Ich beute meinen Opa aus

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Darmstadt

Ich bin Student und eigentlich immer knapp bei Kasse. Gelegentlich steckt mir mein Opa immer mal 50 Euro zu und sagt dann immer zu mir, dass ich mir etwas Schönes kaufen soll. Ich fand das immer super und habe mich auch sehr gefreut. Doch nun ist es mir nicht mehr genug und ich will am liebsten mehr haben, da er ja eh genug Geld hat - besonders nachdem meine Oma vor wenigen Monaten gestorben ist. Da er nun auch schon bald auf die 80 Jahre zu geht und nicht mehr der Jüngste im Kopf ist, habe ich mir eben selbst geholfen. Da ich einfach zu feige war, um nachzufragen, ob er mir eventuell nicht einfach ein wenig mehr Geld geben kann, habe ich mich selbst bedient.

Das Schlimme daran ist nicht unbedingt dass ich meinem Opa das Geld stehle, sondern woher ich es nehme. Jedes Mal wenn er draußen spazieren geht und ich ihm seinen Einkauf nach Hause bringe, schaue ich in der Trauerkasse nach, ob nicht etwas für mich rausspringt. So freue ich mich jedes Mal, wenn ich für ihn einkaufen gehen kann und er mir etwas Geld zuschießt. Umso mehr freue ich mich dann immer, wenn ich mich nebenbei selbst noch etwas bereichern kann. Neulich hat er mich dann mal gefragt, ob ich Geld genommen hätte und ich antwortete "Nein" , was jedoch gelogen war. Ich weiß, dass er es nicht mehr genau im Kopf begreift aber bereue es trotzdem.

Beichthaus.com Beichte #00025881 vom 18.03.2009 um 20:18:12 Uhr in Darmstadt (40 Kommentare).

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Zwei Schlösser an deinem Fahrrad

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Stade

Ich (w/18) muss beichten, dass ich mir vor Kurzem aus Langeweile über ebay viele Fahrradschlösser gekauft habe, um dann mit einigen Freunden, Fahrräder in meiner Stadt anzuschließen - natürlich nur in Ecken, wo keiner wohnte und niemand zuschaute, es war ein großer Spaß. Etwa eine Stunde später sind wir dann mit unseren Fahrrädern an den angeschlossenen Fahrrädern vorbeigefahren, einige Fahrradbesitzer standen vor ihren Fahrrädern und haben vergeblich versucht diese zu öffnen, im Nachhinein tut es mir aber sehr leid, immerhin sind Fahrradfahrer meistens umweltbewusste Menschen und man sollte die Autofahrer ärgern.

Beichthaus.com Beichte #00025863 vom 13.03.2009 um 13:47:37 Uhr in Stade (17 Kommentare).

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“Beichte

Abtreibung ist Mord

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Verzweiflung Morallosigkeit Mord Schwangerschaft Stuttgart

Als meine Tochter das Licht der Welt erblickte, war ich der wahrscheinlich glücklichste Mensch auf der Welt. Ich bin noch sehr jung und erreichte bisher auch nichts. Viele Leute trauten mir ein eigenes Kind nicht zu. Mittlerweile bin ich bekannt dafür, dass ich in […]
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Beichthaus.com Beichte #00025851 vom 11.03.2009 um 07:16:41 Uhr in Stuttgart (26 Kommentare).

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Negative Bewertung

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Zwietracht Studentenleben Mannheim

Es ist nun bestimmt schon elf Jahre her, da habe ich während meines Studiums einen Prof im Internet anonym sehr negativ bewertet. Es war vielleicht arg überzeichnet, aber im Prinzip spiegelte es nur das Chaos während seiner Vorlesungen wieder. Ich habe nie zugegeben, dass ich es war, und obwohl der Kurs recht klein war, ist es auch nie herausgekommen. Im Nachhinein hat er ein klärendes Gespräch mit dem Kurs gesucht. Also hatte es doch sein Gutes. Vielleicht könnt ihr mir aber verzeihen. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00025848 vom 10.03.2009 um 21:53:41 Uhr in Mannheim (9 Kommentare).

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“Folge

Der geklaute Geldbeutel

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Diebstahl Habgier

Das Ganze ist Jahrzehnte her, aber ich denke immer noch sehr oft daran. Ich werde die Sache wohl niemals vergessen. Als Teenie war ich (w) mit meiner damaligen Clique in der Nachbarstadt auf dem Volksfest. Es war ein sonniger Frühlingstag, und wir hatten sehr viel Spaß in den ganzen Fahrgeschäften. Unsere Freunde aus der Stadt kamen dazu, und mit ihnen gingen wir erst einmal ins Bierzelt. Nach mehreren Litern Bier für jeden waren wir dann noch lustiger und alberner. Nun gingen wir wieder daran, uns in den Fahrgeschäften auszutoben. An einem war besonders viel Andrang, und wir mussten lange warten, bis wir endlich rein konnten. Das war ein eiliges Gedrängel und Geschubse, es wollte ja jeder einen Platz bekommen, bevor es losging. Ich steuerte auf einen leeren Sitzplatz zu. Auf dem Nachbarsitz lag ein Geldbeutel, der wohl jemandem aus der Tasche gerutscht war. Als ich mich umdrehte, sah ich einen Jungen, der schon ziemlich panisch den Boden absuchte. Ich nahm den Geldbeutel und machte einen Schritt auf ihn zu - aber dann fiel mir ein, dass ich schon ziemlich abgebrannt war, und steckte die Börse ein.

Die Fahrt ging los, aber so lustig war sie nicht mehr. Ich war viel zu gespannt zu sehen, was in dem Geldbeutel war! Als es vorbei war, hatte ich dann auch nichts Eiligeres zu tun, als zur Toilette zu kommen. Dort traf mich fast der Schlag: Ich fand satte 150 (damals noch) DM, die ich sofort in meinen eigenen Geldbeutel transferierte. Die Börse des Jungen hätte ich als Fundsache abgeben oder einfach wegwerfen können - aber nein, ich steckte sie in meine Handtasche. Ja, ich war jung und dumm und machte mir weiter keine Gedanken, als ich auch die 150 Mark des Jungen mit meiner Clique auf den Kopf haute. Am nächsten Tag stöberte meine Mutter in meiner Tasche (sie machte das gerne) und fand natürlich den fremden Geldbeutel. Da kam unter anderem ein Zettel zum Vorschein, auf dem Name und Anschrift des Besitzers standen: Er wohnte über hundert Kilometer von der Stadt entfernt, in der das Volksfest war! Meine Mutter fand auch eine Zugkarte für die Hin- und Rückfahrt.
Es gab einen Riesenkrach damals. Ich musste dem Jungen sein Geld zurückgeben und mich auch schriftlich bei ihm entschuldigen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist?

Beichthaus.com Beichte #00025834 vom 09.03.2009 um 05:38:26 Uhr (19 Kommentare).

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