Verheimlichte Asexualität

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Verzweiflung Peinlichkeit Feigheit

Ich (w/22) glaube, ich bin asexuell. Ich habe keinen Bock auf Sex. Gar nicht, nur wirklich extrem selten. Es ist schon so, dass ich mich zu Männern hingezogen fühle, aber nicht so sehr auf sexueller Ebene, sondern mehr auf freundschaftlicher, vor allem zärtlicher Basis. Das ist schon lange so. Und ich weiß absolut nicht, wie ich es den Leuten beibringen soll! Meine Mutter würde es verstehen und so akzeptieren, sie ist der offenste und toleranteste Mensch, den ich kenne. Bei Freunden, Bekannten und anderen Verwandten sieht das anders aus. Sie würden es hinnehmen, ja. Aber gerade sie würden mit Sicherheit viele Fragen stellen, bei denen ich mich schon grusele, wenn ich mir das nur ausmale.


Asexualität ist einfach oft missverstanden und es ist oft unbekannt, dass es da auch wieder diverse Formen gibt. Manche praktizieren Selbstbefriedigung, andere nicht. Manche wollen Zärtlichkeiten, andere lehnen auch das ab. Manche haben extrem selten Sex, andere nie. Homo- und Bisexualität sind heute zum Glück gang und gäbe, Asexualität leider noch nicht so, vielleicht weil auch weniger Menschen betroffen sind. Es sind bei mir schon Freundschaften daran gescheitert, wenn die Männer angefangen haben, mehr als das zu wollen. Gerade ist es wieder auf dem besten Weg dahin und ich weiß echt nicht weiter. Ich habe Angst vor einer Reaktion der Leute, obwohl man heute doch eigentlich offen zu seinen Vorlieben - oder eben nicht vorhandenen Vorlieben - stehen können sollte. Ich schäme mich, es bisher nicht zu können.

Beichthaus.com Beichte #00036226 vom 22.07.2015 um 22:54:58 Uhr (16 Kommentare).

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Schwanger mit Mitte 40

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Gewalt Hass Zorn Familie

Ich (w/23) möchte für meine schrecklichen Gedanken um Vergebung bitten. Nun, die Situation ist wie folgt:
In meiner Kindheit hatte meine Mutter sehr wenig Zeit als Alleinerziehende. Sie kam selbst aus schwierigen Verhältnissen und für sie war es völlig normal, […]
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Beichthaus.com Beichte #00036224 vom 22.07.2015 um 15:43:32 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kleine Mädchen in dunklen Parkhäusern

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Hamburg

Ich (m/19) verarsche Typen. Ich habe in letzter Zeit aus Langeweile gefallen daran gefunden, mich in Teenager-Chatrooms rumzutreiben, unter Pseudonymen, die mich als junges, attraktives Mädel ausweisen. Jedes Mal, wenn ich da unterwegs bin, melde ich mich mit offensichtlichen und eindeutigen Nachrichten im Chat und frage nach z.B. "jungen Typen aus Hamburg". Ich kriege immer haufenweise Antworten und auch einige echt krasse. Nun mache ich es so, dass ich Treffen mit den Typen verabrede. Meist noch am selben Abend. In dunklen Ecken in Parkhäusern, bei Friedhöfen oder in Parkanlagen. Zu ihrem Pech wird da aber niemals das beschriebene "bildhübsche und unerfahrene Mädchen" aufkreuzen. Sondern ich: zwei Meter groß, 120 Kilo schwer, und semiprofessioneller Football-Spieler. Bislang habe ich die Typen immer nur aus der Entfernung beobachtet und mich an ihren entgleisenden Gesichtszügen erfreut, wenn sie teilweise über 30 Minuten da warten und ihnen klar wird, dass niemand kommen wird. Ich überlege immer häufiger, mal auf so einen zuzugehen und ihm ein wenig Angst zu machen, sodass er nie wieder auf die Idee kommt, sich nachts in dunklen Parkhäusern rumzutreiben und auf kleine Mädchen zu warten. Ich weiß nicht, ob das richtig ist und ich weiß nicht, wie weit ich das noch treiben werde. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00036222 vom 22.07.2015 um 12:33:26 Uhr in 21031 Hamburg (Bergedorfer Straße) (8 Kommentare).

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Der Schatz meines Opas

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Falschheit Diebstahl Geld Familie

Ich möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Unrecht bereichert habe. Vor zwei Monaten ist mein Opa gestorben. Er hatte nur eine kleine Rente und lebte seit Jahren allein. Nun ging es darum, die Wohnung aufzulösen.
Meine Mutter sagte, sie könnte das nicht, mein Vater hatte kein Interesse und mein Bruder "keine Zeit." Da ich in der Familie die engste Bindung zu meinem Opa hatte und mich auch mehr als alle anderen um ihn gekümmert habe, habe ich mich dann um die Auflösung der Wohnung gekümmert. Ich habe zwei Monate lang jedes Wochenende dort verbracht, bin mit einem geliehenen Transporter zig Mal zur Müllhalde gefahren und habe echt viel geleistet. Mein Bruder war nur einmal da, hat eine halbe Stunde mit angepackt und sich dann die Waschmaschine, die mein Opa erst ein halbes Jahr vorher gekauft hatte, unter den Nagel gerissen und ist verschwunden. Bei schweren Möbeln hat mir ein Freund geholfen, aber ansonsten habe ich alles alleine gemacht. Weil ich meinen Opa sehr gemocht habe und er als Kind auch viel Zeit mit mir verbracht hat, war das irgendwie selbstverständlich für mich. Trotzdem fand ich es sehr schade, dass sonst niemand aus der Familie helfen wollte und das, obwohl mein Opa immer für alle da war und geholfen hat, wo er nur konnte.


Als ich fast fertig war, habe ich einen alten massiven Tisch zerlegt und ein Fach unter der Tischplatte entdeckt. Darin befand sich etwas Goldschmuck, mehrere Goldmünzen und Bargeld. Dies habe ich komplett für mich behalten und niemandem etwas davon erzählt. Schmuck und Münzen habe ich verkauft und zusammen mit dem Bargeld habe ich nun etwa 12.000 Euro für mich behalten. Ich weiß, dass der Rest der Familie genau so einen Anspruch darauf hätte, aber ich finde, die haben es nicht verdient, und wenn die Wohnungsauflösung durch eine Firma erfolgt wäre, hätte auch niemand etwas von dem "Schatz" abgekriegt. Auf der einen Seite finde ich, dass mir das Geld zusteht, auf der anderen Seite habe ich ein schlechtes Gewissen, vor allem weil ein solcher Betrag auch für mehrere Wochenenden Arbeit sicher weit überzogen ist.

Beichthaus.com Beichte #00036221 vom 22.07.2015 um 10:47:59 Uhr (15 Kommentare).

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Der Traum, sich selbst einen zu blasen

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Masturbation Last Night

Der Traum, sich selbst einen zu blasen
Ich (m/23) habe heute beim Schlafen geträumt, dass ich mir selbst einen blase. Ich weiß nicht mehr genau, wieso ich das geträumt habe. Allerdings ging es so weit, dass ich im letzten Moment realisiert habe, dass ich nichts im Mund habe, sondern gleich in meine Boxershorts kommen würde. Das habe ich dann zum Glück noch verhindert. Ich frage mich nur, wie ein Traum so realistisch sein kann, dass man wirklich nichts merkt. Mein Traum hat mir einen Streich gespielt und ich war zu dumm, es direkt zu durchschauen.

Beichthaus.com Beichte #00036213 vom 21.07.2015 um 12:57:58 Uhr (7 Kommentare).

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