Schwierigkeiten beim Reifenwechsel

16

anhören

Peinlichkeit Dummheit Stolz Auto & Co.

Ich (m/28) habe mal wieder gemerkt, wie dumm ich doch bin. Letzte Woche (ca. 1 Uhr morgens) fuhr ich mit meinem Auto ungünstig an einen Bordstein und ein Reifen verlor Luft. Nun gut, es sind noch ungefähr 45 Kilometer nach Hause und ich muss meinen Reifen wechseln, jedoch scheiterte ich bei der ersten Schraube. Ich schob das natürlich auf das Alter des Autos und die damit verbundenen "gerosteten" Schrauben, also wandte ich etwas mehr Gewalt an, das heißt, ich sprang fröhlich auf dem Radkreuz rum - ohne Erfolg. Dies haben wohl zwei Frauen, die vorbeiliefen, gesehen und mir Hilfe angeboten, was ich jedoch dankenderweise ablehnte, mit dem Hintergedanken: "Wobei können die mir denn schon bei einer gerosteten Schraube helfen? Mit Kraft wohl kaum!"


Nach zwei Stunden und einigen kleinen Ausrastern flog mir auch noch der Kopf der Schraube an. Das war es dann mit Reifen wechseln und ich musste den ADAC anrufen. Nachdem dieser sich das Problem genauer angeschaut hatte bzw. er testweise eine andere Schraube mit Leichtigkeit löste, stelle sich heraus, dass ich die ganze Zeit in die falsche Richtung gedreht hatte. Das Auto wurde zur nächstgelegenen Werkstadt gebracht werden, damit die jetzt kopflose Schraube herausgebohrt wird - ich musste letztendlich mit dem Bus zurück. Durch die Werkstatt habe ich nun eine saftige Rechnung bekommen, welche ich mir wohl gespart hätte, wenn ich die Hilfe der Frauen angenommen hätte und mein Ego nicht zu groß wäre.

Beichthaus.com Beichte #00036040 vom 29.06.2015 um 05:06:22 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Dementer Großvater im Pflegeheim

12

anhören

Aggression Falschheit Zorn 50+ Familie Dettelbach

Ich (m/20) möchte meine erste Beichte ablegen. Mein Opa ist sehr stark an Demenz erkrankt und ist somit nicht mehr die Person, die er früher war. Meine Oma, welche sich nicht in der Lage sieht, ihn zu pflegen, hat ihn in ein Krankenhaus bringen lassen und ist selbst in Urlaub gefahren. Außerdem denkt sie auch nicht daran, ihn länger als 20 Minuten zu besuchen. Da mein Opa nun im Pflegeheim ist, hat sie nun keine Verpflichtungen mehr. Obwohl, doch hat sie schon: Sie gaukelt irgendwelche Ängste vor, um meine Mutter terrorisieren zu können. Sie ruft täglich an und stresst meine Mutter. Es ist schon so weit gekommen, dass sie bei uns schläft. Ich sehe nur, dass innerhalb der Familie Spannungen entstehen. Ich selbst sehe, dass diese Situation einen negativen Einfluss auf mich hat. Ich fühle mich nicht mehr zu Hause, da ich mich nicht verhalten kann wie sonst auch.


Ich erwische mich selbst immer wieder bei dem Gedanken, ihr so etwas von unverblümt die Meinung um die Ohren zu pfeffern, wie es noch nie jemand getan hat. Ich möchte diese ganze negative Energie endlich in aggressives Verhalten gegenüber dem Erzeuger dieser inneren Spannung loswerden, da deutlich klar wird, dass sie uns alle an der Nase herumführt und ihr äußerst respektloses Verhalten durch Geldgeschenke zu rechtfertigen versucht. Ich möchte einfach mal eskalieren und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036039 vom 29.06.2015 um 02:41:34 Uhr in Dettelbach (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Irrwege der Liebe

10

Gewalt Trunksucht Misstrauen Last Night

Ich habe letztens mit einem guten Freund von mir getrunken, der seinerseits zwei gute Freunde von sich zu Besuch hatte, die ich wiederum nicht sehr gut kannte. Mit jeder Stunde erhöhte sich der Alkoholpegel beträchtlich und nach einer Weile verwandelten Promille und […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00036037 vom 28.06.2015 um 21:44:17 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Karma und die Mobber

