Die militante Vegetarierin

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Zorn Hochmut Aggression

Die militante Vegetarierin
Gestern hat mich in der Fußgängerzone so eine militante Vegetarierin angesprochen und wollte mich als Mitglied für irgendeinen Tierschützerverein gewinnen. Mit meinem Döner in der Hand habe ich wohl lohnend ausgesehen.
Erstmal kam natürlich die Frage, warum ich Fleisch esse. Meine Antwort "Weil es gut schmeckt, nahrhaft ist und Menschen Omnivore sind und auch Fleisch brauchen." hat sie wohl als Stilvorlage gesehen und antwortete, dass Gemüse und pflanzliche Nahrungsmittel viel gesünder seien und man außerdem kein Leben auslöschen müsse, um sich zu ernähren. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass Pflanzen auch Lebewesen seien, die man tötet bzw. sogar bei lebendigem Leibe verspeist und die Frage gestellt, warum sie so ein halbdurchsichtiges Hungergerippe sei, wenn pflanzliche Nahrung doch so gesund ist. Keine Antwort, sondern ein neuer Vorwurf, blablabla etc.. Die Diskussion ging gut und gerne eine halbe Stunde lang. Ende vom Lied: Sie war in ihren Grundfesten erschüttert und hat vor meinen Augen angefangen Rotz und Wasser zu heulen. Als ich ihr dann noch gesagt habe, dass ihr Papiertaschentuch, in das sie sich gerade schnäuzt, aus Holz hergestellt wurde und man dazu einen Baum, bekanntermaßen ein Lebewesen, fällen und damit töten musste, ist sie schluchzend weggelaufen.
Ich hasse diese aufdringlichen Leute die einen ungefragt mit ihren verdrehten Ansichten belästigen. Den oder die Nächste werde ich genauso fertigmachen.

Beichthaus.com Beichte #00026765 vom 29.07.2009 um 13:56:47 Uhr (123 Kommentare).

Gebeichtet von KingJulian
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Chillen während der Arbeitszeit

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Faulheit Trägheit Arbeit

Vor einem Jahr habe ich als Betriebselektriker in einem Großhandel gearbeitet. Meine Aufgaben waren Wartung und Instandhaltung von diversen Hausanlagen und kleinere Reparaturen. Außerdem stand einmal am Tag ein Kontrollgang über das ganze Betriebsgelände auf dem Plan. Zu dieser Zeit hatte ich einen Kollegen, den ich am Tag vielleicht eine Stunde sah, weil wir Schicht arbeiteten. Ansonsten war ich den ganzen Tag für mich selbst zuständig und hatte dabei auch keinen direkten Vorgesetzten, der die Möglichkeit hatte, zu kontrollieren, was ich denn so den ganzen Tag treibe. Es dauerte nicht lange, bis ich anfing, meine Pausen zu verlängern und es schon mal vorkam, dass ich zwei Stunden im Büro saß und ganz in Ruhe gefrühstückt habe. Schön BILD dazu gelesen um erst gar keinen Stress aufkommen zulassen. Falls ich zu dieser Zeit von einem Mitarbeiter auf dem Betriebstelefon gestört wurde, weil wieder Arbeit auf mich wartete, auf die ich keinen Bock hatte, sagte ich nur, dass gerade eine Störung der Heizung, Lüftungsanlage oder was auch immer anliegt und ich mich erst darum kümmern müsste.

