Erfahrung im Fight Club

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Aggression Gewalt Hochmut Waghalsigkeit

Ich (m/23) liebe den Film Fight Club. Ich bin normal gebaut und weder groß noch muskulös. Und auch nicht der mit dem größten Selbstvertrauen - ich suche also quasi nie Streit. Am Samstagabend war ich auf dem Weg nach Hause von einem Freund, als ich vier Typen an der Bushaltestelle sah, die zwei Mädchen auf der anderen Straßenseite beleidigten und obszöne Gesten machten. Die Typen waren zwischen 20 und 25 Jahren alt, die Mädchen etwa 18-20. Ich kam also näher und dachte mir nur so "Was für Arschlöcher!" Und hoffte, dass der Bus schnell kommt, damit die zwei in Sicherheit sind. Doch dann ging einer von denen über die Straße und kam den zwei viel zu nah, sie haben sich zwar tapfer mit Worten gewehrt, aber es sah echt ungut für die aus. Und ich weiß nicht, wieso, aber ich habe dann, als ich etwa fünf Meter von den anderen Drei entfernt war, laut "Hey" gerufen. Die haben geguckt und einer hat natürlich gleich losgepöbelt, da bin ich dann rüber zu ihnen und habe dem einen gesagt, dass es für ihn besser wäre, jetzt zu gehen.


Mein Herz hat extrem geklopft und ich hatte einen Adrenalinschub - so etwas kannte ich bis dahin noch gar nicht. Der Kerl ist dann auch weg, weil auch die zwei jungen Frauen weitergebrüllt haben. Nach einem kurzen Wortgefecht kamen jedoch alle vier angeschlichen wie Hunde und ich hatte richtig Angst. Aber lieber stehend sterben, als kniend leben, oder? Ich weiß selbst nicht mehr, was da in meinem Kopf vorging, als die auf halber Höhe waren und mir gedroht haben - mit allem, was man sich vorstellen kann. Und ich stand da, links neben mir die jungen Frauen und ich sah mich schon blutend am Boden liegen und die zwei würden dann weiter belästigt werden. Doch ich wollte mich nicht ohne "großen" Auftritt zusammenschlagen lassen, stellte mich hin wie ein Boxer und sagte mit fester Stimme: "Gentlemen, willkommen im Fight Club! Die erste Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club! Die zweite Regel des Fight Club lautet: Ihr verliert kein Wort über den Fight Club!" Die Typen sind stehen geblieben und haben doof geguckt, und dann sind zwei auf mich zu und wollten mich packen.


Der genaue Ablauf ist mir vor Angst und Adrenalin entfallen, aber ich habe zwei von ihnen auf die Schnauze gehauen, bevor die Hunde mich zu Boden treten konnten. Zum Glück kamen dann mehrere Männer aus einer Kneipe und konnten die Typen verjagen. Ich saß erst einmal zehn Minuten auf dem Boden und habe alles dafür getan, nicht brechen zu müssen. Mir tat alles weh und am Liebsten hätte ich mich hingelegt und wäre gestorben. Das Ende der Story ist, dass ich mit den zwei jungen Frauen in Kontakt bin, nachdem ich sie so "heldenhaft" gerettet habe. Die eigentliche Beichte ist die, dass ich so tat, als wäre ich voll der harte Mann, mir aber eigentlich fast in die Hose gemacht habe. Und ich habe mich nur eingemischt, weil es Frauen waren, bei Jungs wäre ich bestimmt einfach vorbeigegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036788 vom 07.10.2015 um 17:52:24 Uhr (20 Kommentare).

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Luxus in der Kindheit

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Diebstahl Habgier Selbstsucht Kinder

Ich muss beichten, dass ich als Kind geklaut habe. Keine Süßigkeiten, sondern Gameboys und Spiele von meinem Nachbarn. Dieser hatte wohlhabende Eltern, die ihm immer das Neuste zum Geburtstag oder Weihnachten kauften, dennoch war er als Einzelkind sehr gierig und verlieh nichts, was natürlich keine Entschuldigung für mein Verhalten sein soll. Meine Eltern konnten sich diesen Luxus für mich nicht leisten, genauso wie viele andere Eltern meiner Freunde. Da besagte Familie aber direkt neben uns wohnte und er die Sachen bestimmt irgendwann gesehen hätte, habe ich die paar Sachen an Freunde verschenkt, denen es genauso ging wie mir und die mein Nachbar nicht kannte. Die Geschichte fiel mir heute wieder ein und es tut mir leid. Er hat damals wohl kein Verdacht geschöpft und irgendwann sind sie weggezogen, wir nach ein paar Jahren auch.

