Umgeben von seelenlosen Blutsaugern

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Rache Zorn Hass Morallosigkeit Ex

Ich (w/23) beichte, dass ich manchmal schlimme Rachegedanken habe, die meinen Ex-Freund (22) betreffen. Dieser Schönling, der immer so tut, als sei er der Engel auf Erden und Schwiegermuttis Liebling, hat mich manipuliert, belogen, ganz schlimm hintergangen und mein Leben zeitweise zur Hölle gemacht. Was mich so sauer macht, ist, dass dieser Typ es immer wieder schafft, nette Frauen um den Finger zu wickeln, um sie auszunutzen und sich selbst an seinem Machtgefühl aufzugeilen. Seine komplette Familie sowie meine Eltern und Freunde hat er mit seiner psychopathischen Masche und seinen Lügengeschichten überzeugt, bis die Wahrheit dann doch rausgekommen ist. Ich habe manchmal - und dafür bitte ich um Absolution - schlimmste Rachegedanken, die darauf hinauslaufen, dass sein Gesicht durch einen Unfall entstellt wird und die Frauen deshalb nicht mehr auf sein nettes Bubigesicht reinfallen können. Mädels in Bonn, passt auf euch auf. Außerdem muss ich beichten, dass ich den Schlampen, denen bewusst war, dass irgendwo eine Freundin verarscht wird, richtig abartige Geschlechtskrankheiten gönne. Mein größtes Geheimnis aber ist, dass ich manchmal nachts im Bett liege und immer noch wegen der ganzen blöden Story heule. Die Menschen werden immer schlimmer und rücksichtsloser. Ich hoffe, ich ende irgendwann nicht als verbitterte Katzenfrau. Deswegen drängt sich mir immer öfter der Gedanke auf, auszusteigen und in ein buddhistisches Kloster zu gehen, um den ganzen Mist loszulassen und "geheilt" wiederzukommen. Vielleicht sollte ich eine Therapie machen. Auf jeden Fall will ich nicht selbst so ein seelenloser Blutsauger und Heuchler werden.

Beichthaus.com Beichte #00032826 vom 05.03.2014 um 23:59:51 Uhr (17 Kommentare).

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Verhängnisvolle Verkleidung

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Trunksucht Morallosigkeit Dummheit Last Night

Ich habe in der Karnevalszeit einen schweren Fehler begangen und komme nicht mehr alleine mit diesem Ereignis zurecht. Ich finde auch keine Bezugsperson, der ich das Ganze erzählen mag. Deswegen wähle ich diesen Weg. Ich und meine Schwester hatten jeweils ein Kostüm an, in welchen man nicht von anderen erkannt werden kann. Wir wussten gegenseitig nichts von unseren Verkleidungen und sind separat auf Tour gegangen. Als ich dann zu späterer Uhrzeit noch mit meinen Freunden auf einen Absacker in einer Kneipe war, fiel mir eine besonders hübsch verkleidete Dame sofort ins Auge. Sie trug ebenfalls eine Maske, mit der man sie nicht erkennen konnte. Wir hatten beide ein wenig zu viel getrunken und so wurde es schnell ernst zwischen uns. An den weiteren Ablauf kann ich mich nicht erinnern. Als ich dann am nächsten Morgen wieder zu mir kam, lag ich nackt mit meiner Schwester im Bett. Anscheinend kam es zum Koitus. Keiner weiß davon und wir sprechen kein Wort mehr miteinander.

Beichthaus.com Beichte #00032823 vom 05.03.2014 um 20:31:33 Uhr (21 Kommentare).

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Angst vor Vätern

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Aggression Hass Verzweiflung Familie

Ich (w/20) wünsche meinem Vater den Tod. Das klingt zwar jetzt hart, aber er hat mich schon viel zu oft enttäuscht und gedemütigt. Bis ich 12 war, war ich ein Papa-Kind, wie es im Buche steht. Als ich dann aber mit 12 einmal alleine im Schwimmbad war, hatte das alles abrupt ein Ende. In eben diesem Schwimmbad kam nach einiger Zeit ein älterer Mann zu mir und quatschte mich voll. Er half mir, meinen verlorenen Ohrstecker zu finden und danach hat er mich nicht in Ruhe gelassen, er lief mir hinterher, wollte mich umarmen etc. Ich hatte damals nicht den Mut, einem der Angestellten Bescheid zu sagen, also "floh" ich quasi aus dem Schwimmbad und rief in der Eingangshalle vom dortigen Telefon meinen Vater an. Ich erzählte ihm unter Tränen bis ins kleinste Detail, was soeben vorgefallen war und alles, was er sagte, war:" Ich habe dich eben erst da abgesetzt, ich fahre jetzt nicht noch einmal los." Aufgelegt. Seitdem ist mein Verhältnis zu ihm gestört. Als ich an dem Tag ungefähr zehn Kilometer nach Hause gelaufen bin, gab es von ihm sogar noch eine Ohrfeige.


