Begehrter Partyfotograf

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Morallosigkeit Begehrlichkeit Dating Arbeit

Ich war vor etwa zwei Jahren für einige Zeit als Partyfotograf unterwegs. Kennt ja sicher jeder, diese Typen, die mit Spiegelreflex in der Disco rumlaufen und Fotos schießen. Ich war im Internet zufällig auf die Stellenanzeige gestoßen, und da ich mich ohnehin für Fotografie interessierte und auch eine recht vernünftige Kamera besitze meldete ich mich, und zwei Abende später ging es auch schon los. Ich machte ab da regelmäßig Touren durch verschiedene Clubs und Bars um die Feiernden abzulichten. Das Geschäftsmodell war einfach: Die Fotos konnten dann auf der Seite der Agentur kostenlos in niedriger Auflösung eingesehen werden. Wer jedoch ein höher aufgelöstes Foto zum privaten Gebrauch haben wollte, musste zahlen. Zugegeben, die Bezahlung für uns Fotografen war schlecht, doch schon sehr bald interessierte mich das überhaupt nicht mehr, denn ich entdeckte einen tollen Nebeneffekt: Die Tätigkeit als Partyfotograf bietet eine fantastische Möglichkeit, um Frauen kennenzulernen. Es ist schon beinahe unheimlich, welche Anziehungskraft eine teure Kamera und Visitenkarten auf Feierwütige haben. Außerdem hat man jederzeit einen Grund, Leute anzusprechen und kann "ganz nebenbei" ein paar Komplimente einstreuen, Smalltalk betreiben und merkt sehr schnell, ob man Interesse weckt oder nicht. Wenn nicht geht es halt weiter zu der Nächsten, sind ja mehr als genug da.


Immer öfter kam es dann vor, dass ich die hochauflösenden Fotos im Austausch für einen Drink, eine Telefonnummer, oder einen Kuss "verkaufte". Und ja, die Masche hat oft genug gezogen, und so konnte ich reihenweise Frauen abschleppen. Einen guten Grund nach einem One-Night-Stand zu flüchten gab es obendrein, denn man musste ja noch die Bilder bearbeiten und hochladen. Und ganz nebenbei habe ich natürlich auch noch ein wenig Geld verdient. Nachdem ich nach einem knappen Jahr meine jetzige Freundin kennenlernte, verlor ich das Interesse an meiner Nebentätigkeit und kündigte. Kurz darauf zog sich die Agentur - wohl aus finanziellen Gründen - aus meiner Heimatstadt zurück. Ich beichte also, dass ich meine damalige Tätigkeit schamlos ausgenutzt habe, um betrunkene Frauen aufzureißen und manchmal glaube ich, dass ich einen guten Teil zur finanziellen Situation der Agentur beigetragen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032615 vom 23.01.2014 um 11:31:02 Uhr (15 Kommentare).

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Leben in Vegas

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Trunksucht Morallosigkeit Prostitution Verzweiflung Last Night Eltmann

Ich habe in den letzten vier Monaten mein Leben ruiniert. Also: ich (m/51) habe mich vor 25 Jahren selbstständig gemacht. Ich hatte damals nach dem Studium erkannt, dass man mit Photovoltaik in naher Zukunft noch sehr viel Geld machen kann und hatte dann dahin gehend ein lukratives Unternehmen, welches sich auf den Vertrieb, die Vermarktung und die Beratung einschließlich der Montage beim Kunden spezialisiert hat. Jetzt bekam ich so etwas wie eine Midlife-Crisis und habe alles an meine beiden Söhne abgetreten. Ich sagte meiner Frau, dass ich zwei oder drei Monate alleine verreisen und die Zeit für mich nutzen möchte, wofür sie auch Verständnis hatte. Ich wollte zuerst vier Wochen nach Las Vegas und danach schauen, wo es mich hintreibt. Jetzt zur Beichte. Ich bin jetzt den dritten Monat in Vegas und habe ungefähr die Hälfte meines Vermögens verzockt, verhurt und mir in den Schädel gezogen. Meine Frau stand gestern bei mir im Hotel und hielt mir unsere Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen vor die Nase, woraufhin ich ihr direkt alles gestand. Ich habe sie noch nie angelogen und konnte es auch jetzt nicht. Sie sagte nur, dass sie direkt zurückfliegt und dann die Scheidung einreichen wird, um mich bis aufs Letzte auszunehmen. Und ich hatte heute nichts Besseres zu tun, als zu zocken und mich dabei zu betrinken. Ich erkenne mich momentan selbst nicht wieder. Alles, wofür ich gelebt hatte, ist jetzt im Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00032614 vom 24.01.2014 um 02:31:56 Uhr in Eltmann (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein Totschlagargument

