bin nahezu unsichtbar. Ich wäre der beste Spion überhaupt! Natürlich nicht physisch unsichtbar, aber "für andere Leute" sozusagen. Schon als Kind wurde ich kaum geachtet, eher verachtet, wenn überhaupt wahrgenommen. Das zieht sich bis ins Erwachsenenalter. Wenn ich mich mit anderen Menschen unterhalte, dann nehmen sie mich nur so lange wahr, wie ich mit ihnen alleine unter vier Augen bin. Wenn eine dritte Person dazu kommt, bin ich sofort unsichtbar.


Es geht sogar so weit, dass ich etwas in einer Gruppe von Leuten sage, alle es hören und wahrnehmen. Ein paar Sekunden später wiederholt es eine andere Person aus der Gruppe mit genau dem gleichen Wortlaut und bekommt plötzlich Reaktionen darauf: "Haha, das ist aber lustig!" oder "Cool, so habe ich das noch nie gesehen!", wenn ich fünf Sekunden vorher für alle wahrnehmbar gesagt habe, obwohl mich die Leute in manchen Fällen dabei sogar angeschaut haben. Oft passiert es auch, dass ich mit einer Gruppe von Leuten etwas unternehme und am nächsten Tag vergessen sie, dass ich dabei war, und erzählen mir, wie toll es doch war und warum ich nicht dabei war: Sie sind dann extrem überrascht zu erfahren, dass ich dabei war. Das extremste Beispiel war, als ich mit meiner Familie zur Feier meines abgeschlossenen Abiturs essen ging. Bei diesem Fest war ich sozusagen die Hauptperson. Knapp eine Woche später fragt mich mein Onkel, warum ich nicht mitgekommen bin, weil es doch so ein gutes Restaurant war.


Ich überlege mir schon seit Jahren, wie ich dieses Phänomen als Karriere nutzen kann. Bis jetzt fiel mir nur ein, dass ich wohl der weltbeste Spion wäre. Ich bin anwesend, ich kriege alles mit, bin für alle sichtbar. Nach kurzer Zeit vergessen sie, dass ich dabei war, dass es mich überhaupt gibt, oder dass das, was sie gesagt haben eigentlich von mir stammte. Ich kann Leute Ideen einreden und sie denken sie sind selbst drauf gekommen. Und jetzt zu der eigentlichen Beichte: Ich bin sogar bereit, moralisch fragwürdige Dinge mit dieser Gabe zu tun, weil sich inzwischen eine ziemliche Wut aufgestaut hat. Wenn sie so dumm und unsensibel sind, dass sie mich vergessen, dann verdienen sie es auch nicht anders!

Beichthaus.com Beichte #00035667 vom 08.05.2015 um 06:59:54 Uhr in Gomadingen (17 Kommentare).

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Rest in peace Minka

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Verzweiflung Mord Tiere

Ich (w/26) hatte gestern einen Roadtrip mit einem sehr guten Freund von mir. Wir waren den halben Tag unterwegs, besuchten Freunde und fuhren abends wieder zurück, hörten Musik und laberten vergnügt im Auto. Ich fuhr erlaubte 100 Sachen, der Gegenverkehr blendete, umso erleichterter war ich, als das Auto vorbei war. Etwa eine halbe Sekunde lang, denn eine weiß-rote Katze kam hinter dem Auto zum Vorschein. Als ich sie sah, war sie bereits am Mittelstreifen. Ich stieg voll in die Bremse - erwischte sie aber dennoch mit 80 Sachen. Wir blieben stehen, gingen davon aus, dass sie tot sei: Gummihandschuhe, Taschenlampe, Warnweste. Leider war sie nicht tot. Die Fahrt zum nächsten Ort, und bis wir einen Arzt gefunden hätten, hätte sie allerdings nie geschafft. Ich nahm sie hoch und muss sie wohl am Bauch erwischt haben, denn aus ihren Öffnungen kam Blut. Wir haben sie dann zum Auto gebracht und ich habe mit ihr gesprochen, versucht mir selbst einzureden, dass sie es überlebt. Auch wenn ich mir wünschte, es hätte eine Chance gegeben. Aber wir hatten die Wahl zwischen einem qualvollen und schnellen Tod, sonst nichts.


Ich legte sie also unter den Reifen, gab meinem Freund die Schlüssel und setzte mich auf den Beifahrersitz. Und dann vorwärts. Er sagte, ich solle sitzen bleiben, dann stieg er aus und fluchte. Doch immerhin war ich an der ganzen Sache schuld. Ich werde dieses Bild nie wieder aus dem Kopf bekommen. Mein Freund bat mich erneut, dass ich mich wieder in den Wagen setze und dann hörte ich zwei Tritte. Die tote Katze legte er abseits des Weges unter einen Strauch. Wir wuschen das Blut so gut wie möglich von der Straße, rauchten eine und gaben ihr den Namen Minka, ehe wir weiterfuhren. Ich ging jeden möglichen Verlauf durch: Hätte ich nicht bremsen sollen?! Aber selbst wenn ich definitiv schuld am Tod der süßen Bauernhofkatze war, ich hätte nichts anderes tun können. Ich denke seit Stunden darüber nach. Es tut mir unendlich leid, süße Katze. Es tut mir leid, dass ich dich angefahren habe und dass wir dich abermals überfahren haben, aber sogar dafür zu blöd waren. Es tut mir leid das mein Kumpel die Drecksarbeit machen musste. Und es tut mir vor allem leid, dass ich sie, wäre ich alleine gewesen, im Auto hätte sterben lassen müssen, weil ich nicht den Mumm gehabt hätte. Ich verstehe nicht, warum es sich so scheiße anfühlt, wenn es doch das Richtige sein soll? Rest in peace Minka.

Beichthaus.com Beichte #00035665 vom 08.05.2015 um 02:14:55 Uhr (18 Kommentare).

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Bachelorarbeit vom Ghostwriter

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Betrug Faulheit Studentenleben

Ich bin eigentlich kein Schummler und habe bisher weder in der Schule noch im Studium bei Prüfungen gespickt oder anderweitig betrogen. Jedenfalls bis zur Bachelorarbeit. Es war Sommer und ich wollte mit meinen Freunden in den Urlaub fliegen, deshalb hätte ich keine Zeit gefunden, um meine Thesis selbst zu schreiben. Aus purer Faulheit habe ich mir meine Arbeit von Ghostwritern schreiben lassen und sie dann als meine eigene Abschlussarbeit eingereicht. Der Pfusch ist nicht aufgeflogen. Ein schlechtes Gewissen habe ich nur, weil ich dabei kein schlechtes Gewissen empfunden habe. Ich mache mir Sorgen, was aus meiner Moral geworden ist.

Beichthaus.com Beichte #00035662 vom 07.05.2015 um 16:49:47 Uhr (9 Kommentare).

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