Unglücklich in der Ausbildung

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Zorn Boshaftigkeit Arbeit

Ich bin Azubi bei einer großen deutschen Versicherung. Mein Chef hat mich zwei Jahre lang nur fertiggemacht, ich habe nichts gelernt, sondern immer für die Kollegen das machen müssen, auf was die keinen Bock hatten. Mit Ausbildung hatte es jedenfalls nicht viel zu tun. Nachdem ich das Mobbing bei der Arbeit nicht mehr ausgehalten habe, habe ich mich in eine andere Dienststelle versetzen lassen. Dort sind die Kollegen echt nett, aber ich hatte schon bei meiner Versetzung dorthin das Angebot in einer anderen Versicherung anzufangen. Jedenfalls haben sich alle das Hirn drüber zerbrochen, wie es doch möglich wäre, mich zu übernehmen und ich habe gekündigt.

Die haben 50.000 Euro für meine Ausbildung hingelegt, dafür dass ich jetzt in ein Unternehmen wechsle, das nicht mal selbst ausbildet. Beim Gespräch mit der Vorstandsebene meines momentanen Arbeitgebers habe ich dann noch mal richtig Dampf abgelassen, über das, was man mit mir in meiner Ausbildung gemacht hat. Jetzt hatte ich ja nicht mehr das Risiko, dass die mich rausschmeißen, wenn ich mal sage, was Sache ist. Mein Chef hat jetzt die Gelb-Rote Karte gesehen und ich freue mich, weil er es einfach verdient hat, mal für das gerade zu stehen, was er gemacht hat. Klar habe ich das auch zu meiner persönlichen Genugtuung getan, weil ich finde, dass man sich auch als Azubi nicht alles gefallen lassen muss und ruhig mal seine Meinung kundtun kann.

Beichthaus.com Beichte #00023611 vom 30.03.2008 um 07:04:48 Uhr (11 Kommentare).

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Der arrogante Sack im Elektrofachgeschäft

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Boshaftigkeit Rache Engherzigkeit Arbeit

Ich (m/20) arbeite als Lehrling in einem Elektrofachgeschäft und hatte einen Kunden, den ich wirklich böse beschissen habe. Leidtut es mit übrigens nicht, denn aus meiner Sicht hat er das verdient! Letzte Woche hatte ich einen schätzungsweise 80-jährigen Kunden im Laden, der einen Geschirrspüler kaufen wollte. Das war irgend so ein studierter Chemiker. Ein ziemlich arroganter Sack. Aber nun gut, wir sind ein professionelles Geschäft und mit so etwas müssen wir umgehen können. Es war kein einfaches Unterfangen, da ich schon fast auf die chemische Zusammensetzung der Korbrollen eingehen musste. Es war auch ziemlich nervig, da er alles, aber auch wirklich alles hinterfragen musste. Gut, auch das ist kein Problem. Schließlich sind wir ja dazu da, um den Kunden zu beraten und zu informieren.

Schon beinahe schwitzend habe ich ihm einen qualitativ hochwertigen Geschirrspüler gezeigt. Gut, seine Begründung "Ich kaufe immer das Teuerste, da es immer das Beste ist." - was übrigens absoluter Quatsch ist - hat es mir auch ein wenig leicht gemacht. Zum Schluss sollte ich ihm einen Preis unterbreiten, da er noch ein paar Zusatzarbeiten beanspruchen wollte. Zufälligerweise habe ich mich versehentlich um eine Komma-Stelle vertan und habe statt 20,00 Euro also 200,00 Euro eingegeben. Da er es akzeptiert hat, dachte ich mir okay und ging zur Kasse, um mit ihm den Kaufvertrag zu unterzeichnen. Da wir immer den Vertrag mit unserem Namen quittieren, hat er meinen leicht osteuropäisch klingenden Namen gesehen und kommentiert: "Wissen sie eigentlich, dass sie mit diesem Namen zu meiner Zeit ins KZ gebracht worden wären, wo sie vergast worden wären?" Ich habe zu diesem Spruch nichts gesagt, aber gedacht habe ich mir: "Dir Arschloch korrigiere ich das nicht mehr!" Also beichte ich hiermit, dass ich einem alten und senilen Alt-Nazi einen Geschirrspüler zu einem "Super-Sonderangebot" verkauft habe und ihn tatsächlich um einen Haufen Geld betrogen habe. Leidtut es mir wie schon gesagt ehrlich nicht. Denn als ich das meiner Ausbilderin erzählt habe, hat sie mir sogar recht gegeben. Also merkt euch gut: reizt das Verkaufspersonal nicht zu doll! Wir machen so einiges mit. Aber irgendwann ist der Spaß vorbei!

