Sei nett zu den Flüchtlingen

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Dummheit Schwangerschaft Kinder

Ich beichte, dass ich wohl meinen 12- und 14-jährigen Töchtern zu viel Toleranz gepredigt habe. In unserem Dorf gibt es seit letztem Jahr eine Flüchtlingsunterkunft und ich habe sie darum gebeten, stets nett zu unseren neuen Mitmenschen zu sein. Tja, was soll ich sagen? Die Ältere ist jetzt schwanger von einem Jungen, der nicht einmal unserer Sprache mächtig ist. Jetzt bin ich hin- und hergerissen und finde es ehrlich gesagt auch etwas lustig, was die Kleine unter Nettigkeiten versteht. Meine Frau und mein Vater drehen allerdings fast durch.

Beichthaus.com Beichte #00037330 vom 03.01.2016 um 20:36:54 Uhr (30 Kommentare).

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Ehe oder Kinder?

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Selbstsucht Verrat Partnerschaft Kinder Borkheide

Ich überlege ernsthaft, mich scheiden zu lassen. Zur Erklärung: Ich (w/27) bin seit Mai verheiratet. Ich habe schon einen Sohn aus einer früheren Begegnung, mein Mann erzieht den Jungen wie einen eigenen Sohn, obwohl er schon fast vier Jahre alt war, als wir uns kennengelernt haben. Vor unserer Hochzeit haben wir natürlich darüber gesprochen, wie wir uns die Zukunft vorstellen. Und ja, wir haben nach der Hochzeit einvernehmlich aufgehört zu verhüten. Nun hat es in den ersten paar Monaten nicht gleich mit dem Baby geklappt, das ist ja auch an sich nicht schlimm. Aber mein Mann möchte jetzt doch lieber wieder verhüten. Ich wünsche mir aber sehr eine große Familie. Natürlich liebe ich ihn, aber ich bin auch noch jung genug, als dass ich einen anderen Partner finden könnte.

Beichthaus.com Beichte #00037242 vom 17.12.2015 um 16:09:00 Uhr in Borkheide (Am Finkenhain) (16 Kommentare).

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Meine Tochter macht mich wahnsinnig

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Verzweiflung Familie Kinder

Ich (w) beichte, dass ich in letzter Zeit oft bei meiner bald fünfjährigen Tochter die Geduld verliere und sie anschreie. Ich raste oft aus, wenn ich ihr tausend Mal sagen muss, dass sie etwas tun soll und sie es einfach nicht macht bzw. eine Ewigkeit dafür braucht. Besonders schlimm ist es in Stresssituationen, z.B. morgens beim Fertigmachen für die Kita oder abends nach einem anstrengenden Tag beim Bettfertig machen. Ich sage ihr, sie soll sich anziehen (die Anziehsachen liegen alle bereit) und eine halbe Stunde später hat sie nur ihre Unterhose an und dabei müssen wir in fünf Minuten aus dem Haus. Dabei muss ich immer wieder kontrollieren, wie weit sie ist, und sie anspornen. Oft bekommt sie auch grundlos einen Trotzanfall und fängt an zu heulen.


Jeden Morgen müssen wir zur S-Bahn rennen und jeden Morgen ist Geheule und Geschreie. Zum Teil sage ich dann auch Dinge, die ich eigentlich nicht zu meiner Tochter sagen möchte, aber ich habe in diesen Momenten einfach so eine verzweifelte Wut auf sie, die ich nicht kontrollieren kann. Beleidigungen tun mir dabei besonders leid, weil ich ihr damit ein schlechtes Beispiel bin und sie eigentlich sehr gute Manieren hat, die ich nicht verderben will. Ich finde keinen anderen Weg, wie ich sie dazu bringe, auf mich zu hören. Im Nachhinein tut es mir immer wahnsinnig leid und ich entschuldige mich auch jedes Mal für meine verbalen Entgleisungen.


Manchmal finde ich mein Verhalten aber auch gerechtfertigt, denn meine Tochter macht mich manchmal echt wahnsinnig mit ihrem Verhalten. Sie verzeiht mir auch immer und scheint dafür Verständnis zu haben. Wir haben eigentlich ansonsten ein sehr liebevolles Verhältnis und sagen und zeigen uns gegenseitig, wie lieb wir uns haben. Wenn ich mich nur besser unter Kontrolle haben könnte und mehr Geduld hätte!

Beichthaus.com Beichte #00037235 vom 16.12.2015 um 11:56:20 Uhr (41 Kommentare).

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Glas auf der Fahrbahn

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Dummheit Vandalismus Kinder Auto & Co.

