Hilfe! Ich möchte mir den Arm brechen

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Neugier Selbstverletzung

Hilfe! Ich möchte mir den Arm brechen
Ich (w/22) habe einen merkwürdigen Tick. Und zwar hätte ich wirklich zu gerne einen gebrochenen, eingegipsten Arm. Ihn mir selber zu brechen steht natürlich außer Frage - ich bin zwar absolut keine Pussy und nicht gerade zimperlich im Umgang mit mir selber, aber selbstverletzendes Verhalten überschreitet dann doch meine Grenzen bei Weitem. Ich würde nur einfach gerne mal wissen, wie sich ein gebrochener Arm anfühlt. Sowohl beim Brechen an sich als auch im Gips beim Heilen. Natürlich würde ich auch gern Unterschriften auf meinem Gips sammeln wollen. Die ganzen Urban Legends, von wegen Zwiebel oder Seife über Nacht an den Arm binden und den dann am Morgen nur ganz leicht an die Tischkante hauen, habe ich ausprobiert. Selbstredend ohne Erfolg. Ich weiß, dass es echt bescheuert ist, weil das Ganze mit Schmerzen und eventuell längerfristigen Folgen einhergeht.

Beichthaus.com Beichte #00035559 vom 25.04.2015 um 21:13:03 Uhr (24 Kommentare).

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Das zerstörte Leben meiner Tochter

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Engherzigkeit Lügen Familie

Ich beichte, dass ich versuche, meine Tochter zu vergessen. Sie war schon immer anders als meine anderen Kinder. Viel sensibler, hat alles mit sich selbst ausgemacht. Mit zehn Jahren wurde sie dann sehr depressiv. Sie fing an, sich Haut aus dem Arm herauszuschneiden. Diese ganze Selbstverletzungssache hält in diversen Formen bis heute an. Ein paar Jahre später schaffte ich es, sie zum Psychologen zu bringen. Es folgten viele Therapeuten, Psychiater, Neurologen, Betreuer und Kliniken. Immer wieder bekam ich durch die Ärzte mit, dass sie sagte, sie wäre unsittlich angefasst und körperlich misshandelt worden - durch meinen Mann. Ich begann dann damit, all ihren Ärzten von vorneherein zu erzählen, was sie wahrscheinlich sagen wird, und dass dies nie der Fall war, denn ich war immer bei ihr. Ich habe eben eine ganz andere Geschichte aufgetischt. Ich gab an, dass sie schon immer viel log, um Aufmerksamkeit zu erreichen und ich mir sicher wäre, dass sie nur eine Diagnose bekommen wolle, um sich das Leben leicht zu machen. Ich weiß, dass das nicht richtig war. Aber es war der einzige Weg, die Familie zusammenzuhalten.


Immer wieder habe ich ihr versprochen, dass wir bald nur zu zweit in eine neue Wohnung ziehen würden. Das hatte ich in der Tat nie vor. Meine Sorge war, dass sie sich aus Verzweiflung umbringt oder zu Tode hungert. So wollte ich Hoffnung streuen. Vor Kurzem habe ich sie auf die Straße gesetzt und alles, was sie dagelassen hat, weggeworfen. Auch ihren geliebten Hund habe ich weggegeben. Noch nie habe ich so sehr gehofft, dass eine Person mich hasst. Ich hoffe sehr, dass sie sich nie wieder meldet, ich möchte vergessen, dass ich sie geboren und so krankgemacht habe. Ich bin schuld daran, dass sie so geworden ist. Aber ich kann ihren Anblick und all das, was es in mir auslöst - die Erinnerung an mein Versagen - nicht ertragen. Dabei ist sie eigentlich ein sehr toller Mensch. Sie tut alles für andere, ist tierlieb, sehr hübsch, intelligent, kreativ, mitfühlend und eine Freidenkerin. Es tut mir so leid.

Beichthaus.com Beichte #00035511 vom 20.04.2015 um 19:08:55 Uhr (75 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mit 30 Jahren wie ein kleines Kind behandelt

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Zorn Familie

Ich habe vorgestern mit meiner Familie gebrochen. Ich hielt es nicht mehr aus. Ich bin vor einigen Wochen 31 Jahre alt geworden und werde, obwohl mit beiden Beinen fest im Leben stehend, seit Jahren in einer festen Partnerschaft lebend und meinen Traumberuf ausübend, immer noch wie ein kleines Mädchen behandelt. Wer denkt, ich übertreibe - ich übertreibe leider nicht. Ich werde auf eine sehr liebevolle Art so behandelt, aber trotzdem leide ich darunter. Ich bin 31 Jahre alt, ich möchte als ein erwachsener, mündiger Mensch vor meinen Eltern und Großeltern stehen. Liebevoll ja, so behandele ich sie auch, aber nicht wie ein schutzbedürftiges kleines Kind.