Beichthaus.com Beichte #00023594 vom 25.03.2008 um 03:28:40 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Telefonstreich

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Boshaftigkeit Dummheit Engherzigkeit

Als ich noch zur Schule gegangen bin, kam irgendwann der Tag, an dem die Schule ein Münztelefon bekam. Das Telefon war direkt neben dem Cola-Automaten. Ein paar Tage später fiel die dritte Stunde aus und ich beschloss mit zwei Klassenkameraden zum Cola-Automaten zu gehen. Dort eine Cola gekauft und Wechselgeld bekommen und einer der Kollegen sagte: "Ich rufe jemanden an und frage ob der Frank da ist!" Er tippte eine erfundene Nummer ein und eine Frau war am Telefon. Der Kollege hielt das Telefon so das wir mithören konnten und fragte die Frau, ob der Frank da ist. Und tatsächlich gab es dort einen Frank. Die Frau sagte das Frank doch bei der Arbeit ist und mein Kollege improvisierte perfekt, indem er sie fragte in welchem Verhältnis sie zu Frank stände. Sie antwortete, dass Frank ihr Sohn ist und er noch zuhause wohnt. Und mein Kollege sagt plötzlich: " Frank hatte einen sehr schweren Arbeitsunfall und er ist dabei gestorben!" Dabei war er so überzeugend, dass die Frau unter Tränen sagte das Frank ja bei der Feuerwehr arbeitet und das sie das nicht glauben kann. Aber der Klassenkamerad verstand es auch diese Information zu verarbeiten und sagte ihr das Frank bei einem Einsatz von einem Auto angefahren würde! Es war so überzeugend, dass die Frau heulend den Namen Frank mehrfach schrie und ganz aufgelöst sagte, dass sie zum Krankenhaus fährt und legte auf. Nach dem wir uns dann anschließend über diese heftige Improvisation im ersten Moment freuten, da ja niemand damit gerechnet hat, dass es am anderen Ende der Leitung einen Frank gab und mittlerweile schon eine Minute vergangen war, wollte nun der Übeltäter die ganze Geschichte bei der Frau auflösen und drückte auf die Wahlwiederholung...aber die Frau ging nicht mehr ans Telefon und war wohl schon auf dem Weg ins Krankenhaus! Die ganze Sache tut mir voll leid.

Beichthaus.com Beichte #00023592 vom 25.03.2008 um 03:05:49 Uhr (17 Kommentare).

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Der Rotzburger für die langsame Dicke

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Ekel Boshaftigkeit Engherzigkeit Vorurteile Niedergörsdorf

Ich (m/17) arbeite in einer Küche. Manchmal tauchen Gäste auf, die einen echt aufregen. Wie lange noch, bitte schneller, nein ich sagte dies, sagte das, ich hatte vergessen. Einmal kam eine etwas Dicke rein, starrte etwa eine Virtelstunde auf die Anzeigen, was sie denn holen könnte. Ich dachte mir, sie würde jetzt ein paar Menü's bestellen, aufgrund ihres Gewichts. Nach einer Viertelstunde kam sie ab die Kasse und bestellte bei meinem Kollegen einen Burger, ich betone EINEN. Sie hatte eine Viertelstunde gebraucht, um sich letztendlich für einen Burger zu entscheiden. Als bei mir die Bestellung ankam, spuckte ich ihr dermaßen in den Burger, dass das Grüne meiner Rotze dem Burger entlang lief. Ich musste mir wirklich das Lachen verkneifen. Sie ging an einen Platz und ich ging in die Lounge um zum Putzen. Nein, um zu beobachten, wie sie meinen Rotzburger genießt! Sie aß, bemerkte überhaupt nichts und ging. Ich und meine Kollegen lachen heute noch darüber.

Beichthaus.com Beichte #00023582 vom 24.03.2008 um 23:05:46 Uhr in Niedergörsdorf (32 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die perfekte Welle

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Boshaftigkeit Musik

Ich beichte, dass ich mich bei der schlimmen Tsunamikatastrophe Weihnachten 2004 so richtig gefreut habe, weil ab diesem Zeitpunkt auf einen Schlag dieses bescheuerte Lied mit der perfekten Welle nicht mehr im Radio gespielt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00023580 vom 24.03.2008 um 18:21:05 Uhr (11 Kommentare).

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