Anzeige gegen Unbekannt

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Lügen Dummheit Begehrlichkeit Polizei Trunksucht Düsseldorf

Ein Polizist hatte mir den Kopf verdreht. Was sich erst so richtig bemerkbar machte, als ich eine Woche später, nachts und total betrunken, auf die Idee kam, ihn spontan sehen zu wollen. Auf keinen Fall aber mit selbigem Vorsatz. Somit meinte ich also, mit einem triftigeren Grund auf die Wache torkeln zu müssen. Ich gab an, angegriffen worden zu sein - von irgendwem. Also eine Anzeige gegen Unbekannt/gar nicht existent. Unabhängig davon, dass er gar nicht anwesend war, schien ich auch nicht besonders glaubwürdig. Denn ich wurde gefragt, ob mir so etwas öfter passiert. Und zumindest konnte ich in diesem Augenblick ehrlich und mit Entsetzen antworten: "Natürlich nicht und noch nie zuvor."

Möglicherweise hatte diese Nummer die Konsequenz, dass er nichts mehr von mir wissen will, verständlich. Und sehr wahrscheinlich wird das nicht die einzige Konsequenz für mich bleiben, auch verständlich. Die Kripo kümmert sich schon um mich... So etwas Dämliches. Jedes Polizeiauto zwingt mich zum Wegdrehen. Das ist so peinlich. Shame on me... Was ich jetzt tun soll, weiß ich wirklich nicht. Am liebsten wäre ich auch gar nicht existent.

Beichthaus.com Beichte #00039890 vom 15.06.2017 um 05:03:05 Uhr in Düsseldorf (6 Kommentare).

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Die Nikotinsucht meiner Eltern

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Diebstahl Sucht Gesundheit Familie München

Die Nikotinsucht meiner Eltern
Es begann bereits in meinem frühen Kindheitsalter, dass ich mir enorme Sorgen um die Gesundheit meiner Eltern machte. Immer, egal wo, egal wann - sie waren abhängig von diesem Genussmittel. Mich verfolgte dieser beißende Geruch Tag für Tag, sodass ich mit der Zeit sogar einen Würgereiz entwickelte. Jede verfluchte Zigarette die ich sah, hätte ich am liebsten in den Müll geschmissen. Meine Eltern hatten zwar ständig versucht in meiner bzw. in der Nähe meiner zwei Schwestern, das Rauchen zu vermeiden, aber es gelang ihnen (meines Erachtens) kaum.

Im Alter von 13 Jahren erkundigte ich mich erneut, sehr tiefschürfend über die Folgen des Rauchens und ich war mehr als schockiert. Ich empfand eine gewisse Verantwortung gegenüber meinen Eltern und da ich wusste, dass sie nie freiwillig aufhören würden zu rauchen, musste ich mir etwas einfallen lassen.

Geplant war eigentlich: Wenn ich ihnen die Zigaretten heimlich wegnehme oder sozusagen stehle, dann würden sie nach kurzer Zeit merken, dass sie viel zu viel rauchen und das Geld für so einen Mist aus dem Fenster werfen. Damals dachte ich, es wäre der perfekte Plan und dass meine Eltern im Nullkommanichts ihren Rauchkonsum endigen oder zumindest reduzieren.

Naja, der Plan ging vollkommen in die Hose. Ich klaute Zigarettenpackungen ohne Ende und das, bis über einem Jahr. Es half aber rein gar nichts. Hin und wieder stellten meine Eltern Vermutungen auf, wieso sie so wenige Zigarettenpackungen im Haus vorfinden, aber sie gingen dann auch nicht näher darauf ein. Es juckte sie überhaupt nicht und nicht einmal das Geld spielte ein relevante Rolle. Ich gab mir wirklich Mühe so viele Zigarettenschachteln wie nur möglich zu klauen. Meistens verpackte ich diese in Geschenkpapier und verstaute sie in Schränken und Schubladen meines Zimmers. Es gab Phasen in denen ich sehr aktiv war und viel stahl und dann wieder Ruhepausen. Doch irgendwann sah ich wohl keinen Sinn mehr in diesem Belangen und gab es auf. Ich akzeptierte es, dass meine Eltern nichts an der Situation ändern wollten und härtete mich auch ziemlich ab, was Rauchen betrifft.

Nun, kommen wir zur Beichte: Ich (w/17) hatte vor zwei Tagen mein Zimmer wieder komplett auf den Kopf gestellt bzw. wollte es eigentlich nur ein wenig umdekorieren. Was fand ich dabei vor? Geschenke! Tatsächlich hatte ich völlig vergessen, dass sich so ein Theater in unserem Haus einmal abspielte. Ich zählte über 150 Packungen (Marlboro und West). Ich fühle mich jetzt einerseits ziemlich konfus, weil ich nicht weiß, wie ich mit dieser Menge an Zigaretten umgehen soll (zudem weiß ich nicht ob sie ihren Geschmack etc. verloren haben - sie wurden immer trocken gelagert), andererseits fühle ich mich schuldig, dass ich überhaupt auf so eine Dummheit kam und zusätzlich noch meine Eltern belog. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00039889 vom 14.06.2017 um 23:18:05 Uhr in München (7 Kommentare).