Ich verstehe das bis heute nicht, aber es hat mich so sehr geprägt, dass ich Angst vor ihm, vor Schwimmbädern und allgemein vor Vätern habe. Mittlerweile bekomme ich von ihm nur noch gesagt, wie fett ich ja geworden bin, er vergleicht mich immer mit der Freundin meines Bruders, mit der ich befreundet bin und bevorzugt sie sogar. In seinen Augen habe ich nichts erreicht und werde auch nichts erreichen, nur weil ich meinen Abschluss nicht auf Anhieb geschafft habe. Dass ich mittlerweile einen guten Realschulabschluss nachgeholt habe und gerade mein Fachabitur auf der Abendschule nachhole, scheint von keiner Bedeutung. Heute rede ich nur noch mit ihm, weil er mir Geld gibt und weil ich weiß, dass ein Kontaktabbruch sinnlosen Stress bewirken würde, den meine Mutter und meine Brüder abkriegen würden und das will ich den Dreien ersparen. Dann leide ich lieber. Meine größte Befürchtung ist einfach, dass ich niemals den Mut haben werde, ihm endlich mal die Meinung zu sagen. Deswegen wünsche ich mir sehnlichst, dass er endlich das Zeitliche segnet, damit ich mein Leben irgendwann genießen und wieder lachen und glücklich sein kann.

Beichthaus.com Beichte #00032821 vom 04.03.2014 um 19:23:20 Uhr (16 Kommentare).

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Jäger des verlorenen Schatzes

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Selbstsucht Diebstahl Misstrauen

Ich bin Jäger und meine Beichte liegt nun ein paar Jahre zurück. Als ich bei Dämmerung auf meinem Hochsitz saß, konnte ich beobachten, wie ein etwas in die Jahre gekommener Mann im Wald abseits der ausgezeichneten Wege herumlief. Er hatte einen Rucksack bei sich, was ja erst einmal nichts Besonderes darstellt. Er schaute sich ständig um und verhielt sich fast paranoid. Mit meinem Fernglas konnte ich ihn sehr gut beobachten. Schließlich verbuddelte er an einem Baum eine Box, ziemlich tief. Er hat einen Klappspaten dabei und brauchte seine Zeit. Mir war das Ganze an diesem Abend zu heiß und ich schaute mir die Sache erst ein paar Tage später noch mal genauer an. Ich buddelte also an besagter Stelle und fand eine Kassenbox, die ich leicht aufbrechen konnte. In der Box waren Schmuck, mehrere 10.000 Euro in 500 Euro Scheinen in Alufolie und Goldmünzen. Der Mann vertraute wohl keinem, keiner Bank, niemandem. Ich nahm alles an mich und lebe heute noch sehr gut von dem Geld. Ich habe immer etwas ausgegeben, ohne dass es auffällt. Schmuck war mir zu heiß. Die Goldmünzen auch. Man muss ja beim Pfandhaus den Personalausweis vorlegen, damit die Kripo bei eventuellem Diebstahl Zugriff auf die Personalien hat. Ich habe kein schlechtes Gewissen, er ist selbst schuld, auch wenn mich sehr viele dafür hier zerreißen werden.

Beichthaus.com Beichte #00032812 vom 03.03.2014 um 13:38:27 Uhr (38 Kommentare).

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“Beichte

Entwendeter Pfandbon

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Habgier Peinlichkeit Diebstahl Schiltberg

Ich habe heute einen Pfandbon in Höhe von 10,50 Euro am Automaten gefunden und mitgenommen. Ich habe mitbekommen, dass ihn jemand sucht, habe aber trotzdem nichts gesagt, denn ich hatte den Gedanken, ihn beim nächsten Einkauf abzugeben. Dann wurde ich jedoch vom Personal angesprochen, ob ich ihn hätte. Ich bekomme das nicht mehr aus dem Kopf, weil ich sonst ein ehrlicher Mensch bin und noch nie etwas geklaut habe. Ich habe mich dann bei der Person entschuldigt, doch meine Schuld tilgt das nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032810 vom 03.03.2014 um 13:25:03 Uhr in Schiltberg (12 Kommentare).

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