Beichthaus.com Beichte #00036786 vom 07.10.2015 um 16:48:27 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Perfekte Blowjobs

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Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit Nachbarn

Ich (m/25) habe eine Nachbarin, mit der ich mich ganz gut verstehe. Sie ist Altenpflegerin und ich Bürokaufmann. Da wir beide öfter in den Gängen kleine Gespräche führen, hat es sich einmal ergeben, über die Arbeit zu sprechen. Dabei kam raus, dass wir beide immer gestresst von dieser nach Hause kommen. Wir diskutieren darüber, was denn genau die beste Art der Entspannung ist. Da meinte sie, nach einem Geschlechtsakt wäre man sehr entspannt. Ich stimmte zu. Irgendwie führten wir die Diskussion so weit, dass wir uns auf täglichen gegenseitigen Oralverkehr einigten. Für uns beide eine prima Sache, zumal es eine deutlich unkompliziertere Methode ist, als zusammen zu schlafen. Diese Art der Entspannung führen wir schon seit zwei Jahren.


Hierbei besuche ich sie nach meiner Arbeit, während sie schon davor alles vorbereitet hat. Zunächst lecke ich sie, bis sie zum Höhepunkt kommt. Dann folgt wie gewöhnlich der Blowjob. Dabei schluckt sie, schließlich muss ich ja auch ihren Saft kosten. Das war die Vorgeschichte. Die Beichte ist die, dass ich seit einem halben Jahr eine Freundin habe und trotzdem weiterhin das Arrangement mit meiner Nachbarin in Anspruch nehme. Theoretisch könnte ich unsere Oralbeziehung beenden, aber dann entgehen mir professionelle Blowjobs. Auch wenn meine Freundin das eine oder andere Mal schon an meinem Schlauch aktiv war, ist es nicht dasselbe. Meine Nachbarin hat die Blowjobs über die Jahre eben perfektioniert, während meine Freundin eine blutige Anfängerin ist. Ich weiß, ich betrüge sie damit. Aber die Treffen bei meiner Nachbarin sind inzwischen ganz normal.

Beichthaus.com Beichte #00036780 vom 06.10.2015 um 18:30:07 Uhr (25 Kommentare).

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Ein eisiger Schneemann

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Dummheit Boshaftigkeit Kinder

Vor vielen Jahren, als ich noch ein kleiner Junge war, bauten meine Freunde und ich mit dem zur Seite geschobenen Schnee einen Schneemann. Es hatte zuvor jeden Tag immer ein paar Stunden geschneit und da war eine ganze Menge Schnee zusammengekommen. Wir waren ungelogen einen ganzen Nachmittag mit dem Bau beschäftigt. Die unterste Kugel hatte sicherlich ein Gewicht von 100 Kilo, da wir sie nur mehr alle gemeinsam rollen konnten. Aber auch die mittlere Kugel und der Kopf waren so schwer geworden, dass uns der Vater einer meiner Freunde beim Hinaufheben helfen musste. Da wir Angst hatten, es könnte in den nächsten Tagen wärmer werden und unser Schneemann schmelzen, wollten wir ihn etwas haltbarer machen. So holte jeder von zu Hause Wasser in Gießkannen oder Flaschen und wir begannen, unseren Schneemann in einen Eismann zu verwandeln. Als wir fertig waren, glich der Schneemann wirklich mehr einer Eisskulptur und er thronte auf einem eisigen Sockel. Auch der Bereich rund um den Schneemann war zu einer eisigen Rutschbahn geworden.


Als es dunkel wurde, verabschiedeten wir uns und ich wärmte mich daheim beim Abendessen auf. Abends begann es dann stark zu schneiden. Irgendwann in der Nacht wurde ich durch einen lauten Krach geweckt. Als ich aus dem Fenster schaute, sah ich einen Schneepflug mit seiner orangefarbenen Blinkleuchte, welcher im Straßengraben lag. Der Fahrer stand daneben und schaute ungläubig. Später kam dann noch ein weiterer Schneepflug dazu, welcher versuchte, den verunfallten Schneepflug aus dem Graben zu ziehen. Da dies nicht half, wurde die örtliche Feuerwehr hinzugezogen, welche den Schneepflug herausziehen konnte. Das war ein Spektakel so spät nachts. Mein Vater erzählte mir am nächsten Morgen, dass er mit einem der Feuerwehrmänner gesprochen hatte. Der Fahrer des verunfallten Schneepfluges wollte unseren Schneemann, den wir in der kleinen Gasse in der Wiese zwischen Fahrbahn und Straßengraben aufgestellt hatten, mit seiner Schaufel umfahren.


Der Schneemann war aber scheinbar schon so hart und festgefroren, dass der Schneepflug durch den Aufprall zur Seite gedrückt wurde und so im Graben landete. Am Schneepflug entstand ein Sachschaden und der Fahrer, der unverletzt blieb, war die Lachnummer des Ortes. Wir haben dann schon noch mehrere Schneemänner gebaut. Allerdings keinen mehr neben unserer Gasse, sondern weit entfernt von jeglichem Straßenverkehr. Ich bitte um Absolution für den entstandenen Schaden und um Vergebung für diesen Streich.

Beichthaus.com Beichte #00036778 vom 06.10.2015 um 08:22:21 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Habe ich dieses Leben noch verdient?

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Verzweiflung Faulheit Dummheit Drogen

Meine Beichte ist, dass ich mein Leben versaut habe. Ich (w/22) habe so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann, und bin aus einem perfekten Leben in die Unterschicht gerutscht. Und das ist auch noch alles nur meine Schuld. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und mir hat es an nichts gefehlt. Ich war verdammt faul in der Schule, habe deswegen nur einen Quali geschafft, den allerdings locker mit 1,6. Dann ging es los zur Ausbildung als Kinderpflegerin. Dort lernte ich dann eine Freundin kennen, mit welcher ich dann das erste Mal Drogen ausprobierte. Erst Cannabis geraucht, dann auch mal Ecstasy und Koks probiert, bis ich eine Crystal-Sucht hatte. Die Ausbildung habe ich kurz vor Ende abgebrochen und durch mein ständiges Fehlen durfte ich die Prüfung auch im Nachhinein nicht mehr machen.


Als ich die Ausbildung verloren habe, bin ich zu Hause rausgeflogen, habe bei meinem Ex gelebt, der 11 Jahre älter als ich war. Ich habe langsam den Bezug zur Arbeitswelt verloren, habe zwar immer mal wieder über Zeitarbeit etwas gearbeitet, aber nie länger als ein paar Monate. Eine Ausbildung fand ich nicht mehr. Ich wurde depressiv, kam in die Klinik, Psychiatrie, was auch nicht wirklich half. Ich habe mich von dem Partner getrennt, bin in eine WG gezogen, beziehe inzwischen Harz-IV, muss jetzt aufgrund WG-Auflösung bis 1.11. eine neue Wohnung finden, sonst bin ich obdachlos. Als wäre das alles noch nicht genug, habe ich Schulden, über die ich schon lange keinen Überblick mehr habe. Ich bekomme schon seit knapp einem halben Jahr keine Post mehr, da mein Name nicht mit am Briefkasten steht, und habe schon eine Pfändung auf meinem Konto. Ich finde einfach keine Wohnung mit Harz-IV, Schufa-Einträgen und ohne Bürgen. Ich habe keine berufliche Perspektive und irgendwie auch keine richtigen Träume mehr. Irgendwie habe ich mir einfach alles gehörig versaut. Ich weiß natürlich nicht mehr weiter. Ich habe gehofft, dass mir die Beichte ein bisschen Schuld von den Schultern nimmt. Denn ich bereue viel und muss nun tagtäglich den Preis dafür zahlen. Anscheinend bin ich so jemand, den man normalerweise nur im Mittagsfernsehen zeigt. Ich weiß nicht einmal, ob ich dieses Leben noch verdient habe.

Beichthaus.com Beichte #00036777 vom 06.10.2015 um 04:39:02 Uhr (21 Kommentare).

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