Die Vorurteile der Gesellschaft

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Zorn Ungerechtigkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich habe die Schnauze voll von unserer Gesellschaft. Mich kotzt es an, dass so viele Leute gegen die Flüchtlinge sind, die nach Deutschland kommen. Wir Araber werden alle als Terroristen und als gewalttätig abgestempelt. Diese Leute fliehen vor Krieg und ich garantiere, dass niemand freiwillig seine Heimat mit nicht einmal zwei Koffern verlassen würde, wenn es ihm nicht wirklich mies ginge. Wenn das irgendwelche Schweden wären, hätte bestimmt keiner etwas gesagt, die sehen ja nicht typisch "ausländisch" aus. Mal abgesehen von der Diskriminierung von vor allem muslimischer Menschen, werden auch Arbeitslose in unserer Gesellschaft wie Dreck behandelt. Die bekommen so gut wie keine Wohnung und werden als asoziale Sozial-Schmarotzer abgestempelt, die nicht arbeiten gehen wollen. Unterstützt wird das alles durch unsere lieben Medien. Die Leute schätzen außerdem gar nicht mehr, wie gut es ihnen geht.

Mich nervt die Oberflächlichkeit der Gesellschaft verbunden mit kranken Schönheitsidealen, die einem überall weisgemacht werden. Da wollen sich 13-Jährige schon die Nase richten, sich die Lippen aufspritzen und einen größeren Busen machen lassen. Eine Dauerdiät, um Size Zero zu bekommen, ist dabei selbstverständlich. Das waren nur wenige von vielen Dingen, die mich ankotzen. Ich fühle mich nicht mehr wohl. Wie ihr seht, spreche ich genau wie ihr, sehe jedoch arabisch aus. Mittlerweile kann ich nicht mehr auf die Straße gehen, ohne mich zu fragen, was die anderen Leute wohl von mir denken. Ich bin ein ganz normaler Mensch. Und es sind nicht alle Moslems Terrorristen, sondern nur ein Bruchteil, der aus Verbrechern besteht. Und Verbrecher gibt es in jedem Volk, in jeder Religion und in jedem Land! Ich hoffe, mich versteht jemand.

Beichthaus.com Beichte #00037510 vom 01.02.2016 um 10:17:25 Uhr (52 Kommentare).

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Meine Schwester wurde bevorzugt

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Ungerechtigkeit Hochmut Neid Familie

Ich beichte meine arrogante Einstellung. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder, und wir wurden als Kinder immer relativ unterschiedlich behandelt. Während mein Bruder und ich meistens den Ärger für irgendwas bekamen, was nicht unsere Schuld war, erntete meine ältere Schwester öfter Lob und wurde, vor allem von meiner Mutter, gerne bevorzugt behandelt. Sprich, ihr wurde Geld zugesteckt, sie wurde zu Freunden chauffiert, während wir immer das Rad nehmen durften, und mehr solcher Dinge. Besonders meinem Bruder, aber auch mir gegenüber, wurde meine Mutter oft laut und bisweilen auch handgreiflich und hat mit ihrer neurotischen Art unser Teenagerdasein sehr schwer gemacht. Grund dafür gibt es aus meiner Sicht nicht wirklich, höchstens dass wir im Gegensatz zu meiner Schwester öfters mal abends ausgingen. In der Schule hatten wir nie Probleme, auch Drogen habe ich zumindest nie angerührt, von Alkohol und mal einer Zigarette aus Neugier mal abgesehen.


Meine kleine Schwester ist deutlich jünger als wir und ist eigentlich ein bisschen getrennt von uns aufgewachsen, deswegen lasse ich sie mal außen vor. Mein Bruder hat mittlerweile VWL studiert und arbeitet in einer guten Position für eine Behörde, ist also von meinen Eltern finanziell unabhängig. Ich studiere zurzeit Mathe und habe dank guter Noten und Kontakte an der Uni klasse Karriereaussichten. Meine Schwester hat nach dem Abi angefangen, Soziologie zu studieren, jedoch abgebrochen und eine Ausbildung gemacht. Sie ist fertig, arbeitet in einer Apotheke und wohnt mit Ende zwanzig noch zu Hause. Selbstverständlich von meinen Eltern noch komplett ausgehalten. Mein Bruder und ich bekamen bzw. bekommen zwar etwas Geld für Miete und Essen, hatten aber noch Nebenjobs, ohne die zumindest ich im Monat vielleicht 70 Euro zum Essen, Ausgehen, für Klamotten und Unisachen hätte.


Während meine Schwester studierte, bekam sie zwar auch grundsätzlich nicht mehr, jedoch öfters mal hier etwas Geld und da mal ein Zugticket gezahlt, weil es bei ihr sonst nicht gereicht hätte. Ich halte mich und meinen Bruder jetzt für deutlich "erwachsener" und erfolgreicher als meine Schwester, und bin der Meinung, dass wir es ihr im Nachhinein gezeigt haben. Ich weiß, wie herablassend und arrogant das ist, schließlich ist ihr Leben ja nicht schlechter und sie ist so weit ganz glücklich damit. Außerdem war es ja nicht ihre Schuld, dass sie bevorzugt wurde. Es tut mir leid. Übrigens liebe ich meine Familie.

