Ich will mich prügeln!

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Aggression Gewalt Neugier

Ich bin normalerweise ein friedliebender Mensch. Ich löse alle meine Konflikte auf die verbale Art und Weise, wenn ich überhaupt in diese komme. Zu 95 Prozent schaffe ich es, ihnen aus dem Weg zu gehen. Allerdings verhält es sich so, dass ich immer, wenn ich mir Videos auf YouTube ansehe, wo sich zwei Leute auf der Straße oder einer Bar oder sonst wo prügeln, unbändige Lust habe, auch mal jemandem so richtig die Fresse zu polieren. Ich weiß nicht weshalb, aber es ist so. Ich habe Angst, dass ich irgendwann einmal in eine Bar gehe und dort anfange Stunk zu machen, nur um dem Typen danach ein Glas in die Fresse zu hauen und ihm die Scheiße aus dem Leib zu prügeln!

Beichthaus.com Beichte #00038085 vom 18.04.2016 um 03:35:32 Uhr (13 Kommentare).

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Der Tag, an dem meine Hasen starben

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Rache Aggression Gewalt Kinder Tiere

Meine Beichte handelt von einem Ereignis, welches schon 25 Jahre her ist. Damals bin ich noch zur Grundschule gegangen und da war ein Mädchen, das mich immer geärgert hat. Ich war immer schon ein stiller Mensch und als Kind habe ich viel über mich ergehen lassen, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Meine einzigen Freunde waren damals drei Hasen, die wir an schönen Tagen immer in einem Außenstall gehalten haben. Ich konnte mich stundenlang mit ihnen unterhalten, sie beobachten und streicheln. Es war immer faszinierend, wie schnell sie ein Stück Möhre vertilgen konnten. Das Blöde war nur, dass das mobbende Mädchen in der Nachbarschaft wohnte. Ständig kam sie rüber, um mich zu ärgern. Meine Eltern haben immer gedacht, wir spielen nur und dass ich mich nicht so anstellen soll. Schließlich sei ich ein Junge, und wenn ich etwas nicht wolle, sollte ich mich gegen ein Mädchen durchsetzen. Sie hat auch oft versucht meinen Hasen wehzutun, aber das konnte ich unterbinden.

Bis zu dem schlimmsten Tag meiner Kindheit: Es war ein schöner Tag, auch weil das Mädchen an diesem Tag nicht in der Schule war und ich ohne Hänseleien wegkam. Als ich dann nach Hause kam, wollte ich schnell zu meinen Hasen gehen, doch da traf mich der Schock. Die Hasen waren weg. Ich suchte überall und auch meine Eltern wussten nicht, wo sie sein könnten. Doch mir kam ein beunruhigender Gedanke und so ging ich zu dem Haus des Mädels. Ihr Zimmerfenster lag passend, so konnte ich hineinsehen und sah die Hölle. Sie sprang wie wild mit einem der Hasen in der Hand herum und hielt sie an den langen Ohren gepackt. Sie wirbelte wild mit dem Tier herum und ließ es immer wieder gegen einen Schrank knallen. Ich klingelte Sturm. Die Mutter öffnete die Tür und ich schubste sie weg. Dann ging ich in das Kinderzimmer und sah auch die beiden anderen Hasen. Der eine war geschminkt und saß in so einem Barbie-Auto eingequetscht und der andere lag triefend nass einfach nur so da.

Die Mutter, die mir folgte, war auch wohl geschockt, denn sie stand in dem Moment einfach nur so da und schaute dieses Szenario an. Das Mädchen war sich keiner Schuld bewusst. Ich brach in Tränen aus. An diesem Tag habe ich alle drei Hasen verloren. Das herumgewirbelte Tier starb an inneren Verletzungen, das nasse wurde ertränkt und der Hase im Puppenauto musste wegen inoperablen Knochenbrüchen eingeschläfert werden. Ich war voller Wut und Hass. Zuerst war ich in Versuchung, ihrer Katze genau das Gleiche anzutun, aber so ein Mensch war und bin ich nicht. Mir fiel einfach nichts ein, dass meinem Schmerz gerecht werden könnte. Am Ende hab ich sie dann einfach im Affekt über die Brüstung eines Spielbaumhauses auf einem Spielplatz geschubst. Es war nicht geplant und der Gedanke kam mir spontan, als sich dieser Teufel neben mich stellte und so dumm grinste. Es war erstaunlich einfach sie zu schubsen, vermutlich, weil sie nicht damit gerechnet hat.

Sie brach sich das Bein und einen Arm und heulte sich die Seele aus dem Leib. Niemand hat es gesehen, und auch als sie mich später beschuldigte, glaubten alle an einen Unfall. Wie könnte denn das ruhige, stille und zurückhaltende Kind einfach so jemanden schubsen. Sie erholte sich ohne Probleme wieder, aber seither hatte sie immer einen ganz bestimmten Ausdruck in den Augen, wenn sie mich sah: Angst. Danach hatte ich nie mehr Probleme mit ihr. Jahre später weiß ich natürlich, dass ich nicht besser war als sie und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038082 vom 17.04.2016 um 18:50:45 Uhr (22 Kommentare).

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Ich vergöttere eine ältere Frau

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Verzweiflung Begehrlichkeit Morallosigkeit

Ich bin weiblich, über 18 und führe ein zufriedenstellendes Leben. Job, gemeinsame Wohnung mit meinem Freund und ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Ich beichte: Es macht mich verrückt, dass ich seit vielen Jahren eine deutlich ältere Frau, welche vom Alter her auch locker meine Mutter sein könnte, vergöttere. Sie ist die einzige Frau, bei der es mir im Bauch kribbelt und bei der ich nach der Begegnung völlig fertig bin. Zwiespalt: Auf der einen Seite bin ihc beflügelt, auf der anderen Seite verwirrt. Ich sehe sie sehr selten, was wohl auch gut ist, da kein zu enger Kontakt besteht, jedoch bereue ich oft meine unmoralischen Gedanken, denn meine Favoriten kommt vielleicht gar nicht auf solch eine Idee und ist mir gegenüber völlig loyal und ich Dummerchen wünsche mir Sachen, die mir selbst immer wieder die Schamröte ins Gesicht treiben!

Beichthaus.com Beichte #00038080 vom 17.04.2016 um 14:49:20 Uhr (4 Kommentare).

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Meine Kollegen sind mobbende Heuchler!

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Rache Boshaftigkeit Schamlosigkeit Engherzigkeit Kollegen

Da ich (w/19) aus krankheitsbedingten Gründen einen seltsamen Geruch habe, muss ich immer wieder Hohn und Spott über mich ergehen lassen. Ganz besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da kamen dann schon Sprüche wie: "Wasch dich mal, du Schlampe", "Du stinkst wie ein Güllehof", oder sogar: "Wenn ich dich noch länger riechen muss, schneide ich dir die Titten ab und gebe sie meiner Katze." Und das sind nur ein paar Aussagen, die ich fast jeden Tag zu hören bekomme. Klar, können sie nicht wissen, dass der Geruch nicht wegen mangelnder Hygiene auftritt, aber dennoch verletzt es mich zutiefst, so etwas hören zu müssen. Auch bei der Arbeit werde ich gemieden, obwohl sie wissen, warum ich so rieche. Ich bin immer sorgfältig und erledige meine Aufgaben gut, selbst der Chef lobt immer wieder meinen Einsatz, aber für meine Kollegen bin ich nur ein wandelnder Müllhaufen. Zu der letzten internen Feier wurde ich sogar fast nicht eingeladen, weil sie die vor mir verheimlicht haben. Nur durch einen Zufall erfuhr ich davon.

Da habe ich mir etwas vorgenommen: Ich weiß viel über die Beziehungen der Kollegen untereinander und ich weiß auch, wie es da zur Sache geht. Lug, Betrug, Fremdgehen, alles ist dabei und ich habe sogar Beweise dafür. Die anderen gehen mit ihren Daten ziemlich fahrlässig um und haben sogar private Pornos von sich auf dem Rechner. Ich habe mir da pikante Bilder und Urlaubsfotos rausgesucht, in denen sie ihren Partner betrügen oder auch mit den genannten Kollegen SM-Spiele betreiben. Mein Favorit ist übrigens ein Kollege, der mit einer Schweinemaske und einer Windel - in Ketten gelegt von einer Kollegin - mit einem Trichter gezwungen wird, ihren Urin zu trinken. Das beste Bild von allen! Auf der Feier wurden dann per Beamer alte Fotos abgespielt und alle waren am Grölen und am Lachen, aber nur bis sie meine eingeschmuggelten Bilder zu sehen bekamen!

Unter der Menge wurde getuschelt, andere wurden rot und wieder andere guckten in die Richtung der Betroffenen und machten ein verdutztes Gesicht. Der Mann einer Kollegin begann dann zu brüllen: "Ach, das machst du also bei deinen angeblichen Betriebsreisen", und zeigte auf ein Foto, das sie mit einem braun gebrannten Stecher in einer sexy Pose zeigte. Der Abend hat viele Narben hinterlassen und sei es nur, dass die angeblichen netten und hilfsbereiten Kollegen in einem anderen Licht erscheinen. Der Schuldige dafür wurde nicht gefunden, darum ist jetzt unter den einstigen Mobbern, die sich nur gegen mich verschworen haben, jeder ein Verdächtiger und wird gemieden. Seitdem hatte ich auch keine gemeinen Nachrichten, verschimmeltes Essen oder Kackhaufen mehr auf meinem Platz und meine Mittagspausen konnte ich ohne dumme Kommentare oder Fürze, die absichtlich direkt vor meinem Tisch abgelassen werden, genießen. Ich weiß, meine Tat war falsch, aber zum ersten Mal fühlte ich mich richtig glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00038075 vom 16.04.2016 um 17:34:12 Uhr (17 Kommentare).

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Der alte Mann am Kinderspielplatz

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Vorurteile Zorn Engherzigkeit Kinder 50+

Ich (w/30) bin vor Kurzem völlig aus meiner Haut gefahren, was so gar nicht meine Art ist. Ich war mit meinen Zwillingen (2) und einer Freundin und deren Tochter auf dem Spielplatz. Während die Kinder getobt haben, haben wir auf der Bank gequatscht und stellten irgendwann fest, dass ein kleiner Tumult herrscht. An einer der anderen Bänke unterhielten sich drei Frauen laut und gestikulierend. Dann zückte eine ihr Handy, wählte eine Nummer, sprach kurz und beendete kurz darauf das Gespräch. Kurze Zeit später kam die Polizei. Wir wunderten uns, was denn los ist, denn wir hatten gar nichts mitbekommen, es war alles friedlich. Der Grund war lediglich ein alter Mann, der auf einer der Bänke saß - laut der Mutter, die angerufen hat, sitzt er oft dort, manchmal eine ganze Stunde. Und man muss ja so vorsichtig sein. Der arme Kerl wusste erst gar nicht, wie ihm geschieht. Er war zwar schon alt (etwa 85), aber noch völlig klar im Kopf, und als er erfahren hat, warum die Polizei hier ist, ist er in Tränen ausgebrochen.

Meine Freundin und ich haben uns ein wenig um den alten Herrn gekümmert. Er hat uns erzählt, dass er seit zwei Jahren verwitwet ist, hier in der Nähe wohnt und der Spielplatz ja ein schöner Ort ist, um ein wenig unter Menschen zu sein, vor allem das Kinderlachen mache ihn immer ein wenig fröhlich. Ich war so bewegt und gleichzeitig so sauer! Was bildet diese hysterische Kuh sich ein, habe ich mich gefragt. Ich bin zu ihr gegangen und habe sie angefahren, wie bescheuert sie eigentlich sei und dass ihr Kind mir leidtut - lieber gar keine Mutter als eine solche. Meine Freundin meinte noch, dass ich das doch lassen soll, die sei es doch alles gar nicht wert, aber ich konnte in dem Moment nicht anders.

Was die Frau angeht, so tut es mir nicht leid, ich finde ihr Verhalten noch immer unmöglich. Ich ärgere mich nur, dass ich so unsachlich geworden bin. Speziell der Satz "lieber gar keine Mutter, als so eine" stößt mir mittlerweile doch sauer auf. Auf diesen Satz bin ich nicht sehr stolz. Wir haben dem netten alten Mann allerdings unsere Nummern gegeben. Wir wollen mir ihm in Kontakt bleiben, da er recht alleine ist.

Beichthaus.com Beichte #00038074 vom 16.04.2016 um 16:33:31 Uhr (8 Kommentare).

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