Manche Probleme haben sich dadurch einfach von selbst gelöst. Weiter ging es, dass ich in der Nachmittagsschicht (13 - 19 Uhr) schon ab und zu mal den Wecker in meinem Handy auf Feierabend programmiert habe, um dann in den letzten zwei Stunden im Stromverteilerraum ein Nickerchen zu machen. Es gab nie eine böse Überraschung, da ich der Einzige war, der einen Generalschlüssel hatte. Und somit war das Risiko doch sehr gering, erwischt zu werden. Da wir ein Buch führen mussten, in dem Arbeiten und Störungen mit Zeitaufwand täglich notiert wurden, musste ich mir immer Fantasie-Arbeiten einfallen lassen, damit mein Kollege am nächsten Tag nichts davon mitbekommt. Ich hatte einfach keinen Bock zu arbeiten und war meistens auch viel zu müde. Sehr schlimm war auch immer die Samstagmorgenschicht von 6 - 8 Uhr, bei der wir uns im Wochenrhythmus abgewechselt haben. Freitagabend war da natürlich trotzdem Party angesagt und dementsprechend habe ich auch am Samstagmorgen ausgeschaut. Der Samstag lief dann fast immer wie folgt ab: Einstempeln, Arbeitskittel angezogen, ein paar Guten Morgen an Mitarbeiter auf dem Weg zu meinem Schlafplatz. Dann noch das Handy auf acht Uhr eingestellt und ab ins Reich der Träume. Zum Komfort hatte ich mir mittlerweile eine alte Gartenliege mit schönen Auflagen organisiert, die ich in einer Rumpelkammer entdeckt hatte. Darauf ließ sich super schlafen. Probleme gab es nie, nur einmal habe ich meinen Feierabend verpennt und kam so zu einer meiner wenigen Überstunden. Samstags kam ich also nur zum Stempeln in die Arbeit. Insgesamt habe ich dort höchstens ein Drittel von dem erledigt, was ich im Kontrollbuch angegeben hatte. Dass es nicht in Ordnung war, wusste ich auch, aber es war mir scheißegal. Die Mitarbeiter dort waren zu 90 Prozent Arschlöcher, mit denen ich so wenig wie möglich zu haben wollte. Mittlerweile arbeite ich nicht mehr dort.

Beichthaus.com Beichte #00026623 vom 06.07.2009 um 17:42:04 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Erfüllen der Hausordnung

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Faulheit Zwietracht Ekel Nachbarn Neuss

Meine (w) erste Wohnung befand sich in einem Mehrfamilienhaus. Die tägliche Treppenhausreinigung wurde von den Mietern im turnusmäßigen Wechsel vollzogen. Treppe wischen, Keller ausfegen, Bürgersteig kehren, Laub auffegen. Ich hatte da nie wirklich Lust zu und habe mich des Öfteren darum gedrückt. Sehr zum Leidwesen des Hausdrachens, meiner unmittelbaren Nachbarin zur Linken. Öfters schellte sie Sonntagmorgen und ich befreite mich aus den Fängen meiner Liebschaft, mit welcher ich sicher erst vor drei Stunden ins Bett gegangen bin und sie bestand darauf, dass ich die "HAUSORDNUNG" gefälligst bis Mittag erledigt haben sollte! Wenn ich mich wieder in meine Wohnung verkrochen hatte, schellte die alte Gewitterzehe bei meiner Nachbarin zur Rechten, Frau S., um mit ihr lautstark in Hasstiraden über mich zu verfallen! Ätzend! Manchmal gesellten sich noch andere Mieter zu den beiden und verhackstückelten mich und meine "Faulheit".

Irgendwann ergriff ich dann die Flucht vor den Putzteufeln und suchte mir eine pflegeleichtere Hausgemeinschaft. Meine damalige Liebschaft half mir gerade dabei, meine Waschmaschine aus dem Gemeinschaftswaschraum zu wuchten. Da kam mir die Idee. Die Maschine des Hausdrachen lief gerade im Sparprogramm und mich packte der blanke Hass auf alle Hausbewohner! Ich bat meine Liebschaft, der Ollen doch bitte in die Einspülkammern der Waschmaschine für Weichspüler und Hauptwaschgang zu pissen! Was er auch tat! Dafür hätte ich ihn heiraten sollen. Der blanke Enthusiasmus packte mich und ich, pullerte auch in einen kleinen Eimer um es dann allen Haus-Idioten in die jeweiligen Waschmaschinen zu füllen. Das befriedigte mich dermaßen - ich kann es kaum in Worte fassen. Den Briefkasten des Drachen befüllte ich zum Schluss noch mit meinem nicht weggefegten Laub und verließ die Wohnung mit einem super Gefühl der Genugtuung, ohne mich dafür zu schämen!

