Falsche Hotelbewertungen

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Lügen Falschheit Zorn Internet Arbeit

Ich arbeite in einem Hotel - und wie es jeder hier kennt, werden natürlich über die allseits bekannten Bewertungsportale immer Bewertungen über dieses und andere Hotels in unserem kleinen Ort abgegeben. Was mich schockiert, ist, wie Menschen Tatsachen verdrehen oder direkt Lügen erfinden. Ich meine, wenn ich eine Beanstandung habe, gehe ich zur Rezeption und melde es dort. Wenn mir geholfen wird, ist alles in Ordnung - wenn nicht, verlange ich, mit dem Manager zu sprechen. Ich verstehe einfach nicht, warum Menschen so lügen. Und die Sachen, die oft bei Bewertungen beanstandet werden, da frage ich mich manchmal, warum die Menschen im Urlaub nicht entspannen können. Es gibt tatsächlich Gäste, die mit dem Hausprospekt durch das Hotel gehen und abhaken, ob wohl auch wirklich alles da ist, das im Prospekt erwähnt wird. Und wird zum Beispiel das Solarium nicht sofort gefunden, wird nicht nachgefragt - nein, dann geht man direkt auf das Bewertungsportal mit den Schlagworten "Abzocke" "Skandal" und "nie wieder". Ich beichte, dass ich einen unglaublichen Hass auf diese Menschen habe. Aber ich liebe meinen Beruf und diese Gäste sind glücklicherweise die Minderheit. Aber trotzdem rege ich mich jedes Mal auf und schiebe einen unglaublichen Hass. Ich kann ja verstehen, dass man sich beschwert, wenn das Hotel wirklich nicht in Ordnung ist. Aber Lügen und Geschichten erfinden, nur, um jemandem zu schaden - ich habe dafür kein Verständnis. Was mich aber eigentlich noch mehr aufregt, ist diese Selbstgefälligkeit und Selbstgerechtigkeit. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033541 vom 02.07.2014 um 07:45:36 Uhr (18 Kommentare).

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Mein Date mit der Autopanne

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Eitelkeit Ignoranz Engherzigkeit Dating Internet

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich einen Typen im Internet kennengelernt. Nicht unbedingt der Hit, jemanden so kennenzulernen, aber es war halt so. Er war ein Jahr älter, und wir haben wochenlang geschrieben und auch fast täglich telefoniert, bevor wir uns überhaupt das erste Mal getroffen haben. Wir haben uns am Telefon super verstanden und konnten über viele Dinge quatschen, somit war das erste Eis gebrochen oder, besser gesagt, die erste Hemmschwelle überschritten. Dachte ich. Als wir uns dann zu einem Treffen in einem Café am frühen Abend verabredet hatten, war ich vor ihm dort. Als er dann kam, sah er zwar nicht so gut aus, wie auf seinen Fotos, aber das war erst nicht weiter schlimm. Aber dass er total wenig Selbstbewusstsein hatte, meganervös war und dass aufgrund dessen nur ein zittriges "Hallo" aus seinem Mund kam, fand ich schon etwas abturnend. Wir saßen dann also im Café und der Typ hat fast nichts gesagt. Er hat mir zwar aufmerksam zugehört, aber irgendwann hatte ich auch keine Lust mehr, die Alleinunterhalterin zu spielen. Ich dachte erst, er findet mich wahrscheinlich einfach nicht toll, aber damit habe ich mich geirrt, wie ich später erfahren habe. Und hätte er mich nicht gemocht, wäre das auch kein Verlust gewesen.

Nach ungefähr zwei Stunden habe ich dann gesagt, dass ich mich jetzt auf den Weg mache, da ich Kopfschmerzen hätte und auch früh raus muss. Wir gingen also gemeinsam raus, verabschiedeten uns mit einer Umarmung und sind zu unseren Autos gegangen. Ich bin noch nie so schnell losgefahren, ich war so froh, dass es vorbei war, und wollte ihn auch definitiv nicht wieder sehen. Als ich fast zu Hause war, habe ich eine SMS von ihm bekommen: Seine Karre sprang nicht an. Ich bin erst drauf eingegangen und habe ihm Mitleid geschenkt und dass sie gleich schon anspringen würde. Ich muss dazu sagen, dass er 40 Kilometer weit weg wohnt. Als er dann gefragt hat, ob ich ihn nicht abholen könnte und er dann bei mir bleiben könne, weil es dunkel und kalt wurde, habe ich angefangen, ihn zu ignorieren. Er hat ganz oft geschrieben und angerufen. Noch zwei Stunden lang. Irgendwann habe ich geschrieben, dass ich eingeschlafen sein muss, und habe ihm noch die Nummer von den gelben Engeln geschickt. Dann habe ich ihn weiter ignoriert. Mit leicht schlechtem Gewissen. Aber ich wollte ihn auf gar keinen Fall mehr sehen. Ich bin dann tatsächlich eingeschlafen und habe am nächsten Tag eine SMS von ihm bekommen, dass noch alles gut gegangen sei und wann wir uns wiedersehen, er würde mich gerne noch einmal treffen. Naja, den Kontakt habe ich dann auf freundschaftlicher Basis noch einige Zeit gehalten. Ich beichte diese Story, weil es schon ziemlich gemein von mir war, ihm nicht wenigstens zu helfen.

