Mein Leben mit Vater-Komplex

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Begehrlichkeit Zwang Dummheit

Ich denke, ich habe so eine Art Vaterkomplex, aber ich muss ein Stück weit ausholen, damit ihr verstehen könnt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Ich (w/22) komme aus einem relativ strengen Elternhaus. Meine Eltern verlangten von mir natürlich Mithilfe im Haushalt, aber auch bei der Landwirtschaft. Wenn die Arbeit passte, konnte man manchmal auch etwas erwarten, etwa, dass sie mich zu Freunden fuhren (als ich noch keinen Führerschein hatte) oder vom Fortgehen abholten. Allerdings war das nicht die Regel, weil meine Eltern der Meinung waren, gute Arbeit zu leisten sei eine Selbstverständlichkeit und man sollte nicht immer etwas im Gegenzug erwarten. So kam es, dass ich in meiner Jugendzeit nur wenige Freunde hatte und auch kaum unterwegs war. Die Öffi-Verbindungen in unser Kaff waren richtig schlecht, also war das auch keine Option. Das allerdings nur am Rande, das erklärt nur meine Naivität fremdem Männern gegenüber. Ich habe mich schon mehr als einmal in Gefahr gebracht, weil ich ohne böse Gedanken mit einem Fremden mitgegangen bin. Dass diese dann dachten, wir landen im Bett, war mir wirklich nicht klar. Und ich bin nunmal kein Typ für einen One-Night-Stand, für so etwas bin ich wohl einfach zu verklemmt und prüde.

Nun gut, da jedes Kind von seinen Eltern geliebt werden wollte, half ich mit, wo ich konnte. Dass meine schulischen Leistungen darunter litten, war meinen Eltern egal, immerhin wollte ich ja etwas erreichen, nicht sie, also sollte ich mich auch selbst darum kümmern. Manchmal sah man ihnen an, wie sehr sie sich freuten, wenn ich etwas gut gemacht hatte oder brav mitgeholfen hatte. Ich bemühte mich so sehr um ihre Anerkennung, aber damit gingen sie leider sehr sparsam um. Ich mache ihnen für all das allerdings keinen Vorwurf. Wir haben ein gutes Verhältnis, ich besuche sie fast einmal die Woche und heute erkenne ich, dass andere in meinem Alter weit nicht so selbstständig und unabhängig wie ich sind. Ich denke, das kommt von der Erziehung. Nun zu meiner Beichte: Seit etwa einem halben Jahr habe ich eine Affäre mit einem 16 Jahre älteren, verheirateten (!) Mann, der Vater von zwei Kindern ist. Wir haben uns kennengelernt, er hat mir bei einigen Problemen geholfen und war immer für mich da. Einmal, als ich beim Fortgehen mit einem fremden Mann mitging und beinahe vergewaltigt worden wäre, schimpfte er mich sogar aus. Er meinte, er wäre froh, dass mir nichts Schlimmeres passiert ist, aber dass er nicht glauben könnte, dass man in meinem Alter noch so dumm und naiv ist.

Für mich hat er etwas väterliches. Er freut sich mit mir, wenn ich einen Erfolg verzeichnen kann, er hat mir geholfen, mit meinem Ex Schluss zu machen und eine neue Wohnung zu finden und ich kann mit wirklich jedem Problem zu ihm kommen. Er ist einfach immer für mich da. Irgendwann entwickelte sich daraus besagte Affäre. Er weiß, dass er erst mein Zweiter ist. Ich habe mich bemüht und machte alles mit, was er wollte. Ich will doch nur seine Anerkennung und sein Lob. Dass es manchmal etwas wehtut, stört mich nicht. Ich sage ihm das auch nicht, weil ich nicht will, dass er zu viel Rücksicht auf mich nimmt - er soll selbst seinen Spaß mit mir haben. Einmal hat er gemerkt, dass es wehgetan hat und sofort aufgehört und mit mir gekuschelt. Das hat mich zwar glücklich gemacht, aber mittlerweile weiß ich, dass kein Mann mit einer Frau ins Bett geht, nur um zu kuscheln. Ich beichte also, dass ich mit einem verheirateten Mann schlafe, der beinahe mein Vater sein könnte. Ich habe schon versucht, das zu beenden. Aber ich schaffe es nicht. Dafür ist er mir zu wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00040033 vom 12.07.2017 um 21:52:35 Uhr (8 Kommentare).

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Kiffen mit dem Chef

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Drogen Dummheit Chef

Kiffen mit dem Chef
Ich (m/32/Familienvater) habe während der Arbeit aus Versehen vor meinem Chef gekifft. Ich fürchte, deshalb meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Alles begann mit einem Grillfest vor zwei Wochen, welches ich organisiert hatte. Es kamen viele Leute aus den alten Zeiten, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040010 vom 09.07.2017 um 09:28:02 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Notfall-Termin beim Zahnarzt

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Ungerechtigkeit Dummheit Vorurteile Selbstsucht Gesundheit Arbeit Hamm

Ich (w/25) arbeite als Verwaltungsfachangestellte in einer Zahnarztpraxis. Ich liebe meinen Job, ohne Frage. Ich habe seit meiner Ausbildung darauf hingearbeitet. Aber manchmal, da bekomme ich echt eine riesige Wut. Es gibt Patienten, die meinen, sie könnten noch kurz vor Feierabend anrufen und sagen, sie hätten schon den ganzen Tag Zahnschmerzen. Diese Patienten wollen natürlich nicht warten. Sie wollen sofort dran kommen. Da Ärzte jemanden mit akuten Schmerzen nicht wegschicken dürfen, muss ich den Patienten kommen lassen. Dafür machen wir dann Überstunden. Wenn es arbeitende Patienten sind, kann ich es verstehen. Manche haben so bekloppte Jobs, dass sie vor Feierabend, selbst bei akuten Schmerzen, nicht weg dürfen. Aber es sind oft die Leute, die den ganzen Tag eh zu Hause sitzen und dann irgendwann merken, dass der Zahnarzt ja gleich schließt. Dann muss man sich ja mit dem Notdienst begnügen und es ist mühsam einen Notdienst zu finden, der auch nicht allzu weit weg ist. Notdienste sind auch dafür bekannt, dass sie die Schmerzen lindern, aber man muss ja dann trotzdem für eine vernünftige Behandlung zum Hauszahnarzt...

Am liebsten sind mir natürlich die Patienten, die anrufen und erzählen: "Mir ist vor vier Wochen ein Zahn abgebrochen und jetzt tut das weh." Diese Patienten wollen jetzt gleich behandelt werden. Wenn der Zahn vor vier Wochen abgebrochen ist, wieso bist du nicht dann schon zum Zahnarzt gegangen? Nein, da tat es ja noch nicht weh. Oder die Patienten, die sich OHNE anzurufen einfach zur Praxis begeben, und dann da vor einem stehen. Sie haben Schmerzen. Das muss jetzt gemacht werden. Hier eine kleine Beichte: Diese Patienten schicke ich meist weg und lasse sie eine Stunden später wieder kommen, auch wenn eigentlich gerade Zeit wäre. Es geht ums Prinzip. Oder noch etwas, ist mir heute Morgen in der Praxis passiert. Eine Patientin muss weit zur Arbeit fahren und will um 7:30 Uhr behandelt werden, da sie Schmerzen hat. Die Praxis öffnet um 8 Uhr. Um 7:30 Uhr sind die ZMFs gerade in der Praxis angekommen und machen die Zimmer Behandlungstauglich. Dass so etwas gemacht werden muss, versteht keiner. Die Stühle müssen vorbereitet werden! Das Ganze dauert nun mal.

Aber diese Patientin war der Ansicht, wir müssen unsere Arbeitszeit nach ihr richten. Nein, müssen wir nicht! Wir gehen unserer Arbeit nach! Das Gute ist, dass wir in solchen Fällen unseren Chef auf unserer Seite haben. Er verteidigt uns, wenn eine Patientin sich darüber auslässt, dass sie nicht direkt eingeladen wurde, wann sie es wollte. Dass sie eine halbe Stunde warten musste (da sie ohne Termin gekommen ist und ohne anzurufen). Sie hätten doch alle solche Schmerzen! Und am Schlimmsten sind die, die anrufen und sagen sie hätten akute Schmerzen und könnten nicht essen, haben nicht geschlafen und die Tabletten würden auch nicht mehr helfen. Diese Patienten haben oberste Priorität! Sie kommen in die für sie vorgesehenen Pufferzeiten! Und dann kommt einer von diesen Notfällen und im Behandlungszimmer stellt sich heraus: Der Typ hat überraschend frei bekommen und ihm tut gar nichts weh. Er musste nur mal wieder zur Kontrolle... Bei so etwas könnte ich ausrasten!