Beichthaus.com Beichte #00037508 vom 31.01.2016 um 19:33:00 Uhr (11 Kommentare).

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Traubenschorle beim Frauenarzt

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Engherzigkeit Gesundheit

Ich (w/24) beichte, dass ich manchmal beim Frauenarzt Traubenschorle in die gefüllten Urinproben-Becher der anderen Patientinnen gieße, die auf der Toilette in einem kleinen Durchreiche-Fenster aufgereiht stehen. Sorry, wenn meinetwegen so manche alte Oma einen Schrecken wegen einer vermeintlichen Schwangerschaft bekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00037506 vom 31.01.2016 um 14:16:56 Uhr (13 Kommentare).

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Blonde Sexbombe am Baggersee

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Trunksucht Peinlichkeit Rache Engherzigkeit Schule

Zu meinen Schulzeiten gab es in unserer Stufe eine ziemlich heiße Blondine. Sie war quasi unsere Schulschönheit und war der feuchte Traum so gut wie jedes spätpubertären Jungens. Ihre Beine waren schlank und muskulös, auf ihrem Bauch zeichnete sich ein Sixpack ab und ihr Hintern war schön rund und straff. Zwar waren ihre Brüste recht klein, aber das passte hervorragend zu ihrer Figur. Sie war allerdings wirklich kein besonders netter Mensch. Ihre Mimik präsentierte immer eine Mischung aus Langeweile und Verachtung, ihre einzigen beiden Interessengebiete waren hübsche, muskulöse, möglichst tätowierte Jungs und Pferde. Alles andere ging ihr am straffen Popo vorbei. Sie wollte permanent die Hausaufgaben irgendwo abschreiben, weil sie zu faul war, diese selbst zu erledigen, und verhielt sich auch in Gruppenarbeiten grundsätzlich ziemlich schmarotzerhaft. Wenigstens war sie so clever, sich immer zumindest ein wenig an die Leute zu hängen, die im jeweiligen Fach nicht ganz schlecht waren, und die sie mit ihren körperlichen Reizen beeindrucken konnte.


Eines Tages forderte sie von mir, ich solle ihr doch mal meine Hausaufgaben zum Abschreiben geben, sie hätte gestern keine Zeit gehabt. Ich tat es aus einer Mischung von Nettigkeit und dem Bewusstsein, dass, wenn ich es ihr nicht erlaubte, sie sowieso immer jemand finden würde, und sie dann wohl auch noch sauer auf mich wäre. Im betreffenden Fach war ich eigentlich recht gut, nur war das aktuelle Thema nicht ganz so nach meinem Gusto, dementsprechend war die Hausaufgabe eher mau gelöst. Zu allem Unglück musste ausgerechnet sie an die Tafel vor, um das Ganze auch noch auf Zensur zu präsentieren. Mangels eigener Sachkenntnis und dank meines zugegebenermaßen unmotivierten Geschreibsels bekam sie leider eine Fünf. Das ganze restliche Jahr durfte ich mir von ihr anhören, dass ich ein lächerlicher Idiot sei. Sie beeinflusste die komplette männliche Stufe dahin gehend, dass sie mich meiden sollten - was mich dann zunehmend isolierte.


Am Ende des Schuljahres gab es eine große Abschlussfeier, die an einem Baggersee stattfinden sollte. Natürlich wurde es dank Alkohol eher eine Abschussfeier. Blondie war bereits nach zwei Stunden so gründlich im Tee, dass sie nur noch sinnlos kicherte und sehr geneigt war, dem Vorschlag, doch bitte mal ihren Bikini auszuziehen, nachzukommen. Einige verantwortungsbewusste Mitschüler, deren Resthirn noch nicht in einer hochprozentigen Ethanollösung schwamm, wussten das allerdings vorerst zu verhindern. Je weiter der Abend fortschritt, desto weniger griffen sie jedoch ein, und Blondie gelang es schließlich, sich nackt in die Fluten zu stürzen. Einige taten es ihr dann auch nach. Ich fand indessen, dass die Gelegenheit äußerst günstig war, und versteckte ihren Bikini. Da die Temperaturen sich auch nachts noch wacker im zwanziger Bereich hielten, fiel Blondi das bei ihrem alkoholinduzierten Synapsenfasching gar nicht so recht auf.