Beichthaus.com Beichte #00033537 vom 30.06.2014 um 22:00:50 Uhr (25 Kommentare).

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Homosexuell im Internet

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Feigheit Falschheit Morallosigkeit Sucht Internet

Ich (m/19) lebe eigentlich total heterosexuell, ich habe auch schon Beziehungen hinter mir und kann mir das Ganze auch nicht mit einem Mann vorstellen. Allein der Gedanke, einen Mann zu küssen oder etwas anderes zu machen, widert mich an. Trotzdem macht es mich auf einer Art und Weise an, wenn ich Männer sehe, wie sie sich küssen oder Ähnliches. Deshalb habe ich inzwischen auch fünf verschiedene Fakeprofile im Internet erstellt - meistens mit demselben Jungen, um mich dann als "schwul" auszugeben. Einfach nur, damit ich einfacher an Bilder von anderen Jungen komme, die sich küssen. Dazu muss ich sagen, dass ich eigentlich nicht schlecht aussehe, aber es ist trotzdem zu einer Art Sucht geworden. Deshalb möchte ich beichten, dass ich feige bin und mich hinter der Identität eines anderen verstecke, der jetzt bestimmt von vielen Leuten für schwul gehalten wird.

Beichthaus.com Beichte #00033508 vom 25.06.2014 um 12:47:10 Uhr (13 Kommentare).

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Die Fassade der Übermutter

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Boshaftigkeit Falschheit Hochmut Internet Kinder Vechta-Langförden

Die Fassade der Übermutter
Ich beichte, dass ich unglaublich schadenfroh darüber bin, dass die Kinder meiner Sandkastenfreundin so richtig schlimm verzogen sind - so sehr, dass sogar der Opa seine Tochter mittlerweile öfters aus dem Haus schmeißt, wenn sie ihren Kindern mal wieder alles durchgehen lässt. Dazu muss man wissen, dass meine Sandkastenfreundin sich auf sozialen Netzwerken als Übermutter präsentiert, deren Leben ach so toll ist und die so supersüße Mäuse hat. Sie stellt das Spielzeug ihrer Kinder selbst her, bastelt, was das Zeug hält und will allen zeigen, dass sie ihre Erfüllung gefunden hat. Nur blöd, dass ihr Vater da etwas Gegenteiliges erzählt und er ist eigentlich ein Mensch, der nie schlecht über seine Tochter gesprochen hat. Da muss wirklich etwas verdammt schieflaufen, damit er zugibt, dass das Leben seiner Tochter hinter verschlossener Tür nicht so grandios ist, wie sie es darstellt. Am meisten schadenfroh bin ich darüber, dass sie eben eine dieser Mütter geworden ist, die sich im Internet profilieren müssen, weil sie sonst nichts können.

Beichthaus.com Beichte #00033499 vom 23.06.2014 um 13:36:39 Uhr in Vechta-Langförden (20 Kommentare).

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Dirty Talk für Verheiratete

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Internet Herzebrock-Clarholz

Als Studentin komme ich zwar mit meinem Geld zum Leben ganz gut aus, da ich nebenbei noch in einem Klamottenladen arbeite, aber trotzdem gehe ich zu gerne shoppen und unternehme gerne kostspielige Dinge, wofür das Geld dann meist nicht reicht. Da ich auf diese ganzen Dinge aber nicht verzichten möchte, biete ich manchmal privat im Internet Dirty Talk per Chat an. Ich gebe eine Anzeige auf und prompt melden sich noch am gleichen Tag viele Männer. Ich bekomme ein kleines Sümmchen, was bei der Anzahl an Männern schnell in die Höhe steigt. So mache ich an einem Abend teilweise so viel Geld, dass manch anderer 2-3 Tage dafür arbeiten müsste. Eigentlich sitze ich dabei gelangweilt vor meinem Rechner, tippe ein paar Sätze, die die Männer hören wollen, und lackiere währenddessen meine Nägel oder telefoniere. Das Witzige an der Sache ist, dass es zu 95 Prozent verheiratete Männer zwischen 35 und 55 Jahren sind, bei denen im Bett nichts mehr läuft - oder nichts, was sie gerne hätten. Ihre arme Frau, die mir zugegebener Maßen wirklich etwas leidtut, sitzt vielleicht ein Zimmer weiter und weiß nicht, was ihr Mann da treibt. Manche Männer bieten mir dann auch an, ohne Gegenleistung eine Art Sugardaddy zu spielen und lassen mir regelmäßig Geld zukommen, weil sie ein hübsches kleines Mädchen verwöhnen wollen. Warum sie dafür nicht ihre Frau nehmen, weiß ich nicht. Ich beichte, dass ich die Ehekrisen mancher Männer schamlos ausnutze, und mich freue, dass diese von Vorteil für mich sind, um mir so manchen Luxus zu ermöglichen. Denn eigentlich könnten mir die Frauen ja so leidtun, dass ich es einfach lasse.

Beichthaus.com Beichte #00033484 vom 20.06.2014 um 09:33:07 Uhr in 33442 Herzebrock-Clarholz (Terrassenweg) (6 Kommentare).

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