15

anhören

Engherzigkeit Rache Overath

Ich (m/32) stamme aus sehr einfachen Verhältnissen. Mein Vater war Gelegenheitsarbeiter, wir lebten in einer sehr kleinen Wohnung zu sechst, doch ich hatte ein großes Ziel: Irgendwann rauskommen aus dieser Spirale, aus diesen beengten Verhältnissen und diesem Ghetto. Schon in der Grundschule war das für mich klar, und so schaffte ich nach der vierten Klasse den Übertritt aufs Gymnasium. Dummerweise gab es in der Nähe unserer Siedlung kein Gymnasium, und so musste ich auf eine Schule, die in einem sehr gehobenen Wohnviertel lag, und die meisten meiner Mitschüler kamen aus ebensolchen Familien. Natürlich war schnell bekannt, dass ich aus ärmlichen Verhältnissen komme, und war ab diesem Zeitpunkt als das asoziale Dreckskind bekannt. Ich litt still, denn auf meine sachlichen Wehrversuche wurden lediglich mit Gelächter und weiterem Mobbing reagiert. Schlagen wollte ich nicht, denn mir war klar, dass ich dann endgültig als das böse, asoziale Kind abgestempelt war. Das psychische Mobbing - Gewalt war nicht dabei, aber Verbales kann genauso schlimm sein - ging die ganzen Jahre weiter, bestand nicht nur während der ersten Jahre, als man ja noch ein Kind war, sondern auch in den späteren Stufen als Jugendlicher. Und ich hatte denen ja nichts getan. Es war nicht jeder aktiv beteiligt, aber die Mitläufer lachten zumindest mit und das verurteile ich genauso. Ich überstand die Schulzeit, konzentrierte mich auf meine Leistungen, studierte und wurde Maschinenbauingenieur. Zu den beiden großen Klassentreffen, zu denen alle eingeladen wurden, ging ich nicht hin - warum auch. Scheinheilig.


Vor zwei oder drei Jahren brannte in einem anderen Ortsteil unserer Stadt ein großes Einfamilienhaus bis auf die Grundmauern aus. Todesopfer oder Schwerverletzte gab es zum Glück nicht, aber das junge kinderlose Ehepaar, beide im gleichen Alter wie ich und meine Frau, stand vor dem Nichts. Es war quasi nichts übrig. Ich fand das furchtbar, doch dann las ich in der Zeitung den Namen der Familie: XY. Moment einmal, den Namen kennst du doch, dachte ich, denn der Name ist recht selten. Ich fand heraus, dass es sich tatsächlich um meinen ehemaligen Klassenkameraden vom Gymnasium und einen der aktivsten Mobber, handelte. Ich erfuhr außerdem, dass die Guten nicht ordentlich versichert waren. Und das Haus war noch längst nicht abbezahlt, sie hatten es wohl während des Studiums fast ohne Eigenkapital gekauft. Ich beichte, dass ich an diesem Tag mit einem zufriedenen Grinsen ins Bett gegangen bin. Meine Frau hat den Leuten etwas gespendet, ich wäre im Traum nicht auf die Idee gekommen. Ich bin kein Mensch, der an Rache denkt. Aber als dann ohne mein Zutun etwas geschah, spürte ich doch innere Zufriedenheit. Wären Kinder mit im Spiel gewesen, wäre das nicht so gewesen, das weiß ich. Ich bitte trotzdem um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036035 vom 28.06.2015 um 20:18:58 Uhr in Overath (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Raser auf der Autobahn

5

anhören

Zorn Auto & Co.

Ich bin gestern von einer Dienstreise auf der Autobahn zurückgefahren. Bei einer Auffahrt zog dann auf einmal jemand vor mir auf die Spur, sodass ich ziemlich kräftig bremsen musste und spontan die Hand in einer Geste gehoben habe, die bedeuten sollte: "Was soll der Mist?" Daraufhin ist der Wagen vor mir, ziemlich billig und in schlechtem Zustand, noch eine Spur nach links gezogen, langsamer gefahren und die beiden Personen im Wagen haben mich heftig beschimpft - die Gestik war eindeutig - bevor ich die Abfahrt nehmen musste. Meine Beichte? Ich rege mich auch noch einen Tag später darüber auf, obwohl es ja eigentlich komplett sinnlos ist, sich noch weiter zu ärgern.

Beichthaus.com Beichte #00036027 vom 27.06.2015 um 15:21:50 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge