Ich schaue zu viele Serien!

3

anhören

Falschheit Lügen Maßlosigkeit Internet Partnerschaft

Ich lebe in einer Fernbeziehung und teile mit meinem Freund einen Netflix-Account. Er arbeitet bereits und hat einen ziemlich stressigen Job, ich studiere und genieße es, in den Ferien einfach nichts zu tun und den halben Tag fernzusehen - während er kaum Urlaub hat und diesen dann mit mir verbringt. Da ich auf keinen Fall will, dass er weiß, wie oft ich mir etwas ansehe, lösche ich regelmäßig sämtliche Serien und Filme aus dem Verlauf. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00037970 vom 31.03.2016 um 20:37:20 Uhr (3 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich war ein furchtbarer Mensch

17

Verzweiflung Gewalt Missbrauch Selbstsucht Tiere

Zuerst möchte ich sagen, dass der folgende Text der Wahrheit entspricht. Ich komme mit den Schuldgefühlen nicht länger klar und werde depressiv. Ich bitte euch daher, diesen Text objektiv zu betrachten. Bevor sich erste Probleme bei mir zeigten, war unsere Familie […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00037969 vom 31.03.2016 um 19:35:16 Uhr (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Liebesbrief an deine Stinkefüße

21

anhören

Ekel Unreinlichkeit Bahn & Co.

Es war die Hölle: Eine siebenstündige Fahrt mit dem Fernzug von dem Ort, an dem ich (w/20) meine Ausbildung mache, nach Hause. Ich hatte Kopfhörer im Ohr, die Augen zu und hörte Musik. Ich saß am Fenster, der Platz neben mir war noch frei, doch einen Bahnhof weiter wurde der Zug sehr voll. Die Leute standen in den Gängen und saßen in den Türbereichen. Neben mich setzte sich eine Frau mittleren Alters und kaum hatte sie sich niedergelassen, stieg mir ein furchtbarer Gestank in die Nase: Eine Mischung aus extrem heftigem Knoblauchgeruch, kaltem Schweiß und Parfüm oder Deo, mit dem sie versucht hat, ihren Schweiß zu übersprühen. Kurz darauf hat sie ihre Schuhe ausgezogen und dann kam noch Stinkefuß dazu. Die Zugfahrt hatte erst begonnen und die Dame fuhr sogar noch weiter als ich (sah man auf der angezeigten Reservierung am Sitz). Ich war verzweifelt. Ich konnte mir ja nicht sieben Stunden lang die Nase zuhalten! Nur durch den Mund atmen geht auch schlecht - und es gab schlichtweg keine Sitz- oder Stehplätze mehr. Nach etwa zwanzig Minuten weiterer Qual war ich kurz davor, mich zu übergeben. Auch andere Leute in der Nähe guckten immer angewidert in Richtung der Frau, manche tuschelten.


Ich konnte nicht mehr. Ich habe daraufhin meine sieben Sachen gepackt und mich durch die Meute der Stehenden gekämpft. In der geräumigen Toilette angekommen, habe ich erst einmal 15 Minuten durchgeatmet. Gegen den Gestank der Frau sind Toiletten in Zügen reinste Duftparadiese, davon abgesehen war diese sehr sauber und roch nicht. Ich bin dann durch den gesamten ICE gewandert und habe doch noch ein kleines Fleckchen Erde gefunden. Erleichtert saß ich auf meinem Koffer, bis ich nach etwa der Hälfte der Fahrt einen frei gewordenen Sitzplatz belegen konnte. Aber diese Frau hatte einen Denkanstoß verdient! In meiner Tasche hatte ich noch eine kleine Packung Duschgel für alle Fälle. Das brauche ich aber bei meinen Eltern eh nicht.