Stattdessen begann sie, nackt und voll, wie sie war, herumzutorkeln und allen zu erklären, dass sie sowieso die Allergeilste sei. Manche, vor allem weibliche Mitschüler, die etwas Anstand besaßen, versuchten hektisch ihren Bikini zu finden. Dieser ließ sich jedoch nirgends auftreiben, und das Handtuch, das man ihr stattdessen gab, fiel immer wieder ab. Schließlich begannen einige der anwesenden Typen mit ihren Handys mehr oder weniger heimlich Fotos von ihr zu schießen, wie sie nackt und am Rande eines Deliriums im Sand herumkullerte. Zwar waren die schlecht belichtet, aber man erkannte wegen des Lichtscheins des Lagerfeuers trotzdem mehr als genug. Die Konsequenz war, dass im folgenden Schuljahr fast jeder auf der Schule Fotos von ihr besaß, wie sie splitterfasernackt und rotzbesoffen im Sand herumliegt.


Sie hat sich wohl nachher fast zu Tode geschämt. Und da wegen ihr permanent getuschelt, und sie von einigen Jungs mit obszönen Gesten gegrüßt wurde, wechselte sie sogar die Schule. Mir ist klar, dass sie ihren Absturz zwar größtenteils selbst verantwortet hat, aber mit dem Verstecken des Bikinis bin ich wohl damals doch etwas zu weit gegangen. Prinzipiell tut mir das Ganze heutzutage auch leid, ich dachte, der Spaß würde wesentlich harmloser enden. Einen Denkzettel hatte sie aber andererseits damals auch irgendwie verdient.

Beichthaus.com Beichte #00037505 vom 31.01.2016 um 13:46:10 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Königskobra in Amsterdam

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Urlaub Niederlande

Ich (m/26) war über Silvester für einige Tage mit meinem besten Freund in Amsterdam. Nun ist es so, dass ich immer, wenn ich irgendwo Urlaub mache, meine Essgewohnheiten auch etwas umstelle. Anstelle eines gesunden Frühstücks und einer ausgewogenen Ernährung probiere ich mich gerne durch leckere Lokale, Restaurants und Imbisse. Während wir also mal wieder in der Innenstadt rumflanierten, bemerkte ich, dass sich mein Magen nach zwei Tagen mit gefühlten 20 Litern Kaffee und Bier, Burgern, Steaks, Tonnen von Pommes und anderen Leckereien befreien wollte. Zielstrebig suchte ich schnellstmöglich nach einer öffentlichen Toilette und fand mein Glück bei der bekannten Fast-Food-Kette mit einer Krone. Schnell sprintete ich die Treppen hinauf, reihte mich in die Warteschlange für die einzige Kabine der Herrentoilette ein und zählte nur die Sekunden, bis ich mich endlich von meinem Ballast befreien konnte. Nach knapp 15 Minuten kam ich endlich zum Zug. Mein Herz strahlte und mein Magen freute sich unheimlich darauf, etwas Platz zu schaffen: Tür zu – Hose runter – und los!


Während ich entspannt auf der Toilette saß, bemerkte ich zeitgleich, dass die Schlange für die Herrentoilette stetig weiterwächst. Da ich nicht unhöflich sein und unnötig die anderen Gäste warten lassen wollte, zog ich nach meinem vollendeten Geschäft fix die Hose an und wollte dann auch wieder los. Dennoch ahnte ich schon während meines Toilettengangs Böses: Die letzten Tage an fettigem Essen und viel Alkohol haben sich bezahlt gemacht, sodass ich der Keramik ein unglaublich großes Geschenk hinterlassen habe. Trotz mehrmaligem Spülen ließ sich meine Königskobra vom Wasser nicht beeindrucken, sodass der Wasserspiegel drastisch fast bis zum Klodeckel stieg und einfach nicht abfließen wollte.


Schnell versuchte ich, den kleinen Schlamassel mithilfe der Klobürste zu beseitigen. Allerdings blieben meine Versuche erfolglos und ich zog nach einigen Minuten Rumstochern und Drücken die nun komplett versaute Klobürste raus und stellte sie wieder in die Halterung. Mein Herz fing in der Zwischenzeit an stark zu klopfen, mein Gesicht wurde rot und ich bekam leichte Schweißausbrüche, alles vor dem Hintergrund, dass das einzige Männerklo komplett verstopft ist und alle doch nur mal fix aufs Klo wollen. Pustekuchen! Beim Herausgehen versuchte ich, meine Blöße zu kaschieren und sagte auf eine pseudo-lockere Art: "Sorry, das Klo ist kaputt." Wobei ich die leichten Schweißperlen wohl nicht verbergen konnte.


Besonders peinlich war der Gang entlang der Warteschlange, wo mich alle Typen musterten und mich mit extrem genervten und zeitgleich enttäuschten Gesichtern anstarrten. Ich möchte mich also für meine kleine Königskobra bei allen Leuten in der Warteschlange entschuldigen, die genau wie ich dringend aufs Klo mussten und sich in der überfüllten Innenstadt eine neue öffentliche Toilette suchen mussten. Ich war dann aber doch so anständig und habe unten am Schalter Bescheid gegeben, dass irgendjemand das Herrenklo verstopft hat und man sich bitte drum kümmern sollte! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00037496 vom 29.01.2016 um 16:59:24 Uhr in Niederlande (Amsterdam) (7 Kommentare).

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