Ein Tipp an alle, die so etwas auch mal abziehen: Wir ZFMs und auch der Zahnarzt sind auch nur Menschen. Wenn ihr plötzlich freibekommt und sonst nicht zum Zahnarzt könnt, da die Arbeitszeiten sich überschneiden, sagt es einfach, Kontrollen bekommt man immer unter. Die dauern meistens 5-10 Minuten. Wenn überhaupt. Das ist kein Aufwand! Wenn ihr einen Termin habt und am Vortag feiern wart und euch deswegen nicht wohlfühlt, sagt es uns und sagt den Termin ab! Wir verstehen das! Wenn draußen super Wetter ist und ihr mitten am Tag oder nach eurem Feierabend einen Termin habt und ihr wollt lieber zum See gehen, statt beim Zahnarzt zu sitzen, könnt ihr es auch sagen! Wir würden auch lieber zum See als beim Zahnarzt zu sein. Wenn ihr euren Termin verpennt habt, dann ruft ruhig an und entschuldigt euch oder so etwas. Ich kann verstehen, dass das unangenehm ist, aber Fehler zu machen ist Menschlich! Ehrlichkeit ist so viel besser als einfach nicht zu kommen oder sich eine abenteuerlustige Geschichte auszudenken!

Wir sind Menschen, keine Sklaven. Wir sind wie ihr! Und das gilt nicht nur für zahnmedizinische Fachangestellte. Es geht um alle da draußen, die beim Arzt arbeiten oder irgendwo, wo man sonst noch Termine braucht. Behandelt uns menschlich! Nun ist es raus, aber irgendwie tut es mir immer wieder leid, dass ich mich so über diese Patienten aufrege und hiermit beichte ich das auch. Ich beichte, dass ich mich aufrege und diese Menschen dann etwas "fies" behandle. Ich lasse sie spüren, dass mir ihr Verhalten gegen den Strich geht - aber das zum Glück auch nur so lange, bis der Patient geht. Wenn er zum nächsten Termin kommt, bin ich wieder so freundlich wie es sich für eine Verwaltungsfachangestellte gehört.

Beichthaus.com Beichte #00040000 vom 07.07.2017 um 14:18:31 Uhr in Hamm (7 Kommentare).

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Die Essenz der menschlichen Dummheit

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Aggression Hass Gesellschaft Dummheit Games

Schon Overwatch gespielt? Vor einem Jahr war das echt ein super Spiel. Mittlerweile ist es dermaßen populär, dass man gut sieht, was für ein Abschaum sich im Netz tummelt. Kinder, die entweder zu dumm sind, um die Regeln zu begreifen, oder Kinder, die anderen Leuten […]
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Beichthaus.com Beichte #00039997 vom 06.07.2017 um 20:31:00 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Sprachnazi

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Vorurteile Dummheit Gesellschaft

Ich bekomme Angst um die Zukunft der Kommunikation, wenn Menschen eine Sprache durch den Dreck ziehen. Damit störe ich mich nicht an jeglicher Veränderung der Sprache, sondern nur an der Verunstaltung, Vereinfachung und Verschandelung. Ein kreativer Umgang mit der Sprache ist vollkommen in Ordnung. Wer also gerne ein wenig aus der Reihe fallen möchte, ist hiermit herzlich eingeladen ein wenig zu Reimen, Doppeldeutigkeiten humoristisch einzusetzen, Wörter zu erfinden, bei denen sich der neue Sinn irgendwie sofort ergibt, obwohl das Wort eben neu ist oder einfach Redewendungen zu erfinden. Auch Anglizismen in der deutschen Sprache stören mich nicht oder ein gelegentlicher Rechtschreibfehler. Wer angenehm auffallen möchte, wird aber doch eher versuchen das Fremdwort durch das oft in Vergessenheit geratene deutsche Wort zu ersetzen. Auch wenn ich jetzt ein wenig auf die deutsche Sprache eingegangen bin, gilt das insbesondere auch für die englische Sprache. Wie soll denn auch jemand eine Fremdsprache lernen, sei es jetzt ein Flüchtling in Deutschland oder ein geschäftlich Reisender in den USA, wenn mehr als die Hälfte der Menschen dort nicht richtig sprechen oder schreiben (können oder wollen).

Also bitte, ersetzt nicht jedes "s" am Ende des Wortes durch "z", benutzt den Genitiv, Konjunktiv. Vor allem hier auf Beichthaus ist mir aufgefallen, dass auch der Dativ mitlerweile ein echtes Auslaufmodell ist. Das Schlimme daran ist, dass es gar keine alternative Grammatik dazu gibt. Anders also, als den Genitiv durch den Dativ zu ersetzen, ist ein Satz wie "Ich hab den sein Geld zurückgegeben" oder "Hab mir ein Wagen gekauft" einfach nur falsch. Also nehmt es mir bitte nicht krumm. Alle machen mal Fehler, meine Sprache ist auch nicht perfekt, aber man könnte sich ja wenigstens bemühen, grammatikalisch (!) richtig zu schreiben, dann kommt das richtige Sprechen nämlich irgendwann automatisch. Ich beichte hiermit, dass ich offensichtlich ein Sprachnazi bin und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039965 vom 30.06.2017 um 17:11:28 Uhr (12 Kommentare).

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