Beichthaus.com Beichte #00026504 vom 12.06.2009 um 21:39:11 Uhr in Neuss (Nierenhofstraße) (22 Kommentare).

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Tiefgefrorene Jacke

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Boshaftigkeit Falschheit Zwietracht Kollegen Bayreuth

Ich arbeite bei einem Supermarkt und habe an einem Samstag, bevor mein Kollege in seinen einwöchigen Urlaub gingm, die Jacke vom Filialleiter ins Wasser getaucht und ins Tiefkühlhaus gehängt. Mein Kollege hatte um 14.00 Uhr aus. Als ich und der Filialleiter ca. 16.00 Uhr auch aus hatten und gehen wollten, bemerkte er, dass seine Jacke fehlt. Ich war natürlich so nett und suchte seine Jacke mit. Allmählich schickte ich ihn auf die richtige Spur, indem ich das Kühlhaus absuchte.

Daraufhin suchte er im Tiefkühlhaus und wurde fündig. Der Filialleiter war stinksauer! Seine Jacke war festgefroren. Er kam gleich auf dem Gedanken, dass es mein netter Kollege gewesen sein müsse und ich habe geschickter Weise zugenickt. Als mein Kollege vom Urlaub zurück gekommen ist, bekam er erstmal Anschiss und musste als Strafe das Tiefkühlhaus putzen.

Beichthaus.com Beichte #00026495 vom 11.06.2009 um 19:10:13 Uhr in Bayreuth (17 Kommentare).

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Zwei Überraschungen von meinem Hund!

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Ekel Unreinlichkeit Trägheit Trunksucht

Es war Samstag morgen sieben Uhr. Ich (m/20) wurde um diese Uhrzeit wach, da es in meinem Zimmer unglaublich krass gestunken hat. Das war einerseits sehr unangenehm, da ich am Tag davor feiern war und erst seit drei Stunden zu Hause war. Als ich wach wurde, habe ich schon ahnen können warum. Unser Hund der inzwischen 16 Jahre alt ist, hat wohl wahrscheinlich wieder in die Wohnung gekackt, da sein Magen nicht mehr der Beste ist. Da ich mir aber nicht ganz sicher war, wollte ich der Sache auf den Grund gehen. Gedacht, getan. Ich stieg aus meinem Bett um in die Küche bzw. das Wohnzimmer zu torkeln. Bevor ich überhaupt mein Zimmer verlassen konnte, fühlte ich eine nicht ganz unbekannte Masse am nackten Fuß. Ich fühlte mit dem Finger und machte anschließend das Licht an. Alles klar, ich war in die Kacke gestiegen, und durch das Licht stellte ich fest, dass der Hund eine große Sauerei angestellt hat.

Ich fand das so widerlich was mir passiert ist, unter anderem auch der Gestank, deswegen musste ich otzen. Ich konnte es nicht mehr halten und kotzte auf mein Zimmerteppich, neben die Kacke und den Flur. Ich war aber viel zu faul und zu müde um das wegzumachen. Ich ließ es liegen und machte mir meinen Fuß und meinen Finger sauber, anschließend Fenster im Zimmer aufgemacht und wieder ins Bett. Eine Stunde später ist meine Mutter aufgewacht und sah die Sauerei im Flur. Ich habe es gehört, wie sie sich aufregte und fragte unschuldig was hier so komisch riecht. Sie sagte dass der Hund auf den Boden gekackt und gekotzt hätte. Ich musste mir mein Lachen sehr zurückhalten. Da habe ich mich sogar etwas schlecht gefühlt und ich wusste, wie asozial das eigentlich ist, meine Mutter die Kotze und Kacke wegmachen zu lassen.

Beichthaus.com Beichte #00026324 vom 24.05.2009 um 01:27:31 Uhr (23 Kommentare).

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