Letztens bin ich mit meiner 5-jährigen Tochter zum Bus gespurtet, da wir etwas spät dran waren. Auf den Weg dorthin überquerten wir eine Hauptstraße, die in der Mitte durch einen Grünstreifen getrennt wird. Da standen wir nun und warteten auf eine Lücke zwischen den Autos, damit wir sicher rüberkommen. Bei dieser Warterei entdeckte meine Tochter wohl eine Bierflasche und kickte diese volle Kanne auf die Straße, wo sie dann in zwei Hälften zerbrach. Da gerade kurz frei war, rannte ich hin und ich schaffte es noch, zumindest den Flaschenhals wieder wegzutreten. Dann musste ich mein Kind holen, das gefährlich nah am Straßenrand rumhopste. Und dann war es auch schon so weit, ein Auto fuhr mit einem lauten Knall über die liegen gebliebene Hälfte, die ganze Straßenbreite war voller Splitter.


Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Tochter anscheinend noch nicht beigebracht habe, wie man sich im Straßenverkehr verhält und ich möchte mich auch bei dem Autofahrer entschuldigen, der sicher furchtbar geschimpft hat. Ich bin selbst Autofahrer und hätte wohl sofort angehalten und uns zur Rede gestellt. Dieser hat es nicht gemacht. Wir waren aber auch ziemlich schnell außer Sichtweite. Ich hoffe, der Reifen bleibt heil. In Zukunft werde ich besser aufpassen.

Beichthaus.com Beichte #00037230 vom 15.12.2015 um 22:53:13 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die besten Streiche im Dorf

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Waghalsigkeit Kinder

Ich (m/20) gehörte gehörte in meiner Kindheit einer kleinen Gruppe von Unruhestifter an, die ihren Ursprung in einem kleinen 2000 Seelendorf fand. Unserer Intention war es, Leute auf die Palme zu bringen. Nachts krochen wir aus unseren Löchern und zogen in den erbitterten Kampf, die Siedlungen zu terrorisieren. Die üblichen Klassiker, wie ein offener Tetrapack, der gegen eine Tür gelehnt wurde und dem Besitzer eine ordentliche Sauerei bescherte, wenn er seiner Pflicht nachging, um zu schauen, wer geklingelt hat. Taxifahrer, die sich bemerkbar machen sollten, wenn sie bei ihren Kunden angekommen sind, etc. Die Tränen des Gelächters trockneten mit der Zeit und wir sehnten uns nach einem "Meisterwek", welches das bisher geleistete in den Schatten stellen sollte.

In meiner Schule gab es eine Lehrerin - sie wohnte auch in unserem Dorf - die sich nicht durchsetzen konnte und sämtliche Strapazen über sich ergehen lassen musste. Ihr und ihrer Familie widmeten wir unsere ganze Aufmerksamkeit. Da viele Schüler von meiner Klasse aus demselben Ort kamen, die uns auch ab und zu begleiteten, fing ich regelrecht damit an, sie zu rekrutieren. Ich predigte ihnen, dass es nichts bessere gäbe, als bei ihr Klingelstreiche zu machen. Unabhängig von meiner Gruppe bildeten auch sie Gruppen, die sie terrorisierten. Ergo, sie und ihre Familie mussten tägliche Klingelstreiche über sich ergehen lassen. Der Anführer meiner Gruppe war entzückt und wollte ein Exempel statuieren, um die anderen Gruppen zu beeindrucken. Eines Abends holten mich die anderen ab und wir setzten seinen Plan in die Tat um, der darin bestand, ihr Haus mit 200 Paintballs zu bewerfen. Gesagt, getan.

Der Anblick bleibt mir bis heute in Erinnerung. Natürlich denk ich heute anders über diese Tat als damals. Aber er hatte es geschafft, die Tränen waren wieder da. Das verschaffte meiner Gruppe hohes Ansehen unter den anderen Gruppen. Natürlich hörten sie nicht auf. Eines Tages haben sie einen Apfel gegen ihr Fenster geworfen, ihr Sohn (damals bestimmt 20) muss an der Tür gewartet haben. Er reagierte und verfolgte die Rowdys, bis er einen stoppen konnte, der die ganze Wut der vergangen drei Wochen zu spüren bekam. Es tut mir wirklich leid, was ich dieser Frau und ihrer Familie angetan habe. Zwar wurde ich suspendiert und musste ein unangenehmes Gespräch führen, da der Junge mich verraten hat, aber das macht es nicht annähernd gut. Auch tut es mir leid für den Jungen, der einen Zahn verlor sowie grün und blau geschlagen wurde. Bitte vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00037196 vom 10.12.2015 um 17:13:29 Uhr (5 Kommentare).

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