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“Folge

Ich kaufe jeden Tag neue Töpfe!

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Ekel Verschwendung Zwang Unreinlichkeit Spanien

Ich (m/21) sollte mal meinen Tick beichten. Eine Küche ohne Spülmaschine ist für mich unhygienisch. Ich kann nicht von Besteck oder Geschirr essen und trinken, das von Hand gespült wurde. Ich finde es einfach richtig ekelhaft unhygienisch, ein Geschirrstück in Wasser zu werfen, in dem noch der Dreck vom letzten Teil ist. Außerdem habe ich das Gefühl, es wird von Hand eh nie wirklich sauber. Seit ich auf Teneriffa lebe und keine Spülmaschine mehr habe, esse ich nur noch von Plastiktellern und mit Plastikbesteck zum Wegwerfen. Getrunken wird nur aus Plastikbechern. Nun habe ich aber das Problem mit Kochtöpfen. Diese versifften, von Hand gewaschenen Kochtöpfe kann ich einfach nicht benutzen. Also werfe ich nach jedem Kochen die Töpfe auf den Müll und kaufe neue.

Weil ich jeden zweiten Tag welche hole, fragen mich die Kassierer schon, was ich mit den Töpfen mache. Das Ganze geht natürlich auch ein bisschen ins Geld. Ich würde gerne normal Kochen und von normalem Geschirr essen, aber kann es so einfach nicht. Mir kommen abgewaschene Sachen so widerlich vor. Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder normal werde und Absolution dafür bekomme. Es ist ja nicht so, dass ich zu faul zum Abwaschen wäre. Ich möchte ja, aber es ist unmöglich.

Beichthaus.com Beichte #00039885 vom 13.06.2017 um 16:40:22 Uhr in Spanien (Playa de la Americas, Tenerife) (22 Kommentare).

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Hilfe, seine Freundin weiß von unserer Affäre

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Lügen Falschheit Fremdgehen Neukirchen

Ein Mann ist mit mir seiner Freundin fremdgegangen und ich belüge sie. Das fühlt sich nicht richtig an, aber ich will auch nicht die Beziehung kaputtmachen. Ich wusste nicht, dass er eine Freundin hat, aber als ich es herausgefunden habe, habe ich trotzdem noch mit ihm geschrieben. Sie hat mich nun angeschrieben und will von mir Antworten... Was soll ich nur tun?

Beichthaus.com Beichte #00039883 vom 13.06.2017 um 01:57:20 Uhr in Neukirchen (Haarbeckstraße) (18 Kommentare).

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“Beichte

SUV-Fahrer sind verschwenderische Umweltsünder!

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Auto & Co. NRW

Ich (m/33) hatte es sehr eilig und auf dem Parkplatz vom Baumarkt war alles besetzt. Die einzige Lücke war zu 1/3 vom benachbarten SUV zugeparkt. Er brauchte fast zwei Parkbuchten für sich allein. Ich finde die Dinger eh scheiße. So ein Auto benötigt kein Mensch. Wir sind hier nicht in Sibirien und im Gelände fährt mit so einem SUV eh keine Sau, es könnte ja etwas dran kommen. Dazu verbrauchen sie so viel Sprit, dass man damit zwei Kleinwagen betreiben könnte. Obwohl die Lücke megaeng war, parkte ich ein. Es war links und rechts kaum eine Handbreit Platz, ein Kleinwagen passte so grade eben rein. Die Tür bekam die SUV-Arschgeige auf der Fahrerseite so nicht mehr auf und das Auto daneben war auch zu nah dran. Ich bin über das Blumenbeet neben der Fahrertür getrampelt und ging ganz normal einkaufen. Später wurde ich genüsslich Zeuge, wie ein älterer, dicklicher Herr mit Anzug und Krawatte über den Kofferraum in seine spritverschwendende Monsterkarre krabbelte. Er schien sehr geübt darin und es sah aus, als täte er das nicht zum ersten Mal. Bitte vergebt mir, es war nicht nett, was ich getan habe. Ich hoffe ich konnte einen SUV-Fahrer zum Kleinwagenfahrer umkonvertieren und unseren Planeten vor dem Klimakollaps retten.

Beichthaus.com Beichte #00039882 vom 13.06.2017 um 01:09:10 Uhr in NRW (29 Kommentare).

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