Von Latte Matschiattos und Gnotschis

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Dummheit Hass Gesellschaft München

Ich hasse die Dummheit mancher Menschen. Nicht jeder ist ein Fremdsprachengenie, aber wenn Leute einen Latte "Matschiatto" bestellen dann werde ich aggressiv, es heisst "Makkiatto", phonetisch betrachtet. Gleiches gilt für Gnocchi, es spricht sich Njocki und nicht Gnotschi ihr Dummbeutel. Genauso wenig bestellt man irgendwo einen Expresso, entweder man bestellt einen Espresso oder zwei Espressi. Da könnte ich mich so aufregen. Sollte nochmal jemand beim Italiener in meiner Gegenwart "Bruschedda" bestellen, dann läuft er Gefahr eine ordentlich Fotzn zu bekommen, wie wir Bayern sagen. Manch einer könnte jetzt bemängeln, dass es Wichtigeres gibt auf dieser Welt, aber sich ein bisschen mit der Kultur anderer Länder zu beschäftigen und Wörter zu verstehen, die hier geläufig sind, gehört für mich einfach zur Allgemeinbildung.

Beichthaus.com Beichte #00040306 vom 13.09.2017 um 13:53:21 Uhr in München (31 Kommentare).

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Ich will einfach nicht arbeiten!

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Trägheit Faulheit Arbeit Gesellschaft

Ich (m/18) beichte, dass ich zwar einen qualifizierten Realschulabschluss habe, aber es kaum erwarten kann 25 zu werden, um Sozialhilfe zu kassieren und nicht mehr arbeiten zu müssen. Mir ist bewusst, dass ich dann nicht viel Geld habe, mir nichts gönnen kann, mir weder Auto noch Urlaub oder sonst etwas leisten kann und auch zu Weihnachten Essen vom Discounter essen muss. Mir ist auch klar, dass ich dann ein nichtsnutziger Loser und Versager bin, der auf Kosten anderer lebt. Aber das interessiert mich alles nicht, hauptsache ich muss nicht arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00040305 vom 13.09.2017 um 13:47:46 Uhr (16 Kommentare).

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Provokation der Polizei

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Hochmut Waghalsigkeit Auto & Co. Konstanz

Letztes Wochenende fuhren ich (w/23) und mein Freund nach Konstanz in unser Lieblingsrestaurant. Kurz nach der Grenze (wir kommen aus der Schweiz) fuhr vor uns ein Auto der Malteser-Stiftung. Diese Autos sehen unseren Polizeiwagen von den Farben her sehr ähnlich (weiß-orange). Als mein Freund dies bemerkte, sagte er zu mir: "Achtung Schatz, die Polizei!" Ich musste dort schon schmunzeln und drückte ein paar Mal extra etwas stärker auf das Gaspedal, sodass der Wagen aufheulte. Dann drehte ich die Musik auf und fing an mitzusingen. Meinem Freund gefiel dies überhaupt nicht: "Spinnst du, hör auf!", waren seine Worte. Ich werde sein Gesicht nie vergessen, als ich ihm sagte: "Du weißt schon, dass die Polizei hier grüne Wagen hat?"

Beichthaus.com Beichte #00040304 vom 13.09.2017 um 13:13:54 Uhr in Konstanz (18 Kommentare).

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Ich war der Computer-Spezialist der ganzen Schule!

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Vandalismus Dummheit Schule

Nach ungefähr 10 Jahren ist es so weit. Damals, als ich noch in die Hauptschule ging, fiel mir im IT-Unterricht die glorreiche Idee ein, meinen PC zu zerstören. Nein, nicht so wie ihr jetzt bestimmt denkt: Hammer drauf und fertig - sondern im Sinne von die Windows-Registrierungsdatenbank zerstören. Das heißt, das Betriebssystem und die gesamte Hardware zu zerstören, mit allem Drum und Dran. Nachdem mir dieses Vorgehen perfekt geglückt war, konnte ich nicht genug haben. Es war irgendwie ein Kick für mich, nicht erwischt worden zu sein, bzw. nicht unter Verdacht zu sein. Um es zu erläutern, ich war damals 14-15 Jahre, früher war alles noch etwas anders mit der Technik bzw. mit dem nötigen Know-How wie man einen PC zerstören kann.

Nunja.. wie beschrieben war es ein regelrechter "Kick" für mich. Ich beging einen großen Fehler. Ich baute einen RAM-Riegel (Arbeitsspeicher) aus dem PC aus - nichts passierte, es gab zwei Riegel. Wie eine Trophäe verschloss ich diesen in meinem Spind und präsentierte ihn ein paar meiner Klassenkollegen. Viele waren begeistert, obwohl sie nicht einmal wussten was das war, nur einer aus der Gruppe schien etwas skeptisch. Er fing an mich komische Dinge zu fragen wie: "Baust du dieses Teil dann wieder ein oder was hast du damit vor? Warum machst du so etwas? Was ist, wenn der Lehrer das erfährt?!" Diese Fragen gingen mir tierisch auf den Geist, denn niemand würde mich aus meinem Freundeskreis verpetzen, außer eben evtl. genau DIESE Person, die mich ständig fragte: "Was wäre wenn?!"