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Dating Wien

Ich (m/27) sehe eher durchschnittlich aus. Ich habe einen kleinen Bauchansatz und kleide mich auch nicht unbedingt so, wie es die Modemagazine der Gesellschaft vorpredigen. Allerdings würde ich sagen, dass ich mit beiden Beinen fest im Leben stehe. Ich arbeite seit meinem fünfzehnten Lebensjahr, habe Auto, Wohnung, einen großen Freundeskreis, rauche nicht und habe am Ende des Monats noch so viel Geld übrig, dass ich noch etwas zur Seite legen kann. Jedoch scheinen die Frauen in meinem Alter eher auf Typen zu stehen, die sich kleiden wie eine Freakshow, sich komische Frisuren machen lassen, rauchen, saufen, arbeitslos sind und noch daheim bei Mutti wohnen - also dem genauen Gegenteil von mir. In einer Hinsicht hat Gott mich jedoch mehr als andere Männer belohnt. Ich bin untenrum wirklich gut gebaut. Früher habe ich das nicht an die große Glocke gehängt und die Mädels haben erst gesehen, was sie an mir haben, als wir miteinander intim wurden. Dementsprechend kamen oftmals andere Männer und schnappten mir die Damen praktisch vor der Nase weg, weil die Mädels lieber die ausgeflippten Typen bevorzugten und nicht wussten, was ihnen bei mir entgeht. Inzwischen mache ich es aber anders und prahle mit meinem großen Gemächt, wo es nur geht. Und das scheint zu funktionieren. So viel Sex wie in den letzten Monaten hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Es tut mir leid, dass ich mit meinem großen Ding die niederen Triebe der Frauen ansprechen muss, aber ansonsten hätte ich wahrscheinlich keine wirklichen Chancen mit einer Frau intim zu werden. Ich schädige niemanden mit meiner Art, eine Frau rumzubekommen und es passiert alles freiwillig. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032613 vom 23.01.2014 um 08:19:15 Uhr in 1060 Wien (Liniengasse) (18 Kommentare).

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Punktierte Kondome

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Schwangerschaft Ex Groß Schweinbarth

Als ich unerwartet einen Tag früher von der Montage heimkam, habe ich meine Freundin in unserer gemeinsamen Wohnung im Bett mit einem anderen Mann entdeckt. Erst war ich schockiert, aber dann ergab vieles einen Sinn, da mich Freunde schon öfters darauf hingewiesen hatten, dass meine Ex nichts anbrennen lässt, wenn ich unter der Woche nicht da bin. Damals glaubte ich jedoch nicht, dass sie fremdgehen würde. Und jetzt das. Ich zog einen Schlussstrich unter die Beziehung und wohnte in der Zwischenzeit bei meinen Eltern. Zwei Wochen später hatte ich eine schöne Wohnung in der Nachbarortschaft. Ich hatte mit meiner Ex vereinbart, dass sie nicht anwesend sein sollte, wenn ich meine Möbel und meine persönlichen Sachen abhole. Doch bevor ich unsere gemeinsame Wohnung endgültig verließ, suchte ich mir ihren Kondomvorrat und punktierte jedes Einzelne mit einer Stecknadel - zugegebenermaßen wurde ich hier von einigen Geschichten inspiriert. Gestern kam der Anruf meiner Ex, die Rotz und Wasser heulte, da sie schwanger sei und nicht wisse, wer der Vater ist. Da ich ja auf keinen Fall infrage kommen kann, wünschte ich ihr alles Gute und beendete das Gespräch. Ich bitte um Absolution für meine Rache.

Beichthaus.com Beichte #00032607 vom 22.01.2014 um 08:27:15 Uhr in 2221 Groß Schweinbarth (Matzner Straße) (32 Kommentare).

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Mobbing für das Selbstwertgefühl

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Boshaftigkeit Hass Neid Selbstsucht Internet

Ich (m/23) möchte etwas beichten, das mich schon seit einiger Zeit belastet. Um ehrlich zu sein, mein Selbstwertgefühl ist nicht so gut, wie es sein sollte. Als Kind hatte ich nie das Gefühl, irgendwo dazuzugehören. Ich bin weder attraktiv, noch begabt, noch interessant. Alles, was ich anfasse, wird im besten Fall mittelmäßig. Während meiner Ausbildung habe ich zwei wunderbare Freunde gefunden, die mich in ihrer Clique integriert haben. Aber anstatt dankbar zu sein, beneide ich sie und freue mich heimlich über ihre Misserfolge. Und anstatt etwas dagegen zu unternehmen, projiziere ich meine Gefühle auf andere. Ich habe mir angewöhnt, Leute im Internet anonym fertigzumachen, was für mich bisher nie irgendwelche ernsthaften Folgen hatte. Ich suche mir bewusst junge Opfer aus, da ich aus eigenen Erfahrungen weiß, wie verwirrt und empfindlich man in der Pubertät sein kann. Ich dachte, ich würde mich dabei besser fühlen, aber so etwas macht fast süchtig. Es ist so, als würde man versuchen, den Durst mit Salzwasser zu löschen. Inzwischen bin ich immer boshafter, systematischer und hartnäckiger in meinen Beleidigungen geworden. Ich hatte Opfer, die ich über mehrere Monate im Visier hatte. Ich habe in ihren Blogs und Fotoalben jede Info ausgegraben und habe sie damit veralbert, bloßgestellt und schikaniert. Egal, wie oft ich geblockt werde, ich finde immer einen neuen Weg, diese Kinder zu belästigen. Am Ende finde ich das Ganze einfach nur unnötig, ich bin wirklich nicht stolz auf mein destruktives Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00032605 vom 22.01.2014 um 21:07:15 Uhr (25 Kommentare).

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