Also habe ich einen kleinen Liebesbrief geschrieben: "Ich denke, Sie wissen, dass Sie stinken. Ich hätte mich, als ich neben Ihnen gesessen bin, beinahe übergeben müssen. Knoblauch isst man nur dann in solchen Mengen, wenn man nicht mit anderen Menschen in Kontakt tritt. Man wäscht sich regelmäßig und wechselt seine Wäsche. Gegen stinkende Füße helfen Fußpuder und offene Schuhe. Ich hatte selbst mal Käsefüße und mir hat das gut geholfen. Hier habe ich noch eine kleine Flasche Duschgel als Abschiedsgeschenk. Bitte benutzen Sie es auch. Es ist immer das erste Mal - nur Mut, dann klappt es auch wieder mit dem Sex." Ich bin, als der Zug in meinen Bahnhof einfuhr, an der Frau vorbeigelaufen, habe ihr das hingelegt und bin, wie von der Tarantel gestochen, weitergelaufen und ausgestiegen. Ich habe vom Gleis aus, etwas versteckt, noch kurz geguckt, wie die Frau sich das durchgelesen hat und ziemlich komisch aus der Wäsche guckte. Dann bin ich gegangen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00037968 vom 31.03.2016 um 18:05:41 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich will einen richtigen Mann!

47

anhören

Vorurteile Hochmut Verzweiflung

Ich will einen richtigen Mann!
Ich (w/28) möchte beichten, dass ich der Meinung bin, in der falschen Zeit zu leben. Konkret geht es um Männer. Ich frage mich, was aus den Männern von früher geworden ist. Heute hast du nur Weicheier, Jammerlappen und Nichtskönner um dich herum. Dazu kommt noch, dass die andere Hälfte schwul ist, was sowieso der Hammer ist. Es gibt immer mehr Homosexuelle, wobei ich mich frage, wo das hinführen soll. Heute laufen sie alle mit Anzug und Schlips herum, können nicht einmal eine Glühbirne austauschen, geschweige denn die eigene Frau beschützen. Ich glaube, dass solche Männer, wie ich sie mir vorstelle, vielleicht noch in den ärmeren Ländern existieren. Ich beichte, dass ich die Männerwelt komplett abgeschrieben habe und nur noch Spott und Argwohn für sie übrig habe.

Beichthaus.com Beichte #00037964 vom 31.03.2016 um 00:10:46 Uhr (47 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Hilfe, meine Kollegin nutzt mich aus

10

anhören

Feigheit Verzweiflung Arbeit Kollegen

Ich (w/33) beichte, dass ich mich ausnutzen lasse. Ich habe eine Kollegin, die seit geraumer Zeit wegen Depressionen krankgeschrieben ist. Da eine ordentliche Vertretungssituation nicht vorliegt, muss ich ihre Arbeit mit erledigen, und auch unsere jeweilige Arbeit ist nicht gerade wenig. Anfangs habe ich das mit den Depressionen auch geglaubt, warum auch nicht. Doch dann habe ich sie ständig gesehen: Auf Festen, im Schwimmbad, fast jeden Tag mit dem Rad im Park. Mir ist klar, dass auch ein Depressiver raus muss, aber sie wirkt einfach alles andere als depressiv. Und mir kann halt niemand sagen, dass jemand einerseits nicht in der Lage ist, auch nur ein paar Stunden pro Woche zu arbeiten, aber jeden Tag Sport treibt, ständig weggeht und immer allerbester Feierlaune ist. Ich habe nichts unternommen. Ich bin kein Mensch, der den Mund aufmacht. Und ich wusste ja nichts genaues.


Vor etwa drei Wochen habe ich erfahren, dass der Arzt, zu dem meine Kollegin immer geht, in einer Praxisgemeinschaft arbeitet, in der auch der Schwiegersohn meiner Kollegin als Arzt tätig ist. Sehr auffällig ist auch, dass der Ehemann meiner Kollegin etwa ein bis zwei Monate vor ihrer Krankschreibung in den Ruhestand gegangen ist. Ich sehe die beiden ständig mit den Enkeln unterwegs. Ich weiß, dass ich eigentlich mit meinem Chef sprechen müsste. Mein Chef ist super, man kann mit allem zu ihm kommen, er ist auch völlig auf dem Boden geblieben und lässt nie den Chef raushängen. Er ist auch extrem gestresst und arbeitet teilweise bis 21 Uhr oder länger. Doch ich kann einfach nicht. Ich konnte noch nie den Mund aufmachen.

Beichthaus.com Beichte #00037958 vom 30.03.2016 um 18:30:24 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge