Veränderung durch Zeitarbeit

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Falschheit Misstrauen Verzweiflung Arbeit

Ich (m/31) bin verheiratet, habe eine zwei Jahre alte Tochter und war inzwischen schon in fünf verschiedenen Jobs tätig. Vor sechs Jahren habe ich meine Ausbildung als Bürokaufmann beendet und bin seitdem von einer Zeitarbeitsstelle in die nächste gestolpert. Es ist unglaublich, aber ich merke, dass mich dieses Hin und Her völlig verändert hat. Man fühlt sich minderwertig, fehl am Platz und ordnet sich unter. Ich fühle mich ständig wie Falschgeld, das nicht dazugehört, und gehe auf Distanz. Traurig dabei ist, dass meine Frau nicht nachvollziehen kann, dass mich das so völlig abgestumpft und verändert hat. Ich will nicht sagen, dass jeder Tag schlimm ist, aber ich sehe, wie mein Bruder mit seinen Arbeitskollegen feiern geht und öfters unterwegs ist, was ich mir irgendwie niemals vorstellen kann. Seit zwei Jahren habe ich zum Glück eine Tochter, die mich immer wieder motiviert und mir auf ihre Art und Weise zeigt, wie schön und wundervoll das Leben ist.


Aber ist es nicht verständlich, dass man nach so vielen Wechseln und neuen Kollegen einfach keine Kraft mehr hat? Vor einem Jahr habe ich für meine derzeitige Stelle gekämpft und bin mehrfach vor Ort gewesen, um den Chef von meiner Person zu überzeugen, was dann auch geklappt hat. Seit einiger Zeit weiß ich nun jedoch, dass es diese Firma nicht mehr lange geben wird und ich mir deshalb schon wieder einen neuen Job suchen muss. Ich möchte gestehen, dass mich diese Ungewissheit meiner beruflichen Zukunft ängstlich macht und dass ich mich nach der Sicherheit sehne, für meine Frau und mein Kind immer sorgen zu können. Ich spüre, wie meine Seele unter dieser Situation leidet und ich immer misstrauischer werde - gegen alles und jeden. Aber ich möchte betonen, dass die Arbeitsplatzwechsel immer auf meine eigene Initiative hin geschahen und dass mein Verdienst dadurch rapide angestiegen ist. Aber meine Persönlichkeit wurde leider immer stärker eingeschränkt. Ich wünsche allen, die dieses Schicksal mit mir teilen viel Kraft und Geduld, denn das ist genau das, was ich mir auch wünsche.

Beichthaus.com Beichte #00032789 vom 27.02.2014 um 10:41:14 Uhr (9 Kommentare).

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Eingeschlafenes Sexleben

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Trägheit Partnerschaft Spelle

Ich (w/22) möchte beichten, dass ich früher ein ziemlich reges Sexleben hatte. Ich habe es überall und nahezu mit jedem gemacht, und habe auch einige ziemlich perverse Sachen ausprobiert, was durch zahlreiche Privatvideos belegt ist. Seit einiger Zeit lebe ich aber in einer Beziehung. Ich bin auch sehr glücklich mit meinem Freund. Das Problem ist, dass unser Sexleben ziemlich eingeschlafen ist. Wir machen es im Schnitt ein Mal im Monat und das auch nur, weil es irgendwie dazugehört. Es gibt weder besondere Orte, noch besondere Stellungen oder irgendetwas Aufregendes beim Sex, was ich früher andauernd hatte. Mir macht das nichts aus, ich habe alles erlebt, was ich erleben wollte, aber mein Freund beklagt sich oft darüber. Ich entschuldige mich auch bei ihm dafür, aber ich habe einfach keine Lust mehr auf Sex. Ich bin eben erwachsen geworden, studiere und arbeite nebenbei, da bleibt weder Zeit noch Kraft für ein extravagantes Sexleben. Es tut mir irgendwie etwas leid für meinen Freund, aber wenn er nur wegen des Sex mit mir zusammen ist, ist er auch selbst schuld.

Beichthaus.com Beichte #00032784 vom 27.02.2014 um 01:24:11 Uhr in Spelle (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Kiffer im Pumakäfig

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Feigheit Lügen Verzweiflung Dating

Ich (w) war letzten Sommer mit einem Typen verabredet, auf den ich wirklich sehr stand. Es war so ausgemacht, dass ich zu ihm in seine Wohnung komme und wir dann in die Stadt gehen. Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass er wirklich mit Abstand der verplanteste, chaotischste und unorganisierteste Mensch war, den ich bis dato kennengelernt hatte! Ich machte mich also frisch geduscht und schön gestylt auf den Weg zu ihm - und fand dort das reine Grauen vor. Er empfing mich, freundlich und offen, gleich mit Umarmung, jedoch in dreckigem, zerknitterten T-Shirt, Jogginghose, barfuß, und mit furchtbaren Augenringen. Ich folgte ihm wie in Trance weiter in seine Wohnung und nach einem tiefen Atemzug wusste ich nicht, welcher der Gerüche mir mehr zu schaffen machte: der seiner verschwitzten, unrasierten Achseln, der der herumliegenden Essensreste diverser Burgerketten oder des vollen, vor sich hinmüffelnden Katzenklos. Seine Wohnung war im Obergeschoss und draußen herrschten Temperaturen jenseits der 30 Grad, somit übertreibe ich wirklich nicht, wenn ich schreibe, dass es stank wie im Pumakäfig!