Mein Freundeskreis pushte mich und stellte mich auf die Probe. Ständig wurde ich von ihnen gefeiert - solange bis einer auf die brisante Idee kam, wir könnten doch alle Computer in der Klasse lahmlegen, kurz vor einem Test - bzw. ich sollte das machen, um zu beweisen dass ich das kann - ICH sollte JEDEN PC in diesem Klassenraum zerstören. Von vielen Seiten hörte ich dann, das schafft er sowieso nicht. Challenge ACCEPTED dachte ich mir! Jetzt wird es richtig heftig. Der Tag der Prüfung stand vor der Tür. Jeder betrat den Klassenraum, startete den PC und platzierte wie gewohnt die Mappe neben den Nachbarn. Plötzlich ging der Lehrer hinaus, weil ihn eine Lehrerin gebeten hatte, kurz aus der Klasse zu gehen. GEDANKENBLITZ! Mir schoss die verrückteste Idee in den Kopf, die ich jemals hatte. Ich rannte zum Lehrerplatz, setzte mich hin, startete CMD und gab einiges an Befehlen ein. In meinem Stress hatte ich mich dermaßen oft vertippt, dass ich Dinge tat, die ich eigentlich gar nicht wollte bzw. von denen ich selber keinen Plan hatte. Plötzlich meldeten die ersten.. "Meine Tastatur schreibt nicht mehr normal!", "Ich kann nichts mehr kopieren!", "Das Schülerlaufwerk ist verschwunden!"

In diesem Moment wusste ich nur noch nichts. Mein Adrenalin erreichte den Höhepunkt und ich fing direkt an vor Angst zu lachen, rannte wie ein verrückter Professor zu meinem Platz zurück. Bis heute steigt mir das Adrenalin zu Kopf - auch jetzt gerade wieder, nach guten 10 Jahren. Ich wusste nicht wirklich, wie ich das geschafft habe, aber ich habe es geschafft, das gesamte Schulnetzwerk der Schule lahmzulegen inkl. das gesamte Tastaturenlayout umzustellen - Funktionen wie Verschieben der Dateien oder Umbenennen funktionierten nicht mehr, einfach gar nichts.

Meine Klassenkameraden standen mir von diesem Zeitpunkt an mit Ehrfurcht gegenüber. Ich war nicht der beste Sportler der Schule sondern der beste Computer-Spezialist der Schule. Mir gefiel der Status, mir gefiel jedoch nicht, nicht zu wissen was in den kommenden Tagen auf mich zukommen wird. Vielleicht plaudert jemand etwas aus? Vielleicht auch nicht. Immerhin hat die ganze Klasse zugesehen und nicht nur meine Kollegen. Jeden Tag ging ich mit einem mulmigen Gefühl in die Schule, jede noch so kleine Reaktion der Lehrer gegenüber mir versetzte mich in eine Art des paranoiden Zustandes. 1.000 Gedanken schossen mir durch den Kopf, ich fing an wie der Klassenkollege zu denken, der auf mich damals einredete, mit den RAM-Riegeln. Ständig hatte ich Gewissensbisse, die ich nicht loswurde. Schließlich, eine Woche später, waren die PCs immer noch nicht funktionstüchtig. Die georderten Computertechniker bekamen das Dilemma auch nicht in den Griff und aus einer Woche wurden zwei Wochen. Natürlich hatte meine Klasse den negativen Nebeneffekt kein Internet zu haben, aus die lustigen EDV-Stunden wurden knallharte Deutsch- oder Englischstunden. Was mich in dieser Zeit wirklich gewundert hat, war, dass jeder, wirklich jeder, den Mund gehalten hat. Es sprach auch nicht einmal eine Person mit mir darüber (außer meine Kollegen).

Nach gefühlt einem Monat - die Erleichterung. Wir konnten den EDV-Unterricht wieder fortsetzen. Wie haben alle nagelneue PCs bekommen. In diesem Moment realisierte ich erst, was ich angestellt habe. Ich habe die Techniker in die Knie gezwungen, sie ungewollt zum Scheitern verurteilt. Mir tat das sehr leid. Gewissensbisse hatte ich aber erst so richtig, als mein EDV-Lehrer zu mir kam und mich an einem stillen Ort verbal vollkommen unterdrückt hat. Er schien von den RAM-Riegeln zu wissen, jedoch nicht von dem größeren Projekt, das ich angezettelt habe. Ich sah ihn an als wäre er von einem anderen Planeten, in mir kam ein kleiner James Bond zum Vorschein. Aus seiner Mimik erkannte ich nur, dass er sich nicht sicher war, mir die Schuld zuzuweisen. Kommentarlos ging ich und schüttelte erschüttert den Kopf.

Seit diesem Tag an bekam ich von ihm keine normalen Blick mehr, sondern eher so einen tiefen Blick, es war fast schon etwas beängstigend, doch genau das wollte er damit bewirken. Er wollte mir ein schlechtes Gewissen in mein Hirn pflanzen. Das hat er geschafft und ich bitte um Vergebung und Verständnis für meine leichtsinnig dumme jugendliche Art PCs zu zerstören.

Beichthaus.com Beichte #00040303 vom 13.09.2017 um 00:24:32 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Katze mit dem Halsband

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Boshaftigkeit Falschheit Tiere

Bei uns im Viertel gibt es eine Katze, die sich überall durchfrisst. Sie ist aber nicht herrenlos, sondern wird immer wieder von ihrem Frauchen eingefangen, hält es aber wohl nicht lange zu Hause aus. Auf dem Halsband steht die Telefonnummer der Frau. Um der Sache einen komödiantischen Charakter zu verleihen, habe ich im Zoo-Fachhandel ein gleich aussehendes Halsband besorgt, und darauf die Telefonnummer einer Sexhotline geschrieben. Wird bestimmt lustig, egal, wer dort anruft.

Beichthaus.com Beichte #00040302 vom 13.09.2017 um 02:02:17 Uhr (10 Kommentare).

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