Glas auf der Fahrbahn

7

anhören

Dummheit Vandalismus Kinder Auto & Co.

Letztens bin ich mit meiner 5-jährigen Tochter zum Bus gespurtet, da wir etwas spät dran waren. Auf den Weg dorthin überquerten wir eine Hauptstraße, die in der Mitte durch einen Grünstreifen getrennt wird. Da standen wir nun und warteten auf eine Lücke zwischen den Autos, damit wir sicher rüberkommen. Bei dieser Warterei entdeckte meine Tochter wohl eine Bierflasche und kickte diese volle Kanne auf die Straße, wo sie dann in zwei Hälften zerbrach. Da gerade kurz frei war, rannte ich hin und ich schaffte es noch, zumindest den Flaschenhals wieder wegzutreten. Dann musste ich mein Kind holen, das gefährlich nah am Straßenrand rumhopste. Und dann war es auch schon so weit, ein Auto fuhr mit einem lauten Knall über die liegen gebliebene Hälfte, die ganze Straßenbreite war voller Splitter.


Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Tochter anscheinend noch nicht beigebracht habe, wie man sich im Straßenverkehr verhält und ich möchte mich auch bei dem Autofahrer entschuldigen, der sicher furchtbar geschimpft hat. Ich bin selbst Autofahrer und hätte wohl sofort angehalten und uns zur Rede gestellt. Dieser hat es nicht gemacht. Wir waren aber auch ziemlich schnell außer Sichtweite. Ich hoffe, der Reifen bleibt heil. In Zukunft werde ich besser aufpassen.

Beichthaus.com Beichte #00037230 vom 15.12.2015 um 22:53:13 Uhr (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die besten Streiche im Dorf

5

anhören

Engherzigkeit Maßlosigkeit Waghalsigkeit Kinder

Ich (m/20) gehörte gehörte in meiner Kindheit einer kleinen Gruppe von Unruhestifter an, die ihren Ursprung in einem kleinen 2000 Seelendorf fand. Unserer Intention war es, Leute auf die Palme zu bringen. Nachts krochen wir aus unseren Löchern und zogen in den erbitterten Kampf, die Siedlungen zu terrorisieren. Die üblichen Klassiker, wie ein offener Tetrapack, der gegen eine Tür gelehnt wurde und dem Besitzer eine ordentliche Sauerei bescherte, wenn er seiner Pflicht nachging, um zu schauen, wer geklingelt hat. Taxifahrer, die sich bemerkbar machen sollten, wenn sie bei ihren Kunden angekommen sind, etc. Die Tränen des Gelächters trockneten mit der Zeit und wir sehnten uns nach einem "Meisterwek", welches das bisher geleistete in den Schatten stellen sollte.

In meiner Schule gab es eine Lehrerin - sie wohnte auch in unserem Dorf - die sich nicht durchsetzen konnte und sämtliche Strapazen über sich ergehen lassen musste. Ihr und ihrer Familie widmeten wir unsere ganze Aufmerksamkeit. Da viele Schüler von meiner Klasse aus demselben Ort kamen, die uns auch ab und zu begleiteten, fing ich regelrecht damit an, sie zu rekrutieren. Ich predigte ihnen, dass es nichts bessere gäbe, als bei ihr Klingelstreiche zu machen. Unabhängig von meiner Gruppe bildeten auch sie Gruppen, die sie terrorisierten. Ergo, sie und ihre Familie mussten tägliche Klingelstreiche über sich ergehen lassen. Der Anführer meiner Gruppe war entzückt und wollte ein Exempel statuieren, um die anderen Gruppen zu beeindrucken. Eines Abends holten mich die anderen ab und wir setzten seinen Plan in die Tat um, der darin bestand, ihr Haus mit 200 Paintballs zu bewerfen. Gesagt, getan.