Diese Behandlung hat eine Vorgeschichte. Ich wurde als Frühchen geboren, wochenlang bangte meine Familie um mein Überleben. Als ich über dem Berg war, war ich trotzdem immer zarter und kleiner als die anderen Babys, erst im Alter von etwa drei Jahren hatte ich körperlich aufgeholt. Auf geistiger Ebene hatte ich, zum Glück, nie Probleme. Diese ganze qualvolle Zeit ist an meinen Eltern und meinen Großeltern nicht spurlos vorbeigegangen. Als kleines Kind fiel es mir noch nicht auf, dass ich behandelt werde, als sei ich aus Zucker. Ich wurde älter und mehr empfand ich es als eine Art Demütigung. Ich bat meine Eltern, meine Oma und meinen Opa vor etwa drei Jahren inständig darum, mit mir eine Familientherapie zu beginnen, um diese dramatischen Erlebnisse endlich aufzuarbeiten. Und dann ein neues Leben zu beginnen, mit mir als erwachsener Frau, die mit ihrem Lebensgefährten demnächst Kinder plant.


Denn werde ich einmal selbst Mutter sein, kann es so nicht weitergehen. Meine Familie lehnte ab, meine Oma hat sogar geheult und war tieftraurig, quasi als gestörte Person hingestellt zu werden. Ich plante damals schon, den Kontakt zu beschränken, sollten sie meinen Wunsch nach einer solchen Therapie nicht erfüllen. Doch ich brachte es nicht übers Herz. Sie liebten mich ja. Aber ich fühlte mich erdrückt. Vorgestern war Schluss. Ich hoffe immer noch auf eine Veränderung. Aber sie muss von ihnen ausgehen. Sonst wäre ich auf die Dauer kaputtgegangen. Mein Lebensgefährte steht hinter mir, er hätte den Kontakt schon früher abgebrochen. Ich bitte um Absolution. Es ist meine Familie, aber es geht nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00035491 vom 19.04.2015 um 12:40:56 Uhr (12 Kommentare).

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Schwanger mit Dreizehn

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Dummheit Selbstsucht Kinder Schwangerschaft

Was ich jetzt beichte, war der größte Fehler meines Lebens! Ich versuche es kurz zu machen. Mit 13 Jahren hatte ich meinen ersten Freund. Ich hielt ihn für die Liebe meines Lebens und wollte ihn an mich binden. Ich kam daher tatsächlich auf die glorreiche Idee, dass ein Kind uns für alle Ewigkeit aneinander ketten würde. Ja, ich habe das wirklich geglaubt. Ich habe nicht lange überlegt und habe die Kondome mit Stecknadeln manipuliert. Nachdem er gemerkt hat, dass das Kondom nach dem Sex kaputt war, war er schnell weg und hat sich auch nicht mehr gemeldet. Natürlich wurde ich dann schwanger und schrieb unzählige SMS an den "Vater". Meine Mutter sah durch Zufall eine dieser SMS und wusste dann auch Bescheid. Sie überredete mich zur Abtreibung und ich ließ den Eingriff vornehmen. Die Zeit danach war körperlich kein Spaziergang.


Ich kann einfach nicht mehr nachvollziehen, wie ich so dämlich, gestört und herzlos sein konnte. Ich hielt mein Vorhaben wirklich für logisch und absolut in Ordnung. Wie kann so etwas nur passieren?! Meine Eltern betrifft keine Schuld, die haben mich wirklich oft genug aufgeklärt. Ich war einfach dumm und naiv. Verzeihen kann ich mir diese Tat nicht und finde es auch vollkommen in Ordnung, mich in jeder Hinsicht dafür zu verurteilen, dass ich wissentlich ein Kind gezeugt und getötet habe und so naiv war. Ich bin mir meiner Tat bewusst und verlange auf gar keinen Fall Absolution, ich möchte nur mein Gewissen erleichtern. Heute habe ich mein Leben übrigens sehr gut im Griff. Seit vier Jahren einen festen Partner und einen ein-jährigen Sohn. Ich bin eine wirklich gute Mutter und sehr dankbar, dass ich das überhaupt noch sein darf, verdient habe ich das in meinen Augen nicht!

Beichthaus.com Beichte #00035425 vom 09.04.2015 um 22:37:12 Uhr (39 Kommentare).

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Unsere Katze Garfield

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Gewalt Mord Aggression Tiere Walkendorf

Als ich elf Jahre jung war, hatte ich extrem mit psychischem Mobbing in der Schule zu kämpfen. Wir hatten zu dem Zeitpunkt das erste Mal eine orange-braune Katze als Haustier, die ich natürlich Garfield nannte. Irgendwann fing es an, dass ich Garfield mit körperlicher […]
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Beichthaus.com Beichte #00035421 vom 09.04.2015 um 14:26:54 Uhr in Walkendorf (43 Kommentare).

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