Ich weiß gar nicht mehr, warum ich nicht sofort abgehauen bin, aber ich war zu dem Zeitpunkt einfach viel zu vernarrt in diesen Kerl. Deshalb folgte ich ihm auch ins Wohnzimmer und sah, dass da noch ein Typ auf dem Sofa saß. Wohl ein Freund von ihm, der öfters bei ihm chillen würde. Der Fernseher lief, und somit waren die beiden Jungs vollkommen abgelenkt. Von mir oder unserem Date war gar keine Rede mehr. Ich saß da und wurde eigentlich gar nicht mehr beachtet. Ich wollte einfach nur noch weg, als es an seiner Tür klingelte und drei weitere Kumpels das Wohnzimmer betraten - mit Bier und Burgern im Gepäck. Sie setzten sich wie selbstverständlich und würdigten mich ebenfalls keines Blickes.
Einer fragte meinen Schwarm dann, ob er etwas da habe, und dieser öffnete eine Schublade und holte eins von zahlreichen kleinen Päckchen mit Gras raus. Während sie sich Joints bauten und mein Schwarm es sogar vor meinen Augen an einen seiner Kumpels weiterverkaufte, saß ich total perplex da und konnte meinen Augen nicht trauen. Ich wollte nur noch weg, aber da ich leider ein lieber Mensch bin, der schlecht Kritik äußern kann und Angst hat, Menschen zu verletzen, traute ich mich nicht, einfach aufzustehen und zu gehen, geschweige denn diesem Typen alles an den Kopf zu knallen, wie ich es hier mache. Was ich beichten möchte? Ich habe dann auf den ältesten, miesesten und unehrlichsten Trick zurückgegriffen, um einem Horrordate zu entkommen.


Die Jungs waren gerade munter beim Kiffen und ich schrieb meiner besten Freundin per SMS, dass sie mich anrufen und unter irgendeinem Vorwand da rausholen soll. Das hat sie als gute Freundin natürlich auch getan, ich habe natürlich schnell den Lautsprecher meines Handys laut gestellt, sodass jeder gut verstehen konnte, als sie sagte, dass mein Mitbewohner ohnmächtig zusammengebrochen wäre und ich ihn sofort ins Krankenhaus bringen müsste. Ich habe sofort Panik geheuchelt, musste auch nicht mehr viel erklären und konnte so schnell verschwinden. Es tut mir leid, dass ich die Gesundheit meines Mitbewohners als Lüge benutzt und meinen Schwarm so dreist angelogen habe. Aber ich wusste mir nicht anders zu helfen, das war mit Abstand das schlimmste Date meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00032781 vom 25.02.2014 um 23:48:34 Uhr (24 Kommentare).

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Zu naiv für eine Ausbildung

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Verzweiflung Dummheit Arbeit

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich totale Zukunftsängste habe und selbst daran schuld bin. Schon während meiner Schulzeit wusste ich - im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler - nicht wirklich, was ich mal für eine Ausbildung machen sollte. So kam es, dass ich nach meinem Abschluss ein FSJ machte und danach immer noch absolut planlos war, was meine berufliche Zukunft anging. Also fing ich eine Ausbildung zur Erzieherin an, die ich allerdings selbst verschuldet abbrechen musste. Seitdem arbeite ich überall, wo es eben so geht. Arbeitslos war ich nie und auch finanziell gesehen hatte ich durch meine Jobs nie wirklich Probleme. Und zugegeben - irgendwann gefiel es mir so zu leben und ich kümmerte mich nicht weiter um eine Ausbildung. Das bereue ich mittlerweile sehr, denn inzwischen fühle ich mich in meinen Jobs nur noch unterfordert und merke selbst, dass mich das auf Dauer nicht weiter bringt. Also habe ich endlich damit angefangen, mich für Ausbildungen zu bewerben. Doch bis jetzt läuft es eher schlecht als recht, was mir ziemliche Angst einjagt. Ich will unbedingt etwas lernen, doch ich befürchte, dass ich mir durch meine damalige Naivität fast alles verbaut habe. Ich hoffe, dass ich irgendwann trotzdem noch die Chance bekomme, eine Ausbildung zu machen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032757 vom 21.02.2014 um 12:58:15 Uhr (12 Kommentare).

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Das Stöhnen der Nachbarin

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Begehrlichkeit Maßlosigkeit Schamlosigkeit Nachbarn

Ich (m/31) bin total geil auf meine Nachbarin, inzwischen ist es schon fast obsessiv. Sie ist aber auch ein echt scharfes Gerät. Lange blonde Haare, super Figur, schöne große Brüste und gerade mal 27 Jahre jung. Im Sommer sind sie und ihr Freund oft auf dem Balkon, deshalb haben wir uns auch schon öfters ganz nett unterhalten. Unsere Schlafzimmer liegen direkt nebeneinander, dadurch bedingt habe ich sie dann vor zwei Jahren auch das erste Mal beim Sex stöhnen gehört. Und es ist unglaublich! Sie hat eine tolle Stimme und man hört richtig, dass es ihr Spaß macht - ihr Stöhnen ist so intensiv, dass ich davon selbst jedes Mal total geil werde. Meistens sind sie morgens an den Wochenenden zugange, ich höre dann immer genau hin und stelle mir vor, wie ihr Freund sie so richtig rannimmt. Letzten Sonntag konnte ich sogar hören, dass er ihr kräftige Schläge auf den Po gegeben hat, während er sie von hinten beglückte. Ich bin wirklich froh, dass meine Freundin nicht so früh wach ist, dass sie das hören würde. Wir haben zwar tollen Sex und ich liebe sie auch - aber wenn ich die Alte von drüben höre und sie mir vorstelle, werde ich einfach unglaublich geil.

Beichthaus.com Beichte #00032748 vom 19.02.2014 um 17:03:49 Uhr (14 Kommentare).

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