Der Anblick bleibt mir bis heute in Erinnerung. Natürlich denk ich heute anders über diese Tat als damals. Aber er hatte es geschafft, die Tränen waren wieder da. Das verschaffte meiner Gruppe hohes Ansehen unter den anderen Gruppen. Natürlich hörten sie nicht auf. Eines Tages haben sie einen Apfel gegen ihr Fenster geworfen, ihr Sohn (damals bestimmt 20) muss an der Tür gewartet haben. Er reagierte und verfolgte die Rowdys, bis er einen stoppen konnte, der die ganze Wut der vergangen drei Wochen zu spüren bekam. Es tut mir wirklich leid, was ich dieser Frau und ihrer Familie angetan habe. Zwar wurde ich suspendiert und musste ein unangenehmes Gespräch führen, da der Junge mich verraten hat, aber das macht es nicht annähernd gut. Auch tut es mir leid für den Jungen, der einen Zahn verlor sowie grün und blau geschlagen wurde. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00037196 vom 10.12.2015 um 17:13:29 Uhr (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mädchen an der Feuerwehrstange

10

anhören

Begehrlichkeit Peinlichkeit Kinder

Ich (w/inzwischen 28) war mit vielleicht sieben oder acht Jahren immer mit meinen Freunden auf dem Spielplatz. Dort gab es eine schräge Feuerwehr-Kletterstange und ich habe es geliebt, daran hochzuklettern bzw. runterzurutschen. Es gab mir ein Gefühl, das ich nicht beschreiben konnte. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich ein gutes Gefühl "weiter unten" bekommen habe. Auf die Frage von anderen Kindern, warum mir das Klettern und Rutschen so gut gefällt, habe ich immer gesagt, dass es mir ein gutes Gefühl im Bauch gibt. Tja, das war geschwindelt, aber aus irgendeinem Grund wollte ich nicht erzählen, dass dieses Gefühl zwischen meinen Beinen existiert. Vielleicht war schon zu dieser Zeit eine gewisse Scham vorhanden.


Während eines Spaziergangs bei meinen Eltern in diesem Jahr bin ich an dem Spielplatz vorbeigelaufen und habe wieder darüber nachgedacht. Kann ich tatsächlich mit sieben Jahren, schon vor der Pubertät, erste Anzeichen für sexuelles Verhalten gezeigt habe? Ach ja, ich bin in einem normalen Haushalt aufgewachsen und das Thema Sex war während meiner Jugend einfach kein Gesprächsthema. Ich war auch eher ein Spätzünder und habe beispielsweise vor meinem ersten Freund nie an mir selbst rumgespielt. Also beichte ich, dass ich zum einen wohl bereits mit sieben Jahren die Erkenntnis gewonnen habe, was mir sehr gut gefällt. Aber zum anderen, dass ich es wohl irgendwie vergessen habe und erst 10 Jahre später meinen ersten richtigen Orgasmus erleben durfte.

Beichthaus.com Beichte #00037185 vom 08.12.2015 um 18:26:03 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Kinderspiele an den Gleisen

13

anhören

Ekel Unreinlichkeit Stolz Kinder Bahn & Co.

Meine Freunde und ich haben als Kinder öfters in der Nähe von Schienen gespielt, auch wenn es dumm und gefährlich war. Jedenfalls musste einer von uns heftig kacken, wir kamen auf die Idee, einfach mal so richtig genüsslich im Busch auf den Boden zu kacken und die Scheiße dann mit dem Stock aufzugabeln und auf die Schienen zu legen. Dann haben wir gewartet, bis ein Zug kam und mit voll Speed über die Scheiße gefahren ist. Wir haben uns tierisch gefreut, als wir ankamen und die ganze Scheiße in alle Richtungen spritzte.


Wenn ich bedenke, was wäre, wenn der Zug dann zufällig am selben Tag zur Inspektion musste und die Mitarbeiter unten kontrolliert haben: "Wieso stinkt das Drehgestell so nach Scheiße?!" Ich lache mir heute noch einen ab! Heute, in meinem Alter, würde ich es nicht noch einmal machen, aber wenn ich in der Zeit zurückreisen könnte und wieder so jung sein könnte und mit meinen Freunden spielen, dann würde ich wieder Scheiße auf die Schienen legen.

Beichthaus.com Beichte #00037176 vom 07.12.2015 um 14:52:23 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Wenn Raucher in die Scheiße langen

25

anhören

Ekel Unreinlichkeit Kinder Forchheim

Als Kind habe ich zusammen mit einem Freund immer Hundescheiße mit einem Stock aufgespießt und bei einem naheliegenden Zigarettenautomaten in den Rückgeldschacht geschmiert. Dann haben wir gewartet, bis sich jemand Zigaretten gekauft hat und sein Geld aus der Scheiße ziehen musste. Das war im Nachhinein betrachtet schon ein bisschen eklig für die Raucher, weshalb ich es heute wirklich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00037160 vom 04.12.2015 um 08:48:09 Uhr in 91301 Forchheim (Buckenhofener Straße) (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000